Tag 487 + 488 – Jesaja 38

Gott hört auf das Gebet von Hiskija

1  Dann gab es mal eine Zeit, wo Hiskija plötzlich todkrank wurde. Der Prophetentyp Jesaja kam auf Besuch vorbei und hatte keine so tollen Nachrichten. „Gott hat mir gesagt, Sie können sich schon mal dadrauf einstellen, dass Sie bald sterben werden!“

2  Hiskija drehte sich in seinem Bett zur Wand und fing an zu beten:

3  „Mann, Gott, das kann doch nicht wahr sein! Hör mal, ich hab doch immer alles getan, was du wolltest, ich war dir treu. Ich hab immer radikal mit dir gelebt und alles durchgezogen, was du zu mir gesagt hast.“ Hiskija heulte voll los.

4  Plötzlich redete Gott mit Jesaja. Er sagte ihm:

5  „Geh noch mal zum Hiskija und richte ihm Folgendes aus: ,Das kommt jetzt von Gott, dem Gott, an den auch dein Urgroßvater David geglaubt hat: Ich habe deine Gebete gehört, und ich hab auch gesehen, wie du geweint hast. Pass auf, du kriegst noch mal 15 Bonusjahre dazu.

6  Ich werde dir auch bei dem Problem mit diesem Präsidenten von den Assyrern helfen, und Jerusalem werde ich auch beschützen.

7  Damit du glaubst, dass diese Nachricht auch wirklich von mir, Gott, kommt, werde ich folgendes fette Wunder tun.

8  Und zwar werde ich die Zeit jetzt einfach mal zehn Stunden zurückdrehen.“ Und als er das Hiskija sagte, passierte genau das! Zack, plötzlich drehten sich alle Uhren um zehn Stunden zurück!

Ein Gebet von Hiskija

9  Als Hiskija wieder gesund war, hat er folgendes Gebet aufgeschrieben:

10  Als ich völlig kaputt und am Ende war, sagte ich: ‚Gott, soll ich etwa jetzt schon sterben? Und das, obwohl ich gerade mal vierzig bin? Zockt man mir meine letzten Jahre einfach weg?

11  Ich werde bald tot sein, und dann darf ich Gott nicht mehr live und in Farbe erleben. Wenn ich bei den Toten bin, kann ich ja auch keine Menschen mehr treffen, die noch lebendig sind.

12  Mein Haus wird abgerissen, alles wird mir weggenommen. Sie bauen mein Leben ab wie ein altes Zelt. Wie einen Socken, der fertiggestrickt wurde, so wurde mit mir Schluss gemacht. Ich wurde von seinem Wollknäuel losgeschnitten. Die ganze Zeit spüre ich, dass es bald mit mir zu Ende geht.

13  Schon frühmorgens bin ich total fertig. Ich schreie um Hilfe, aber wie ein Pitbull einen Knochen zerbeißt, so wurde ich zermalmt. Jeden Tag hab ich ständig das Gefühl, dass du meinem Leben heute ein Ende machen wirst.

14  Wie eine Schwalbe oder eine Drossel zwitschere ich zu dir, oder wie eine Taube gurre ich dich an. Ich sehe mit meinen schlaffen Augen zu dir nach oben. Es geht mir beschissen, Gott! Jetzt hilf mir endlich!‘

15  Aber mal im Ernst, was soll ich mir den Mund fusselig reden, nachdem er mir diese Ansage gemacht und mir geholfen hat? Stattdessen will ich Gott jeden Tag sagen, wie genial er ist, ganz egal, wie ich gerade drauf bin.

16  Gott, ich vertraue dir! Du hast mich abgecheckt. Du hast mich gesund gemacht.

17  Du hast mich immer aus den fiesesten Situationen rausgeholt. Du hast mich davor beschützt, zu sterben. Den ganzen Mist, den ich gebaut hab, hast du einfach hinter dir in den Müll geschmissen.

18  Wenn man erst mal tot ist, gibt es keinen, der einen noch toll findet. Niemand schreibt dort ein Lied über dich, und auf deine Hilfe, Gott, kann man dann erst recht nicht mehr hoffen.

19  Nur die Menschen, die noch leben, können dich toll finden und dir danke sagen, so wie ich das gerade mache. Ein Vater schwärmt seinen Kindern vor, wie treu du bist.

20  Gott war bereit, mich aus der Scheiße zu holen, er war bereit, mich zu retten. Darum sollten wir ihm immer Lieder singen oder mit Bands für ihn gute Songs in seinem Tempel spielen.

Jesajas Behandlungsmethode

21  Jesaja sagte noch, als er bei Hiskija war, dass dessen Angestellte etwas Apfelbrei nehmen und den auf seiner Haut verstreichen sollten. Dadurch wurde Hiskija dann ja wieder gesund.

22  Der fragte aber vorher noch: „Krieg ich irgendwie noch einen Beweis von Gott, dass diese Worte auch wirklich eintreffen werden?“ Und dieser Beweis war, wie gesagt, dass sich alle Uhren um zehn Stunden zurückstellten.

Mein Schlüsselvers für heute

 Herr, davon lebt man, und darin lebt auch mein Geist, dass du mich gesund und lebendig machst.
Doch zum Heil wurde mir das bittere Leid! Du hast mich liebevoll umfangen und mein Leben vor der Grube des Verderbens bewahrt. Ja, alle meine Sünden warfst du weit hinter dich.
Denn das Totenreich kann dich nicht loben, kein Toter preist dich mit Gesang. Im Grab hofft niemand auf deine Treue.
(Jes 38:16-18)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Hiskia begreift, dass sein Gebet ihm Errettung und Vergebung gebracht hat. Seine Worte „das Totenreich kann dich nicht preisen“ bedeuten entweder, dass er noch nicht um den Segen des ewigen Lebens bei Gott für die, die auf ihn vertrauen, wusste, oder schlicht, dass ein Leichnam Gott nicht loben kann. Klar ist, dass Hiskia weiß, dass er von Gott das Leben wiederbekommen hat und dass aus dem Bitteren, dass er erlebt hat, Gutes entstanden ist. Wenn wir (ich) das nächste Mal in Schwierigkeiten stecke, werde ich dich du großer Gott bitten, mir zu zeigen, was Gutes an dieser Situation ist.
Vater, ich habe gester das Buch „Über den Tod und das Leben danach“ gelesen. Auf einem Rutsch. Es ist kein christliches Buch. Die Autorin ist Wissenschaftlerin. Und soviel in diesem Buch deckt sich mit der Bibel, mit Deinem Wort. Und ich bin so froh und so dankbar, nun bestimmte Wahrheiten auch von anderer Seite gelesen zu haben. Ja, dein Wort ist war, es gibt ein Leben nach dem Tod und es wird wundervoll sein. In diesem Buch stand, dass wir von den Menschen nach dem Übergang abgeholt werden, den wir am meisten lieben. Ich will das so sehr glauben. Es wäre so wunderwunderwunderbar, wenn mich mein Mann als erster dort begrüßen wird. Und ich freue mich heute schon wahnsinnig darauf. Endlich, endlich sind wir dann wieder zusammen und können gemeinsam weitermachen. Ich freue mich so. Dieses Buch, auch wenn es nicht von dir kommt, hat mich weiter und dichter zu dir gezogen, wie so vieles in letzter Zeit. Ich komme mir gerade vor, als bereitest du mich auf etwas etwas ganz Bestimmtes vor, du führst mich, du ziehst mich und ich lasse es zu, weil du MEIN Gott bist, weil ich dir vertraue, weil du der Souverän des Universums bist, die stärkste Kraft, die es gibt.
Und um mich kleines Nichts kümmerst du dich. DANKE!


Tag 485 + 486 – Jesaja 37

Hiskija bittet Jesaja um Hilfe

1  Als der Präsident Hiskija von der Sache hörte, war er auch total fertig und traurig. Um das zu zeigen, zog er sich schwarze Klamotten an und ging zum Beten in den Tempel von Gott.

2  Danach schickte er den Innenminister Eljakim, den Minister für Arbeit und Soziales, Schebna, und die obersten Priester, ebenfalls alle in schwarzen Trauerklamotten, zum Prophetentypen Jesaja. Jesaja war ein Sohn von Amoz.

3  Sie sollten ihm Folgendes von Hiskija ausrichten: „Heute ist ein ganz übler und peinlicher Tag! Gott bestraft uns! Es ist so, wie wenn Babys bei der Geburt im Geburtskanal stecken bleiben, weil die Mutter keine Kraft mehr hat, das Kind richtig rauszupressen.

4  Der Präsident von Assyrien hat seinen Innenminister hierhergeschickt, um Gott zu verarschen! Es wäre so gut, wenn Ihr Gott sich das mal anhören würde, was der Typ da alles vom Stapel lässt. Wir wären dafür, dass Gott dem dafür mal anständig eine reindrückt. Bitte, könnten Sie mit ihm nicht mal dadrüber reden? Könnten Sie nicht einmal bei Gott ein gutes Wort einlegen für den mickrigen Rest von seinen Leuten, die noch leben?“

5  Mit dieser Nachricht kamen die Männer dann etwas später bei Jesaja an.

6  Seine Antwort war: „Sie können dem Präsidenten Folgendes von mir ausrichten: Gott sagt zu Ihnen: ‚Du brauchst keinen Schiss zuhaben! Lass dich nicht von den Worten, die du gehört hast, beeindrucken. Die Mitarbeiter und der Präsident von Assyrien haben ja eigentlich über mich abgelästert. 

7  Pass auf, ich werde dafür sorgen, dass der seine Pläne nicht durchzieht. Er wird bald ein Gerücht aus seiner Heimat hören und deswegen schnell seine Sachen packen und zurückfahren. Und dann werde ich dafür sorgen, dass er in seinem eigenen Land getötet wird.‘“

8  Als der Innenminister wieder zurückkam, kämpfte der Präsident von Assyrien gerade gegen Libna, weil er den Krieg gegen Lachisch abgebrochen hatte.

Sanherib macht einen auf dicke Hose, und Hiskija betet einfach

9  Der Präsident von Assyrien hörte davon, dass eine Armee vom äthiopischen Präsidenten gegen ihn in den Krieg gezogen war. Er schickte deswegen einen Brief an Hiskija.

10  „Sehr geehrter Präsident Hiskija, wenn Sie einen Tipp von mir wollen, dann würde ich mich an Ihrer Stelle in dieser Sache nicht zu sehr auf Ihren Gott verlassen. Glauben Sie das nicht, wenn solche dummen Behauptungen kommen wie: ‚Jerusalem wird nie und nimmer vom Präsidenten von Assyrien eingenommen werden!‘

11  Ihnen wird doch nicht entgangen sein, was die Präsidenten von Assyrien generell mit allen Ländern gemacht haben? Bei jedem, der besiegt wurde, hat man die Rote-Karte-Aktion radikal durchgezogen. Alles, was lebt, jeder Mensch und jedes Tier, wurde getötet. Und jetzt glauben ausgerechnet Sie, dass Sie heil davonkommen werden?

12  Denken Sie mal an die Götter der Völker, gegen die meine Vorgänger gekämpft haben. Gosan, Haran, Rezef und wie sie alle heißen. Oder die Söhne von Eden, die in Telassar wohnten. Haben deren Götter diese Leute vielleicht retten können?

13  Oder wie ist das mit dem Präsidenten von Hamat, von der Stadt Arpad oder der Stadt Sefarwajim, Hena oder Awa? Hä? Überlegen Sie mal. Hochachtungsvoll, Ihr Sanherib.“

14–15  Die Typen übergaben den Brief an Hiskija. Als der den gelesen hatte, ging er erst mal in den Tempel, um eine Runde zu beten.

16  „Gott, du bist der wirkliche Chef dieser Welt! Du bist der Gott von uns Israeliten, und du bist zwischen den Engelsfiguren über der Kiste immer ganz krass anwesend. Du bist der einzige Gott, du bist der eigentliche Chef über alle Regierungen auf der Welt. Und du hast das Universum und die Erde gemacht.

17  Bitte hilf uns, wir brauchen dich! Siehst du, was dieser Sanherib hier macht? Hast du gehört, wie er dich, den einzigen Gott, verarscht hat?

18  Es stimmt zwar, mein Gott, dass die Präsidenten von Assyrien eine Nation nach der nächsten plattgemacht haben.

19  Deren Götter kamen dann in den Schredder oder wurden verbrannt. Aber das waren ja auch keine echten Götter, die waren ja nur aus Plastik oder aus Holz. Irgendein Mensch hatte die selber gebastelt, darum konnte man sie auch so leicht kaputt machen.

20  Gott, unser Chef, bitte rette uns vor diesem Präsidenten! Dann werden alle anderen Nationen auf der Erde sehen, dass du der einzige echte Gott weit und breit bist!“

Gott macht sich über den Präsidenten von Assyrien lustig

21  Schließlich meldete sich Jesaja zu Wort. Er ließ dem Präsidenten Hiskija Folgendes ausrichten: „Was Sie jetzt hören, kommt direkt vom Gott von Israel. Er sagt Ihnen: ‚Du hast mich um Hilfe gebeten wegen deinen Problemen mit dem Präsidenten von Assyrien, diesem Sanherib?

22  Ich, dein Gott, habe ihm Folgendes zu sagen: Alle Menschen aus der Stadt Zion lachen sich über dich tot! Sie verarschen dich, sie zeigen dir den Stinkefinger, sie verachten dich.

23  Ist dir klar, gegen wen du überhaupt gelästert hast? Weißt du, auf wen du dich da einlässt? Es ist der krasse Gott von Israel, ja, mir hast du direkt ins Gesicht gespuckt.‘“

24  Die Angestellten vom Präsidenten von Assyrien haben durch das, was sie auf seinen Befehl hin gesagt haben, nur Schwachsinn über Gott erzählt. Sie verbreiteten ja überall dieses tolle Lied: „Mit tausend Wagen hab ich sogar die Spitze der Berge eingenommen. Ich bin bis zum äußersten Ende vom Libanon gekommen. Ich habe den Zedernwald oben auf dem Berg plattgemacht. Die besondere Sorte Apfelbaum hab ich auch mitbedacht. Ich kam bis ganz nach oben, wo die Bäume ganz dicht stehen,

25  am ganz fremden Wasserhahn musste ich drehen. Dann hab ich mit nur einem Tritt Ägyptens Flüsse austrocknen lassen, da gab es im Boden nur noch Risse.“

26  Doch Gott antwortet: „Hast du nicht kapiert, dass ich schon lange vor dir Dinge tat? Das war beschlossene Sache, das war alles geplant. Alles, was du gemacht hast, ließ ich geschehen. Du könntest bei der ganzen Zerstörung zusehen, wie sich alle Städte in Schrott verwandeln.

27  Ihre Bewohner konnten nicht mehr verhandeln. Sie waren erschrocken, verbrannten wie Gras, das jetzt ausgetrocknet ist und nicht mehr nass.

28  Ich weiß, was du so machst, wohin du auch gehst und ob du dich gerade gegen mich auflehnst.

29  Weil du gegen mich demonstrierst und gegen mich kämpfst, weil dein Stolz zurzeit völlig ungehemmt ist, werde ich dir ein Extra-Halsband anpassen und dir dazu einen Maulkorb verpassen. Auf dem alten Weg treibe ich dich Stück für Stück die ganze lange Strecke wieder zurück!

30  Und damit du, Hiskija, das auch glaubst, werde ich, Gott, Folgendes passieren lassen: In den nächsten zwei Jahren werdet ihr euch von den Dingen ernähren können, die auf den Feldern einfach so wachsen. Aber im dritten Jahr müsst ihr wieder Körner aussäen und ernten. Das gilt auch für die Weinberge.

31  Alle Bewohner von Juda, die ihr Leben retten konnten, werden sich dort wieder fest verwurzeln. Sie werden wie eine Pflanze unten mit den Wurzeln in den Boden wachsen und oben viele Früchte tragen.

32  Es werden nämliche einige Menschen aus Jerusalem übrig bleiben, sie werden der Katastrophe auf dem Berg Zion entkommen. Das wird so sein, weil ich, der Chef vom Universum, meine Leute immer noch total liebe und immer bei ihnen bin.

33  Darum sage ich, Gott, noch einmal zum Präsidenten von Assyrien: ‚Du wirst diese Stadt nicht einnehmen! Du wirst nicht einen Schuss auf sie abfeuern. Du wirst nicht mit einem Panzer dort einfahren. Du wirst nicht einmal dazu kommen, eine Angriffsrampe gegen sie aufzustellen.

34  Auf dem Weg, auf dem du hergekommen bist, wirst du auch wieder zurückgehen. Du wirst nicht in die Stadt einziehen. Das garantiere ich, Gott, dir höchstpersönlich.

35  Denn ich werde einen Schutzschirm um diese Stadt aufbauen. Ich werde sie retten, weil ich das so will und auch wegen David.‘“

Die Stadt wird gerettet

36  Plötzlich kam ein übernatürliches Wesen von Gott, so ein Engel, in das Lager der assyrischen Armee. Dort tötete der Engel mit einem Mal 185000 Soldaten! Am nächsten Morgen lagen dort überall nur Leichen rum. 

37  Als der Präsident Sanherib das sah, brach er den Angriff ab und zog wieder zurück nach Hause, in die Stadt Ninive.

38  An einem Tag, er war gerade im Tempel von seinem Gott Nisroch am Beten, kamen seine zwei Söhne Adrammelech und Sarezer von hinten und schnitten ihm die Kehle durch. Anschließend mussten sie in das Land Ararat fliehen. Als Nächstes kam Asarhaddon, ein anderer Sohn von Sanherib, an die Macht.

Mein Schlüsselvers für heute

Ich [Gott] will ihn dazu bringen, dass er seine Truppen von hier abzieht. Er wird ein Gerücht hören und darüber so beunruhigt sein, dass er umgehend in sein Land zurückkehrt. Dort lasse ich ihn durch das Schwert umkommen.«
(Jes. 37:7)

Sanherib hörte, der äthiopische König Tirhaka sei mit einem Heer unterwegs, um die Assyrer anzugreifen. Da schickte er noch einmal eine Gesandtschaft zu König Hiskia und ließ ihm einen Brief überbringen.
»Überschätze deinen Gott nicht«, hieß es darin, »lass dich nicht von ihm täuschen, wenn er dir sagt: ›Jerusalem wird nicht fallen, der assyrische König kann die Stadt nicht einnehmen!‹
(Jes 37:9-10)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Die Erhörung der Bitte Hiskias ist bereits unterwegs (V. 7), denn Tirhaka lässt zum Angriff blasen. Aber das weiß Hiska nicht. Er fährt fort, zu beten und zu vertrauen, auch wenn er noch nichts sieht. Auch wenn ich bete, glaube ich, dass Gott längst am Wirken ist, dass er die richtige Antwort bereits hat (wenn es auch vielleicht nicht die Antwort ist, die ich mir in meinem Spatzenhirn ausdenke und er es zu SEINER Zeit geschehen lassen wird). Denn Gott hört auf mein Gebet. Das ist sicher.
Danke, du großer Gott, dass du für mich da bist. Immer. Dass du mich hörst und mir hilfst. DANKE!


Tag 483 + 484 – Jesaja 36

Beginn des Jesaja-Buches hier


Jerusalem wird von einer feindlichen Armee belagert

1  Im vierzehnten Jahr, in dem Präsident Hiskija an der Macht war, fiel Sanherib, der Präsident von Assyrien, in das Land Juda ein. Er eroberte alle großen Städte.

2  Sanherib befahl dann seinem Innenminister, mit einer riesengroßen Armee von Lachisch aus Jerusalem und dessen Präsidenten Hiskija anzugreifen. Mit seinen Truppen stellte der sich dann entlang der Wasserleitung am oberen Teich auf, an der Straße, die von der Textilfabrik kommt.

3  Der Innenminister Eljakim (ein Sohn von Hiskija), der Minister für Arbeit und Soziales, Schebna und der Wirtschaftsminister Joach (ein Sohn von Asaf) kamen dann mal zu einem Treffen im Büro vom Innenminister von Assyrien.

4  Der Innenminister von Assyrien fing gleich an zu reden: „Machen Sie eine Meldung bei Ihrem Präsidenten Hiskija! Sagen Sie ihm, dass der Präsident von Assyrien folgende Nachricht für ihn hat: Herr Präsident, wo nehmen Sie ihr Vertrauen eigentlich her?

5  Glauben Sie im Ernst, Sie könnten mit Ihrem leeren Gelaber mich mit meiner langjährigen Erfahrung und meinem Wissen in der Kriegsführung schachmatt setzen? Auf was vertrauen Sie eigentlich, dass Sie hier derart gegen mich anstänkern?

6  Hoffen Sie vielleicht auf militärische Unterstützung aus Ägypten? Dann könnten Sie auch gleich Lotto spielen! Da ist die Chance auf sechs Richtige mit Zusatzzahl zigmal größer, als dass der Präsident von Ägypten Ihnen helfen wird. Der Präsident von Ägypten geht so mit jedem um, der dadrauf vertraut, von ihm Hilfe zu bekommen.

7  Wenn jetzt von Ihnen so was kommt wie: ,Wir vertrauen auf unseren Gott‘, dann kann ich nur die Frage stellen: Wie können Sie auf den denn noch hoffen, da Sie, Herr Hiskija, gerade alle seine Opferplätze im Land weggesprengt haben? Kam der Befehl nicht sogar direkt von Ihnen, dass man nur noch in Jerusalem zu ihm beten und ihm Dinge opfern kann, sonst nirgendwo mehr?

8  Ich habe hier einen Deal, den mein Chef, der Präsident von Assyrien, Ihnen anbieten will. Es geht um eine Wette. Er ist bereit, Ihnen zweitausend von seinen Panzern zur Verfügung zu stellen, wenn Sie die dafür benötigten Soldaten zusammenkriegen können.

9  Aber Sie schaffen es ja noch nicht mal, gegen einen popeligen Unteroffizier von der Armee meines Chefs anzukommen. Sie hoffen ja nur, dass Ihnen noch rechtzeitig die Armee der Ägypter mit ihren Panzern und Motorrädern zu Hilfe kommt.

10  Ich soll Ihnen von meinem Chef außerdem noch ausrichten, dass Sie bloß nicht glauben sollen, er hätte seine Absicht, ihr Land anzugreifen, geplant, ohne sich vorher das Okay von Gott geholt zu haben. ‚Leg los! Mach dieses Land platt!‘, hat Gott selbst gesagt.‘“

11  Eljakim, Schebna und Joach unterbrachen in dem Augenblick den Innenminister: „Reden Sie doch bitte in Aramäisch mit uns, das können wir auch verstehen. Die Leute auf der Stadtmauer hören uns nämlich zu, und die können nur Hebräisch verstehen! Die brauchen es ja nicht mitzukriegen.“

12  Der Innenminister von Assyrien antwortete: „Hat mich mein Chef vielleicht nur zu Ihnen und zu Ihrem Chef geschickt, oder wie? Bestimmt nicht, er wollte, dass auch die Männer, die da oben auf der Mauer sitzen, das mitkriegen. Mit denen werdet Ihr nämlich bald eure eigene Scheiße zu Mittag essen und eure Pisse dazu trinken, weil Ihr nichts anderes zu essen findet.“

13  Er stand auf und ging einen Schritt nach vorne. Dann rief er voll laut: „Hey! Hört mal gut zu, was der mächtige Präsident von Assyrien euch ausrichten lässt:

14  ‚Lasst euch nicht von Hiskija bescheißen! Der kann euch auch nicht helfen!

15  Der Typ versucht, euch nur wieder auf Gott einzuschwören, indem er sagt: ,Gott wird uns bestimmt helfen, er wird nicht zulassen, dass diese Stadt in die Hände des Präsidenten von Assyrien fällt!‘

16  Hört nicht auf Hiskija! Ich, der Präsident von Assyrien, mache euch heute ein Angebot. Ergebt euch, kommt raus und lasst uns einen Übergabevertrag abschließen! Ich verspreche euch, dass jeder von seinem Weinstock, seiner Apfelernte und von seinem Wasser eine Zeitlang weiterleben darf.

17  Zumindest so lange, bis wir euch in ein Land bringen, das so ähnlich ist wie das Land, wo ihr jetzt lebt. Es gibt dort reichlich Möglichkeiten, Korn anzupflanzen und Obstanbau zu betreiben, dort habt ihr dann volle Kühlschränke und Weinregale.

18  Lasst euch nicht von Hiskija verführen! Er labert euch voll mit solchen Sprüchen wie: ‚Gott wird uns schon raushauen!‘ Pah, die Götter von den anderen Nationen, gegen die ich Krieg geführt habe, konnten auch nichts gegen mich ausrichten.

19  Wo sind sie denn geblieben, die Götter von Hamat und Arpad? Wo ist der Gott von Sefarwajim? Und haben die Götter von Samaria die Bewohner vor mir beschützen können? Nein!

20  Nenne mir nur einen Gott von den anderen Ländern, der stark genug war, um die Bewohner vor mir zu schützen? Und jetzt soll ausgerechnet euer Gott, der in Jerusalem wohnt, eine Chance gegen mich haben?‘“

21  Die Leute, die auf der Stadtmauer standen, sagten keinen Pieps, weil Hiskija ihnen das verboten hatte.

22  Eljakim, Schebna und Joach waren voll fertig, nachdem sie diese Sprüche gehört hatten. Mit verheulten Augen kamen sie bei Hiskija an und erzählten ihm, was der Innenminister von Assyrien gerade alles von sich gegeben hatte.

Mein Schlüsselvers für heute

Meinst du, der Ausgang eines Krieges wird von Worten bestimmt? Womit willst du antreten gegen meine Macht und Kriegserfahrung? Auf wen vertraust du denn, dass du es wagst, dich gegen mich aufzulehnen?
(Jes 36:5)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Vor ca. einem halben Jahr habe ich mich mit dem ersten Teil des Jesaja-Buches beschäftigt. Und nun geht es weiter mit einem geschichtlichen Teil (Kapitel 36-39) und dann den zweiten Teil des Propheten.
Die geschichtlichen Kapitel berichten aus dem Leben des Königs Hiskia, in dessen Regierungszeit Jesaja wirkte. Zunächst gibt es einen geschichtlichen Hinweis auf den ersten Teil des Propheten Jesajas Der assyrische König Sanherib griff damals Jerusalem an.
Aber ich merke gerade, dass es nicht so klug ist, ein Buch in zwei Teile zu teilen. Ich finde gerade hier schwer wieder rein. Mach ich nicht nocheinmal. Nun isses aber so und ich mache weiter mit meinem Schlüsselvers 5.
Hiskia setzte ganz auf das Versprechen des Pharaos, Israel gegen die Assyrer zu helfen, aber Versprechen sind nur so gut wie der, der sie macht. Das Wort Pharaos stand gegen das Wort Gottes. Wir sind auch schnell dabei, menschlichen Rat zu suchen, aber Gottes ewige Verheißung zu vergessen. Wem glauben wir, wenn wir die Wahl zwischen Gottes Wort und Menschenwort haben? Ganz aktuell kursieren ja viele Vorträge im Netz darüber, wann denn das Ende dieser Welt kommt, ob Corona eines der Zeichen ist und wie man es einordnen muss. Ja, wir wollen alle sehr gern wissen, wann Jesus wiederkommt. Lieber heute als morgen. Aber allen Vorträgen zum Trotz, die sich auch noch widersprechen, in der Bibel steht eindeutig: es weiß nur der Vater, nicht Jesus, nicht die Engel, keine heutigen Prediger oder sonstige Menschen, nur der Vater. Und dieser hat kein Datum in die Bibel geschrieben. Also sollen wir es auch nicht wissen, sondern immer so leben, als käme er heute noch. Also weg mit den ganzen Endzeitrechnern. Glauben wir an das, was Gott uns in der Bibel sagt.

Mein Gebet für meinen Tag

Ja, Vater, wie schnell sind wir dabei, anderen Menschen mehr Glauben zu schenken als dir. Bitte, Vater, hilf mir immer genau zu erkennen, was dein Rat ist und wann er sich von denen anderer Menschen unterscheidet. Denn du bist es, der am Rat der Weltgeschichte dreht, du hast alles im Überblick, du kannst alles lenken und leiten, du bist der Souverän des Universums, du bist 100%ig vertrauenswürdig. Dir vertraue ich. Danke, dass du mich wieder daran erinnert hast. Danke, dass du da bist. Bei mir. Und mich führst. Danke.

Vater, bitte sei genau jetzt auch bei T. und bei ihrem Orthopäden, der sich ihr Knie anschaut und nun sagen muss, wie es weiter geht. Bitte schenke ihm jetzt ganz viel Weisheit, dass es genau das Richtige ist. Das richtige für T. Sie hat schon soviel zu kämpfen in letzter Zeit. Bitte hilf ihr mit ihrem Knie. Bitte:

Und dann hab ich noch eine Bitte an dich. D. hat gestern A. gesehen, früh kurz nach 6 Fahrrad schiebend in einer Gegend, die nicht sein Zuhause ist. Vater, wohnt er nicht mehr dort? Ist er wieder ausgezogen von seiner Freundin? Vater, du weißt, warum er gestern früh dort war, wo er war. Wenn er nicht mehr zu Hause wohnt, hat er sein Chaos weiter vergrößert. Bitte Vater, hilf ihm, sich in seinem Leben zurecht zu finden, einen Platz, wo er bleiben kann. Es ist bei ihm schon so alles kompliziert genug. Mein großer Wunsch im Hinterkopf wäre, dass er ja wieder ins Haus einzieht. Aber es ist eben MEIN Wunsch. Du hast alles Stricke in der Hand, du kannst ihn lenken und leiten und ihm die Weisheit schenken. Aber vielleicht wäre es auch nicht richtig, vielleicht gibt es auch andere Lösungen. Ich bitte dich Vater, lass ihn zur Ruhe kommen, genau an dem Platz, der zu ihm passt. Dein Wille geschehe.
Amen.



Sich dem richtigen Menschen anvertrauen

Einem anderen Menschen unsere Schuld zu bekennen, hilft uns im Prozess der Heilung und Erneuerung weiter. Oft erleben wir Erleichterung von dem, was uns umtreibt, wenn wir endlich jemand erzählen, was uns vielleicht schon jahrelang tief in unserem Inneren verborgen war. Alles, was wir meinen, verstecken müssen, hat Macht über uns. Wenn diese Dinge ans Licht kommen, wird uns die Wahrheit frei machen. Aber ich mahne Sie zur Vorsicht: Lassen Sie Weisheit walten, wenn Sie sich einen Menschen aussuchen, dem Sie sich anvertrauen wollen. Lassen Sie sich vom Heiligen Geist leiten. Suchen Sie jemand aus, von dem Sie wissen, dass Sie ihm vertrauen können, einen verständnisvollen Menschen, der Sie nicht verurteilen wird.

Suchen Sie sich zur Entlastung nicht jemanden aus, den die Sache verletzen würde. Wenn Sie zum Beispiel ausgerastet sind und Ihre Kinder übelst beschimpft haben, erzählen Sie es nicht einfach einer Freundin, die unter einem gewalttätigen Ehemann leidet. Das wäre unweise. Es mag Ihnen helfen, die Schuld loszulassen, aber es würde Ihre Freundin belasten. Suchen Sie sich besser einen vertrauenswürdigen geistlichen Leiter, eine Pastorin oder einen Seelsorger.

Dabei kommt es sehr auf Weisheit und Ausgewogenheit an. Bevor Sie Ihre Schuld mit jemanden teilen, lassen Sie sich von Gott den Menschen zeigen, dem Sie sich anvertrauen sollen. Wählen Sie sich einen reifen Christen, den das, was Sie ihm sagen werden, nicht verletzen oder besonders belasten wird. Jemand, der das ihm Anvertraute nicht gegen Sie verwenden oder so damit umgehen wird, dass Sie sich hinterher schlechter fühlen als vorher.

Wir brauchen nicht jeden Fehler jemand anderem anzuvertrauen, aber manchmal kann das sehr hilfreich für uns sein. Ich mache Ihnen Mut: Folgen Sie dem Rat aus Gottes Wort, Ihre Schuld auch vor einem Menschen auszusprechen, wenn Sie das brauchen, um geheilt und wiederhergestellt zu werden. Seien Sie jedoch weise dabei.

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Morgen geht es mit Jesaja weiter.


Sorgenfreie Entscheidungen

Wenn Sie eine Entscheidung getroffen haben, stehen Sie zu ihr. Wenn Sie Ja gesagt haben, bleiben Sie einfach beim Ja, wenn Sie Nein gesagt haben, beim Nein.

Unentschlossenheit und Wankelmut können nicht nur zu Verwirrungen und Verwicklung führen, sondern auch zu Schuld und Verurteilung (Jakobus 5:12). Wenn wir in unserem Herzen überzeugt sind, dass wir etwas Bestimmtes tun sollen, und unseren Gedanken dann erlauben, uns das auszureden, können wir leicht schuldig werden. Oft brüten wir über Entscheidungen, statt einfach zu beten und unserem Herzen zu folgen.

Fangen Sie an, Entscheidungen zu treffen, ohne sich darüber zu beunruhigen. Leben Sie nicht in der Angst, falschzuliegen. Wenn Ihr Herz aufrichtig ist und Sie eine Entscheidung treffen, die nicht nach Gottes Willen ist, wird er Ihnen vergeben und Sie auf den richtigen Weg zurückbringen.

Wenn Sie eine Entscheidung betroffen haben, lassen Sie sich nicht von Selbstzweifeln quälen. Wankelmütig zu sein und nicht zu entscheiden, macht das Leben kompliziert. Einmal getroffene Entscheidungen anzuzweifeln, nimmt Ihnen die Freude an allem, was Sie tun.

Meinem Mann macht es überhaupt nichts aus, mit mir einkaufen zu gehen. Das ist eine Wohltat, denn die meisten Männer haben eher keine Freude am Einkaufen. Dabei lässt er mir auch Zeit, meine Entscheidungen zu treffen. Wenn ich aber zu oft hin und her laufe, sagt er: „Komm zur Sache. Es macht mir nichts aus, hier zu sein, wenn es vorwärts geht. Aber nur rumzulaufen und keine Entscheidung zu treffen, ist Zeitverschwendung.“

Ich meine nicht, dass es verkehrt ist, sich Zeit zu nehmen, einen Überblick über das Angebot zu gewinnen und nach einem Schnäppchen zu suchen. Wenn man es aber mit dem Schauen und Suchen übertreibt, wird das mit den Entscheiden schwierig. Machen Sie es nicht kompliziert. Kaufen Sie, was Sie brauchen und erledigen Sie dann das Nächste.

Machen Sie sich Entscheidungen so einfach wie möglich – ob es so kleine sind wie beim Einkaufen oder Lebensentscheidungen, die sich auf Ihre gesamte Zukunft auswirken. Beten Sie ernsthaft und trachten Sie danach, Gott zu gehorchen. Treffen Sie eine Entscheidung und machen Sie danach weiter, ohne zurückzublicken.

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Tag 480 + 481 + 482 – Jakobus 5

Wie Gott die Menschen sieht, die viel Kohle haben

1 Jetzt noch mal ein Wörtchen zu den Leuten, die viel Kohle haben. Ihr werdet noch voll abheulen über die üblen Sachen, die ihr erleben werdet!

2 Euer ganzes Geld könnt ihr in die Tonne kloppen, eure Klamotten werden irgendwann vergammeln.

3 Das ganze Gold, die Aktien und die Sparbücher werden mal verrottet sein, Leute. Der Haufen, der dann übrig bleibt, wird als Beweisstück gegen euch verwendet werden. Die ganzen Reichtümer werden euch auffressen, so wie die Maden eure Leiche fressen. Ihr habt euch nur um euren Profit gesorgt, obwohl ihr wusstet, dass es bald zu Ende geht mit dieser Welt.

4 Gott hat den Protest gehört und die Anklagen der Leute, die ihr betrogen habt. Die Arbeiter, denen ihr nicht den korrekten Lohn ausbezahlt habt, die Angestellten, die ihr unter Tarif bezahlt habt ─ Gott hat sie gehört.

5 Ihr habt fett gelebt, euch alles gegeben, was es so gibt, euch voll gefressen am Luxus. Ihr habt euch gemästet für den Tag, an dem es zum Schlachten geht.

6 Dabei habt ihr die Leute verfolgen lassen, die für Gott okay waren, und die konnten sich noch nicht mal dagegen wehren.

Zieht durch mit Gott!

7 Liebe Geschwister, lasst euch nicht schlecht draufbringen und zieht das mit Gott so lange durch, bis er wiederkommt. Das ist doch beim Bauern auch so, wenn er Sachen gesät hat. Er muss erst mal Geduld haben und den Regen abwarten, bis die Frucht endlich wächst.

8 Genauso müsst ihr auch Geduld haben, ja? Ermutigt euch gegenseitig! Es dauert bestimmt nicht mehr lange, dann kommt Jesus wieder!

9 Zieht euch mit eurer Ungeduld nicht gegenseitig runter, liebe Geschwister! Sonst werdet ihr auch bei dem letzten Gericht schlecht aussehen. Gott, der da der Richter sein wird, steht schon in den Startlöchern.

10 Ihr könnt euch als Vorbild die Propheten reinziehen. Die haben, obwohl es ihnen voll dreckig ging, auch mit Gott durchgezogen und für ihn gesprochen.

11 Diese Menschen waren wirklich gut, da kann man ein Lied von singen! Sie hatten echt Geduld. Ihr habt ja auch bestimmt vom Hiob gehört, mit irre viel Geduld hat er die ätzenden Sachen ertragen, durch die er durchmusste! Aber Gott hat ihm ein Happy End geschenkt, weil er ihn so sehr geliebt hat.

12 Ach ja, mir ist auch noch wichtig, dass ihr euch auf keinen Fall in leere Versprechungen verstrickt, ja? Schwört nichts, auch nicht mit Garantieleistung, nach dem Motto: „Ich schwöre aber auf den Himmel.“ Wenn ihr zu etwas „ja“ sagt, dann muss man sich auch darauf verlassen können. Und wenn ihr „nein“ sagt, dann müsst ihr auch ein „Nein“ meinen. Ansonsten wird Gott euch garantiert dafür verurteilen.

Wie man für kranke Menschen betet

13 Geht’s bei euch jemandem so richtig schlecht? Dann soll er mit Gott drüber reden! Ist jemand bei euch gut drauf? Dann soll er Lieder zu Gott singen!

14 Ist jemand bei euch krank? Dann soll er mal die Gemeindeleiter anrufen. Die sollen dann für ihn beten und ihn mit etwas Öl eincremen, als Zeichen dafür, dass sie Gott um Hilfe bitten.

15 Wenn sie im festen Vertrauen Gott darum bitten, dass er gesund wird, dann wird Gott ihn auch heilen können. Der Kranke kann sich wieder aufrichten, und falls er Mist gebaut hat und Gott das sagt, kann der ihm das dann auch verzeihen.

16 Darum ist es eine gute Idee, wenn ihr auch vor den anderen euren Mist bekennt, damit ihr gesund werdet. Gebete von jemandem, der sein Leben mit Gott in Ordnung gebracht hat, haben eine große Auswirkung.

17 Denken wir mal an Elija. Der war auch nur ein Mensch mit allen seinen Schwächen. Trotzdem hat es drei Jahre und sechs Monate lang nicht geregnet, nur weil er ein Gebet gesprochen hatte! Heftig!

18 Und dann hat er noch mal gebetet, und es fing an zu schütten! Alles wurde grün, und viele Früchte fingen an zu wachsen.

Ihr müsst euch um die Verirrten kümmern

19 Ihr Lieben, wenn sich da einer von euch glaubensmäßig verirrt und von den Sachen wegkommt, die ich euch erzählt habe, und jemand schafft es, ihn wieder zurückzuholen,20 dann soll dieser eins wissen: Er hat gerade einen Menschen vor dem sicheren Tod gerettet! Gott hat ihm seine Schuld vergeben. Also, Gottes Segen, euer Jakobus!

Mein Schlüsselvers für heute

Ärgert euch nicht übereinander, liebe Geschwister. Ihr wollt doch nicht gerichtet werden. Seht, der Richter steht schon vor der Tür!
(Jak 5:9)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glaube ins Leben umgesetzt

Wenn etwas schief geht, neigen wir dazu, zu murren und anderen die Schuld für unsere Schwierigkeiten zu geben. Das ist leichter als unsere eigene Verantwortung zuzugeben, aber es kann zerstörerische Auswirkungen haben und Sünde sein. Die Beziehung kann leiden, der andere kann zu unrecht verurteilt werden und/oder kann bei sich selbst Wut/Zorn auslösen. Und nicht zuletzt findet es Gott nicht gut, mit anderen so umzugehen. Bevor wir andere Menschen wegen ihrer Schwäche zu verurteilen, denken wir bitte daran, dass Jesus als Richter kommen wird, um jeden von uns zu beurteilen. Jeden. Er wird es uns nicht durchgehen lassen, andere schlecht zu behandeln.
Und ich denke, dass bezieht sich jetzt nicht nur auf das Verhältnis unter Christen, sondern auch auf alle anderen Beziehungen.
Ich denke, jeder von uns hat jeden Tag irgendetwas, was irgendwie nicht 100% geklappt hat und jemand anderes einen Fehler gemacht hat. Statt zu murren ist es doch viel schöner und leichter ist es zu sagen: „Macht nichts, hätte mir auch passieren können“. Es trägt ganz viel zum inneren Frieden bei …. und Gott freut sich auch drüber. Bestimmt.
Bitte, Vater, gib mir ein solch vergebenes Herz. Wie schnell bin auch ich dabei, andere für ihre Fehler und Schwächen zu kritisieren. Am schlimmsten ist es, wenn andere damit anfangen und ich in das gleiche Horn blase. Da kommt noch Tratscherei dazu. Bitte, lieber Vater, lass es nicht zu, dass solche Gedanken in mir aufkommen, gib mir diesen inneren Frieden, der mit Leichtigkeit darüber hinwegsehen kann. Danke, dass du da bist, auf mich aufpasst und mir jeden Tag ein Stückchen von deiner Weisheit in deinem Wort sagst. DANKE!


Einfach darum bitten

Jakobus spricht Menschen an, die vieles begehren und nichts erreichen (Jakobus 4:1-2). Ich glaube ihr Mangel liegt daran, dass sie sich nur mit den Kräften ihrer alten sündigen Natur abmühen. So erreichen sie letztlich nichts und verderben sich durch Neid und Streit auch noch ihre Beziehungen.

Dann nennt Jakobus ihnen den Grund für ihre Lage: „Euch fehlt das, was ihr so gerne wollt, weil ihr Gott nicht darum bittet“ (Jakobus 4:2). Im Grunde markiert er damit den Unterschied, ob wir Dinge selbst in die Hand nehmen oder Gott darum bitten.

Sie mögen einwenden: „Aber ich habe Gott doch um dieses oder jenes gebeten, er hat es mir einfach nicht gegeben.“

Wenn Sie Gott um etwas bitten und er es ihnen nicht gibt, dann tut er das nicht, um sie hinzuhalten. Was Sie erbeten haben, entspricht möglicherweise nicht seinen Willen oder es ist noch nicht reif genug dafür. Es kann auch sein, dass Gott Ihnen etwas Besseres geben will, Sie jedoch geistlich noch nicht reif genug dafür sind. Was immer der Grund sein mag: Nie liegt es daran, dass Gott Ihnen nicht wohltun will.

Sie sind Gottes Kind und er liebt Sie. Gott ist gut und tut nur Gutes. Er will so viel mehr für Sie tun, als Sie sich vorstellen können. Er liebt Sie zu sehr, um Ihnen, um Ihnen etwas zu geben, dass Ihnen schaden geben könnte. Er liebt Sie zu sehr, als dass er Ihnen Dinge geben würde, die Ihre alte sündige Natur fördern oder Sie zum Sündigen bringen würden, weil Sie mit ihnen noch nicht umgehen können.

Geben liebevolle Eltern ihrem Kind einen Autoschlüssel, bevor es alt genug ist. um Auto zu fahren? Natürlich nicht, denn Sie wissen, dass es aufgrund seiner Unerfahrenheit in einem Unfall zu Schaden kommen könnte. Genauso geht Gott mit seinen Kindern um. Weil er uns liebt, wird er uns etwas erst dann geben, wenn wir geistlich reif genug sind, um damit umzugehen.

Viele Menschen tricksen und finden Wege, sich Dinge zu verschaffen, die ihnen nicht zustehen – und genau diese Dinge stürzen sie am Ende ins Unglück.

Ich habe das Geheimnis des Zufriedenseins entdeckt. Es besteht darin, Gott um das zu bitten, was ich will, und in der Gewissheit zu ruhen, dass Gott es – wenn es gut ist – auch zur rechten Zeit geschehen lässt. Wenn es nicht gut ist, wird Gott etwas viel Besseres tun, als meine ursprüngliche Bitte zu erfüllen.

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Tag 478 + 479 – Jakobus 4

Gott lieben oder die Sachen aus der Welt

1 Leute, warum streitet ihr euch eigentlich ständig? Was ist da für ein Kampf bei euch am Start? Kann es sein, dass ihr eure Gefühle und Leidenschaften einfach nicht im Griff habt und dass ihr euch deswegen so gehen lasst?

2 Ihr wollt immer alles haben und bekommt aber nichts. Ihr seid voll neidisch auf die anderen, und wenn eure Gedanken töten könnten, dann gäbe es bestimmt schon ein paar Leichen bei euch. Streiten ist ja anscheinend normal, ihr bekämpft euch gegenseitig. Das bringt euch alles nichts, ihr müsst mal damit anfangen, richtig zu beten.

3 Wenn ihr Gott um Sachen bittet, dann geht es euch immer nur darum, dass euer Ego befriedigt wird und dass ihr selber gut dasteht. Deswegen hört Gott auch nicht auf euch.

4 Was ist los mit euch? Warum betrügt ihr Gott so? Habt ihr nicht kapiert, dass man sich entscheiden muss? Entweder du bist ein Freund von Gott oder du bist ein Freund der Leute, die ohne Gott leben. Wenn du bei diesen Freunden total beliebt sein möchtest, dann bist du automatisch ein Feind von Gott.

5 Oder meint ihr vielleicht, dass total egal ist, was in den alten Schriften steht? Da steht: „Gottes Geist will uns ganz alleine haben, er ist eifersüchtig. Gott hat seinen Geist in uns wohnen lassen.“

6 Gott hat Spaß daran, uns fett zu beschenken. Darum sagt er dort: „Auf die Menschen, die eingebildet und stolz sind, hat Gott keinen Bock, und er stellt sich ihnen entgegen. Aber auf die Leute, die sich anderen unterordnen und sich selbst nicht so wichtig nehmen, auf die steht er total.“

7 Macht Gott zur hundertprozentigen Nummer 1 in eurem Leben und tut, was er sagt. Und den Teufel könnt ihr dissen, dann wird er verschwinden.

8 Sucht Gott mit allem, was ihr habt! Geht zu ihm, kommt ihm nahe! Dann wird er auch zu euch kommen. Wascht den Dreck von euren Händen! Und wascht eure Gedanken und eure Seele, haltet euer Innerstes sauber, bringt euer Leben in Ordnung! Damit meine ich vor allem die Leute, die sich nicht wirklich entscheiden können.

9 Ihr solltet richtig spüren, wie dreckig es euch geht. Anstatt zu lachen, könnt ihr echt weinen, anstatt eine Party zu veranstalten, könntet ihr erschrocken und traurig sein.

10 Unterwerft euch Gott, macht euch klar, wie winzig ihr für ihn seid. Dann wird er euch aufheben und euch ganz groß machen!

11 Ihr Lieben, hört auf damit, über andere abzulästern. Wenn jemand etwas Schlechtes über einen anderen sagt oder ihn verurteilt, macht er das Gesetz schlecht, das Gott aufgestellt hat. Statt das Gesetz zu befolgen, spielt er sich als Richter über das Gesetz auf.

12 Das kann aber nur einer, nämlich Gott! Er hat die Gesetze gemacht und ist gleichzeitig der Richter, der sie auch durchzieht. Nur er kann freisprechen oder verurteilen. Wie bist du denn drauf, dass du glaubst, ein Urteil über den Menschen neben dir fällen zu können?

Warnung davor, zu cool zu sein

13 Hier ist eine Ansage für alle, die so was sagen wie: „Nächste Woche fang ich einen neuen Job in einer anderen Stadt an. Da will ich ein Jahr bleiben und jede Menge Kohle scheffeln.“

14 Habt ihr denn nur einen blassen Schimmer davon, was morgen alles passieren wird? Was geht denn mit eurem Leben wirklich ab? Ein Leben ist im Grunde doch nur wie der Qualm einer Kippe. Man kann ihn noch kurz sehen, und dann ist er auch schon für immer verschwunden.

15 Darum ist es eine gute Einstellung, wenn man sich sagt: „Wenn Gott will, werde ich leben und dann werde ich auch dieses und jenes tun können!“

16 Jetzt macht mal nicht so den Lauten und überschätzt euch nicht die ganze Zeit! Sich selbst zu überschätzen ist einfach total schlecht.17 Wenn aber jemand weiß, was er Gutes tun kann, und es nicht macht, dann steht das zwischen ihm und Gott. Das ist Sünde.

Mein Schlüsselvers für heute

Nun zu euch, die ihr sagt: „Heute oder morgen wollen wir in die und die Stadt ziehen. Wir werden ein Jahr dortbleiben, Geschäfte machen und Geld verdienen.“
(Jakobus 4:13)

Meine Erkenntnis des Tages; MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Es ist gut, Pläne zu machen, aber diese Pläne werden uns enttäuschen, wenn wir Gott dabei ausklammern. Es hat keinen Sinn, Pläne zu machen, als würde Gott nicht existieren, den die Zukunft liegt in seinen Händen. Was würden wir in 10 Jahren gern tun? In einem Jahr? Morgen? Was tue ich, wenn Gott eingreift und meine Pläne ändert? Planen wir voraus, aber müssen wir Gott mit ins Boot nehmen. Lassen wir uns (ich mich) führen!
Aber manchmal ist es schon schwierig. Fragt man Gott, und keine Antwort kommt. (Oder wir nehmen sie nicht wahr) macht man doch seinen eigenen Stiefel. Bitte, Vater, zeige mir immer den Weg, den ich gehen soll. Mach mich so sensibel, dass ich deinen Willen für mein Leben wahrnehmen kann. Wenn du zu mir flüsterst in dieser lauten Welt, möchte ich dich hören können. Bitte Vater, hilf mir dabei! Verschließe Türen, die ich nicht öffnen soll. Und dort, wo der richtige Weg ist, mach bitte diese Türen ganz weit auf, dass ich es sehen kann. Manchmal sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht. Und so führe mich auch heute durch den Tag, dass ich auch gut mit dem Wetter klar komme, plane alle gut und ich will alles annehmen, weil ich dann weiß, es kommt von dir.
Amen.


Die Macht der Zunge

Gottes Wort spricht oft von der Zunge und die Worte unseres Mundes. „Die Zunge kann töten oder Leben spenden“ (Sprüche 18:21). Jakobus stellt fest, dass ein Mensch, der seine Zunge im Zaum hält, sich auch in anderen Bereichen beherrschen kann (Jakobus 3:2). Die Zunge ist nur ein kleiner Körperteil, kann jedoch erheblichen Schaden anrichten (Vers 5). Beziehungen werden oft abgebrochen, weil bestimmte Worte gesagt oder nicht gesagt wurden. Menschen verlieren ihre Arbeitsstelle, verursachen Streit und Missverständnisse, blamieren sich selbst – und das mit einem kleinen Organ, der Zunge.

Niemand kann seine Zunge zähmen. Dazu brauchen wir Gottes Hilfe. König David bat Gott, über seine Lippen zu wachen (Psalm 141:3). Außerdem wünschte er sich, dass die Worte seines Mundes und die Gedanken seines Herzens Gott gefallen mögen (Psalm 19:15). David wusste, dass er sein Reden ohne Gottes Hilfe nicht beherrschen konnte, und wir können es auch nicht.

Trügerisches, böses Reden sollen wir unterlassen (Jesaja 58:9). Jesus sagt, dass wir sein Joch auf uns nehmen und von ihm lernen sollen, demütig und freundlich zu sein (Matthäus 11:29). „Freundliche Worte schenken Leben, eine betrügerische Zunge zerstört den Geist“ (Sprüche 15:4). Sogar unser Tonfall ist wichtig, denn er verrät, wie es in unserem Herzen aussieht.

Wir können heilende oder verletzende Worte aussprechen, aufbauende oder entmutigende und zerstörerische. Worte sind mit Macht geladen zum Guten oder zum Bösen. Die Entscheidung liegt bei uns! Worte sind Samen, die wir ausstreuen, und sie bringen in unserem Leben unweigerlich eine Ernte hervor. Wir werden die Früchte unseres Redens essen müssen, egal, ob sie süß oder bitter sind.

Wir sollten uns wirklich anstrengen und nachdenken, bevor wir sprechen. Gottes Wort sagt, dass wir uns Zeit lassen sollen, ehe wir reden (Jakobus 1:19). Wie oft sagen wir etwas und denken hinterher: „Ich wünschte, ich hätte das nicht gesagt.“ Doch dann ist es zu spät, die Worte wirken bereits. Ich empfehle Ihnen, gründlich über dieses Thema nachzudenken und Gott ernsthaft um Hilfe dabei zu bitten, Ihre Zunge zu zähmen.

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Tag 476 + 477 – Jakobus 3

Worte haben Macht

1 Liebe Geschwister, es ist keine gute Idee, wenn so viele bei euch den Job eines Lehrers übernehmen wollen. Alle, die das tun, werden nämlich besonders streng beurteilt werden.

2 Jeder von uns macht mal einen Fehler. Wer aber seine Zunge unter Kontrolle hat, der hat auch seinen ganzen Körper im Griff.

3 Egal, wie groß ein Auto auch ist, gelenkt wird es mit einem einfachen Lenkrad.

4 Und auch große Containerschiffe, die riesige Motoren haben, werden vom Steuermann mit einem kleinen Steuer in die Richtung gelenkt, wo er das Schiff haben will.

5 Genauso ist es auch mit der Zunge. Sie ist zwar winzig klein, aber sie hat eine unglaubliche Power. Noch ein Beispiel: Mit Feuer ist das genauso, ein Funke genügt und der ganze Wald brennt.

6 Die Zunge ist auch sowas wie ein Funke. Mit ihr kann eine ganze Welt vergiftet werden. Sie hat die Macht, böse Sachen anzustiften, sie kann eine ganze Welt in Brand stecken, mit dem gleichen Feuer, das auch in der Hölle brennt.

7 Die Menschen haben es gelernt, Löwen zu dressieren, Vögeln das Sprechen beizubringen und Delfine aus dem Wasser springen zu lassen,

8 aber die Zunge haben sie nie in den Griff bekommen. Unkontrolliert verbreitet sie ihr tödliches Gift.

9 Mit ihr sagen wir Gott, unserem Vater, wie toll er ist, und im nächsten Augenblick verfluchen wir einen Menschen, obwohl der ja nach dem Vorbild von Gott gemacht wurde.

10 Gute Wünsche und fiese Aggrosprüche kommen aus demselben Mund. Leute, genau das soll bei euch nicht abgehen!

11 Wie ist es denn beim Wasserhahn, kommt da Trinkwasser und gleichzeitig Schmutzwasser raus?

12 Und was meint ihr, können an einem Apfelbaum Birnen wachsen oder an einem Birnbaum Tomaten? Man kann ja auch nicht aus dem Klo trinken!

Kluge Menschen leben klug

13 Wenn jemand glaubt, besonders klug zu sein und den Schnall vom Leben zu haben, bei dem sollte man das auch daran erkennen können, wie er sonst so drauf ist, nämlich freundlich.

14 Wenn ihr aber voll neidisch seid und Menschen sogar hasst, dann braucht ihr euch auf diese Klugheit echt nichts einzubilden. Tatsächlich lügt ihr euch nur selber in die Tasche.

15 So eine Denke hat nichts mit Gott zu tun, sie kommt aus dem Ego, sie ist ätzend, sie kommt sogar direkt aus der Hölle.

16 Wo Menschen neidisch aufeinander sind und sich streiten, da ist nur Chaos angesagt und andere schlechte Dinge.

17 Die Weisheit, die von Gott kommt, ist sauber und gut. Sie hat das Ziel, dass Menschen sich vertragen und gut zueinander sind, dass sie sich belehren lassen, nicht immer recht haben müssen und nicht link drauf sind.

18 Was daraus wächst, wenn man gerecht zu anderen ist und friedlich miteinander umgeht, kann ich euch auch sagen. Man hat Frieden mit sich und mit Gott.

Mein Schlüsselvers des Tages

Und machen wir nicht alle immer wieder Fehler? Wem es freilich gelingt, nie ein verkehrtes Wort zu sagen, den kann man als vollkommen bezeichnen. Denn wer seine Zunge im Zaum hält, der kann auch seinen ganzen Körper beherrschen.
So legen wir zum Beispiel den Pferden das Zaumzeug ins Maul. Damit beherrschen wir sie und können das ganze Tier lenken.
(Jakobus 3:2-3)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Kennzeichen unserer Wort, wenn Satan unser Reden motiviert:

  • Bittere Eifersucht
  • Selbstsüchtiger Ehrgeiz
  • Irdische Wünsche und Begierde
  • Ungeistliche Gedanken und Ideen
  • Durcheinander
  • Böse Absichten

Kennzeichen unserer Worte, wenn sie von Gott und seiner Weisheit getragen werden:

  • Reinheit
  • Frieden
  • Rücksichtnahme
  • Unterordnung
  • Barmherzigkeit
  • Aufrichtigkeit
  • Unvoreingenommenheit
  • Freundlichkeit

Was man sagt, ist genauso wichtig wie das, was man nicht sagt. Um richtig mit Worten umzugehen, muss man nicht nur die richtigen Worte zu richtiger Zeit finden, sondern auch unterlassen zu sagen, was man nicht sagen sollte. Es gibt viele Beispiele dafür, wie Menschen ihre Zunge nicht im Zaum halten: Tratschen, schlecht über andere reden, prahlen, manipulieren, Irrlehren verbreiten, jammern, schmeicheln und lügen.

Bevor ich etwas ausspreche, muss ich mich fragen: Ist das, was ich sagen will, WAHR? Ist es NOTWENDIG? Ist es NOTWENDIG? Ist es NÜTZLICH? Ist es FREUNDLICH?

Bitte, Vater, du weißt, dass ich darin sooft fehle, dass es mir sooft misslingt, meine Zunge zu beherrschen, besonders wenn es über andere Menschen geht, bitte, vergib mir. Bitte hilf mir, ganz in deinem Sinn zu sprechen und wenn es mir misslingt, es sofort zu erkennen und mich zurückzunehmen. Bitte, Vater, ich brauche dazu deine Hilfe. Ohne sie schaffe ich es nicht.
Amen