Nicht einschüchtern lassen

„Lasst euch nicht von euren Feinden einschüchtern“ (Philipper 1:28), ermutigt Paulus. Geradlinigkeit und Furchtlosigkeit gehören zu dem felsenfesten Charakter, den Sie und ich entwickeln und gerade angesichts von Angriffen und Übergriffen feindlich gesinnter Menschen an den Tag legen sollen, egal, ob es sich um körperliche oder geistlich Angriffe handelt.

Wenn Menschen oder Ereignisse sich gegen uns richten und uns vernichten wollen, sollten wir feststehen und zuversichtlich sein, dass alles zum Besten mitwirkt (siehe Römer 8:28). In solchen Fällen dürfen wir uns nicht anpassen, sondern müssen geradlinig bleiben und Gott eine Veränderung der Lage bewirken lassen.

Wenn wir in Schwierigkeiten kommen – was von Zeit zu Zeit geschieht -, sollten wir nicht meinen, dass Gott eingreifen und sich aller unserer Probleme annehmen wird, ohne dass wir ihn dazu auffordern. Wir sollten beten und ihn darum bitten, unsere Lage zu ändern. Anschließend gilt es, geradlinig und unbeirrt zu bleiben. Das ist ein Zeichen für den Widersacher, dass ihm Sturz und Vernichtung bevorstehen.

Wissen Sie, worum unsere Geradlinigkeit und Furchtlosigkeit für den Satan Zeichen sind, dass er verloren hat? Weil er weiß, dass er einen Christen nur mit Täuschung oder Einschüchterung überwinden kann. Wie kann er jemandem drohen, der keine Angst vor ihm hat? Wie kann er jemanden täuschen, der seine Lügen entdeckt und sich weigert, sie zu glauben? Was bringt es ihm, Angst, Zorn oder Niedergeschlagenheit in Menschen zu erzeugen, die sich nicht durch Gefühle steuern lassen, sondern entschlossen sind, aufgrund von Gottes Wort fest zu stehen?

Wenn der Satan feststellt, dass seine Strategie nicht funktioniert, erinnert ihn das an sein Scheitern und daran, dass er völlig vernichtet wird. Bleiben Sie geradlinig und furchtlos, so werden Sie den Feind überwinden.

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Tag 605 – Philipper 2:1-11

Gottes Schöpfung … @weena
Jesus, unser Star und unser Vorbild

1 Ihr seid doch so drauf, dass ihr euch gegenseitig aufbaut. Man kann bei euch doch liebevoll getröstet werden, wenn man das mal braucht. Ihr haltet doch zusammen, weil der Heilige Geist das möglich macht. Und ihr spürt das, wenn es anderen schlechtgeht und sie Hilfe brauchen.

2 Darüber freu ich mich auch! Total freuen würde ich mich aber, wenn ihr alle dieselbe Denkweise bekommen würdet. Wenn ihr durch die Liebe eng miteinander verbunden seid und ganz fest zusammenhaltet, das wäre echt toll.

3 Wenn es am Ende doch immer nur um euch und eure eigenen Interessen geht, dass ihr vielleicht sogar ein Star werden wollt, wäre das nicht gut. Ganz im Gegenteil, Leute, nehmt euch selber nicht so wichtig und lebt immer so, als wären alle anderen wichtiger als ihr selber.

4 Denkt nicht immer zuerst an euren Vorteil, sondern lasst die anderen Leute gut aussehen und helft ihnen.

5 Ihr sollt so draufkommen wie Jesus!

6 Obwohl er alle Möglichkeiten hatte, die einem Gott zur Verfügung stehen, hat er da drauf verzichtet, diese Möglichkeiten auch voll auszuschöpfen.

7 Er gab sogar alle seine Rechte auf. Er wurde zu einem Nichts und schlüpfte in die Rolle eines billigen Angestellten, nur um einer von uns zu werden.

8 Er schmiss sich in den Dreck und gehorchte Gott bis zum letzten Atemzug, bis zur Hinrichtung am Kreuz.

9 Darum hat Gott ihn am Ende auch groß rausgebracht. Er hat ihm eine hohe Stellung gegeben, eine höhere gibt es nicht!

10 Alles wird sich einmal vor Jesus hinschmeißen, weil er die absolute Autorität ist. Alles, was aus der übernatürlichen und natürlichen Welt kommt, wird das tun. Sogar alle, die sich im Land der Toten aufhalten,

11 alle werden irgendwann bekennen, dass Jesus Christus über allem steht! Gott der Vater soll geehrt werden.

Mein Schlüsselvers des Tages

dann macht meine Freude vollkommen, indem ihr in derselben Einstellung und Liebe von ganzem Herzen zusammensteht.
Tut nichts aus Streitsucht oder Ehrgeiz, sondern seid bescheiden und achtet andere höher als euch selbst!
(Philipper 2:2-3)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Oft entschuldigen Leuze Selbstsucht, Stolz oder Böses, indem sie sich auf ihre Rechte berufen. Sie denken: Ich kann bei dieser Prüfung schummeln; schließlich habe ich es verdient, den Abschluss zu schaffen.“ Oder: „Ich kann dieses Geld für mich allein ausgeben – schließlich habe ich dafür hart gearbeitet.“ Oder; „Ich kann das Baby abtreiben lassen; schließlich habe ich das Recht, über meinen Körper selbst zu bestimmen.“ Aber als Gläubige sollen wir eine andere Einstellung haben – eine Einstellung, die uns dazu befähigt, auf eigene Rechte zu verzichten, um anderen zu dienen. Aber ehrlich, ich kenne wirklich keinen einzigen Christen, der das so absolut lebt. Nur anderen zu dienen, sich selbst verneinen, das ist sososo schwierig. Wenn wir sagen, dass wir Christus folgen auch sagen, dass wir so leben wollen wie er. 100%ig geht das natürlich nicht, wir sind nicht vollkommen wie er, aber bemühen, ja bemühen sollten wir uns schon. ICH sollte mich bemühen und Gott darum bitten, dass er mir dabei hilft. Ach, werde ich froh sein, wenn ich dieses mühselige Leben hier geschafft habe und endlich bei Gott sein darf. Vorher hat er dann wohl noch ein paar Aufgaben für mich 🙂


Tag 602 + 603 + 604 – Philipper 1:12-30

Gottes Schöpfung … @weena
Jeder soll hören, wie geil es ist, mit Jesus zu leben

12 Freunde, ihr sollt wissen, dass meine Untersuchungshaft sich letztendlich als echte Chance rausgestellt hat, von Jesus zu erzählen.

13 Dass ich hier im Knast festsitze, nur weil ich auf Jesus vertraue, ist inzwischen den Römern, die mich gefangen halten, und auch allen anderen hier klargeworden.

14 Außerdem haben dadurch, dass ich hier festsitze, irgendwie viele Christen neuen Mut und neue Hoffnung bekommen. Viele treten jetzt noch radikaler in der Öffentlichkeit für Jesus auf und reden überall von der Sache mit Gott, ohne Angst dabei zu haben.

15 Es gibt auch ein paar Leute, die das mit nicht so guten Motiven machen. Einige tun es, weil sie neidisch sind und mir eine erfolgreiche Missionsarbeit einfach nicht gönnen. Andere tun das aber mit einer voll guten Einstellung.

16 Die tun es nämlich aus Liebe, weil sie wissen, dass ich gerade nicht kann, weil ich für meinen Glauben verhaftet worden bin und hier festsitze.

17 Die anderen machen das aber vor allem, weil sie die großen Helden sein wollen. Sie wollen mir beweisen, dass sie es besser können als ich. Sie sind nicht gerade und wollen mich nur traurig machen.

18 Ist mir aber letztendlich total egal! Hauptsache, es wird von Jesus Christus erzählt. Wie das dann passiert, ob aus guten Motiven oder nur um mal ’ne schöne Geschichte vom Stapel zu lassen, ist mir wurscht. Ich möchte bloß, dass jeder davon hört, wer Jesus Christus überhaupt ist! Da drüber freue ich mich, und immer, wenn das passiert, werde ich mich auch in Zukunft freuen!

19 Weil ich weiß, dass ihr für mich betet, und weil ich spüre, wie der Heilige Geist bei mir ist, bin ich mir sicher, dass hier alles für mich klargehen wird.

20 Ich hoffe sehr, dass ich das hier durchziehe. Ich möchte aber frei und ohne Probleme so wie früher dafür sorgen, dass Jesus groß rauskommt. Wie das passiert, ist mir letztendlich egal, ob ich dafür nun sterben muss oder am Leben bleibe.

21 Denn Jesus Christus bedeutet alles für mich. Er ist der Grund, warum ich lebe, und selbst wenn ich sterbe, hab ich gewonnen, weil ich dann bei ihm bin.

22 Wenn es aber so sein soll, dass ich hier auf der Erde weiterlebe, dann nur deshalb, damit ich hier noch mehr für Jesus reißen kann. Darum fällt es mir echt schwer, mich für eins von beiden zu entscheiden.

23 Beide Möglichkeiten zecken mich irgendwie an. Auf der einen Seite habe ich Lust zu sterben, um dann bei Jesus zu sein, das wäre total schön!

24 Auf der anderen Seite denk ich dann aber auch wieder an euch.

25 Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass ich am Leben bleiben werde. Ich soll euch weiter supporten, ich will dafür sorgen, dass euer Vertrauen in Gott stark wird und ihr Spaß dabei habt.

26 Wenn ich endlich wieder bei euch bin, werdet ihr erst recht auf Jesus Christus abgehen können, weil er wieder so gute Sachen getan hat.

Ätzende Sachen für Gott durchmachen

27 Passt auf, dass eure ganze Gemeinde so draufkommt, wie es Gottes Sache entspricht! Egal, ob ich bei euch leibhaftig vor Ort bin oder aus der Entfernung zu euch rede, ich möchte auf jeden Fall, dass ihr total zusammenhaltet! Ihr sollt gemeinsam dafür kämpfen, dass immer mehr Leute ihr Vertrauen auf Jesus setzen!

28 Lasst euch kein Stück von den Leuten einschüchtern, die euch ans Bein pinkeln wollen. So werden sie kapieren, dass sie in der Hölle landen. Für euch ist es ein Beweis, dass ihr von Gott gerettet worden seid.

29 Ihr habt nicht nur die Chance von Jesus bekommen, mit ihm zu leben, ihr dürft für ihn auch ätzende Sachen durchmachen.

30 So seid ihr in demselben Kampf drin wie ich. Und wie der abgeht, habt ihr ja früher schon mal bei mir beobachten können. Jetzt kann ich euch noch mal davon erzählen.

(Volxbibel)

Mein Schlüsselvers für heute

Und die meisten der Brüder hier haben durch meine Gefangenschaft im Vertrauen auf den Herrn Mut gefasst und wagen es, das Wort Gottes ohne Furcht weiterzusagen.
Es gibt zwar einige, die aus Neid und Eifersucht predigen; andere aber verkündigen die Botschaft von Christus mit guten Absichten.
(Philipper 1:14-15)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Im Gefängnis werden viele Menschen verbittert oder geben auf. aber Paulus betrachtete diese Situation als weitere Gelegenheit, die gute Botschaft von Christi weiter zu verbreiten. Er erkannte, dass seine aktuellen Lebensumstände weniger wichtig waren als die Frage, was er damit anfing. Aus der schlechten Situation machte er eine gute, indem er die römische Palastwache zu bekehren versuchte und die Christen, die Angst vor der Verfolgung hatten, ermutigte. Auch wenn wir nicht gerade im Gefängnis sind, gibt es für uns eine Fülle von Anlässen , die uns entmutigen können – Zeiten der Unschlüssigkeit, finanzielle Belastungen, familiäre Konflikte, Gemeindeprobleme oder der Verlust des Arbeitsplatzes.
Unsere Reaktion spiegelt in solchen Situationen wider, was wir wirklich glauben. Leicht dahergesagt. Mir gelingt es meistens nicht. Nur manchmal. Und in guten Ratschlägen für andere bin ich gut. Das ist dann die Sache mit dem Balken im Auge ….


Gott wird sein gutes Werk vollenden

Was Gott anfängt, führt er immer zu Ende. Er hat uns zu sich selbst gerufen und hat sein gutes Werk in uns angefangen und er wird es vollenden (Philipper 1:6). Das ist eine Verheißung, aber wir müssen unseren Teil tun, damit sie wirksam wird. Dieser besteht darin, dass wir Gott vertrauen und das heilige Werk des Heiligen Geistes in unserem Leben geschehen lassen. Ich weiß, es kann man frustrierend sein, irgendwo mittendrin zu sein, ohne zu wissen, wie es vorwärts geht, wenn man gleichzeitig weiß, dass es kein zurück gibt. Wir lieben Jesus und wollen mit ihm den ganzen Weg bis zum Ziel gehen, doch manchmal fällt uns das schwer. Jesus versteht das.

Während Jesus hier auf der Erde war, lebte er in einem menschlichen Körper, deshalb wei0 er, wie sich Versuchung anfühlt. Sie mögen versucht sein, zu sündigen oder gar aufzugeben, doch Gott stärkt Sie, damit Sie den ganzen Weg bis zum Ziel gehend können – wenn Sie ihn bitten. Halten Sie den Blick auf den Lohn gerichtet. Jetzt ist vielleicht manches unbequem, aber am Ende werden Sie sich freuen, wenn Sie Gott tun lassen, was immer er in Ihnen tun will.

Heutzutage fangen viele Menschen etwas an, was sie nie zu Ende führen. Gott gefällt das nicht, und au0erdem passt das nicht gut zu Personen, die verlässlich sein wollen. Etwas anzufangen ist leicht, weil uns das Neue begeistert. Charakterstärke zeigt sich daran, was Menschen tun, wenn ihre Gefühle sie nicht mehr tragen und sie möglicherweise allein mit Gott eine Menge hartet Arbeit zu bewältigen haben. Gott vollendet immer, was er anfängt, das gehört zu seinem Charakter. Und wie sieht das bei Ihnen aus? Bevor Sie etwas anfangen, sollten Sie sich klarmachen, wie viel dazugehört, um es zu Ende zu bringen, und sich von vornherein dafür entscheiden, es durchzuziehen.

Gott hat versprochen, sein gutes Werk, dass er in Ihnen angefangen hat, zu vollenden. Verpflichten Sie sich ebenso ihm gegenüber, zu Ende zu führen, was er Ihnen zu tun gibt?

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Tag 601 – Philipper 1:1-11

Gottes Schöpfung … @weena
Absender und Anschrift

1 Absender: Paulus und Timotheus, beide für Jesus Christus unterwegs. An: alle Christen in Philippi, die Leiter der Gemeinde und alle Mitarbeiter.

2 Hallo, Leute! Wir wünschen euch Freude und den Frieden, den man durch ein Leben mit Gott bekommt. Beides kommt von Gott, unserem Vater, und von Jesus Christus.

Paulus betet für die Gemeinde

3 Jedes Mal, wenn ich an euch denke, bin ich Gott voll dankbar!

4 Ich bete zurzeit ständig für euch, und immer wenn ich das tue, muss ich mich erst mal echt freuen.

5 Das liegt wohl auch da dran, dass ich bei euch sehen kann, wie ihr euch von Anfang an bis jetzt mit mir zusammen für die gute Nachricht eingesetzt habt.

6 Ich bin mir deswegen auch sehr sicher, dass Gott, so wie ihr am Anfang durchgestartet seid, sein Ding mit euch auch bis zum Ende durchziehen wird, bis zu dem Tag, an dem Jesus sein Comeback feiern wird.

7 Ist ja auch kein großes Ding, dass ich so von euch denke. Ihr liegt mir einfach ganz besonders am Herzen. Daran wird sich auch so schnell nichts ändern, egal, wie die Umstände gerade auch sind. Ich stecke zurzeit im Knast und muss mich vor Gericht dafür verantworten, dass ich die Neuigkeit von Jesus überall weitererzähle. Dadurch, dass ihr für mich betet und hinter mir steht, bekommt ihr auch etwas von den Sachen ab, die Gott mir geschenkt hat.

8 Hey, Gott ist mein Zeuge, ich hätte so einen Bock, jetzt bei euch zu sein! Ich liebe euch mit derselben Liebe, die Jesus für euch hat!

9 Ich habe zu Gott gesagt, dass er eure Liebesfähigkeit immer größer und tiefer werden lassen soll. Das passiert in dem Maß, wie ihr peilt, was Gott von euch will, und euer Leben danach ausrichtet.

10 Dann seid ihr auch in der Lage herauszufinden, was bei Gott wichtig ist, damit ihr an dem letzten Tag, wenn wir alle vor Gottes Gericht stehen, astrein und ohne Dreck seid.

11 All die guten Sachen, die Jesus in einem Leben bewirkt, das frei und ohne Schuldbelastung ist, kann man bei euch vorfinden. Und das alles ist da, damit Gott am Ende groß rauskommt, damit klar wird, dass er der Beste ist.

(Volxbibel)

Mein Schlüsselvers des Tages

Ich bin ganz sicher, dass Gott das gute Werk, das er in euch angefangen hat, auch weiterführen und an dem Tag, an dem Jesus Christus wiederkommt, vollenden wird.
(Phillipper 1:6)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Hast du manchmal das Gefühl, in deinem geistigen Leben keine Fortschritte zu machen? So geht es mir zur Zeit. Alles steht, nichts geht vorwärts. Aber (so die Theorie) wenn Gott ein Projekt beginnt, dann führt er es auch zu Ende! Wie den Philippern wird auch mir Gott helfen, in der Gnade zu wachsen, bis er sein Werk in meinem Leben vollendet hat. Nur sehe ich im Moment gar keinen roten Faden. Ja, ich weiß, wenn ich entmutigt bin, wird Gott mich nicht aufgeben. Wenn ich aufgrund meiner Mängel und Schwächen (ich habe gerade das Gefühl, ich bestehe nur aus solchen) unvollständig und unfertig oder niedergeschlagen fühlen, muss ich mir richtig aktiv Gottes Zusagen und Verheißungen vor Augen halten. Der Philipperbrief ist ein Brief der Freude. Ich mag mir die Freude am Glauben nicht rauben lassen und warte geduldig wie es weiter geht …


Einleitung in den Brief an die Philipper

Das Wort „glücklich“ weckt die unterschiedlichen Assoziationen: das Auspacken von Geschenken am Heiligen Abend, verliebte Menschen, die Hand in Hand spazieren gehen, das schallende Gelächter des Publikums in einer Komödie oder ein Urlaub auf einer exotischen Insel. Jeder möchte glücklich sein; diesem flüchtigen Ideal jagen wir ein Leben lang nach, indem wir Geld ausgeben, Dinge sammeln oder nach neuen Erfahrungen suchen. Aber was passiert, wenn Glück von äußeren Umständen abhängt und die Spielsachen verrosten, geliebte Menschen sterben, die Gesundheit schwindet, das Geld gestohlen wird und die Party vorüber ist? Oft ist Glück rasch verflogen und Verzweiflung macht sich breit.

Im Gegensatz zum Glück steht Freude. Freude ist tiefgreifender und stärker; sie ist die stille, zuversichtliche Gewissheit, dass Gott uns liebt und in unserem Leben wirkt – dass er da ist, egal, was geschieht! Glück hängt von glücklichen Umständen ab; die Freude dagegen beruht auf Christus.

Der Brief an die Philipper ist der „Freudenbrief“ des Apostel Paulus. Für ihn war die Gemeinde dieser mazedonischen Stadt eine große Ermutigung gewesen. Die Christen in Philippi hatten eine besondere Beziehung zu ihm und so schrieb er ihnen einen persönlichen Brief als Ausdruck seiner Liebe und Zuneigung. Die Philipper waren ihm eine große Freude (4:1). Freude kennzeichnet diesen Brief auch insofern, als er die wahre Freude des christlichen Lebens betont. In den vier Kapiteln erscheint das Konzept des Sich-Freuens oder der Freude sechzehnmal. Der ganze Brief atmet diese positive Botschaft, die in der Aufforderung gipfelt: „Freut euch im Herrn. Ich betone es nochmal: Freut euch!“ (4:4).

In seinen Dienst für Christus erlebte Paulus schreckliche Armut ebenso wie überreiche Fülle – und auch die ganze Bandbreite dazwischen. Diesen freudigen Brief verfasste er sogar im Gefängnis. Paulus hatte gelernt, in jeder Situation zufrieden zu sein (4:11-12) und echte Freude zu empfinden. Er konzentrierte seine ganze Aufmerksamkeit und Energie darauf, Christus zu erkennen (3:8) und ihm zu gehorchen (3:12-13).

Die Sehnsucht von Paulus, die die Erkenntnis Christi über alles andere stellt, kommt in folgenden Worten wunderbar zum Ausdruck: „Ja, alles andere erscheint mir wertlos, verglichen mit dem unschätzbaren Gewinn, Jesus Christus, meinen Herrn, zu kennen. Ich habe alles andere verloren und betrachte es als Dreck, damit ich Christus habe und mit ihm eins werde. Ich verlasse mich nicht mehr auf mich selbst oder auf meine Fähigkeit, Gottes Gesetze zu befolgen, sondern ich vertraue auf Christus, der mich rettet. Denn nur durch den Glauben werden wir vor Gott als gerecht gesprochen. Mein Wunsch ist es, Christus zu erkennen und die mächtige Kraft, die ihn von den Toten auferweckte, am eigenen Leib zu erfahren. Ich möchte lernen, was es heißt, mit ihm zu leiden, indem ich an seinem Tod teilhabe“ (3:8-10). Mögen wir diese Sehnsucht teilen und danach trachten, Jesus Christus immer mehr zu erkennen. Freuen Sie sich beim Lesen des Philipperbriefes mit Paulus und entscheiden Sie sich neu, ihre Freude in Christus zu finden.

(Begegnung fürs Leben, Studienbibel)


Tag 598 + 599 + 600 – 3. Mose 27

Gottes Schöpfung … @weena
Gesetze über Versprechen, die man abgibt, und über Geldgeschenke

1  Gott redete mal wieder mit Mose:

2  „Sag den Leuten aus Israel Folgendes von mir: ,Wenn mir jemand für den Dienst am Tempel versprochen wurde, der das dann aber nicht einhalten kann, dann soll der, der das versprochen hat, eine Ablösesumme abdrücken. Und zwar sollst du im Einzelnen etwa so viel nehmen, wie ich dir jetzt sagen werde.

3  Als Richtwert kann man sagen, dass für einen Mann im Alter von zwanzig bis sechzig Jahren ungefähr 6000 Euro zu zahlen sind.

4  Wenn es eine Frau ist, muss man ungefähr 3600 Euro abdrücken.

5  Für einen Jugendlichen zwischen fünf und zwanzig Jahren, wenn es ein Junge ist, zahlt man ungefähr 2400 Euro, für ein Mädchen zahlt man dafür nur ca. 1200 Euro.

6  Für einen Jungen zwischen einem Monat und fünf Jahren sollen ungefähr 600 Euro gezahlt werden und für ein Mädchen ca. 360 Euro.

7  Wenn es um einen älteren Mann geht, der schon über sechzig ist, zahlt man ungefähr 1800 und bei einer Frau in dem Alter 1200 Euro. Das sind jetzt alles Schätzwerte.

8  Wenn jetzt derjenige, der das besondere Versprechen abgegeben hat, nicht genug Kohle hat, um diesen Preis zu bezahlen, muss er mal mit der Person, um die es geht, beim Priester vorbeikommen. Der kann dann ein Sonderangebot verhandeln, was der Typ dann bezahlen kann.

9  Geht es jetzt um Tiere, die man Gott schenken will, dann wird jedes von den Tieren etwas ganz Besonderes, es wird heilig.

10  Man darf dieses Tier dann nicht mehr auswechseln oder vertauschen. Nach dem Motto: ›Nehmen wir mal doch ein schlechteres Exemplar‹ oder ›Lass uns Gott vielleicht doch etwas Besseres schenken‹. Wenn man jetzt aber trotzdem das Tier auswechselt, dann sind beide etwas ganz Besonderes geworden, sie sind heilig.

11  Wenn das Tier jetzt irgendwie eine Macke hat und nicht okay ist, um es Gott zu schenken, dann soll man das mal dem Priester zeigen.

12  Der soll dann den Wert festlegen, den das Tier haben sollte. Was er sagt, gilt dann auch, dagegen kann man keinen Widerspruch einlegen.

13  Falls der Besitzer das Tier aber doch wiederhaben will, muss er zu dem geschätzten Wert noch einmal zwanzig Prozent draufschlagen.

14  In dem Fall, wenn jemand sein ganzes Haus Gott schenken will, soll der Priester das Teil mal schätzen. Was der sagt, gilt dann auch, man kann keinen Widerspruch dagegen einlegen.

15  Wenn derjenige sein Haus irgendwann zurückkaufen will, muss er auch hier zwanzig Prozent draufschlagen.‘

16  Falls jetzt jemand Gott ein Versprechen gemacht hat, dass er von dem Grundstück, das er mal erben wird, was schenken möchte, dann musst du, Mose, den Wert vorher festlegen. Berechne das nach der Größe des Grundstückes und den möglichen Ertrag. Also für ein Feld, auf dem man drei Zentner Weizen aussäen kann, bezahlt der 6000 Euro.

17  Wenn das Feld verkauft werden soll, kurz bevor dieses Jahr abgeht, wo alle Schulden erlassen und alles resettet wird, dann kostet das Teil den vollen Schätzwert.

18  Wenn es jetzt aber später passiert, macht der Priester ihm einen guten Deal, je nachdem, wie viele Jahre es noch dauert, bis das nächste Mal alle Schulden erlassen werden.

19  Wenn der jetzt sein Feld aber wieder zurückkaufen will, muss er zu dem geschätzten Wert auch noch mal zwanzig Prozent draufschlagen.

20  Wenn er das Feld, das er Gott mal versprochen hatte, doch einem anderen verkauft, ohne es von Gott vorher zurückgekauft zu haben, verliert er das Recht, das Stück Land wiederzubekommen, und zwar für immer.

21  Ist das Feld dann in diesem Jahr wieder zu haben, dann gehört es Gott. Die Priester können damit machen, was sie wollen.

22  Wenn jemand Gott in einem Versprechen ein Stück Land schenkt, das er selbst nur gekauft und nicht von seinem Vater vererbt bekommen hat,

23  muss der Priester berechnen, wie viel von dem Wert, den du mal festgelegt hast, abgezogen werden soll. Als Grundlage gilt auch hier die Zeit, bis das nächste Jahr kommt, wo alle Schulden erlassen werden. Das Geld, das dabei rumkommt, gehört Gott und muss noch am gleichen Tag auf das Konto der Priester überwiesen werden, die diese Kohle nur für Gottes Angelegenheiten verwenden dürfen.

24  In dem Jahr, wenn die Schulden erlassen werden, kriegt der ursprüngliche Besitzer das Stück Land von demjenigen wieder zurück, der es gekauft hatte.

25  Als Maßstab gelten der aktuelle Geldkurs, der in dem besonderen Zelt festgelegt wurde.“

Besondere Fälle

26  „Das erste Jungtier, das eine Kuh oder ein Schaf oder eine Ziege bekommt, gehört ja sowieso schon Gott. Darum kann man das nicht nehmen, wenn man ihm ein besonderes Versprechen geben will.

27  Das gilt auch für die Jungtiere von Tieren, die nicht okay für Gott, also unrein sind. Man kann sie allerdings aus diesem Zustand freikaufen. Der Besitzer muss zum Schätzwert noch einmal zehn Prozent draufschlagen. Wenn das Tier jetzt nicht freigekauft wird, dann muss der Priester es für den Schätzwert kaufen.

28  Wenn jemand Gott etwas von seinen Sachen, seinen Tieren oder Feldern übergeben hat, dann kann er es nicht zurückkaufen. Es darf dann auch nicht an andere Leute verkauft werden. Es steht auf der ,Don’t-Liste‘ und gilt ab dann als etwas ganz Besonderes, es ist heilig. Das Teil gehört einfach Gott.

29  Auch Menschen, die sich von Gott abgewandt haben und deswegen verflucht sind, kann man nicht so mal eben freikaufen. Man kann sie nur umbringen.

30  Zehn Prozent von allem, was an Getreide oder Obst geerntet wird, gehört Gott. Es ist ein besonderes Geschenk an ihn.

31  Wenn jemand etwas davon haben will, muss er zu dem Gegenwert noch einmal zwanzig Prozent dazuzahlen.

32  Das gilt auch für Schafe, Rinder und Ziegen. Jedes zehnte Tier gehört Gott.

33  Dabei sollte man nicht ein gutes Tier gegen ein behindertes austauschen. Wenn man das trotzdem macht, werden beide Tiere zu etwas ganz Besonderem, sie werden heilig. Man kann sie dann nicht mehr zurückkaufen, sie gehören Gott.“

34  Das waren jetzt alle Gesetze, die Gott an Mose für seine Leute gegeben hatte. Er tat das auf dem Berg Sinai, den man auch Berg Horeb nennt.

(Quelle: Volxbibel)

Mein Schlüsselvers für heute

Jahwe sagte zu Mose: „Gib den Israeliten Folgendes weiter: Wenn jemand gelobt …“
(3Mo 27:1-2)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Die Israeliten mussten bestimmte Dinge für den Herrn oder seinen Dienst geben oder weihen: die ersten Früchte ihrer Ernte, erstgeborene Tiere, ihren erstgeborenen Sohn, ein Zehntel ihrer Erträge. Viele wollten darüber hinaus etwas geben und sich selbst oder eines Familienmitglied, zusätzliche Tiere, ein Haus oder ein Feld Gott weihen. In diesen Fällen war es möglich, anstelle der Person, des Tieres oder Eigentums Geld zu geben. Manche Menschen sprachen vorschnelle oder unrealistische Gelübde aus. Um sie zu zwingen, vorher darüber nachzudenken, wurde eine Strafe von 20% auf die Dinge gelegt, die mit Geld zurückgekauft wurden. Im Kapitel 27 wird erklärt, wie die Bewertungen vorzunehmen sind und was zu tun ist, wenn ein Spender später das, was er Gott gab, zurückkaufen möchte.
Gott erklärte den Israeliten, dass sie ihr Versprechen nicht zurücknehmen dürfen, wenn sie ein Gelübde abgelegt haben, auch wenn sich später herausstellen sollte, dass es mehr kostet als sie erwartet hatten (Das galt für Tiere, Menschen konnten ausgelöst oder zurückgekauft werden). Gott nimmt unsere Versprechen ernst. Wenn wir geloben 10% unseres Einkommens zu geben und plötzlich unerwartete Rechnungen eintreffen, wird unsere treue Haushalterschaft teuer. Gott erwartet aber, dass wir jedes Gelübde erfüllen. JEDES. Auch wenn es uns schwerfällt.
Wie oft versprechen wir jemanden etwas, was wir dann doch wieder zurückziehen, weil sich anderer Situationen ergeben? Ich denke, wir sollten nicht nur die Versprechen halten, die wir Gott geben, sondern auch anderen Menschen. Das fällt manchmal richtig schwer, weil wir doch ganz fix dabei sind, soetwas auszusprechen, ohne dass man sich der Konsequenzen bewusst ist. Und manchmal sogar nur, um seine Ruhe zu haben, um aus einer bestimmten Situation wieder herauszukommen. Gerade darauf muss ich besonders achten. Ich gebe mir Mühe, aber (ganz realistisch) immer wird mir das wahrscheinlich nicht gelingen. Sich dessen aber erstmal bewusst sein, ist schon ein guter Anfang, auf den sich aufbauen lässt.
Danke Vater, dass du mich immer wieder auf diese zwischenmenschlichen Dinge stupst, die bei mir nicht in Ordnung sind. DANKE!


Warten auf Gottes Zeitplan

In 3. Mose 26:4 steht: „[Ich] will es immer zur rechten Zeit regnen lassen.“ Wann ist die rechte Zeit? Ich glaube dann, wenn Gott weiß, dass wir bereit sind, wenn alle anderen Beteiligten bereit sind und wenn es in Gottes Masterplan passt. Gott hat einen individuellen Plan für unser persönliches Leben, aber er hat auch einen Masterplan für die ganze Welt.

Ich erinnere mich an eine Zeit, in der ich frustriert war, weil in meinem Dienst nichts geschah. Ich wusste, dass ich dazu bestimmt war, Gottes Wort zu lehren, aber es öffneten sich absolut keine Türen für mich. Es schien, als hätte ich schon so lange gewartet. Ich fühlte mich bereit. Ich hatte mit Gott zusammengearbeitet. Er hatte große Arbeit in mir geleistet, und ich konnte einfach nicht verstehen, warum nichts passierte. Ich erinnere mich, dass ich fragte: „Gott, worauf wartest du jetzt? Bin ich nicht bereit?“ Er antwortete mir in meinem Herzen: „Du bist bereit, aber einige deiner Mitarbeiter noch nicht. Ich arbeite immer noch an einigen Dingen in ihrem Leben. Und du musst jetzt auf sie warten.“

Gott drängt, schiebt, gebietet, manipuliert oder zwingt die Menschen nicht. Er führt, leitet, veranlasst und schlägt vor. Dann ist jeder einzelne dafür verantwortlich, Gott seinen Willen zu seinem Ziel hinzugeben. Das dauert für eine Person länger als für eine andere. Ein ausgezeichnetes Beispiel dafür ist ein Single, der für den richtigen Partner betet. Gott bereitet diesen Partner vor, aber derjenige, der betet, hat es satt, zu warten, da oder sie nicht weiß, was hinter den Kulissen passiert. Gottes guter Plan braucht Zeit, oft mehr als wir erwartet haben. Die Erfüllung zu sehen, erfordert von den Menschen die Bereitschaft, auf den Segen „zur rechten Zeit“ zu warten.

Unser Warten ist leichter zu ertragen, wenn wir glauben, dass Gottes Zeitplanung perfekt ist. Er kommt ne zu spät, nicht einen einzigen Tag. Was auch immer der Grund für die Verzögerung ist, Galater 6:9 ermutigt uns: „Werdet nicht müde zu tun, was gut ist. Lasst euch nicht entmutigen und gebt nie auf, denn zur gegebenen Zeit werden wir auch den entsprechenden Segen ernten.““ Auch 1. Petrus 5:6 ermahnt uns, uns demütig unter die Hand Gottes zu beugen, damit er uns ehren kann, „wenn die Zeit dafür gekommen ist“.

Es gibt eine rechte Zeit für alle Dinge in unserem Leben, und es gibt uns Sicherheit uns auf Gottes perfektes Timing zu verlassen. Ich bete, dass ich in Gottes vollkommenen Willen mit seinem vollkommenen Timing bin . weder einen Schritt vor ihm noch einen Schritt hinter ihm. Ich hoffe, Sie werden auch so beten.

Ich möchte Sie auch daran erinnern, dass Sie genießen sollten, wo Sie sich gerade befinden, während Sie auf dem Weg dorthin sind, wohin Sie gehen. Gottes Timing ist perfekt. Wenn Sie frustriert sind, wird das nicht dazu führen, dass er sich beeilt! Genießen Sie das Heute, denn das ist alles, was Sie haben!

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Tag 594 + 595 + 596 + 597 – 3. Mose 26

Gottes Schöpfung … @weena
Was es bringt und was es nicht so bringt – Segen und Fluch

1 Die letzten Ansagen, die Gott noch für seine Leute hatte, gingen so: „Ihr dürft euch auf keinen Fall irgendwelche Pseudogötter basteln, hört ihr? Ich will nicht, dass irgendwo in eurem Land so Teile rumstehen. Und erst recht will ich nicht, dass zu denen gebetet wird. Egal, ob die jetzt aus Holz oder aus Metall sind, aus Pappe oder Plastik, angesprayt oder mit Ölfarbe bemalt wurden. Ich bin der Chef, ich bin euer Gott!

2 Haltet den Sonntag ein und schuftet da nicht, das ist wichtig! Und habt Respekt vor dem besonderen Zelt, wo das ganz Besondere, das Heilige, steht. Ich bin Gott!

3 Wenn ihr euch an meine Anweisungen haltet und das tut, worauf ich Bock habe, dann werde ich euch mit Glück überschütten.

4 Ich werde dann dafür sorgen, dass es immer genau dann regnet, wenn ihr es braucht. Dann werden die Pflanzen auf euren Feldern immer gut wachsen und viele Früchte bringen.

5 Ihr werdet so eine fette Ernte einfahren, dass sich die Verarbeitung zum Beispiel von den Weizenkörnern so lange hinzieht, dass es bis in die Weinernte im Spätsommer reingeht. Und die Weinernte wird so fett sein, dass sie so lange geht, bis ihr schon wieder Weizenkörner aussäen könnt. Ihr werdet immer genug zu essen haben. Und ihr werdet immer in Sicherheit leben.

6 Ich werde dann auch dafür sorgen, dass es in eurem Land keinen Krieg geben wird. Wenn ihr nachts in die Heia geht, könnt ihr entspannt schlafen. Ihr braucht keine Panik zu schieben, dass ihr in der Nacht überfallen werdet. Auch vor wilden Tieren werde ich euch beschützen, die werden in dem Land, wo ihr wohnt, einfach verschwinden. Da sorg ich für. Und nie wird eine andere Armee in euer Land einfallen.

7 Wenn es mal Krieg geben sollte, werdet ihr die Feinde in die Flucht schlagen. Ihr werdet sie mit euren Kanonen wegpusten.

8 Fünf Leute von euch werden ausreichen, um hundert Feinde zu verjagen. Und hundert Soldaten werden eine Armee von zehntausend niedermachen. Eure Feinde werden sich in die Hosen machen, wenn ihr kommt.

9 Ich werde bei euch sein und dafür sorgen, dass ihr immer gesunde Kinder habt. Ihr werdet viele Babys kriegen, dafür werde ich sorgen. Wir haben einen Vertrag, und ich stehe hundert Prozent zu dem. Alles, was ich gesagt habe, werde ich auch tun.

10 Es wird immer so reichlich zum Essen am Start sein, dass ihr noch bei der neuen Ernte Sachen von der alten Ernte im Lager habt. Ihr werdet sogar die Reste wegschmeißen müssen, um Platz zu machen für die neuen Sachen.

11 Ich werde euch immer sehr nahe sein, ich bin mittendrin bei euch. Nie mehr will ich euch verlassen oder keinen Bock mehr auf euch haben.

12 Als euer Gott werde ich praktisch bei euch wohnen. Ich bin euer Gott, und ihr seid meine Leute.

13 Ich bin der Chef, ich bin euer Gott. Ich habe euch aus Ägypten rausgeholt, damit ihr dort nicht mehr für wenig Kohle Zwangsarbeit machen müsst. Aus dieser miesen 1-Euro-Job-Situation habe ich euch rausgeholt, eure Abhängigkeit wurde durch mich beendet, wegen mir braucht ihr jetzt nicht mehr wie blöd zu schuften.“

Wer nicht das tut, was Gott will, kriegt was auf die Ohren

14 „Wenn ihr das nicht tut, was ich von euch möchte, und euch die Sachen total egal sind, die ich zu euch gesagt habe,

15 wenn euch meine Gesetze wurscht sind und meine Regeln euch nicht mehr interessieren, dann brecht ihr den Vertrag, den ich mit euch gemacht habe.

16 Ich werde dann dafür sorgen, dass es euch echt dreckig geht. Ihr werdet krank werden und alle möglichen Seuchen bekommen. Ihr könntet dann blind werden und langsam vergammeln. Wenn ihr arbeitet, wird eure Arbeit umsonst sein. Die Sachen, die ihr auf dem Acker pflanzt, werden nämlich eure Feinde ernten.

17 Ja, sogar ich werde euer Feind sein, ich werde dafür sorgen, dass die Feinde euch besiegen. Ihr werdet Panik kriegen, weglaufen, obwohl niemand hinter euch her ist.

18 Das mach ich, damit ihr wieder zu mir zurückkommt. Wenn das nicht passiert, werde ich euch sogar siebenmal härter angehen als alles, was vorher passiert ist.

19 Ich werde eure Überheblichkeit plattmachen. Es wird nicht mehr regnen, der Himmel wird für euch wie Dauersolarium sein, und der Boden unter euren Füßen wird hart wie Beton.

20 Was ihr dann auch anfangen werdet, es ist alles egal. Auf euren Feldern wird nichts mehr wachsen, und die Obstbäume werden keine Früchte mehr tragen.

21 Falls ihr es dann immer noch nicht gecheckt habt und tut, was ich von euch möchte, dann muss ich die Strafe noch siebenmal krasser hochfahren.

22 Ich werde Wölfe und Löwen auf euer Vieh loslassen. Die werden eure Kühe, aber auch eure Kinder anfallen und auffressen. Es werden so viele von euch dabei draufgehen, dass man kaum noch Leute auf der Straße treffen wird.

23 Wenn ich euch egal bin, dann seid ihr mir auch egal. Ihr habt mich dann als euren persönlichen Feind. Ich werde euch siebenmal härter bestrafen als alles, was bis dahin passiert ist.

25 Weil ihr unseren Vertrag gebrochen habt, werde ich Armeen gegen euch auffahren lassen, die in euer Land einfallen. Wenn ihr euch dann in die Städte zurückzieht, werden dort schlimme Krankheiten ausbrechen. Die Feinde werden so einen dichten Angriffsring um euch legen,

26 dass Lebensmittel nicht mehr in die Städte reinkommen können. In der Zeit wird ein Backofen locker reichen, um das Brot von zehn Frauen zu backen, weil es nicht mehr genug Mehl geben wird. Brot wird Mangelware und in kleinen Portionen aufgeteilt werden. Wenn ihr das Brot von dem Tag aufgegessen habt, seid ihr dann genauso hungrig wie vorher, weil es so wenig ist.

27 Und wenn ihr dann immer noch nicht auf mich hört und keinen Bock auf mich habt,

28 werdet ihr mal erleben, wie es ist, wenn ich erst richtig den Hals kriege. Ich werde euch dann noch siebenmal härter bestrafen als vorher.

29 Ihr werdet so einen Hunger schieben, dass man bei euch die eigenen Kinder tötet, um ihr Fleisch zu essen.

30 Ich werde die ganzen Opfertische kaputt machen, wo ihr vorher Opferrituale für diese Plastikgötter durchgezogen habt, und auf den Schrotthaufen, die dann übrig bleiben, wird man eure Leichen finden. Ihr seid mir dann so eklig, ich will nichts mehr mit euch zu tun haben.

31 Wenn ihr mir Sachen opfert, ist mir das dann total egal. Eure Städte werde ich plattmachen, und die Häuser, wo ihr gebetet habt, werden von mir zerstört.

32 Ich werde höchstpersönlich euer Land zerfetzen. Das wird so übel sein, dass sogar eure Feinde davor Angst haben.

33 Ich werde euch auf die ganze Welt verteilen, mit der Kanone am Kopf jage ich euch überall hin. Eure Felder werden austrocknen wie eine Wüste, und von euren Städten wird nur noch ein Schrotthaufen übrig sein.

34 Dann wird euer Land zwangsweise endlich seine verdiente Ruhe bekommen, es wird seinen Dauersonntag haben, den ihr ihm wohl nicht gegönnt habt. In der Zeit werdet ihr als Gefangene abgeführt sein oder sonst wo bei euren Feinden leben.

35 Nachdem das Land plattgemacht worden ist, kann es dann die Freiheit und Entspannung bekommen, die ihr ihm nicht gönnen wolltet, als ihr dort noch gewohnt habt.

36 Die Leute, die von euch noch übrig sind, werden Depression und Angstzustände haben. In dem fremden Land werden sie schon Panik kriegen, wenn irgendwo eine Tüte raschelt, sie werden davonrennen, obwohl niemand hinter ihnen her ist.

37 Sie werden sich gegenseitig umrennen, weil sie denken, jemand wäre ihnen auf den Fersen, obwohl da niemand ist. Feinde werden mit euch dann ein leichtes Spiel haben.

38 Ihr werdet die letzte Wurst sein unter den anderen Nationen, sie werden euch töten, ihr werdet in ihrem Land nicht klarkommen können.“

Wie aber selbst dann noch alles wieder gut werden kann

39 „Die Kinder, die diese Megakrise überlebt haben, werden voll krank sein. In dem Land von ihren Feinden wird es ihnen nicht gutgehen, weil die ätzenden Sachen, die ihre Väter getan haben, auch sie betreffen.

40 Dann werden sie eingestehen, dass sie und die Generation vor ihnen richtig Mist gebaut haben. Sie werden erkennen, dass sie den Vertrag gebrochen haben, dass sie mich bekämpft haben und meine Feinde geworden sind.

41 Sie werden kapieren, dass ich sie bestrafen musste und dass ich sie in das Land ihrer Feinde abgeschleppt habe. Aber wenn sie endlich weich werden und ihren Stolz aufgeben, weil sie genug für ihre Schulden bezahlen mussten,

42 dann will ich mich an den Vertrag erinnern, den ich mal mit Jakob geschlossen habe. Diesen Vertrag, den ich auch schon mit Isaak und Abraham abgeschlossen habe, ich hab den nie vergessen. Ich werde sie dann in das Land bringen, was ich ihnen für ihre Nachkommen mal versprochen hatte.

43 Es war schon okay, dass sie aus dem Land rausgeschmissen wurden, sie mussten diese Zeit einfach nachholen, die sie mir nicht geben wollten. Sie müssen ihre Schulden bezahlen, sie haben meine Gesetze gebrochen, ihnen war total egal, was ich wollte.

44 Aber dass ich sie in einem Land leben ließ, das ihren Feinden gehört, bedeutet noch lange nicht, dass sie mir jetzt total egal geworden sind. Ich finde sie deswegen noch lange nicht so eklig, dass ich sie alle sterben lassen will. Ich steh zu meinen Verträgen. Ich bin der Chef, ich bin ihr Gott.

45 Schon mit ihren Opas habe ich einen Vertrag gemacht. Damals hab ich allen gezeigt, was ich draufhabe: ich hab meine Leute souverän aus Ägypten rausgeholt, ich wollte ihr Gott sein. Dieser Vertrag gilt für mich noch immer, ich bin Gott!“

46 Das waren jetzt die Gesetze und Regeln, die Gott den Israeliten gegeben hat. Es ging hierbei um die Beziehungen zwischen ihm und seinen Leuten. Er hat das Mose alles so gesagt, als er mit ihm auf dem Berg Sinai ein Treffen hatte.

Mein Schlüsselvers für heute

Ihr sollt euch keine nichtigen Götzen machen, euch kein Gottesbild und keine Steinsäule aufstellen, auch keine Steine mit eingemeißelten Bildern, um euch zur Anbetung davor niederzuwerfen, denn ich bin Jahwe, euer Gott.
(3. Mose 26:1)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Dieses Kapitel beschreibt die zwei Wege, die Gott dem Volk aufzeigt: Gehorsam und Ungehorsam. Die Menschen des Alten Testaments wurden immer und immer wieder vor Götzendienst gewarnt. Wir fragen uns, wie auf diese Gegenstände aus Holz und Stein hereinfallen konnten. Doch Gott könnte uns die gleiche Warnung geben, denn wir sind auch anfällig dafür, Götzen an seine Stelle zu setzen. Götzendienst besteht darin, etwas anderes wichtiger zu nehmen als Gott, und unser Leben ist voll von solchen Versuchungen. Geld, Besitz, Aussehen, Sicherheit – das sind die Götzen von heute. Wenn wir all diese falschen Götter betrachten, die alles versprechen, was wir wollen, aber nichts von dem, was wir brauchen – sind wir dann wirklich so weit davon entfernt, Götzen zu verehren? Und ich danke diesen Gott, dass er mir das heute Morgen vor die Füße legt, ich habe meinen derzeitigen Götzen schon entdeckt. Ich spiele wahnsinnig gerne Canasta mit dem Handy. Das kann ich stundenlang. Das tue ich zur Zeit stundenlang und ich kann mich manchmal dem nicht entziehen. Wenn ich dem nicht Einhalt gebiete, kann es zur Sucht werden. Ich kenne mich mich. Noch ein Spiel und noch ein Spiel und nur noch eins … Dabei geht es ums nichts, nur um dieses doofe Gefühl, gewinnen zu wollen. Was für ein Irrsinn! Und wieder musste mich Gott mit der Nase drauf tunken, damit mir bewusst wird, was ich für Blödsinn mache. Nein, nicht das Spielen als solches, sondern das übermächtige Spielen. Also App entfernen.
Danke, du großer Gott! DANKE! Und danke, dass du mir jetzt die Möglichkeit gegeben hast, hier weiter zu schreiben, obwohl mein Notebook defekt ist. Es ist nur ein kleines Notebook, was ich jetzt habe, aber es reicht total aus. Und vielleicht bekomme ich ja das andere repariert wieder.
Nun starte ich wieder in den Tag, es steht einiges an. Heute Nachmittag ist der Notartermin und ich habe dann endlich die Verantwortung für die Wohnung los. Es wird mir ein Stein vom Herzen fallen. Bitte, Vater, lass alles gut und reibungslos passieren.
Und ich habe noch ein anderes wichtiges Anliegen. Vater, du weißt wie wichtig mir eine feste Tagesstruktur ist. Nun trage ich mich mit den Gedanken, einen weiteren Tierschutzhund aufzunehmen, um nicht in ein tiefes Loch zu fallen, wenn ich meine Keira hergeben muss. Ich habe auch schon zwei kleine Hunde entdeckt, einer davon könnte passen. Bitte Vater, mach die Türen weit auf, wenn es einer von beiden werden soll. Aber wenn du meinst, es ist nicht gut und richtig, schließe diese Tür ganz, ganz fest.
Danke, dass du da bist, danke, dass du dich um mich kümmerst. Danke.


Pause noch bis morgen

Mein Notebook ist kaputt. Da es noch keine 2 Jahre ist, noch Garantie besteht, habe ich es zur Reparatur eingeschickt. Heute Nachmittag bekomme ich vorübergehend ein anderes, bis ich das alte wiederhabe oder das Geld, dass ich mir ein neues kaufen kann. Blogbeiträge auf dem Tablet schreiben mag ich so gar nicht. Soll heißen, morgen geht es hier weiter …