Das Wichtigste zuerst

Einige Menschen engagieren sich so sehr in ihrem Dienst, dass sie ihre eigenen Familienangehörigen und Freunde übersehen. Der Herr macht jedoch klar, dass wir unsere Familie nicht vernachlässigen sollen, um uns um andere zu kümmern (Jesaja 58:7).

In diesem Vers sagt uns Gott, dass wir uns nicht nur um die Not der Menschen in der Welt (der Armen, Bedürftigen, Benachteiligten) annehmen sollen, sondern dass wir uns auch um die Bedürfnisse unserer Familie und Angehörigen kümmern sollen.

Ich habe eine verwitwete Tante, um die ich mich kümmere. Früher dachte ich, ich hätte zu viel anderes zu tun, um ihr zu helfen, aber Gott hat mir gezeigt, dass sie mein „Fleisch und Blut“ ist. Sie ist Teil meiner Familie und ich bin genauso dafür verantwortlich, ihr zu helfen, wie ich dafür verantwortlich bin, Tausenden Menschen in Stadien auf der ganzen Welt zu helfen. Wenn ich meine Verantwortung gegenüber meiner Verwandtschaft ignoriere, werde ich Gottes Segen in anderen Bereichen meines Lebens verlieren.

Wir müssen dem gehorchen, was wir in Gottes Wort lesen. Es sagt, dass wir nicht nur den Hungrigen Essen geben und den Nackten kleiden sollen, sondern dass wir auch unser eigenes Fleisch und Blut nicht verleugnen sollen (Jesaja 58:7). Wenn wir danach handeln, geschieht das, was im nächsten Vers angekündigt wird: unser Licht wird aufleuchten wie die Morgenröte. Unsere Heilung wird schneller Fortschritte machen. Unsere Gerechtigkeit geht uns dann voraus und die Herrlichkeit des Herrn folgt uns nach (Jesaja 58:8). Das sind wunderbare Verheißungen. Ich möchte Sie ermutigen, zu tun, was nötig ist, damit diese Verheißungen in ihrem Leben wahr werden.

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Tag 518 – Jesaja 58

Gottes Schöpfung – @weena
Ein Gottesdienst, der es bringt

1  Gott sagte zu mir: „Schrei, so laut du kannst, volles Rohr! Sag meinen Leuten in der Lautstärke, mit der ein Feuermelder losgeht, wo sie Mist gebaut haben!

2  Jeden Tag wollen sie von mir wissen, wie und warum ich sie so und so geführt habe. Sie tun so, als hätten sie immer korrekt gelebt und alles getan, was ihr Gott gut findet. Und aus der Position heraus glauben sie, Forderungen an mich stellen zu können? Sie wollen, dass ich faire Entscheidungen treffe, und finden es ganz toll, in meine Nähe zu kommen.

3  Dann kommen so Sprüche wie: ‚Hey, Gott, wir verzichten hier für dich auf Essen, beten wie die Weltmeister, und du merkst es noch nicht mal?‘ Meine Antwort ist: An den Tagen wo ihr eigentlich auf Dinge verzichten und nur beten sollt, habt ihr stattdessen irgendwelche fetten Deals abgezogen, und eure Angestellten mussten Überstunden schieben.

4  Obwohl ihr eigentlich krass beten wolltet, zofft ihr euch die ganze Zeit, ihr schlagt euch gegenseitig brutal in die Fresse. So, wie ihr diese Gebetszeiten macht, werde ich garantiert nicht auf euch hören.

5  Glaubt ihr echt, ich steh auf solche Aktionen? Meint ihr, das beeindruckt mich, wenn ihr auf Essen und Trinken verzichtet und dabei depressiv in der Ecke rumhängt und euch gammelige Klamotten anzieht? Bezeichnet ihr das als eine radikale Art zu beten, die ich geil finde?

6  Ich sag euch mal, auf was für eine Art von Beten ich stehe: zum Beispiel Leuten aus ihren Süchten und Abhängigkeiten rauszuhelfen, in denen sie festsitzen, weil sie ohne mich leben. Die Eisenketten, mit denen sie gefangen gehalten werden, einfach mal durchzusägen, oder die Handschellen aufzuschließen, mit denen sie gefesselt wurden, um sie zu befreien.

7  Sieht eine coole Art zu beten nicht auch so aus, dass man Leute, die nichts zu beißen haben, mal zum Mittagessen einlädt? Dass man Obdachlosen ein Zimmer organisiert? Dass man mit jemandem, der keine anständigen Klamotten hat, mal shoppen geht? Dass man seiner eigenen Familie hilft, wenn sie Hilfe braucht, und nicht einfach abhaut?“

8  Wenn du so draufkommst, wirst du glücklich werden. Du wirst strahlen wie die Sonne, wenn sie morgens aufgeht. Du wirst schnell gesund werden, und jeder wird sofort davon hören, wie korrekt du lebst. Gottes krasse Art wird wie ein Schutzschirm immer bei dir sein, und er wird dir auch den Rücken freihalten.

9  Wenn du dann eine Frage an Gott hast, wird er dir sofort antworten. Wenn du ein Problem hast und ihn um Hilfe bittest, wird er sagen: „Ich bin schon da!“ Wenn du damit aufhörst, andere fertigzumachen, über andere abzulästern oder sie zu verarschen,

10  wenn du Menschen, die nichts zu essen haben, auf einen Döner einlädst und frustrierten, depressiven Menschen einfach mal zuhörst, dann wird alles, was bei dir vorher düster und schwarz war, plötzlich hell werden. Es wird so hell werden wie die Mittagssonne.

11  Gott sagt: „Ich, dein Gott, werde dich immer führen. Ich werde dafür sorgen, dass du genug zu essen hast, auch wenn es da, wo du bist, gerade nichts zu essen geben sollte. Ich werde dir Kraft geben. Dann wirst du so sein wie ein Garten, der immer gut bewässert wurde. Du wirst sein wie eine Wasserquelle, die niemals austrocknet.

12  Dinge, die schon vor Ewigkeiten kaputt gemacht wurden, werden von dir wieder aufgebaut. Aus dem, was Leute vor dir gebaut haben, wirst du etwas Neues entstehen lassen. Man wird dich auch so nennen: ‚Ein Maurer, der Löcher wieder zuspachtelt‘ oder ‚ein Bauarbeiter, der Straßen wieder fit macht‘ oder ‚ein Maler, der die Wohnung wieder renoviert‘.

13  Habt unbedingt Respekt vor dem Sonntag! Wenn du an dem Tag nicht arbeitest und auch keine Deals abziehst, wenn du diesen Tag als den Tag von Gott liebst, wenn du in der Zeit nicht zur Arbeit gehst und auch nicht dumm rumlaberst,

14  dann werde ich dich immer gut draufbringen! Ich werde dafür sorgen, dass du über den Problemen stehst. Du wirst dich gut von dem Land ernähren können, das du ja von deinem Uropa Jakob geerbt hast.“ Das kam jetzt von Gott höchstpersönlich.

Mein Schlüsselvers des Tages

Ihr fastet zwar, aber gleichzeitig zankt und streitet ihr euch und schlagt gleich mit gottloser Faust zu. So wie ihr jetzt fastet, verschafft ihr eurer Stimme droben kein Gehör.
Soll das vielleicht ein Fasttag sein, der mir gefällt, ein Tag, an dem der Mensch sich beugt und seinen Kopf wie eine Binse hängen lässt, sich in den Trauersack hüllt und sich in die Asche setzt? Nennst du das ein Fasten, soll das ein Tag sein, der Jahwe gut gefällt?
Nein, ein Fasten, das mir gefällt, ist so: Löst die Fesseln der Ungerechtigkeit, knotet die Jochstricke auf, gebt Misshandelten die Freiheit, schafft jede Art von Unterdrückung ab!
(Jesaja 58:4-6)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Echter Gottesdienst war schon damals mehr, als nur religiöse Rituale zu befolgen, in den Tempel zu gehen, zu fasten und den Schriftlesungen zuzuhören. Diese Menschen hatten nicht begriffen, wie eine lebendige Beziehung zu Gott aussieht. Es ist Gott zuwider, wenn wir unsere Frömmigkeit zur Schau stellen, während es in unseren Herzen unvergebene Sünde gibt oder an einem sündigen Lebensstil festhalten. Wichtiger als der „richtige“ Gottesdienst, ist echtes Mitleiden mit anderen, den Armen und Hilflosen und das reflektieren des eigenen Lebens. Damals wie heute. Und Gott ist der gleiche. Damals wie heute. Amen


Tag 517 – Jesaja 57

Wie Leute abgehen, die ohne Gott leben

1  Gott sagt: „Wenn jemand stirbt, der korrekt gelebt hat, dann kräht nach kurzer Zeit kein Hahn mehr nach ihm. Und Männer, die immer treu waren, sterben, ohne dass sie irgendjemand mal gelobt hat. Der Typ, der immer korrekt war, stirbt sogar vor demjenigen, der nur link unterwegs ist.

2  Er stirbt und ist dann für immer entspannt, er hat Frieden. Er liegt in seinem Grab und ruht sich aus.

3  Ihr aber, die ihr zu Plastikgöttern gebetet habt, kommt alle mal her! Ihr seid wie die Kinder von einem Typen, der mit einer Nutte fremdgegangen ist.

4  Über wen macht ihr gerade Witze? Über wen reißt ihr das Maul auf? Wem zeigt ihr gerade den Stinkefinger? Ihr kommt doch aus einer Verbrecherfamilie! Ihr seid das Ergebnis von einer Lüge!

5  Ihr seid so scharf auf eure Plastikgötter, ständig denkt ihr nur an die, sogar wenn ihr nur bei irgendeinem großen Baum vorbeikommt. Und das, obwohl sogar Kinder in irgendwelchen dunklen Ecken für die als Menschenopfer geschlachtet werden!

6  Sogar die dummen Betonplatten vom Gehweg bekommen von euch ein Essens- und Trinkopfer, ganz toll. Soll ich mir das noch länger ansehen, ohne was zu unternehmen?

7  Oben auf einem hohen Berg hast du ein Picknick gemacht und dann gleich die Gelegenheit genutzt, um dort auch noch ein Opfer abzufackeln.

8  An die Türen hängst du irgendwelche Traumfänger und schnitzt dir ein paar magische Zeichen in die Türrahmen. Das ist für mich der Beweis, dass du keinen Bock mehr auf mich hast. Stattdessen gehst du mit Plastikgöttern fremd und machst mit denen rum. Du gehst mit denen ins Bett und vögelst die. Du liebst es, sie nackt zu sehen.

9  Zum Plastikgott Melech bist du gegangen, um dort ein paar von den teuren Parfüms und Salben an ihn zu verschenken. Du organisierst dir sogar Hexen, die mit Menschen reden sollen, die schon lange tot sind!

10  Du hast schon viel ausprobiert, bist langsam müde und kaputt, trotzdem kapierst du nicht, dass es das alles nicht bringt. Irgendwie hast du dich immer wieder gepuscht, darum hast du bis jetzt noch nicht schlappgemacht.

11  Vor wem hast du denn so einen Schiss, dass du gelogen hast? Vor wem hattest du so eine Angst, dass du mich ganz vergessen hast, dass ich dir egal war? Hast du nicht mitbekommen, dass ich die ganze Zeit geschwiegen und mir die Augen zugehalten habe? Aber anscheinend hast du vor mir sowieso keinen Respekt mehr.

12  Ich werde offenlegen, wie es mit deiner Korrektheit so steht. Und deine ganzen Aktionen werden dir eh nichts nützen.

13  Wenn es dir schlechtgeht und du laut ‚Hilfe‘ schreist, können ja deine Plastikgötter mal angerannt kommen und dir helfen. Die Luschen kann man ja mit einem Atemzug wegpusten. Aber wer sich von mir beschützen lässt, der wird das Land geschenkt bekommen. Ihm gehört dann mein ganz besonderer Berg.“

Gott hilft den Kaputten

14  Gott sagt weiter: „Platz da! Alle aus dem Weg! Schafft alle Hindernisse weg, baut eine Straße!“

15  Der gigantische Gott, der von ganz oben kommt, der schon immer da war und den man auch „den ganz besonders abgefahrenen und total krassen Gott“ nennt, sagt: „Ich komme aus einer anderen Dimension. Wo ich wohne, ist es ganz anders, dort ist es heilig. Aber ich bin auch den Leuten ganz nahe, die kaputt sind und Depressionen haben, weil ich sie erfrischen und aufbauen möchte. Ich will sie wieder gut draufbringen.

16  Ich werde euch nicht immer weiter verklagen, ich werde nicht für immer sauer auf euch sein. Denn wenn ich das machen würde, würden meine fertigen und kaputten Leute bald sterben, und das will ich nicht, schließlich hab ich die ja mal gemacht.

17  Weil sie den Hals nicht voll gekriegt haben und immer mehr wollten, bin ich sauer geworden. Ich hab sie bestraft in der Form, dass ich einfach nicht mehr da war. Sie hatten sich in ihren Gedanken total von mir entfernt.

18  Ich habe ihr Leben gesehen, und ich hab vor, alles wiedergutzumachen. Ich werde sie führen, und ich werde die Leute bei ihnen, die total gefrustet sind, alle trösten.

19  Als Ergebnis davon werden sie wieder Lieder singen. Egal, ob sie gerade hier sind oder weit weg, alle werden entspannt sein, sie haben Frieden. Dafür sorge ich, sagt Gott, der Chef. Ich werde alles wiedergutmachen.

20  Die Leute, die ohne Gott leben, sind wie ein Meer mit heftigen Wellen. Es kann nicht ruhig sein, es ist immer in Bewegung. In seinem Wasser schwimmt überall Müll.

21  Die Menschen, die ohne Gott leben, werden sich nie wirklich entspannen können, sie haben keinen Frieden.“

Mein Schlüsselvers für heute

Doch ich werde dir zeigen, was deine Taten wert sind! Da nützen dir all deine Machwerke nichts.
(Jesaja 57,12)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen,
Glauben ins Leben umgesetzt

Gott wird die Gerechtigkeit und die guten Taten der Israeliten als das Entlarven, was sie sind: bloße Schau. Diese Scheingerechtigkeit wird ihnen nicht mehr nützen als ihre wertlosen Götzen. Und genauso ist es heute auch noch. Diese ganze glitzernde Scheinwelt ist nüscht, aber auch gar nüscht bei Gott wert. Wenn man sich zum Beispiel auf Instagram umschaut sind die allermeisten Profile genauso einzordnen. Es geht um das perfekte Foto, um die perfekte Story, um mit Werbeeinahmen gut Geld zu verdienen. Ja, es gibt Ausnahmen, aber genau die erzählen ihre Werte ohne Werbung. Und ich muss zugeben, ich habe mich auch schon verleiten lassen. (So nach dem Motto: „Einmal kriegen wir euch doch“). Mit dem Ergebnis, ich hab den Müll wegwerfen müssen. Das Schlimme daran ist, dass diese Profile zigtausende Follower haben, die blind hinterherlaufen. Oder: Sie haben sich die Follower gekauft, um Werbeverträge zu bekommen. Ich glaube, die gibt es erst ab 10.000. Vor Gott ist das Schrott, Götzenverehrung. Die erzielten Werbeeinnahmen werden ihnen am Ende des Tages nichts nützen. Nichts.
Solche Profile wie den travel.owls oder der pilgerbande sehe ich mir aber ganz gern an.
Ja, ich will diese neuen Medien nicht völlig verteufeln, ich schreibe ja auch hier, aber sie dürfen nicht zu Götzen werden, nicht zum Lebensinhalt. Bin ich jetzt von meinem heutigen Bibelvers abgekommen? Egal. Wenn mich Gott heute genau zu diesem Thema lenkt, will er mir sagen: „Pass auf, was du machst. Lass dich nicht einfangen. Die Kräfte und Mächte, die das gern sehen, klatschen dann vor Freude in die Hände.“
Lektion verstanden! Danke, du großer Gott, dass du mir so sanft zeigst, in welchen Stellen ich gefährdet bin und ich aufpassen muss. DANKE.


Tag 516 – Jesaja 56

Thomas Max Müller  / pixelio.de
Was später alles noch passieren wird

1  Gott sagt: „Lebt korrekt, haltet euch an meine Gesetze! Bald ist es so weit, dass ich alles gutmachen werde, bald wissen alle, dass ich wirklich gut bin. 

2  Die Menschen, die nach meinen Regeln leben, haben echt Glück gehabt! Wer sich dadran hält, wer Respekt vor dem Sonntag hat, wer diesen Tag nicht in den Dreck zieht, wer seine Finger von ätzenden Sachen lässt und wer keine fiesen Dinger dreht, der wird echt glücklich sein!

3  Ausländer, die gläubig geworden sind, brauchen nicht zu sagen: ‚Gott wird mich bestimmt bald aus seiner Truppe rausschmeißen!‘ Auch der Typ, dem man seine Hoden abgeschnitten hat, braucht nicht zu sagen: ‚Ich bin wie ein Nussbaum ohne Nüsse!‘

4  Denn ich, Gott, sage: Wenn jemand, dem die Hoden abgeschnitten wurden, respektvoll mit meinem besonderen Tag, dem Sonntag, umgeht und wenn er meine Gesetze ernst nimmt,

5  dann kriegt er auch ein Denkmal in meinem Haus, auf dem sein Name eingraviert ist. Das ist dann mehr wert, als Kinder zu bekommen. Er bekommt einen eigenen Namen, an den man sich immer erinnern wird, niemand kann den löschen.

6  Auch für die Ausländer gilt das. Wenn die sich meinen Leuten anschließen, wenn sie tun, was ich sage, und mich lieben, wenn sie Respekt vor dem Sonntag haben, das tun, was in den Gesetzen steht, und wenn sie sich an die Verträge halten, die ich mit meinen Leuten gemacht habe,

7  dann dürfen auch sie auf den ganz besonderen, heiligen Berg kommen. Dort können sie genauso ihre Abfackelopfer und Dankopfer auf dem Opfertisch, dem Altar, durchziehen. Mein Haus wird bekannt dafür sein, dass dort alle Leute beten können, egal, wo sie herkommen und was für eine Nationalität sie haben.“

8  Das kommt jetzt von Gott, der seine Leute wieder zusammenbringt, die vorher in allen Ecken der Erde verstreut gelebt haben. Er sagt: „Ich werde dafür sorgen, dass zu den Leuten, die sich jetzt versammelt haben, noch viel mehr dazukommen.“

Wer nicht mit Gott lebt, wird sich nie wirklich entspannen können

9  Gott sagt: „An alle Nationen: Los, fallt über meine Leute her, fallt über sie her wie ein Hund über ein saftiges Kotelett!

10  Ihre Politiker sind alle blind. Die kapieren einfach nichts. Sie sind wie Wachhunde, die nicht bellen können. Die dösen immer nur rum, pennen die ganze Zeit und merken gar nichts mehr.

11  Auf der anderen Seite sind sie aber voll gierig und können den Hals nicht voll kriegen. Ganz tolle Führungskräfte, wirklich … Die können schlichtweg gar nichts. Sie denken nur an sich, wollen nur das Beste für sich rausschlagen, und da gibt es auch leider keine Ausnahmen.

12  ‚Los, lasst uns ’ne Kiste Sekt kaufen!‘, sagen sie. ‚Organisiert noch jemand ein paar Flaschen Schampus? Wir machen heute Party, wie eigentlich jeden Tag. Morgen hauen wir auch richtig auf die Kacke! Wir saufen alles leer!‘“

Mein Schlüsselvers für heute

Glücklich der Mensch, der sich daran hält,  der meine Gebote befolgt,  der auf den Sabbat achtet und ihn nicht entweiht, ebenso auf seine Hand und mit ihr nichts Böses tut!“
(Jesala 57:2)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Der Sabbat war der von Gott eingesetzter Ruhetag, an dem sein Volk ihn ehren sollte (2Mo 20:8-11). Gott möchte natürlich, dass wir ihm an jeden Tag dienen, aber ein Tag in der Woche soll ein besonderer Tag sein, an dem wir uns ausruhen und unsere Gedanken auf ihn richten. Für die Israeliten war dieser Tag der Sabbat (Samstag). Es gibt Christen, die ebenfalls den Sabbat halten. Die meisten jedoch begehen den Sonntag (den Wochentag, an dem Jesus auferstand) als den „Tag des Herrn“. …. Und hier komme ich echt ins Grübeln. Ich weiß, dass die Sieben-Tags-Adventisten diesen Sabbat halten. Ich habe mich mal sehr damit beschäftigt und fand deren Argumente doch sehr überzeugend. Es ist in der Bibel nunmal „Sabbat“ drin und nicht „einen Tag der Woche“ oder „der Tag der Auferstehung“. In den 10 Geboten wird das genau formuliert. Alle anderen Gebote gelten ja auch uneingeschränkt, warum sollte dieses eine Gebot eine Auslegungssache sein? Auf der Seite dieser Freikirche gibt es einiges an Erklärungen. Während die Christen, die den Sonntag halten, es nur ein Argument gibt: Gott meinte, es solle ein Tag in der Woche als Ruhetag gelten.
Nun hat sich in unseren Breiten der Sonntag als Ruhetag eingebürgert und es ist oft schwierig, sonntags jetzt zu arbeiten und Samstag sich auszuruhen. Ich kämpfe noch mit mir. Was möchte Gott von mir?


Die Macht von Gottes Wort

Gottes Wort ist voll Macht. Wenn Gott spricht, geschehen mächtige Dinge. Sein Wort wird nie ohne Frucht zurückkommen. Es tut, was er will, und richtet aus, wofür er es gesandt hat (siehe Jesaja 55:11). Wenn wir lernen, Gottes Wort auszusprechen, statt immer wieder zu erklären, wie wir uns fühlen oder was wir denken, setzen wir damit Macht frei. Gottes Wort, das im Glauben aus dem Mund eines Nachfolger von Jesus kommt, kann Umstände verändern. Wir erleben vielleicht negative Dinge in unserem Leben, aber Gottes Wort ist die Wahrheit und die Wahrheit ist mächtiger als Fakten.

Lazarus war tot, das war eine Tatsache. Aber als Jesus, der die Wahrheit ist zum Grab ging und sprach, veränderte diese Wahrheit die Tatsachen. In den Evangelien lesen wir immer wieder von Menschen, die krank oder von Dämonen besessen waren und zu Jesus gingen. Sobald er sprach, änderten sich die Fakten. Sie wurden geheilt, befreit und erlöst. Wir dürfen nie die Fakten unserer Umstände über Gott und die Macht seines Wortes stellen. Wenn Gott spricht, verändert sich etwas!

Gott hat gesprochen, und wirt brauchen nur zu glauben, was er gesagt hat. Sein Wort ist voller Verheißungen, die jedem gelten, der sie glaubt und danach handelt. In meinem Leben gab es eine Reihe unangenehmer Fakten. Ich war schlimm missbraucht worden. Ich war emotional verletzt und litt als Folge eines zerrütteten Lebens unter verschiedenen Persönlichkeitsstörungen. Ich war wütend gereizt und voll Bitterkeit und Unversöhnlichkeit. Aber Jesus kam in mein Leben. Ich lernte, seinem Wort zu glauben und im Glauben auszusprechen, und heute bin ich frei von all diesen Dingen, die vor Jahren definitiv negative Fakten waren.

Gott vergleicht sein Wort mit Samen. Wenn wir den Samen aussäen, indem wir sein Wort aussprechen, es beten, es glauben und danach handeln, wird es die Frucht bringen, die es verspricht. Gott verheißt diese Früchte! Fangen Sie an, Gottes Wort regelmäßig auszusprechen, und glauben sie ihm mehr als Ihren Umständen. Halten Sie an Ihrem Glaubensbekenntnis zu ihm fest (siehe Hebräer 4:14). Dann werden Sie bald anderen ein Zeugnis von Ihrem Sieg geben können.

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Tag 515 – Jesaja 55

Wenn der Mensch denkt …
Gott macht allen ein Angebot

1  Gott sagt zu euch: „An alle, die richtig Durst haben: Kommt her, hier gibt es fett zu trinken! An alle, die pleite sind: Kommt her und holt euch was zu essen, für lau! Es ist alles kostenlos: Von Bier und Cola bis hin zu Milch! Langt zu!

2  Warum drückt ihr Kohle für so eine Art von Essen ab, die gar keine richtige Nahrung ist? Warum gebt ihr euer Geld für Dinge aus, die nicht wirklich satt machen? Hört auf mich! Esst hier von diesen leckeren Sachen, dann wird es euch immer gutgehen.

3  Jetzt hört mir doch mal zu! Macht, was ich euch sage, und ihr werdet gut draufkommen, ihr werdet leben! Ich biete euch einen Vertrag, der für immer gelten soll. Dieser Vertrag ist auf der Grundlage von den Versprechen gemacht, die ich der Familie von David immer wieder gegeben habe.

4  Ich hatte ihn eingesetzt, damit er der ganzen Welt klarmacht, dass Gott der Chef ist, der die absolute Macht über alle Menschen hat.

5  Du wirst zu anderen Völkern reden, die du überhaupt nicht kennst. Und Menschen aus anderen Völkern, die dich nicht kennen, werden zu dir rennen und bei dir mitmachen. Das passiert wegen mir und wegen meinem besonderen Typen, dem Mitarbeiter Gottes, den ich zum großen Helden gemacht hab.“

Kann Gott sein Versprechen halten?

6  Verbringt Zeit mit Gott, solange er noch da ist! Redet mit ihm, solange er noch in der Nähe ist.

7  Wenn jemand ohne Gott gelebt hat, dann soll er damit aufhören. Wenn jemand link drauf war, dann ist jetzt die Chance, sein Leben zu ändern. Komm wieder zu Gott! Wenn du das tust, wird er liebevoll mit dir umgehen. Komm wieder zu Gott, weil er selbst den größten Mist immer wieder vergeben wird.

8  Gott sagt: „Meine Gedanken, Ideen und Vorstellungen sind in einer anderen Dimension als eure Vorstellungen. Die Sachen, die ich tun kann, laufen auf einer anderen Ebene ab als die Sachen, die ihr tut.

9  Genauso, wie das Weltall viel größer als die Erde ist, genauso sind auch die Dimensionen, in denen ich denke, viel größer als bei euch. Meine Gedanken sprengen eure Vorstellungen.

10  Wenn Regen vom Himmel fällt, fliegt er nicht wieder dorthin zurück. Er fällt auf die Erde und bewässert sie. Dadurch kriegen Pflanzen Wasser, sie fangen an zu wachsen und zu blühen, bis sie Früchte tragen, die ein Bauer ernten kann. Und daraus macht man dann Brötchen fürs Frühstück.

11  Genau das Gleiche passiert auch mit den Worten, die ich spreche. Nichts von dem, was ich sage, wird einfach so zurückkommen, ohne dass es bewirkt hat, was ich will. Ich werde dafür sorgen, dass alles läuft, was ihr macht und was ich vorhabe.“

Die Menschen freuen sich, weil sie endlich frei sind

12  Gott sagt außerdem: „Ihr werdet euch voll freuen, weil ihr endlich frei seid und jemand dafür sorgt, dass es euch supergut geht. Sogar die Berge und Hügel werden sich mit euch freuen, wenn sie das sehen. Und auch die Bäume stehen in der Westkurve, machen eine La Ola und klatschen Beifall.

13  Anstatt stachligen Büschen werden überall Johannisbeeren wachsen, und anstatt Brennnesseln gibt es Erdbeeren.“ Das soll passieren, damit Gott am Ende groß rauskommt, es soll ein Zeichen sein, an das man sich noch ewig erinnern wird. Keiner wird dieses Denkmal zerstören können, das er sich damit baut.

Mein Schlüsselvers für heute

„Meine Gedanken sind nicht wie eure Gedanken, und eure Wege nicht wie meine Wege!“, spricht Jahwe.
„Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, so weit reichen meine Gedanken über alles hinaus, was ihr euch denkt, und meine Möglichkeiten über alles, was für euch machbar ist.
(Jesaja 55:8-9)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Die Israeliten glaubten, sie würden die Pläne und Gedanken Gottes kennen (tun wir das nicht auch manchmal?) Doch seine Weisheit ist viiieel größer als die der Menschen. Wir können ihn nicht in unsere Schablonen pressen, indem wir versuchen, seine Pläne und Ziele den unseren anzupassen. Wir sollten vielmehr bestrebt sein, uns seinen Plänen anzupassen. Wie gerne machen wir im Gebet Gott den Vorschlag, auf welche Weise er doch unsere Probleme lösen könnte. Ich höre schon Gott laut lachen. Immer und immer wieder mache ich die Erfahrung, dass Gott die weitaus besseren Lösungen auch für meine kleinen Problemchen hat. Mittlerweile vertraue ich Gott da so sehr, dass ich nicht enttäuscht bin, wenn es nicht nach meinen Kopf geht, sondern warte auf die bessere, die größere Lösung. Nur die Sache mit der Geduld ist nicht unbedingt meine Stärke …


Frei von Schmach und Schande

Schämen Sie sich von Natur aus? Werden Sie von Scham und Schmach bestimmt? Der Fluch und der Macht der Scham und der Beschämung können durch die Macht Gottes gebrochen und von Ihnen genommen werden.

Der Herr hat verheißen, die Schande und Schmach von uns zu nehmen, so dass wir nicht mehr daran denken werden (Jesaja 54:4). Gott hat sogar verheißen, dass er uns an ihrer stelle doppelten Segen schenken wird. Statt doppelte Scham und Schande tragen zu müssen, werden wir doppelten Anteil bekommen und ewige Freude wird uns zuteil werden (siehe Jesaja 61:7).

Stellen Sie sich auf Gottes Wort. Lassen Sie sich nicht von Schmach und Schande bestimmen, sondern von der Liebe Jesus.

Bitten Sie den Herrn, in Ihrem Denken, Willen und in Ihren Gefühlen ein Heilungswunder zu vollbringen. Lassen Sie ihn hinein und das tun, wozu er gekommen ist: Ihr gebrochenes Herz heilen, Ihre Wunden verbinden, Ihre Freiheit verkünden, Ihnen Freude statt Trauer zu geben und Lobgesang anstelle eines betrübten Geistes, damit Sie eine Eiche der Gerechtigkeit genannt werden, die stark und mächtig steht und vor Gott gerecht ist (Jesaja 61:1-3).

Beschließen Sie, dass Sie ab sofort die Wurzeln der Bitterkeit, der Scham, des negativen Denkens und des Perfektionismus ablehnen und den Wurzeln der Freude, des Friedens, der Liebe und der Macht Gottes Rum geben.

Stellen Sie sich und Ihr Leben im Glauben unter das Blut von Jesus und verkünden Sie mutig, dass Sie von den Schmerzen Ihrer Vergangenheit geheilt sind. Sie wurden befreit, um ein neues, glückliches Leben zu führen. Loben Sie den Herrn, bekennen Sie sein Wort über sich und verkünden Sie seine Vergebung, seine Reinigung und seine Heilung. Hören Sie auf, sich selbst zu verurteilen, Schuldgefühle zu haben und sich unwürdig und ungeliebt zu fühlen. Sagen Sie: „Wenn Gott für mich ist, wer kann dann noch gegen noch mich sein? Gott liebt mich, und ich liebe ihn auch. Gelobt sei Gott, ich bin im Namen von Jesus frei. Amen!“

(Joyce Meyer, Studenbibel)


Tag 514 – Jesaja 54

Im neuen Zion wird alles gut

1  Gott sagt: „Die Frau, die keine Kinder kriegen konnte, wurde deswegen von ihrem Mann verlassen, aber jetzt kann sie schon mal feiern. Denn diese Frau wird total viele Kinder kriegen! Es werden mehr sein als die Kinder von den Frauen, die verheiratet sind.

2  Denke groß, ‚think big‘! Wenn du planst, ein Haus zu bauen, dann plane es jetzt doppelt so groß, als du es ursprünglich haben wolltest. Sei nicht geizig, mach fette Pläne, verdopple die Zahlen und mach das Ganze hieb- und stichfest. Verlängere die geplanten Maße von deinem Haus und lass ein extra festes Fundament gießen.“

3  Denn du wirst dich nach Süden und nach Norden ausbreiten. Deine Kinder werden ganze Nationen einnehmen, sie werden Städte besiedeln, die total kaputt und zerfallen sind.

4  Du brauchst keinen Schiss zu haben! Dir wird nichts passieren! Dir braucht auch nichts mehr peinlich zu sein. Der ganze Müll, den du in deiner Jugend gemacht hast, ist dann vergessen. Und auch, dass du keinen Mann gefunden hast, ist dann egal.

5  Du wirst nämlich mit Gott verheiratet sein, der Chef von allem wird dein Ehemann. Gott ist der Typ, der dich raushaut, er befreit dich, er, der ganz besondere Gott, dem die ganze Erde gehört.

6  Du bist wie eine Ehefrau, die von ihrem Mann verlassen wurde, was ja total übel für eine Frau ist. Aber Gott hat dich gerufen, er hat aus dir seine große Jugendliebe gemacht. Das hier kommt jetzt von Gott.

7  „Ich war mal für einen kurzen Moment weg“, sagt er. „Aber weil ich total in dich verknallt bin, werde ich dich wieder nach Hause holen.

8  Als ich anfing, wütend zu sein wegen dem ganzen Mist, den du gebaut hast, hab ich mich ganz kurz von dir weggedreht. Aber weil ich schon immer ganz besonders in dich verknallt war, werde ich alles wiedergutmachen. Das sagt dir Gott, der dich da rausholt, der dich befreit.

9  So wie damals bei Noah. Da hatte ich ganz fest versprochen, dass es nie wieder so eine heftige Flut geben soll, bei der die ganze Erde unter Wasser steht. Genauso hab ich dir jetzt versprochen, dass ich nie mehr supersauer auf dich sein werde. Ich werde nie mehr sagen, dass ich dich total kaputt mache.

10  Selbst wenn Berge plötzlich verschwinden würden oder Hügel anfangen zu wackeln, würde meine Liebe zu dir sich nie ändern. Den Friedensvertrag, den ich mit dir schließe, werde ich nie brechen. Das sagt Gott, der dich sehr liebt.“

Gott sorgt dafür, dass Jerusalem nicht mehr besiegt werden kann

11  „Hey, du arme Stadt Jerusalem! Du bist echt gequält worden, man hat dir hart zugesetzt, und keiner hat dich getröstet. Pass auf, ich werde dir ein neues Fundament organisieren, eins aus Stahlbeton. Deine Mauern werden mit Granitsteinen verstärkt, die keiner kaputt machen kann.

12  Die Beschläge oben auf der Mauer werde ich aus Rubinen basteln, deine Stadttore aus Edelstahl herstellen, und deine Mauern werden mit Edelsteinen beklebt.

13  Alle Kinder, die bei dir wohnen, werden bei mir in die Schule gehen. Sie werden groß und stark, und sie werden keine Kriege erleben.

14  Weil alles korrekt und gottmäßig bei dir zugeht, wird man dir so schnell nichts anhaben können. Du wirst keinen Ärger bekommen, und du brauchst auch keine Angst zu haben, weil sich kein Feind in deine Nähe traut.

15  Wenn dich jemand angreift, dann kam die Idee dazu nicht von mir. Darum werden alle, die dich kaputt machen wollen, selbst kaputtgehen.

16  Der Typ, der in der Waffenfabrik die Maschine bedient, um Gewehre herzustellen, ist genauso von mir gemacht worden wie der Soldat, der mit dem Teil dann Menschen erschießt.

17  Aber es wird keine Waffen geben, die dich besiegen könnten. Und jede Aussage, die vor einem Gericht gegen dich gemacht wird, kann von dir ganz leicht entkräftet werden. Das ist eine Garantie von mir an meine Leute. Dass sie korrekt und gut dastehen, das hab ich organisiert.“ Das kam jetzt alles von Gott.

Meine Schlüsselvers für heute

Denn wie eine verstoßene und tiefgekränkte Frau rief Jahwe dich zurück. Wie kann man denn seine Jugendliebe verstoßen?“, sagt dein Gott.
(Jes 54:6)

Meine Erkentnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Damals war Kinderlosigkeit etwas vom Schlimmsten, was einer Frau passieren konnte. Kinder waren dringend nötig für den Fortbestand der Familie und der Versorgung der alten Eltern. Israel (Jerusalem) ist wie eine kinderlose Frau, aber Gott wird eingreifen und ihr viele Kinder schenken, damit ihre Traurigkeit sich in Freude verwandelt.
Gott hat Israel für eine kurze Zeit verlassen, sodass es sich wie eine von ihrem Mann sitzen gelassene Frau fühlt. Aber Israel ist immer noch sein Eigentum. Der Gott dem wir dienen, ist heilig. Er kann Sünde nicht dulden, und als sein Volk so unverschämt sündigte, beschloss er in seinem Zorn, es zu bestrafen. Sünde trennt uns von Gott und bringt uns Schmerz und Leid. Doch wenn wir Gott unsere Sünden bekennen, vergibt er uns. Sind wir schon einmal von einem Menschen, den wir liebten, getrennt gewesen und waren überglücklich, als er wieder zurückkam? Ich glaube, das kennt jeder. So ähnlich ist die Freude, die Gott empfindet, wenn wir Buße tun und zu ihm zurückkehren. Halleluja!


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Verurteilung oder Überführung

Wenn unser Gewissen uns verurteilt, ist das nicht von Gott. Er hat Jesus gesandt, der gestorben ist, um den Preis für unsere Sünden zu bezahlen. Jesus hat unsere Sünde getragen und die Verurteilung, die mit der Sünde kommt (siehe Jesaja 53:3-6 und viele Stellen im Neuen Testament). Wir sollen von der Sünde frei werden und können die Schuldgefühle loslassen. Wenn Gott das Joch der Sünde von uns nimmt und zerbricht, will er auch die Schuldgefühle wegnehmen. Er ist treu und gerecht, er vergibt uns alle unsere Sünden und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit (siehe 1. Johannes 1:9).

Was ist der Unterschied zwischen Verurteilung und Überführung? Wir brauchen jeden Tag unseres Lebens Vergebung. Der Heilige Geist spricht in unser Gewissen, damit wir die Sünde erkennen. Dieser Vorgang nennt man „Überführung“. Er ist von Gott, aber Verurteilung ist vom Feind, denn das Blut von Jesus reinigt uns von der Sünde und macht uns vor ihm gerecht.

Wenn wir einer Sünde überführt werden, werden wir oft mürrisch, während Gott an uns arbeitet. Solange wir unsere Sünde nicht bekennen, solange wir nicht bereit sind, uns von ihr abzuwenden und um Vergebung zu bitten, stehen wir unter einem Druck, der das Schlimmste aus uns herauspresst. Sobald wir Gott zustimmen, kehrt unser Friede zurück und unser Verhalten bessert sich.

Der Teufel weiß, dass Verurteilung und Beschämung uns davon abhalten, im Gebet zu Gott zu gehen, damit er uns helfen kann und wir wieder die Gemeinschaft mit Gott genießen zu können. Wenn wir ein schlechtes Gewissen haben oder denken, Gott wäre wütend auf uns, trennt uns das von seiner Gegenwart. Gott verlässt uns nicht, aber wir ziehen uns wegen unserer Schuldgefühle oder aus Angst vor ihm zurück.

Deshalb ist es so wichtig, die Wahrheit zu erkennen und den Unterschied zwischen Überführung und Verurteilung zu kennen. Wenn Sie sich überführen lassen, werden Sie aufgerichtet und aus der Sünde herausgeholt. Verurteilung macht Ihnen nur ein schlechtes Gewissen.

Wenn Sie beten, dass sich Menschen ändern, überführt der Heilige Geist diese Menschen ihrer Sünde. Oft benehmen sie sich dann erst einmal schlimmer als vorher. Aber glauben Sie deshalb nicht, Ihre Gebete wären wirkungslos. Das Verhalten dieser Menschen ist sogar ein gutes Zeichen. Es zeigt das Gott an ihnen arbeitet, dass er sie der Sünde überführt und sie davon überführt und sie davon überzeugt, dass sie sich ändern müssen. Beten Sie also weiter.

Bitten Sie Gott regelmäßig, dass er Sie auch Ihrer eigenen Sünden überführt. Machen Sie sich bewusst: Überführung ist ein Segen, kein Problem. Wenn nur perfekte Menschen beten könnten und erhört würden, würde niemand beten. Wir brauchen nicht perfekt zu sein, aber wir müssen von der Sünde gereinigt werden. Wenn wir unsere Gebetszeit beginnen, ist es gut, den himmlischen Vater zu bitten, dass er uns von aller Sünde und Ungerechtigkeit reinigt. Wenn wir im Namen von Jesu beten, legen wir unserem Vater alles hin, was Jesus ist, nicht alles, was wir sind.

Überführung durch den Heiligen Geist erfahren, ist für eine lebendige Beziehung zu Gott wichtig. Überführung ist ein Geschenk von Gott, denn sie führt uns dazu, auf ihn zu hören, Begehen Sie nicht den Fehler, sich davon verurteilen zu lassen, wie ich es jahrelang gemacht habe. Lassen Sie sich von der Sündenüberführung auf eine neue Ebene mit Gott erheben. Wehren Sie sich nicht dagegen. Nehmen Sie sie an.

(Joyce Meyer, Studienbibel)