Einschub – Rebekka

Besondere Eigenschaften

  • Wenn sie eine Notlage sah, handelte sie sofort
  • Sie war leistungsorientiert

Schwächen und Fehler

  • Ihr Unternehmungsgeist stand nicht immer im Gleichgewicht mit ihrer Weisheit
  • Sie bevorzugte einen ihrer Söhne
  • Sie täuschte ihren Mann

Lektionen aus ihrem Leben

  • Unsere Taten müssen von Gottes Wort geleitet werden
  • Gott benutzt sogar unsere Fehler in seinem Plan
  • Eine Familie leidet, wenn Eltern eines ihrer Kinder bevorzugen.

Hintergrund

  • Ort: Heran, Kanaan
  • Beruf: Ehefrau, Mutter, Hauswirtschafterin
  • Familie: Ihre Großeltern waren Nahor und Milke, ihr Vater war Betuel, ihr Ehemann Isaak. Ihr Bruder hieß Laban. Sie hatte Zwillingssöhne: Esau und Jakob.

Schlüssenverse

„Isaak führte Rebekka in das Zelt seiner Mutter Sara und sie wurde seine Frau. Er liebte sie sehr und wurde so nach dem Tod seiner Mutter getröstet.“ (1Mo 24:67)

„Issak liebte Esau besonders, weil er gern gebratenes Wild aß, Rebekka bevorzugte Jakob“ (1Mo 25:28)

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(Quelle: „Begegnung fürs Leben“ Studienbibel)

Tag 31 – 1.Mose 24:50-67

50 Laban und Betuel sagten: „Hier hat ja eindeutig Gott seine Finger im Spiel! Wir können da nichts für oder gegen sagen, er hat das so bestimmt!

51 Also hier ist sie, die Rebekka! Nehmen Sie die mal mit zu Ihrem Chef. Von uns aus soll sie gerne die Ehefrau von seinem Sohn werden. Gott hat das anscheinend so gewollt!“

52 Als Abrahams Angestellter das hörte, war er echt beeindruckt von Gott. Er kniete sich hin und dankte ihm.

53 Danach holte er die ganzen Geschenke raus, die ihm Abraham mitgegeben hatte. Er gab das Geld, den Schmuck und die teuren Klamotten Rebekka. Aber auch ihr Bruder und ihre Mutter bekamen voll wertvolle Sachen von ihm.

54 Abends wurde dann ein fettes Essen aufgefahren. Er und seine Begleiter aßen sich satt und legten sich danach pennen. Am nächsten Morgen meinte der Angestellte von Abraham zu der Mutter: „So, jetzt müssen wir langsam wieder nach Hause düsen!“

55 Der Bruder und die Mutter von Rebekka wollten aber noch ein bisschen Zeit mit ihr verbringen, darum fragten sie: „Kann sie nicht vielleicht noch ne Woche oder zehn Tage hierbleiben, damit wir uns anständig verabschieden können? Danach kannst du sie gerne mitnehmen!“

56 Er war aber von der Idee nicht so begeistert. „Bitte haltet mich nicht mehr so lange auf! Bis jetzt hat Gott meine Reise echt gut werden lassen. Ich würde gerne schnell wieder nach Hause, zu meinem Chef!“

57 „Hm, vielleicht sollte das Rebekka dann entscheiden, ob sie noch hierbleiben will oder gehen möchte.“

58 Sie fragten also Rebekka: „Willst du jetzt mit diesem Herrn sofort abreisen?“ Ihre Antwort war: „Ja, ich will jetzt los!“

59 Da mussten sie Rebekka mit dem Angestellten von Abraham und seinen Begleitern gehen lassen. Sie nahm dazu noch ein paar Frauen mit, die für sie im Haus ihres Vaters gearbeitet hatten.

60 Bei der Verabschiedung beteten die Mutter und der Bruder noch mal für sie. „Gott, bitte vermehre diese Familie ohne Ende. Tausende von Kindern sollen aus dieser Ehe kommen. Und diese Kinder sollen einmal alle Feinde besiegen, die ihnen in die Quere kommen. Amen.“

61 Rebekka stieg dann hinten auf ein Motorrad und fuhr mit der Truppe davon.

62 Isaak wohnte in der Zeit ganz oben im Süden, in der Nähe von einem Brunnen, der Lahai-Roi hieß.

63 Abends, er war gerade draußen auf der Wiese, sah er von weitem die Motorräder kommen.

64 Rebekka hatte Isaak auch schon erkannt. Als sie da waren, stieg sie sofort von der Maschine runter und fragte den Angestellten:

65 „Was ist das für ein Typ, der uns da entgegenkommt?“ – „Das ist mein Chef!“, antwortete er. Schnell zog sie ein Kopftuch über, weil das zu der Zeit so üblich war.

66 Nachdem sie sich begrüßt hatten, erzählte der Angestellte dem Isaak das ganze Abenteuer, was er mit Gott gerade erlebt hatte.

67 Isaak stellte Rebekka als Erstes seiner Mutter Sara vor. Bald darauf heirateten die beiden und wurden ein glückliches Pärchen. Isaak war richtig verknallt in Rebekka. Als seine Mutter dann starb, half ihm Rebekka sehr, über den Tod von Sara hinwegzukommen.

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Gottes Verheißungen
  3. Gottes Handeln
  4. Fragezeichen
  5. Erkenntnis des Tages
  6. Glauben ins Leben umsetzen

Schlüsselvers des Abschnittes

Dann führte Isaak sie in das Zelt seiner Mutter Sara und nahm Rebekka, und sie wurde seine Frau, und er gewann sie lieb. (1Mo 25:67)

Gottes Verheißung


Gottes Handeln


Fragezeichen

Hier steht nichts von einer Hochzeit. Ab wann gilt man vor Gott als verheiratet? Wenn die Frau beim Mann einzieht? Wenn es eindeutig Gottes Fügung ist? Wer als Außenstehender mag da das Urteil sprechen?
(Thema „Wilde Ehe“)

Erkenntnis des Tages

Für Isaak war Rebekka die einzige Frau und nicht wie andere Patriarchen ganz viele.

Glauben ins Leben umgesetzt

Wie wunderbar Fügung sein kann! Gott fügt auch heute noch wunderbar. Geduöldig sein und warten können – Eigenschaften, die ich nicht wirklich habe 😦

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Tag 30 – 1. Mose 24:32-49

32 Der Typ kam auf das Gelände, während sich einige Dienstboten um das Motorrad kümmerten. Sie prüften den Reifendruck und putzten die Lenkstange. Dem Angestellten nahmen sie die Jacke ab und boten ihm und den Männern, die bei ihm waren, einen Kaffee an.

33 Dann wollten sie ihn zum Essen einladen, aber er lehnte freundlich ab: „Jetzt noch nicht, ich möchte erst mal meine Nachricht loswerden, die ich für Sie habe!“ – „Dann erzählen Sie mal, was Sie zu sagen haben!“, forderte ihn Laban auf.

34 „Also, Sie müssen wissen, dass ich für Herrn Abraham arbeite.

35 Gott hat Abraham wirklich sehr viel gegeben, er geht mit ihm, und sein Vermögen ist unheimlich gewachsen. Abraham besitzt eine große Farm mit vielen Rindern und auch Geflügel. Dazu hat er ein großes Aktienpaket und einige Millionen auf der hohen Kante. Er hat auch einen großen Fuhrpark mit unterschiedlichen Autos, dazu einen familieneigenen Betrieb mit vielen Angestellten.

36 Er ist verheiratet mit Sara. Seine Frau hat ihm einen Sohn geschenkt, obwohl sie nicht mehr die Jüngste ist. Dieser Sohn ist bereits als Alleinerbe für das ganze Vermögen eingesetzt.

37 Abraham, mein Chef, hat mir nun einen Auftrag erteilt. Ich musste schwören, dass ich seinen Sohn keine Frau heiraten lasse, die aus Kanaan kommt.

38 Er hat mich extra hierhergeschickt, damit ich aus der Familie von seinem Vater eine Frau für ihn suche.

39 Ich hab noch versucht, mit ihm zu diskutieren, meinte, dass die Frau ja vielleicht nicht mitkommen will, aber keine Chance.

40 Abraham meinte nur, dass der Gott, mit dem er immer gelebt hat, mir einen Beschützer aus dem Himmel zur Seite stellt, einen Engel. Der wird dafür sorgen, dass meine Reise gut klappen wird. Er sagte dann noch: ‚Du wirst für meinen Sohn eine gute Frau aus der Familie von meinem Vater finden!

41 Falls die dir dort bei meiner Familie aber keine Frau anvertrauen wollen, ist das okay. Du hast deinen Job dann erledigt.‘

42 Als ich heute Morgen an der Tankstelle war, hatte ich noch mal mit Gott drüber gesprochen. Ich meinte zu ihm: ‚Gott, du bist der Gott von meinem Chef! Bitte sorg dafür, dass die Sache jetzt funktioniert, gib mir Glück!

43 Pass auf, ich bin ja jetzt hier bei der Tanke. Ich bitte dich als Zeichen, dass gleich diese Frau, die du für Abraham ausgesucht hast, rauskommt, mit einer Cola in der Hand. Und dass sie mir, wenn ich sie frage, ob ich einen Schluck abhaben kann,

44 den gerne gibt und mich dann fragt, ob sie mein Motorrad auch noch betanken darf. Das soll sie dann sein!“

45 Ich hatte noch nicht mal zu Ende gesprochen, da kam Rebekka raus mit ner Flasche Cola in der Hand. Ich hab sie dann gefragt, ob ich einen Schluck abhaben kann, und

46 sie kam sofort rüber und gab mir ihre Flasche. Na und dann fragte sie mich anschließend auch noch, ob sie nicht das Motorrad betanken kann!

47 Ich hab sie gefragt, aus welcher Familie sie kommt. Sie meinte, sie sei eine Tochter von der Familie Betuels, der ein Sohn aus der Ehe von Nahor und Milka ist. Danach hab ich ihr etwas von dem Schmuck geschenkt, den mir Abraham mitgegeben hatte.

48 Und dann hab ich mich erst mal nur gefreut und Gott sehr dafür gedankt, dass er mich so eindeutig zu einem Verwandten von meinem Chef geführt hat. Mir bleibt jetzt nur noch, hier ganz offiziell, stellvertretend für den Sohn von meinem Chef, um die Hand Ihrer Tochter anzuhalten.

49 Also, seien Sie so nett und beantworten Sie mir diese Frage: Sind Sie bereit, auch im Hinblick auf die Verwandtschaft zu meinem Chef, Ihre Tochter wegzugeben? Falls das nicht der Fall ist, muss ich mich halt woanders umsehen.“

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Gottes Verheißungen
  3. Gottes Handeln
  4. Fragezeichen
  5. Erkenntnis des Tages
  6. Glauben ins Leben umsetzen

Schlüsselvers des Abschnittes

Da sagte er [Abraham] zu mir: Der HERR, vor dessen Angesicht ich gelebt habe, wird seinen Engel mit dir senden und wird deine Reise gelingen lassen, dass du für meinen Sohn eine Frau aus meiner Sippe und aus dem Haus meines Vaters nimmst! (1Mo 24:40)

Gottes Verheißungen


Gottes Handeln

Da dieser Bibelabschnitt nur die Erzählung des Knechtes an den Vater von Rebekka ist, habe ich diesen Abschnitt schon gestern aufgeschrieben.

Fragezeichen


Erkenntnis des Tages

Ich habe gestern Abend einen Vortrag auf youtube gehört über die Vorherbestimmung. Gott hat ALLES vorherbestimmt (siehe Psalm 139).
Das Leben Abrahams, Isaak, Rebecca und auch meins. Solange ich mich in dieses meinen Masterplan Gottes für mich bewege, wird mir das auch gelingen, kann ich Frieden in mir haben.

Glauben ins Leben umgesetzt

Dass mit der Vorherbestimmung ist schon schwierig zu verstehen. Wir haben ja immer noch dem freien Willen. Ich denke, sobald wir meinen unseren eigenen Weg gehen zu wollen, also nicht in die Richtung, die Gott für uns vorgesehen hat, wird Gott an uns schubsen und zerren, bis wir wieder in der Spur sind. Denke ich mir so. Ich will bitten und beten, dass Gott mir meinen Weg zeigt, wie die Rauchwolke am Himmel.

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Tag 29 – 1. Mose 24:15-31

15 Er hatte seinen Satz noch nicht mal zu Ende gesprochen, da kam Rebekka auf ihn zugelaufen. Sie war die Tochter von Betuel und die Enkelin von Milka, der Frau von Abrahams Bruder Nahor.

16 Sie war noch unverheiratet und sah unheimlich sexy aus. Rebekka ging zum Colaautomaten und zog sich da ne Flasche.

17 Schnell ging der Angestellte von Abraham auf sie zu und fragte sie: „Kann ich auch einen Schluck abhaben?“

18 „Bitte schön, trink ruhig aus!“, sagte sie sofort und gab ihm die Flasche.

19 Als er die Flasche fast alle hatte, meinte sie zu ihm: „Sag mal, darf ich vielleicht deine Maschine mal betanken?“

20 Sie nahm den Zapfhahn, drehte den Tankdeckel auf und betankte seine Harley.

21 Der Typ stand staunend daneben und sagte keinen Ton. War das die Frau, die Gott ihm zeigen wollte? Wollte Gott seine Reise hier erfolgreich zu Ende bringen?

22 Als das Motorrad betankt war, gab der Angestellte den ganzen Goldschmuck Rebekka

23 und fragte sie: „Sag mal, aus welcher Familie stammst du? Wer ist dein Vater? Und gibt es vielleicht ne Chance auf ein paar Pennplätze bei euch?“

24 „Ich komme aus der Familie vom Betuel, das ist mein Vater. Seine Eltern sind Milka und Nahor.

25 Wir haben Platz genug bei uns, und eine beheizte Garage für die Harley haben wir auch“, lachte sie.

26 Der Angestellte von Abraham ging an einen ruhigen Platz, kniete sich hin und betete:

27 „Danke, Gott! Du bist der Gott von meinem Chef Abraham! Und du bist total nett und hast seinen Wunsch ernst genommen, hast das getan, was du ihm versprochen hast. Du hast mich sogar zu den Verwandten von Abraham geführt! Du bist einfach genial!“

28 Das Mädchen lief inzwischen nach Hause und erzählte aufgeregt, was sie gerade erlebt hatte.

29 Rebekka hatte einen Bruder, den Laban. Als er von der Sache hörte, wollte der diesen Mann mal auschecken und besuchte ihn.

30 Er hatte den ganzen Goldschmuck und die anderen Geschenke für seine Schwester gesehen und ihren Bericht gehört, was der Typ zu ihr gesagt hatte. Also ging er an den Rastplatz, wo der Angestellte jetzt war.

31 „Kommen Sie zu mir nach Hause“, rief Laban. „Sie bringen einen guten Einfluss von Gott mit ins Haus. Warum warten Sie noch draußen? Ich hab das Haus schon lange klargemacht! Der Tisch ist gedeckt! Die Maschine können sie in die Garage stellen, da ist genug Platz!“

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Gottes Verheißungen
  3. Gottes Handeln
  4. Fragezeichen
  5. Erkenntnis des Tages
  6. Glauben ins Leben umsetzen

Schlüsselvers des Abschnittes

Und es geschah – er hatte noch nicht ausgeredet – … (1Mo 24:15)

Gottes Verheißung


Gottes Handeln

Sofort schickte Gott Rebekka ins Rennen. Gott hat sofort auf das Gebet des Knechtes 1:1 geantwortet.

Fragezeichen


Erkenntnis des Tages

Dass Gott Gebete erhört ist mir schon klar, aber diese 1:1 Antwort und das sofort, geht auch.

Glauben ins Leben umgesetzt

Gebetserhörungen habe ich schon einige gehabt, besonders in der Anfangszeit meines Christenlebens. Aber eine 1:1-Erhörung noch nicht. Liegt dann aber wohl daran, dass ich andere Wünsche habe, als Gott meint, dass sie gut sind für mich. Wir sind eben nicht im Wunschkonzert 🙂

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Tag 28 – 1. Mose 24:1-14

1 Abraham war schon richtig alt geworden. Gott hatte ihn in seinem Leben fett beschenkt.

2 Irgendwann, einige Wochen vor Saras Tod, sagte er zu einem seiner fittesten Angestellten, der sein ganzes Eigentum verwaltete und dem er sehr vertraute: „Hey, du, ich hab ein echt wichtiges Anliegen an dich! Bitte heb mal deine rechte Hand

3 und schwöre mir bei Gott, bei dem Gott, der das ganze Universum gemacht hat und auch diese Erde, dass du für meinen Sohn keine Frau aussuchst, die aus dieser Gegend kommt, ja?!

4 Schwör mir, dass Isaak eine Frau bekommt, die aus meinem Land stammt, aus meiner Verwandtschaft, von da, wo ich herkomme!“

5 „Okay“, meinte der Angestellte zu ihm. „Aber was ist, wenn die Frau nicht mit hierherkommen will? Soll ich dann deinen Sohn wieder zurückbringen an den Platz, von wo du mal weggezogen bist?“

6 „Nein, auf keinen Fall!“, antwortete Abraham.

7 „Also keine Panik, der Gott, dem nichts unmöglich ist, wird einen Beschützer, so einen Engel, an deine Seite stellen. Der wird alles klarmachen und dafür sorgen, dass du eine Braut für ihn findest und sie herbringen kannst. Gott hat mich ja damals aus diesem Land rausgeführt, wo meine Verwandten alle wohnen. Er hatte in der Zeit felsenfest versprochen, dass er mir dieses Land mal zur Verfügung stellen wird.

8 Wenn die Braut aber nicht mitgehen will, dann kannst du deinen Job als erledigt ansehen. Aber meinen Sohn sollst du auf keinen Fall dort zurücklassen. Klar?“

9 Der Angestellte hob seine rechte Hand und schwor Abraham, dass er das alles so durchziehen würde, wie sein Chef es ihm gesagt hatte.

10 Der Typ nahm dann die teuerste Harley, dazu noch einiges an Goldschmuck, und machte sich vom Acker in Richtung Mesopotamien, in die Stadt, wo die Familie Nahors lebte, der ein Bruder von Abraham war.

11 Abends stoppte er dann kurz vor der Stadtgrenze an der Tanke, wo abends auch die ganzen Mädels der Stadt rumhingen.

12 Als er seine Maschine abgestellt hatte, betete er: „Hey Gott, du bist der Gott von meinem Chef Abraham! Mach bitte, dass das jetzt funktioniert! Tu es für ihn!

13 Pass auf, ich bin jetzt an der Tanke, und viele Mädchen aus der Stadt sind hier, um ne Cola zu trinken oder zu arbeiten.

14 Ich bitte dich um folgendes Zeichen: Wenn ich ein Mädel frage, ob sie mir mal einen Schluck abgeben kann, und sie mir dann ihre Cola anbietet und dann auch noch fragt, ob sie meine Maschine betanken darf, dann ist das die richtige Frau, die du für den Sohn von meinem Chef ausgesucht hast. Okay?“

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Gottes Verheißungen
  3. Gottes Handeln
  4. Fragezeichen
  5. Erkenntnis des Tages
  6. Glauben ins Leben umsetzen

Schlüsselvers des Abschnittes

Sondern du sollst in mein Land und zu meiner Verwandtschaft gehen und (dort) eine Frau für meinen Sohn Isaak nehmen! (1Mo 24:4)

Gottes Verheißung


Gottes Handlung


Fragezeichen


Erkenntnis des Tages

  • Nur „im Herrn“ heiraten !
  • Liebesheirat fand damals nicht statt (ist eine Erfindung der Neuzeit)
  • Hand unter die Hüfte legen (V.3) bedeutet, dass bei Eidbruch auch die Nachkommen aus „dieser Hüfte) ihn ahnden können.
  • Der Knecht verlangte nur einen Schluck Wasser (V.14), doch die Gott erwählte hat, um Mutter einer großen Nation zu werden, brachte einen überreichlichen Trunk und für die Kamele Wasser, ca. 600l pro Tier!!!

Glauben ins Leben umgesetzt

Sagt mir wieder, dass Gott führt und leitet und Gebete erhört. Ich wünschte, ich könnte so, den ganzen Tag verbringen: bei allem, was ansteht (auch die kleinsten Dinge), Gott zu fragen und wirklich ehrlichen Herzens darauf vertrauen, dass dann Gott mich zur Antwort führt. Auch wenn es nicht gleich sein sollte, dann die Geduld aufbringen, zu warten. Geduld! Ein ganz schwieriges Thema für mich.

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Tag 27 – 1. Mose 23:1-20

By Yonidebest – Self-photographed, Public Domain

1 Sara wurde 127 Jahre alt.

2 Als sie starb, war sie in dem Ort Hebron, der damals Kirjat-Arba hieß, im Kanaan Land. Abraham nahm sich die Zeit, um wegen dem Tod von Sara so lange zu weinen, bis es nicht mehr geht.

3 Irgendwann war es dann aber genug, und er besuchte nicht mehr länger ihr Grab. Er ging in das Büro von den Chefs der Hetiter, die dort gerade eine Sitzung hatten.

4 „Verehrte Herren! Entschuldigen Sie die Störung. Mir ist bewusst, dass ich für Sie nur ein Ausländer bin, der hier noch nicht mal geboren wurde. Wäre es trotzdem möglich, in Ihrem städtischen Friedhof einen Platz zu erhalten, wo ich meine Frau standesgemäß beerdigen kann?“, sagte er.

5 Die Hetiter antworteten:

6 „Verehrter Herr Abraham! Sie sind ein angesehener Mann Gottes in unserer Gemeinschaft. Gerne stellen wir Ihnen eins unserer besten Gräber für die Bestattung Ihrer Gemahlin zur Verfügung. Suchen Sie sich das schönste aus, jeder Eigentümer wäre gerne bereit, Ihnen sein Grab zur Verfügung zu stellen.“

7 Abraham war beeindruckt. Er stand auf, machte eine Verbeugung und sagte:

8 „Wenn Sie tatsächlich damit einverstanden sind, dass ich meine tote Frau bei Ihnen bestatte, bitte ich Sie, meinen Antrag an den Herrn Efron, der ein Sohn vom verehrten Herrn Zohar ist, zu unterstützen.

9 Meine erste Wahl wäre die Grabstätte Machpela, die in seinem Besitz ist. Sie liegt am Ende seines Ackers. Ich bin bereit, den vollen Kaufpreis dafür zu entrichten. Hier könnte ich eine Bestattung direkt am Ort durchführen.“

10 Efron war aber bei der Sitzung der Hetiter auch am Start. Er stand auf und sagte laut, so dass alle es hören konnten:

11 „Nein, nein, verehrter Herr Abraham, dieses Grab und das dazugehörige Stück Land stelle ich Ihnen hiermit, vor Zeugen, selbstverständlich kostenlos zur Verfügung! Begraben Sie bitte Ihre Frau dort!“

12 Abraham fand das echt gut, und er bedankte sich respektvoll bei den Leuten.

13 Trotzdem redete er noch mal ganz offen mit Efron, so dass alle zuhören konnten: „Bitte lassen Sie sich doch auf diesen Deal ein! Lassen Sie mich wenigstens das Feld kaufen, damit ich meine Frau dort begraben kann.“

14 Efron antwortete Abraham:

15 „Na gut, dann geben Sie uns einfach 500 Euro. Geld soll nie zwischen uns stehen! Sie können Ihre Frau jetzt gerne dort begraben.“

16 Die beiden hatten also einen Deal. Er zahlte ihm das Geld nach der aktuellen Umrechnungstabelle in der Landeswährung aus.

17 So kam es, dass dieses Feld von Efron (das bei Machpela kurz vor Mamre lag) inklusive dem ganzen Grundstück, den Bäumen und dem Grab

18 an Abraham verkauft wurde. Die anwesenden Hetiter waren dabei Zeugen.

19 Dann organisierte Abraham eine anständige Beerdigung für seine Frau Sara in dieser Grabstätte, auf dem Feld von Machpela. Dieses Feld lag vor Mamre, was in Hebron liegt, im Land Kanaan.

20 Er war nun rechtmäßiger Eigentümer von einem Stück Land in Kanaan, was ab dann als sein Familiengrab genutzt wurde. Die Hetiter hatten ihm dieses Land vertraglich zur Verfügung gestellt.

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Gottes Verheißungen
  3. Gottes Handeln
  4. Fragezeichen
  5. Erkenntnis des Tages
  6. Glauben ins Leben umsetzen

Schlüsselvers des Abschnittes

Und die Lebenszeit Saras betrug 127 Jahre; (das waren) die Lebensjahre Saras. Und Sara starb zu Kirjat-Arba, das ist Hebron, im Land Kanaan. Und Abraham ging hin, um über Sara zu klagen und sie zu beweinen. 1Mo 23:1-2

Gottes Verheißung


Gottes Handeln


Fragezeichen


Erkenntnis des Tages

Abraham kaufte ein Feld für die Beerdigung Saras (er hatte ja kein eigenes Land) und kaufte es zu verteuertem Preis. Er diskutierte nicht darüber.
Soll heißen. Es war für jeden überraschend, dass Abraham diesen Preis akzeptierte. Abraham wollte nicht in der Schuld eines Ungläubigen stehen … und wir sollten es auch nicht.

Glauben in Leben umgesetzt

Nicht mit der Welt handeln, sie sollen bekommen, was sie für richtig halten. Handeln darüber sollen Ungläubige. Deren Abrechnung kommt zum Schluss. Wir haben einen gerechten Gott. Er richtet.
Wir sind Fremdlinge auf dieser Welt!

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Tag 26 – 1. Mose 22:13-24

(Public domain, 1927, älter als 70 Jahre, Otto Adolf Stemler)

13 Als sich Abraham in der Gegend umsah, entdeckte er etwas weiter weg ein Schaf, das sich in einem Stacheldraht verfangen hatte. Er holte das Tier, tötete es und verbrannte es als Opfer für Gott. Sein Sohn blieb dabei am Leben.

14 Abraham gab dem Ort einen Namen. Er nannte ihn „Gott hat an alles gedacht“. Bis heute ist das so ein Spruch: „Gott hat auf dem Berg an alles gedacht.“

15 Und dann redete Gott durch den Chef-Engel noch mal mit Abraham.

16 Er sagte zu ihm: „Ich schwör bei mir selbst, weil du das heute gebracht hast, weil du mir wirklich radikal vertraust, weil du sogar bereit warst, für mich deinen einzigen Sohn zu opfern,

17 darum will ich dich ganz fett beschenken! Ich werde dafür sorgen, dass deine Familie sich ohne Ende vermehren wird! Es wird mehr ,Abrahams‘ auf der Welt geben, als man Sandkörner am Meer zählen kann! Selbst die Sterne, die man am Himmel sieht, werden nicht mehr sein als deine Nachkommen. Und sie werden sehr stark sein, ihre Feinde sehen keine Stiche gegen sie!

18 Alle Nationen auf der Erde werden mich bitten, sie so gut zu behandeln, wie ich dich behandelt habe. Und das nur, weil du radikal genau das getan hast, was ich von dir wollte.“

19 Abraham ging wieder zu seinem Sohn zurück. Dann fuhren sie wieder nach Beerscheba, wo Abraham die nächste Zeit wohnte.

20 Nachdem das alles passiert war, hörte Abraham, dass sein Bruder Nahor von seiner Ehefrau Milka auch Söhne bekommen hatte.

21 Insgesamt waren es acht Jungs. Der Älteste hieß Uz, dann kam Buz, und dann kam Kemuel (von dem die Aramäer abstammen).

22 Dann Kesed, Haso, Pildasch, Jidlaf und Betuel.

23 Betuel war übrigens der Vater von Rebekka. Diese acht Söhne bekam Milka, die Frau von dem Bruder von Abraham.

24 Außerdem hatte seine Nebenfrau Reuma (wie gesagt, war es damals normal, mehrere Frauen zu haben) noch vier weitere Söhne: den Tebach, Gaham, Tahasch und Maacha.

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Gottes Verheißungen
  3. Gottes Handeln
  4. Fragezeichen
  5. Erkenntnis des Tages
  6. Glauben ins Leben umsetzen

Der Schlüsselvers des Abschnittes

Und in deinem Samen werden sich segnen alle Nationen der Erde dafür, dass du meiner Stimme gehorcht hast. (1Mo 22:18)

Gottes Verheißung

Gott erneuert auch hier wieder seine Verheißung, dass Abrahams Nachkommen so viele werden wie Sterne am Himmel etc.

Gottes Handeln

Gott schickte Abraham einen Widder, dass dieser anstelle Isaaks geopfert werden kann. Lt. Kommentarbücher soll dies auch ein Vorausschau auf Jesus sein, wie so viele Verse in der Geschichte um Abraham und Isaak.

Fragezeichen

In Vers 5 wird berichtet, dass Abraham zu seinen Knechten sagte, er werde mit Isaak „zurückkehren“, in Hebräer 11:19 steht, dass Abraham dachte, dass Isaak wieder von den Toten auferstehen werde.
Wie nun? Oder dachte Abraham, dass Isaak sofort wieder aufersteht und er mit ihm wieder herunterkommt? Woher nahm Abraham die Annahme der Wiederauferstehung?

Erkenntnis des Tages

Vers 14 der Volxbibel-Übersetzung: Gott hat an alles gedacht
Vielleicht nicht die korrekte Übersetzung, aber der Sinn trifft auf alles, was Gott tut: Er denkt einfach an alles, weil er alles, alle Umstände im Blick hat.
Es tut gut, wieder daran erinnert zu werden.

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