Pause

Mir geht es nicht gut. Ich habe seit zwei Tagen starke Oberbauchschmerzen auf der rechten Seite. Gerade auf dem Rücken liegen, geht recht gut, stehen auch. Laufen auch, aber nicht sehr weit. Schlecht geht das Sitzen. Sehr schwierig ist das Aufstehen oder aus dem Liegen das Hinsetzen. Am schwersten ist das Husten. Naja, jedenfalls ist das Sitzen und hier Schreiben nicht drin. Ich vermute eine Verzerrung, Wärme tut gut. Es war schon so schlimm, dass ich an Rettungsstelle dachte, weil der Weg zum Arzt auch nicht drin ist. Ich hoffe, dass es mit Wärme (Körnerkissen) besser wird.
Das sind so die Dinge, die Ausbremsen, zum Innehalten zwingen und vielleicht zum Überdenken, was Gott mir damit sagen möchte. Ja, ich glaube daran, dass alles seine Sinn hat und Gott bei allem das letzte Wort hat, auch hier und jetzt in meiner Situation.
Ich werde sehen, wie es weitergeht.


In Gott allein

Gott sagt, dass er gegen jeden vorgehen und ihn ausstoßen und töten wird, der ihm untreu wird, indem er sich an Wahrsager und Totenbeschwörer wendet (siehe 3. Mose 20:61). Viele Menschend befragen die Sterne, bevor sie Entscheidungen treffen, selbst für Dinge, die so einfach sind wie das Haareschneiden. Wenn man das Wort Gottes dahingehend untersucht, sehen wir jedoch klar und deutlich, dass Gott diese Dinge verabscheut. Auch das Tragen und die Abhängigkeit von „Glücksbringern“ ist eine Beleidigung für Gott. Wir müssen völlig auf Gott vertrauen, nicht auf Gott und viele andere Dinge. Wer an Jesus Christus glaubt, muss sich nicht auf das Glück verlassen; wir können Gott vertrauen, dass er uns segnet.

Es ist falsch, mit allen Mitteln Führung für unser Leben zu suchen, außer bei Gott, seinem Wort oder einem Freund oder Ratgeber, dem Gott zustimmt. Wenn wir auf diese anderen Quellen schielen, wird Gott zornig und wir werden nicht das friedliche, freudige und erfolgreiche Leben haben, dass er für uns vorgesehen hat.

Wenn Sie schon einmal Medien oder Wahrsager aufgesucht oder mit Horoskopen oder sonstigen okkulten Aktivitäten versucht haben, eine Lebensberatung zu bekommen, sollten Sie Folgendes tun. Sie müssen dies ernsthaft bereuen, Gott um Vergebung bitten und sich vollständig davon abwenden. Halten Sie anschließend Ihr Herz rein und achten Sie sorgfältig darauf, was sie sehen, lesen und hören.

Genauso wenig wie Sie zwei Radiosender auf einmal hören können, können Sie nicht zwei Herren dienen (siehe Lukas 16:13). Möglicherweise müssen Sie sich neue Freunde suchen, wenn Ihre jetzigen Freunde Sie mit Dingen füllen, die dem Wort Gottes widersprechen. Möglicherweise müssen Sie zu Hause den Fernsehsender wechseln und neue Radiosender für Ihre Autofahrten auswählen, um zu verhindern, dass Sie sich mit Dingen beschäftigen, die Gott nicht gefallen. Vergiften Sie nicht Ihr Inneres und werden Sie nicht zur Müllkippe für den Teufel. Passen Sie auf: Wenn negative, gottlose Gespräche die Luft um Sie herum füllen, dann ändern Sie Ihre Hörgewohnheiten. Und sorgen Sie auch dafür, dass negatives, gottloses Gerede nicht aus Ihrem eigenen Mund kommt und andere es hören.

Jesus sagte: „Glücklich sind die, die ein reines Herz haben, denn sie werden Gott sehen“ (Matthäus 5:8). Wenn Sie ein reines Herz haben, werden Sie die Klarheit des Geistes genießen. Sie werden den Plan Gottes für Ihr Leben klar erkennen und sich nicht ziellos oder verwirrt fühlen. Um Ihr Herz vor dem Herrn rein zu halten, wenden Sie sich von den Dingen ab, die Sie verunreinigen. Leben Sie ein reines, sauberes Leben, das wie reines sauberes Wasser fließt, denn Gott allein ist Ihre Quelle.

(Joyce Meyer, Studienbibel, S. 168)


Tag 577 + 578 – 3. Mose 20

Gottes Schöpfung … weena
Ganz derbe Verbrechen und die Todesstrafe

1  Gott sagte noch zu Mose:

2  „Ich hab noch ne Ansage für die Israeliten! Es gibt ein paar Sachen, die sind so schlimm, dafür gibt es nur die Todesstrafe! Und dieses Gesetz gilt für euch und auch für die Ausländer, die bei euch leben. Also: Wenn irgendeiner von euch sein eigenes Kind so einem Pseudogott opfert, der muss die Todesstrafe kriegen! Die ganze Gemeinschaft soll sich in so einem Fall treffen und den so lange mit Steinen beschmeißen, bis der abgenippelt ist.

3  Ich werde höchstpersönlich gegen solche Typen vorgehen. Er wird sofort rausgeschmissen. Warum? Weil er eins von seinen eigenen Kindern für so einen Pseudogott umgebracht hat! Damit hat er alles total verdreckt, er hat mich und das besondere Zelt vollgerotzt.

4  Wenn die Leute, die bei euch wohnen, das nicht wahrhaben wollen, bin ich erst recht sauer. Wenn sie so tun, als hätten sie nichts gemerkt, und es keine Konsequenzen für diese üble Tat gibt,

5  komme ich höchstpersönlich vorbei und werde ihn und auch seine ganze Familie bestrafen. Wer so was tut, fliegt raus. Das gilt auch für alle, die ähnliche Pläne haben.

6  Was ich auch total ätzend finde, ist, wenn sich jemand an Wahrsager wendet, oder an Spiritisten, die mit Verstorbenen quatschen. Wer das tut, redet mit Dämonen und findet die auch noch toll. Das sind meine ganz persönlichen Feinde; wenn jemand so was macht, fliegt er sofort raus!

7  Haltet euch fern von Dingen, die ich ätzend finde! Lebt anders als die anderen Menschen, denn ich bin auch anders drauf. Ich bin der Chef, ich bin euer Gott!

8  Tut die Sachen, die ich in meinen Gesetzen gesagt habe. Ich bin Gott, und ich habe mit euch etwas vor, ihr seid anders als die anderen Völker. Ich möchte, dass ihr etwas ganz Besonders seid.

9  Noch was: Wenn einer von euch seinen Vater oder seine Mutter verhext oder so einen Vodoozauber gegen die organisiert, der kriegt die Todesstrafe. Er hat seinen Vater oder seine Mutter verflucht, darum muss er mit seinem eigenen Blut dafür bezahlen.

10  Wenn ein Mann mit der Ehefrau von einem anderen Israeliten ins Bett steigt, kriegen beide die Todesstrafe.

11  Falls jetzt ein Typ mit der Frau seines Vaters schläft, ist das nicht nur für den Vater sehr peinlich, es ist ganz schlimm, denn sie sind ja miteinander verwandt. Beide müssen sterben, sie kriegen die Todesstrafe.

12  Und wenn jemand mit seiner Schwiegertochter schläft, kriegen auch beide die Todesstrafe. Sie haben sich beide total dreckig gemacht, das war eine ganz üble Tat.

13  Wenn zwei Männer rumschwulen und miteinander Sex haben, ist das total ätzend. Sie kriegen die Todesstrafe. Auch diese üble Tat muss richtig bestraft werden.

14  Nun könnte einer eine Frau heiraten wollen und noch dazu deren Mutter. Das ist superätzend. Alle drei kriegen die Todesstrafe, sie müssen verbrannt werden. So was Ätzendes darf bei euch nicht passieren.

15  Sodomie, also Sex mit Tieren, ist gruselig und führt zur Todesstrafe. Das Tier muss übrigens auch getötet werden.

16  Das gilt auch für Frauen. Wenn Frauen mit Tieren Sex haben, führt das auch zur Todesstrafe. Solche Sachen müssen richtig bestraft werden.

17  Wenn ein Mann mit seiner Schwester oder Halbschwester schläft, dann haben alle Beteiligten Mist gebaut. Das ist total übel. Beide müssen öffentlich hingerichtet werden. Der Mann hat ja immerhin mit seiner Schwester Sex gehabt, er muss die Konsequenzen dafür tragen.

18  Bei dem Fall, dass ein Mann mit seiner Frau schläft, obwohl die gerade ihre Tage hat, machen sich beide schuldig. Ihr müsst sie aus der Gemeinschaft rausschmeißen.

19  Keiner darf mit seiner Tante schlafen, die kommt ja auch aus seiner nahen Verwandtschaft. Wenn sie das doch machen, müssen sie die Konsequenzen tragen.

20  Wenn einer mit der Ehefrau von seinem Onkel, also seiner Tante, schläft, tut er etwas total Peinliches, besonders für den Onkel. Als Strafe werden sie keine Kinder haben.

21  Wer mit der Frau von seinem Bruder Sex hat, lässt seinen eigenen Bruder total alt aussehen. Das ist voll daneben. Er und auch die Frau werden niemals Kinder haben.

22  Lebt nach diesen Gesetzen und Regeln, die ich euch gegeben habe. Nur wenn ihr das tut, werdet ihr nicht in hohem Bogen aus dem Land wieder rausfliegen, in das ich euch bringen will.

23  Passt euch in der Lebensweise auf keinen Fall an die Leute an, die vor euch dort gewohnt haben. Die werde ich dort rausschmeißen, gerade weil sie so ätzende Sachen machen, die ich ganz schrecklich finde.

24  Darum hab ich damals schon zu euch gesagt: ,Das Land, was denen gehört, werde ich euch schenken. Ihr sollt es nehmen, es gehört euch. Es ist ein fettes Land, da gibt es alles, wovon man nur träumt, und zwar reichlich.‘ Ich hab euch zu was Besonderem gemacht, ich bin Gott.

25  Das ist auch der Grund, warum ihr unterscheiden sollt zwischen Tieren, die ihr essen dürft, die also ,rein‘ sind, und Tieren, die ,unrein‘ sind. Esst keine Tiere, die ,unrein‘ sind, weil ihr euch dadurch dreckig macht. Und dann finde ich euch auch eklig.

26  Ihr sollt etwas Besonderes sein, und ihr sollt nur mir gehören, sonst keinem! Ich bin Gott, und ich bin das Besondere in Person, ich bin heilig! Ich habe euch extra ausgesucht aus vielen anderen Völkern. Mein Plan war schon immer, dass ihr nur mir gehört!

27  Noch was zum Schluss: Wenn jemand anfängt mit Toten- oder Geisterbeschwörung und dann aus einem Mann oder einer Frau so ein Toter oder ein Geist plötzlich anfängt zu sprechen, dann ist das echt übel. Und da drauf gibt es nur eins, die Todesstrafe. Solche Sachen müssen richtig hart bestraft werden.“

Mein Schlüsselvers für heute

Ihr sollt euch nach meinen Ordnungen richten! Ich bin Jahwe, der euch heiligt!
(3Mo 20:8)

Meine Erkenntnis des Tages; MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

(V10-21) Diese Liste der Gebote, die sich gegen Sünden auf dem Gebiet der Sexualität wenden, enthält äußerst harte Strafen. Warum? Aus folgenden Gründen duldete Gott diese Taten nicht:
1) Sie zerrütten die gegenseitige Verbindlichkeit von Ehepartnern
2) Sie zerstören die Heiligkeit der Familie
3) Sie beeinträchtigen das seelische Wohlbefinden der Menschen
4) Durch sie werden Krankheiten verbreitet.
Es gab schon immer reichlich Möglichkeiten, Sünden auf sexuellem Gebiet zu begehen, doch die Verherrlichung von außerehelichen Geschlechtsverkehr verbirgt unter der Oberfläche oft Unglück und tiefe Verletzungen. Wenn sexuelle Sünde von der Gesellschaft als reizvoll dargestellt wird, vergisst man leicht die dunklen Seiten. Gott hatte gute Gründe, sexuelle Sünden zu verbieten.
Die verabscheuungswürdigen Taten, die in den Versen 10-21 aufgezählt werden, waren in den heidnischen Völkern Kanaans an der Tagesordnung. In ihren Religionen gab es Sexgöttinnen, Tempelprostitution und andere schwere Sünden. Die sittenlosen religiösen Praktiken der Kanaaniter waren Zeichen einer heruntergekommenen Kultur, die leicht jeden anstecken konnte, der mit ihr in Kontakt kam. Im Gegensatz dazu gründete Gott ein Volk, das einen positiven Einfluss auf die Welt ausüben soll. Er wollte nicht, dass die Israeliten die Praktiken der Kanaaniter übernahmen und ein ausschweifendes Leben führten. Deshalb bereitete er das Volk auf das vor, was in dem Land, was er ihnen versprochen hatte, auf sie wartete, indem er ihnen befahl, keine sexuellen Sünden zu begehen.
Gott gab seinem Volk viele Vorschriften, doch nie ohne Grund. Er versagt den Menschen Gutes nicht, er verbot nur das, was ihnen Verderben bringen würde. Wir alle verstehen Gottes Naturgesetze. Wegen des Gesetzes der Schwerkraft beispielsweise bedeutet ein Sprung aus dem zehnten Stockwerk eines Hauses den Tod. Doch manche verstehen die Wirkung von Gottes geistlichen Gesetzen nicht. Gott verbietet uns bestimmte Dinge, weil er uns vor Selbstzerstörung warnen möchte. Wenn wir das nächste Mal von einem verbotenen körperlichen oder emotionalen Vergnügen angezogen werden, sollten wir daran denken, dass die Folgen Leiden und die Trennung von Gott sein können, der uns zu helfen versucht.
Nein, wir stehen heute nicht mehr unter dem mosaischem Gesetz, sondern in der Zeit der Gnade. Aber der Gott ist noch der gleiche. Es offenbart uns seine Denkweise. Wenn wir heute derartige Sünden begehen, werden wir nicht mit dem Tod bestraft, sondern Gott begegnet uns mit Gnade, vergibt uns, wenn wir unsere Sünden bereuen. Was für ein großartiger Gott.
Ja, Vater, ich weiß nicht, ob heute A. dieses hier mitliest. Sicherlich kommt ihm das total befremdlich vor, da wir ja in diesem unseren Land ziemlich freizügig sind. Gleichgeschlechtliche Ehen, legale Prostitution usw. Ich weiß nicht, wie er zu all dem steht. Aber vielleicht ist genau dieser Beitrag richtig, um kommende weiter mit zu lesen oder verständnislos den Rechner zumachen. Wie auch immer, ich schreibe all dies für mich, nur für mich, um mich mit dir und deinem Wort auseinanderzusetzen. Und es tut mir gut, es ist richtig und wichtig für mich. Danke Vater, dass das mir möglich ist.
Amen.


Tag 574 + 575 + 576 – 3. Mose 19

Gottes Schöpfung … @weena
Gottes Leute sollen etwas Besonderes sein

1 Jetzt sagte Gott zu Mose:

2 „Richte mal deinen Leuten Folgendes von mir aus: Ich möchte, dass ihr etwas Besonderes seid, darum lebt auch so. Ich bin euer Gott, und ich bin auch etwas Besonderes.

3 Ich möchte, dass jeder von euch Respekt vor seinen Eltern hat. Und ihr sollt euch am Sonntag mal entspannen und nicht arbeiten. Jetzt rede ich, Gott.

4 Macht nicht mit anderen Göttern rum! Ihr sollt euch auch keinen Plastikgott irgendwo hinstellen. Ich bin der Chef, ich bin euer Gott!

5 Wenn ihr ein Dankopfer durchzieht, dann macht das genau nach meinen Ansagen! Nur so finde ich das auch cool.

6 Das Fleisch von dem Dankopfer soll an dem Tag, wann es geschlachtet wurde, auch gegessen werden. Einen Tag später geht auch noch okay. Aber am dritten Tag müsst ihr die Reste wegschmeißen und verbrennen. Solche Reste finde ich zum Kotzen.

7 Falls sich jemand nicht dran hält und trotzdem was davon isst, dann könnt ihr das ganze Opferritual vergessen, es ist mir nicht nur egal, ich finde es dann zum Kotzen.

8 Wenn einer doch was davon isst, hat er richtig Mist gebaut, er hat es dadurch in den Dreck gezogen. Es war doch ganz allein für Gott bestimmt! Darum muss er aus der Gemeinschaft rausgeschmissen werden.

9 Wenn ihr eure Felder aberntet, dann sollt ihr am Rand immer einen Streifen stehenlassen. Und ich möchte auch nicht, dass ihr danach noch einmal im Feld nach den Sachen sucht, die übersehen wurden.

10 Das Gleiche gilt auch für den Weinberg. Wenn da Trauben runtergefallen sind, dann lasst sie liegen. Die Reste sind nämlich für die Leute, die keine Kohle haben, für Bettler und Hartz-IV-Empfänger. Diese Ansage kommt von mir, Gott, eurem Gott.

11 Sachen klauen ist total uncool, lasst das sein! Rumlügen und Leute abzocken finde ich genauso ätzend.

12 Haut kein ,Oh, ich schwöre bei Gott‘ raus, ohne dass ihr euch ganz sicher seid. Nachher war das Ding gelogen, und ihr habt meinen Namen lächerlich gemacht. Ich bin Gott!

13 Leute erpressen und beklauen soll es bei euch nicht geben. Wenn ihr Angestellte habt, dann zahlt denen auch pünktlich ihre Kohle aus.

14 Ihr sollt nicht über Leute ablästern, die hörgeschädigt sind. Der kann sich ja nicht dagegen wehren. Und wenn jemand nichts sehen kann, soll ihm auch keiner ein Bein stellen. Ich will Respekt von euch, ich bin Gott!

15 Wenn ihr mal jemand vor Gericht verklagen müsst, dann muss das unbedingt korrekt nach den Gesetzen abgehen. Keiner hat Sonderrechte, egal ob man viel oder wenig Kohle hat, in der Chefetage sitzt oder als Putzkraft arbeitet. Wenn einer von euch einen Job als Richter hat, soll er die Sachen immer ganz gerecht abgehen lassen. Gerechtigkeit ist die Latte, an der er messen muss.

16 Erzähle keinen Schwachsinn über Leute, die du kennst, und läster nicht rum. Ihr sollt auch nicht Menschen, die eurer Karriere im Weg stehen, mobben oder mit linken Mitteln aus dem Weg räumen. Ich bin Gott!

17 Wenn du einen Hals hast gegen einen aus der Familie, dann zieh dir das nicht zu lange rein. Quatsch dich mit dem aus; wenn du das nicht machst, bist du nicht korrekt für mich.

18 Rache geht schon mal überhaupt nicht, ich will nicht, dass du so drauf bist. Trage keinem seine Fehler hinterher. Liebe die Leute, die mit dir leben, genauso, wie du dich selber auch liebst! Ich bin Gott!“

Noch ein paar Ansagen für Gottes besondere Leute

19 „Lebt genau so, wie ich es gesagt habe! Und wenn ihr Tiere habt, sollen die unterschiedlichen Arten nicht miteinander gekreuzt werden. Auf einem Feld sollen auch nicht die unterschiedlichen Pflanzen gemischt werden, zum Beispiel Getreide und Gurken. Und eure Klamotten sollten auch nur aus einem Material sein.

20 Wenn ein Chef mit einer seiner Angestellten Sex hat, die zwar einen Freund hat, aber noch nicht verheiratet ist, dann müssen die bestraft werden. Da drauf gibt es aber keine Todesstrafe, denn die Frau war ja irgendwie noch zu haben.

21 Der Mann muss dann ein männliches Schaf nehmen und für ein Wiedergutmach-Opfer an den Eingang vom besonderen Zelt bringen.

22 Wenn der Priester das Opferritual für ihn durchgezogen hat, geht die Sache in Ordnung. Ich verzeihe demjenigen seinen Mist, es ist okay.

23 Wenn ihr in dem Land, das ich euch geben werde, anfangt, Obstbäume anzupflanzen, dürft ihr die ersten drei Jahre nichts von den Früchten essen. Sie sind nicht gut, sie sind ,unrein‘.

24 Dann im vierten Jahr sollen alle Früchte von den Bäumen mir geschenkt werden.

25 Ab dem fünften Jahr dürft ihr die ganzen Früchte verspachteln. Wenn ihr das so durchzieht, werden an euren Obstbäumen voll fett Früchte wachsen. Ich bin der Chef, ich bin Gott!

26 Ich will nicht, dass ihr Fleisch esst, das noch voller Blut ist. Und ihr sollt auch keine Horoskope lesen oder zu den Handlesern und Kartenlegern gehen. Okkultismus und Wahrsagerei sind ätzend!

27–28 Wenn bei euch jemand gestorben ist, dann könnt ihr ruhig trauern. Aber ich will nicht, dass ihr dann so seltsame Rituale macht von den anderen Völkern, von den Leuten, die mich nicht kennen, also euch den Bart abschneidet oder euch ritzt oder wegen dem Toten euch ne Tätowierung stechen lasst. Nicht vergessen, ich bin Gott!

29 Wer seine Kinder auf den Strich schickt, ist untendurch. Wenn sich das rumspricht und andere das auch machen, würde mir das total weh tun.

30 Respekt vor dem Ruhetag, dem Sonntag, will ich bei euch sehen. Und verdreckt nicht das besondere Zelt. Ich bin Gott!

31 Wenn ihr Fragen über eure Zukunft habt, sollt ihr damit nicht zu den Esoterikern gehen! Ich will auch nicht, dass ihr zu Geisterbeschwörern geht, die dann mit toten Menschen labern, das geht gar nicht! Wer das macht, ist nicht in Ordnung, er ist ,unrein‘. Ich bin der Chef, euer Gott!

32 Wenn ihr irgendwo einen Opa oder eine Oma mit grauen Haaren trefft, sollt ihr Respekt vor denen haben. Ihr dürft die nicht verarschen. Und habt Respekt vor eurem Gott. Dieser Gott bin ich!

33 Ausländer, die bei euch leben, sollen nicht unterdrückt oder beleidigt werden.

34 Ihr sollt mit denen so umgehen, wie ihr mit euren eigenen Leuten auch umgeht. Ihr sollt die Ausländer, die bei euch leben, sogar so lieben, wie ihr euch selber auch liebt. Nicht vergessen: Ihr wart auch viele Jahre Ausländer, als ihr noch in Ägypten gewohnt habt! Ich bin der Chef, ich bin Gott!

35–36 Jemanden abzocken ist nicht okay. Wenn ihr Sachen verkauft, dann muss eure Waage richtig funktionieren, und alle Ansagen sollen auch stimmen. Ich bin der Chef, euer Gott! Ich hab euch aus Ägypten rausgeholt!

37 Lebt nach meinen Ansagen, richtet euer Leben nach meinen Gesetzen aus. Nicht vergessen Leute: Ich bin Gott!“

(Volxbibel)

Mein Schlüsselvers für heute

Wenn ihr eure Ernte einbringt, sollst du das Feld nicht bis an den Rand abernten. Du sollst auch keine Nachlese halten.
Auch in deinem Weinberg sollst du nicht nachlesen und das Heruntergefallene nicht aufheben. Lass es für die Armen und Fremden übrig. Ich bin Jahwe, euer Gott!
(3Mo 19:9-10)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Gott fordert die Israeliten auf, für die Bedürftigen zu sorgen. Er befahl ihnen die äußeren Ränder ihrer Felder nicht abzuernten und somit Reisenden und Armen Nahrung zu überlassen. Es ist leicht, Einkommensschwache nicht zu beachten und die zu vergessen, die weniger haben als wir. Aber Gott wünscht sich Großzügigkeit. Inwieweit kann ich die „äußeren Ränder meines Feldes“ den Bedürftigen überlassen? Ich gebe gerne und oft. Weil ich es kann. Weil ich nicht rauche, nicht trinke, nicht in den Urlaub fahre, kein Auto habe und das Ticket für den öffentlichen Nahverkehr vom Versorgungsamt bekomme. Es tut mir nicht weh, es bleibt genug für mich übrig. Ich mache das in der Regel spontan. Ein Spendenaufruf hier, ein Obdachtloser vorm Einkaufscenter dort, Futter für die Nachbarskatze oder für T.’s Umzug. Jetzt grüble ich ein bisschen darüber nach, ob das so okay ist? Reicht das? Sollte ich das organisierter machen? Direkt an große Organsisationen zu spenden mag ich nicht. Ich hab das Gefühl, dass das so manches Mal gar nicht dort ankommt, wo es gebraucht wird. Lieber direkt. Von Mensch zu Mensch oder Mensch zu Tier. Mir gruselt es schon vor der Weihnachtszeit. Da häufen sich die Spendenanfragen zuhauf im Briefkasten. Ich mag diese Bettelbriefe nicht. Sicher, viele Vereine und Organisationen laufen nur über Spenden. Ich gebe lieber sinnbildlich eine Tüte Gummibärchen dem Nachbarkind, dessen Mutter alleinerziehend ist, als die 2 Euro zu einer großen Organisation zu überweisen. Sinnbildlich, versteht sich. Das fühlt sich für mich richtiger an. Spontanität ist sicher gut, aber ich werde Gott bitten, mir ganz konkret zu zeigen, wem ich helfen kann und darf. Ja, ich weiß, dass hört sich alles nach Samaritertum an. Nach Eigenlob. Will ich nicht. Auch keine Dankeschön. Ich denke nach den heutigen Bibelvers darüber nach, ob das so okay ist, denn es ist ja nicht zufällig, dass Gott mir heute Morgen diese Verse vor die Füße legt. Es gibt einen Grund dafür. Und darüber muss ich nachdenken. Mal sehen, was der Tag heute bringt.
Bitte, Vater, zeig es mir, was ich wo in deinem Sinne tun kann.


(Oh man, ist das heute ein Wirrwarr von mir. Die Nacht war sehr schlecht und ich kann noch keinen klaren Gedanken fassen)


Tag 572 + 573 – 3. Mose 18

Gottes Schöpfung … @weena
Gesetze zum Thema Sex

1 Gott sagte noch eine Ansage für Mose: „Mose, rede mal mit den Leuten aus Israel! Sag ihnen Folgendes von mir:

2 Ich bin euer Gott, der absolute Chef!

3 Ihr sollt nicht so drauf sein wie die Ägypter, bei denen ihr mal gewohnt habt. Und ihr sollt euch auch nicht an die Leute anpassen, die in Kanaan leben, wo ich euch ja hinführen will. Deren Regeln sollen euch scheißegal sein.

4 Ihr sollt euch nach dem richten, was ich euch gesagt habe! Meine Gesetze sollen euch interessieren, ihr sollt so leben, wie es da drinsteht. Warum? Weil ich doch euer Gott bin, ich bin der Chef!

5 Ich möchte, dass ihr euch nach meinen Gesetzen richtet und danach lebt, weil jeder, der das tut, gut draufkommen wird, er wird leben. Ich bin Gott!

6 Keiner soll mit seinen eigenen Geschwistern Sex haben. Das sage ich, euer Gott.

7 Auch mit deinem Vater sollst du keinen Sex haben.

8 Du sollst auch nicht mit deiner Mutter Sex haben, weil das nur dein Vater darf.

9 Auch mit deiner Schwester oder Halbschwester nicht, auch dann nicht, wenn sie unehelich ist.

10 Und auch mit deinen Enkeln sollst du keinen Sex haben, das wäre oberpeinlich und nicht okay.

11 Du sollst auch mit deiner Stiefschwester keinen Sex haben.

12–13 Du sollst auch nicht mit deiner Tante schlafen, weder väterlicherseits noch mütterlicherseits, denn die ist ja auch eine nahe Verwandte von dir.

14 Du sollst auch mit dem Bruder von deinem Vater, deinem Onkel, keinen Sex haben. Und du darfst auch nie mit dessen Frau schlafen, das geht gar nicht!

15 Du sollst auch keinen Sex mit der Ehefrau von deinem Sohn haben. Sie ist ja immerhin die Frau von deinem Sohn, darum geht das nicht.

16 Mit der Frau von deinem Bruder, deiner Schwägerin, sollst du auch keinen Sex haben. Das darf nur dein Bruder, es ist ja seine Frau und nicht deine.

17 Du sollst auch mit keiner Frau schlafen, wenn du gleichzeitig was mit ihrer Tochter oder der Tochter ihrer Tochter was am Laufen hast. Das sind ja ganz nahe Verwandte, das wäre superpeinlich, und Gott findet das total ätzend.

18 Ich möchte auch nicht, dass jemand gleichzeitig mit einer Frau und ihrer Schwester verheiratet ist. Da gäbe es nur die derben Eifersuchtsszenen.

19 Du sollst keinen Sex mit deiner Frau haben, während sie ihre Tage hat. In der Zeit ist sie einfach nicht sauber.

20 Du sollst auch nicht mit der Frau von deinem Nachbarn oder von einem Freund oder Arbeitskollegen schlafen. Wenn du Sex mit ihr hast, wirst du dreckig, du bist dann unrein. Fremdgehen ist ein No Go!

21 Ich möchte auf keinen Fall, dass du eins deiner Kinder für irgendeinen fiesen Plastikgott verbrennst. Damit beleidigst du mich echt total. Hallo? Ich bin Gott!

22 Ich will auch nicht, dass Männer miteinander Sex haben wie mit einer Frau. Das finde ich total ätzend.

23 Und Sex mit Tieren finde ich zum Kotzen, da machst du dich voll dreckig. Auch Frauen sollen keinen Sex mit Tieren haben, das ist doch total ätzend!

24 Durch solche Sachen dürft ihr euch auf keinen Fall dreckig machen! Die Leute, die da leben, wo ich euch hinführen werde, denen bin ich total egal. Die leben so und haben dadurch ihre Seele total verdreckt. Diese Leute werdet ihr alle aus ihrem Land rausschmeißen.

25 Durch so was ist ihr ganzes Land verpestet und verdreckt worden. Darum wird ihr ätzendes Verhalten auch Konsequenzen haben. Ich werde sie in hohem Bogen von da rausschmeißen.

26 Von euch erwarte ich aber, dass ihr meine Gesetze einhaltet. Meine Regeln sollen euch echt wichtig sein. Ihr sollt diese üblen Sachen nicht tun! Das gilt für die Israeliten genauso wie für die Ausländer, die bei euch wohnen.

27 Diese bescheuerten Sachen haben die Leute, die dort vor euch gelebt haben, ständig gemacht. Dadurch ist das ganze Land total verpestet.

28 Darum können die dort nicht mehr lange leben, sie werden vom Land wieder „ausgekotzt“. Das darf euch nicht passieren, darum passt auf und macht euch nicht dreckig.

29 Ich will deshalb, dass ihr diese Ansage befolgt: Wenn einer die oben erwähnten ätzenden Sachen tut, muss er bei euch radikal rausgeschmissen werden.

30 Checkt also immer meine Gesetze ab, lest die ständig und studiert sie. Ich möchte nicht, dass ihr diese oberätzenden Lebensweisen übernehmt, die hier früher üblich waren. Sie würden euch nur total dreckig machen. Ich bin der Chef, ich bin euer Gott!“

Mein Schlüsselvers für heute

 Lebt nicht nach den Sitten des Landes Ägypten, wo ihr gewohnt habt, auch nicht nach den Gewohnheiten des Landes Kanaan, wohin ich euch bringe. Ihr sollt nicht nach ihren Ordnungen leben.
(3Mo 18:3)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Die Israeliten waren unterwegs von einem Land, in dem Götzenkult betrieben wurde, zum nächsten. Gott half ihnen, eine neue Kultur zu entwickeln und forderte sie auf, alles Heidnische ihrer Vergangenheit zurückzulassen. Er warnte sie auch, die heidnische Kultur Kanaans zu übernehmen.
Einige verabscheuenswürdige Handlungen werden in den Versen 6-27 aufgezählt:
1) Geschlechtsverkehr mit nahen Verwandten
2) Ehebruch
3) Kinderopfer
4) homosexuelle Beziehungen und
5) Geschlechtsverkehr mit Tieren
In heidnischen Religionen und Kulturen waren diese Praktiken üblich, und es ist verständlich, warum Gott mit Menschen hart umging, die begannen, derartige Dinge zu tun. Solche Praktiken führen zu Krankheiten, Behinderung und Tod. Sie zerstören das Familienleben und die Gesellschaft und sind Beweis für eine Geringschätzung der eigenen Person und des Wertes anderer Menschen. Heute werden einige dieser Verhaltensweisen auf die leichte Schulter genommen; ja man versucht sogar sie als vertretbar hinzustellen. Doch in Gottes Augen sind sie trotzdem Sünde. Egal, wie wir das persönlich empfinden. Wer sie für vertretbar hält, urteilt nicht nach Gottes Maßstäben.
Das Thema Homosexualität ist auch unter Christen umstritten. Gerade auch Kirchen sie segnen. Im Netz auf Youtube gibt es ein lesbisches Pfarrerinnenpaar … „Anders Amen“ heißen dort die beiden. Aber ich finde, das ist gar kein gutes Signal, sich so zu präsentieren. Meine Meinung. Punkt.

Mein Gebet für den heutigen Tag

Vater, heute legst du mir wieder ein Thema vor die Füße, bei dem ich eine klare Meinung habe und von dem ich weiß, dass es sehr umstritten ist. Vater, du kennst alle Menschen und kannst ihnen ins Herz schauen. Du weißt, warum sie so und nicht anders handeln. Ich bin kein Richter, ich verurteile niemand, das ist dein Job. Aber ich weiß aus deinem Wort, was du gut findest und was nicht. Und nur daran halte ich mich. …
Heute wird wieder ein warmer Tag, sicherlich einer der letzten in diesem Jahr. Und schon ist das Jahr bald wieder vorbei. Es ging so schnell. Ich halte mich daran, was du sagst, die letzten Jahre werden verkürzt werden, dann kommt das Ende. Ja, sicherlich, steht es in der Bibel in einem anderen Zusammenhang. Aber ich beziehe es auf mich. Auch das ist völlig in Ordnung. Die Jahre sind ja nicht wirklich kürzer, nur empfinde ich es so. Und das ist gut. Gerade im letzten Teil des Lebens, wo so manches schwieriger ist, ist es gut, dass wir (ich) so empfinde. Vater, zeige mir, was ich in diesen Jahren für dich tun kann, was in deinem Sinne ist. Bitte.
Und noch etwas treibt mich um. Seit ca. einem 3/4 Jahr ist es für mich schwierig zum Gottesdienst zu gehen. Fast immer kommt etwas dazwischen, was ich nicht beeinflussen kann. Vater, ich verstehe das nicht. Ich habe das Gefühl, du machst die Türe in diese Richtung zu. Aber warum??? Und wohin sollte ich sonst gehen? Ich habe keine Alternative. Bitte, Vater, sag es mir. Sag mir, was ich tun soll. Ich bin verwirrt. Gib mir bitte ein klaren Zeichen, in welche Richtung ich weiter gehen soll.
Und so lege ich dir das heute Morgen dringlich ans Herz, behüte und bewahre mich diesen Tag, gib mir die Kraft, alles zu tun, was für dich wichtig ist. Zeig mir den Weg, den ich gehen soll!
Amen


Tag 570 + 571 – 3. Mose 17

Gottes Schöpfung …@weena
Alles, was man schlachtet, gehört Gott

1  Gott hatte Mose noch was zu sagen:

2  „Mose? Richte das mal Aaron und seinen Söhnen sowie allen Leuten von Israel aus. Sag ihnen, dass ich, Gott, folgende Ansage für sie hab:

3–4  Wenn irgendjemand von den Israeliten einen Stier, eine Ziege oder ein Schaf irgendwo im Zeltlager oder außerhalb des Lagers schlachtet, anstatt es vor das besondere Zelt zu bringen, damit man es mir schenken kann, dann ist das eine ganz schlimme Sache. Es steht dann zwischen ihm und mir. Das ist genauso schlimm, als hätte er mit Absicht Blut vergossen, also jemanden ermordet. Darum soll derjenige bei euch rausgeschmissen werden.

5  Das bedeutet, wenn die Israeliten ein Tier schlachten wollen, dann sollen sie die Tiere, die sie bis jetzt immer irgendwo geschlachtet haben, ab sofort immer zu mir bringen, zu der Tür von dem besonderen Zelt. Da wird mit dem Tier dann ein Dankopfer durchgezogen, bevor sie es essen können.

6  Der Priester soll das Blut von dem Opfertier an meinen Opfertisch, den Altar, schütten, der vor dem besonderen Zelt steht. Dort sollen sie auch das Fett verbrennen, auf diesen Geruch stehe ich, euer Gott, total.

7  Ab sofort will ich keine Opferrituale mehr sehen, die sie für Dämonen abhalten, auf die sie immer noch scharf sind. Deshalb sollen sie die Tiere nur noch bei meinem Zelt schlachten lassen. Dieses Gesetz ist wichtig, und es gilt für immer.

8  Das gilt für jeden, der bei euch lebt, egal ob er ein Israelit ist oder ein Ausländer. Wenn jemand ein Abfackelopfer durchzieht oder sonst irgendein Opfer, wobei ein Tier geschlachtet wird,

9  das aber nicht vor dem Eingang vom besonderen Zelt macht, um es mir zu schenken, hat er verloren. Er soll aus euer Gemeinschaft für immer rausfliegen.

10  Und das gilt jetzt auch für jeden, egal ob er Israelit ist oder als Ausländer bei euch lebt: Blut trinken finde ich total ätzend! Wenn einer das trotzdem tut, ist er bei mir untendurch. Ich will den nicht mehr sehen, er soll rausfliegen aus euer Gemeinschaft.

11  Denn Blut ist ein Stoff, in dem das Leben drinsteckt. Ich habe deshalb extra Blut ausgesucht, damit es an den Altar gegossen werden soll, wenn ihr Mist gebaut habt. Durch das Blut werden Dinge wiedergutgemacht. Durch das Blut kommt es zwischen uns wieder in Ordnung.

12  Darum hab ich zu den Israeliten gesagt, dass keiner Blut trinken oder essen soll.

13  Und so gilt auch die Regel, wenn einer von euch, oder ein Ausländer bei euch, bei der Jagd im Wald einen Hirsch erschießt, oder einen Truthahn, dann muss das Blut von dem Teil ganz rausgegossen und mit Erde überdeckt werden, bevor das Tier in den Ofen kommt.

14  In dem Blut ist nämlich das Leben von jedem Lebewesen drin. Darum hab ich zu den Israeliten gesagt: Blut von irgendeinem Lebewesen kommt bei euch nicht auf die Speisekarte. Wer sich nicht da dran hält, fliegt raus. Er muss aus der Gemeinschaft ausgeschlossen werden.

15  Jeder, der aus Versehen ein Tier gegessen hat, was schon länger tot auf der Straße rumgelegen hat oder das gestorben ist, weil es z. B. von einem Pitbull totgebissen wurde, soll folgendes machen: Er soll seine Klamotten waschen und sich anständig duschen. Er ist für den Rest des Tages für mich dreckig. Am nächsten Tag ist aber wieder alles okay. Das gilt für alle, egal ob er ein waschechter Israelit ist oder ein Ausländer, der nur bei euch lebt.

16  Wenn er nicht duschen will und sich nicht wirklich von dieser Sache sauber macht, dann wird sie an ihm kleben bleiben.“

Mein Schlüsselvers für heute

Denn das Leben allen Fleisches ist sein Blut, und ich habe zu den Israeliten gesagt: Es ist euch nicht erlaubt, das Blut irgendeines Wesens aus Fleisch zu essen, denn das Leben allen Fleisches ist sein Blut. Jeder, der es isst, muss beseitigt werden.
(3Mo 17:14)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Warum war das Essen und Trinken von Blut verboten? Das Verbot, Blut zu verzehren, kann bis Noah zurückverfolgt werden (1Mo 9:4). Gott verbot das Essen und Trinken von Blut aus mehreren Gründen:
1) Um das Volk von heidnischen Praktiken abzuhalten. Israel sollte sich von den heidnischen Völkern seiner Umgebung unterscheiden. Das Essen von Blut war unter den heidnischen Völkern üblich. Oft geschah es in der Hoffnung, die Eigenschaften des getöteten Tieres (Kraft, Geschwindigkeit usw) zu erhalten. Gottes Volk sollte sich darauf verlassen, dass Gott und nicht verzehrtes Blut ihm die nötige Kraft verlieh.
2) Um die Symbolik des Opfers aufrechtzuerhalten. Das Blut war das Sinnbild für das Leben des Tieres, dass anstelle des Sünders geopfert wurde. Durch das Trinken dieses Blutes würde die Symbolik des Opfers als Strafe verändert und der Beweis des Opfers zerstört.
3) Um die Menschen vor Infektionen zu schützen, da viele tödliche Krankheiten durch Blut übertragen werden. Die Juden nahmen dieses Verbot ernst, und deshalb waren die Zuhörer von Jesus so aufgebracht, als Jesus sie aufforderte, sein Blut zu trinken (Johannes 6:53-56). Doch Jesus – als Gott und als letztes für die Sünden erforderliches Opfer – bat die Gläubigen, sich vollständig mit ihm zu identifizieren. Er will, dass wir sein Leben in uns aufnehmen, und er will auf an unserem Leben teilnehmen.

Aus diesem Grund (Paulus kein fremdes Blut zu verzehren, verweigern auch die Zeugen Jehovas die Bluttransfusion. Begründet wird das damit, dass Paulus in der Apostelgeschichte 15:29 den Christen dies auch gebot.
Bei Medikamenten, die Blutfragmenten enthalten, gilt eine Gewissensentscheidung.

Ich persönlich mag einfach nur keine Blutwurst mehr. Auch eine Art Gewissensentscheidung für mich und kein Dogma, das alle Christen es so halten.


PS: Seit 3 Tagen geht es mir nicht gut. Nichts ging mehr. Nicht mal das. Ich denke und hoffe, dass ich morgen früh wieder wie gewohnt meinen Tag starten kann. Dann geht es hier weiter. …


Tag 567 + 568 + 569 – 3. Mose 16

Gottes Schöpfung … @weena
Das Ritual im alleroberheiligen Bereich vom besonderen Zelt
Der Versöhnungstag

1  Nach dem Tod der beiden Söhne vom Aaron redete Gott mit Mose noch mal über die Sache. Die beiden waren ja gestorben, weil sie sich nicht an die Regeln für das Opfer gehalten hatten.

2  Er sagte ihm: „Erklär das bitte deinem Bruder Aaron, dass es nicht egal ist, wann man in den ganz besonders krassen, alleroberheiligen Bereich im Zelt gehen darf und wann nicht. Man kann nicht einfach so hinter den Vorhang gehen, wo die Kiste mit den Gesetzen steht. Das kann tödlich sein. Weißt du, genau da, über dem Deckel von der Kiste, da will ich immer ganz besonders heftig anwesend sein!

3  Ich sag jetzt mal, wie Aaron in den besonderen Bereich gehen soll. Er bringt erst mal einen jungen Stier und ein männliches Schaf mit zum besonderen Zelt, die er für Opferrituale braucht, die er nachher für sich durchzieht.

4  Dann soll er sich mit seinem ganz besonderen Priesteranzug stylen, der aus Baumwolle gemacht worden ist. Er soll eine gute Hose anziehen, mit Gürtel und so. Dazu die Mütze. Vorher soll er aber noch mal anständig duschen und erst dann die Klamotten anziehen.

5  Dann soll er sich von der Gemeinschaft der Israeliten zwei männliche Ziegen und ein männliches Schaf geben lassen. Die sind für Opferrituale, die er nachher für die Israeliten durchzieht.

6  Für sich selber hat Aaron ja einen Stier mitgebracht, den er nachher für seinen eigenen Mist opfert, für sich und seine Familie, damit sie das ganze Ding vor Gott wieder klarkriegen.

7  Er soll aber erst mal die beiden männlichen Ziegenböcke nehmen und mit denen vor den Eingang vom besonderen Zelt gehen.

8  Durch Würfeln soll er dann rausbekommen, welchen von den beiden er für mich nehmen soll. Der andere muss dann zum Teufel.

9  Im Klartext: Der eine Ziegenbock, der ausgewürfelt wurde, wird nachher geopfert. Damit wird vor Gott dann wieder alles okay.

10  Der andere Ziegenbock soll aber am Leben bleiben. Der wird nachher symbolisch mit dem ganzen Mist beladen werden, den die Leute verzapft haben, und dann in die Wüste getrieben, er wird sozusagen zum Teufel geschickt.

11  Dann soll Aaron den Stier schlachten, den er selbst mitgebracht hat, und mit ihm das Opferritual durchziehen, das man macht, wenn man aus Versehen Mist gebaut hat. Damit wird der ganze Mist in Ordnung gebracht, den er und seine Familie gebaut haben. Nachdem er das Tier geschlachtet hat,

12  nimmt er eine Pfanne voller glühender Grillkohle, die von dem Opfertisch, dem Altar vor dem Zelt, kommt. Dazu kommt noch eine Handvoll Räucherstäbchen. Damit geht er dann zum allerderbsten, besonderen Bereich im Zelt.

13  Er legt dann die Räucherstäbchen auf die glühende Kohle und stellt die Pfanne hinter den Vorhang vor die Kiste mit den Gesetzen. Der Qualm, der dann hochsteigt, wird dafür sorgen, dass man den Deckel von der Kiste mit den Gesetzen nicht mehr sehen kann. Wenn er den nämlich sehen könnte, würde er sterben.

14  Als Nächstes holt er sich etwas Blut von dem Stier, den er gerade geschlachtet hat. Damit geht er in den alleroberheiligen Bereich hinter dem Vorhang im besonderen Zelt. Das Blut sprenkelt er mit seinen Fingern einmal gegen die Vorderseite von dem Deckel, und dann sprenkelt er noch was siebenmal auf die Erde.

15  Jetzt schlachtet er die männliche Ziege als Opfer für den Mist, den die Israeliten gebaut haben. Das Blut von dem Tier nimmt er wieder mit hinter den Vorhang und sprenkelt das Zeug auf den Deckel von der Kiste und vor die Kiste auf die Erde. Er zieht das genauso durch, wie er es vorher mit dem Stier gemacht hat.

16  So macht er den Bereich im Zelt sauber, der das allerderbste Heilige ist. Dieses Zelt steht ja mitten in dem Lager, wo die Israeliten wohnen. Weil sie Mist gebaut hatten, wurde dadurch auch das Zelt in Mitleidenschaft gezogen, es wurde unrein.

17  In der Zeit, während Aaron in dem besonders krassen Teil vom Zelt ist und dieses Ritual für sich und seine Familie und für die Israeliten durchzieht, darf da sonst keiner rein.

18  Danach geht Aaron noch zu dem Altar, der vor dem besonderen Zelt steht. Der Tisch muss jetzt auch von ihm sauber gemacht werden. Das macht er so, indem die Ecken am Tisch, die ‚Hörner‘, mit dem Blut von den Tieren bestrichen werden, die man gerade geopfert hat.

19  Siebenmal soll er mit dem Finger das Blut an den Tisch streichen. So macht er diesen Altar auch von dem ganzen Mist sauber, den die Israeliten gebaut haben.“

Der „Sündenbock“

20  „Wenn Aaron den ganzen besonders derben Bereich, das besondere Zelt und den Altar von seinem Dreck befreit hat, holt er die andere männliche Ziege.

21  Dann legt er seine Hände auf den Kopf von dem Tier und sagt laut die ganzen Sachen, wo die Leute Mist gebaut haben. Indem er das tut, überträgt er diesen ganzen Mist, ihre Sünden, auf die Ziege. Anschließend organisiert er einen Mann, der das Tier dann durch die Wüste jagt, bis es weg ist.

22  Die Ziege trägt dann den ganzen Mist von den Leuten weg und bringt sie in eine Gegend, wo kein Schwein lebt. Man nennt diese Ziege auch ‚den Sündenbock‘.

23  Als Nächstes geht Aaron in das besondere Zelt und zieht den Anzug wieder aus, den er extra angezogen hatte, um in den alleroberheiligen Bereich vom besonderen Zelt zu gehen. Die Sachen werden dort im Zelt gelagert.

24  Er duscht dort erst mal und zieht wieder seine anderen Priesterklamotten über. Dann verbrennt er noch die zwei männlichen Schafe komplett als Abfackelopfer. Das macht er auf dem Altar.

25  Die Fettstücke von dem Stier und von der männlichen Ziege, die geschlachtet wurde, müssen auch auf dem Altar verbrannt werden, das gehört noch zu diesem Opferritual dazu.

26  Der Typ, der die Ziege in die Wüste gescheucht hat, muss seine Klamotten waschen und duschen, bevor er wieder in das Zeltlager zurückgeht.

27  Die Reste von dem Stier und der anderen Ziege, mit deren Blut das Allerderbste im besonderen Zelt von dem Mist sauber gemacht worden ist, packt man zusammen. Das kommt dann außerhalb vom Lager, wo man die Sachen alle verbrennen soll. Also auch das Fell, den Rest vom Fleisch und die Eingeweide.

28  Der Typ, der die Sachen verbrennt, darf auch erst wieder zurückkommen, nachdem er seine Klamotten gewaschen hat und anständig duschen konnte.“

Der Tag, an dem wieder alles gut ist

29  „Am 10. Oktober möchte ich, dass ihr einen Feiertag installiert. Das gilt ab jetzt für immer. An dem Tag sollt ihr nix essen und arbeiten, aber dafür viel beten. Und daran sollen sich auch alle Ausländer halten, die in der Zeit bei euch leben.

30  An dem Tag wird für den Mist, den ihr gebaut habt, bezahlt. Der ganze Dreck, der dadurch auf eurem Leben liegt, wird abgewaschen. Ihr seid dann für Gott wieder total sauber.

31  Darum dürft ihr auch an diesem Tag auf keinen Fall irgendwie arbeiten. An diesem Tag sollt ihr fasten, ihr sollt nichts essen. Diese Gesetze gelten für immer.

32  Der Priester, der irgendwann den Job von Aaron übernehmen wird, muss an diesem Feiertag dieses Ritual im alleroberheiligsten Bereich vom besonderen Zelt und dieses Ritual mit dem ‚Sündenbock‘ durchziehen. Dabei muss er die Priesterklamotten tragen, die extra dafür gemacht worden sind.

33  Mit diesen Ritualen soll er den allerderbsten Bereich im Zelt von dem ganzen Dreck sauber machen und den ganzen Mist von den Leuten inklusive Priester wieder in Ordnung bringen.

34  Einmal im Jahr sollen diese Rituale gemacht werden. Einmal im Jahr soll so der ganze Mist, den die Israeliten gebaut haben, bezahlt werden. Das sollt ihr ab jetzt so machen, und zwar für immer.“ Aaron machte alles genau so, wie Gott es Mose gesagt hatte.

Mein Schlüsselvers für heute

Und er soll von der Gemeinde der Israeliten zwei Ziegenböcke entgegennehmen zum Sündopfer und einen Widder zum Brandopfer.
(3Mo 16:5)

Meine Erkenntnis des Tages, Mein Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Der Versöhnungstag war für Israel der wichtigste Tag des Jahres. Das hebräische Wort für sühnen bedeutet bedecken. Die Opfer des Alten Testaments konnten die Sünden nicht wirklich beseitigen, sondern nur bedecken. An diesem Tag bekannten die Menschen ihre Sünden als Volk, und der Hohe Priester ging in das Allerheiligste, um für sie Sühne zu schaffen. Opfer wurden gebracht und Blut vergossen, damit die Sünden des Volkes „bedeckt“ werden konnten.
Das Geschehen mit den beiden Ziegenböcken verkörperten die zwei Weisen, nach denen Gott mit den Sünden der Israeliten verfuhr: 1) Er vergab ihnen ihre Sünde durch den ersten Ziegenbock, der geopfert wurde. 2) Er beseitigte ihre Schuld durch den zweiten Sündenbock, den Sündenbock, der in die Wüste gejagt wurde. Das gleiche Ritual wurde jedes Jahr wiederholt. Der Tod von Jesus Christus hat diese religiöse Handlung ein für alle Mal ersetzt. Wenn wir (ICH) unser (MEIN) Vertrauen auf Christus setzen, werden unsere (MEINE) Schuld beseitigt (Hebr 10:1-18) Halleluja!

Meine Gebet für heute

Vater, ich bin müde. Ich bin erschöpft und schaffe gefühlt gar nichts mehr. Warum ist das so? Das Wetter ist gut draußen, nicht mehr so heiß und es gibt so viel zu tun. Aber ich schaffe es nicht. Und ich habe keine Erklärung dafür. T. hat mir vorhin eine Nachricht geschickt, ob ich mit ihr am Samstag einkaufen gehen kann. Ja, natürlich mache ich das. Aber ehrlich, mir graut es davor. Ich habe Angst, dass es zu viel wird für mich. Eine Stunde Fahrtweg bis zu ihr, dann einkaufen und dann eine Stunde zurück. Für gefühlt jeden ist das überhaupt keine Frage, schafft jeder. Nur ich habe Angst davor. Angst, dass es mich überfordert und ich trotzdem es durchziehe und anschließend völlig flach liege und ich gar nichts mehr machen kann. Vater, bitte, kannst du mir am Samstag dabei helfen? Helfen, dass die Kraft dafür da ist? Sie kann doch nicht allein gehen und hängen lassen kann ich auch nicht. Ich bin so sehr auf deine Hilfe angewiesen.
Heute ist erstmal K. dran. Ich wünsche mir sehr, dass ich auch das gut schaffe. In der Nacht und heute Morgen hatte ich Durchfall. Etwas Falsches gegessen? Oder die Psyche? Wie auch immer, ich brauche dich. Ich brauche deine Kraft und deine Hilfe. Schon wieder ein Hilferuf? Ich fühle mich nicht gut dabei. Viel, viel lieber würde ich dich bitten, mir Menschen zu zeigen, denen ICH helfen kann. Und nun sitze ich klein und schwach hier und schreie nach Hilfe für mich. Nicht gut. Bitte, Vater, behüte und beschütze mich und lass diese Erschöpfungsphase ganz schnell wieder vorbei sein. Bitte segne meinen Tag.
Amen


Tag 565 + 566 – 3. Mose 15

Gottes Schöpfung … @weena
Was man machen soll, wenn Männer „unrein“ sind

1  Gott hatte noch ne Ansage für Mose und Aaron.

2  „Sagt den Israeliten Folgendes: Wenn bei einem Mann etwas Ekliges, Flüssiges aus seinem Penis kommt, was kein Urin oder Sperma ist, dann ist das Dreck, und er wird dadurch ,unrein‘. Er ist krank.

3  Ist jetzt total egal, ob das Zeug klebrig ist oder wie Wasser. Er ist dann einfach nicht in Ordnung.

4  Dadurch werden auch alle Sachen, wo er drauf gelegen oder gesessen hat, dreckig, also ‚unrein‘.

5  Wenn jemand aus Versehen sein Bettlaken, wo das Zeug drauf ist, berührt, muss er sofort unter die Dusche. Auch seine Klamotten müssen in die Wäsche. Der Typ ist dann für den Rest des Tages nicht mehr sauber für Gott, er ist ,unrein‘.

6  Falls sich jemand auf den Stuhl setzt, wo der Kranke vorher gesessen hat, soll er sofort seine Hose waschen gehen. Danach soll er auch mal anständig duschen. Er ist dann auch für den Rest des Tages ,unrein‘.

7  Wer den Kranken umarmt oder auch so mal berührt, muss seine Klamotten sofort in die Wäsche schmeißen. Er soll duschen gehen und sich für den Rest des Tages zurückziehen, er ist ,unrein‘.

8  Dasselbe muss auch passieren, wenn der Kranke eine Person anspuckt.

9  Jeder Fahrrad- oder Mopedsattel, überall, wo der jetzt drauf gesessen hat, ist verdreckt, er ist ,unrein‘.

10  Und wenn jetzt jemand etwas berührt, wo der drauf gesessen hat, dann ist der auch für den Rest des Tages ,unrein‘.

11  Jeder, der von dem Kranken berührt wird, wenn der sich nicht vorher die Flossen gewaschen hat, wird für den Rest des Tages ,unrein‘ sein. Für alle gilt, dass sie dann erst mal anständig duschen sollen und für den Rest des Tages ,unrein‘ sind.

12  Wenn derjenige, der krank ist, einen Teller anfasst, dann muss man den sofort zerdeppern und in den Müll schmeißen. Wenn er jetzt Plastikgeschirr anfasst, dann soll das in die Spüle.

13  Falls der Typ dann wieder gesund wird und keine eklige Flüssigkeit aus seinem Penis mehr kommt, soll er noch sieben Tage warten. Danach soll er seine Klamotten in die Wäsche schmeißen und sich anständig kalt duschen. Jetzt ist er wieder okay, er ist ,rein‘.

14  Am achten Tag muss er dann irgendwelche Tauben nehmen und sie Gott schenken. Dazu bringt er die zum Eingang vom besonderen Zelt, wo man Gott begegnen kann, und gibt sie dem Priester.

15  Der macht dann mit denen zwei Opferrituale. Das eine, das man macht, wenn jemand aus Versehen Mist gebaut hat, und das andere als Abfackelopfer, das man komplett verbrennt. Damit macht er die Sachen, die zwischen Gott und dem Kranken standen, wieder gut.

16  Wenn ein Mann nachts im Schlaf einen Samenerguss hat, dann sollte er morgens erst mal anständig duschen. Für den Rest des Tages ist er dann auch ,unrein‘.

17  Alles, wo was von dem Samen drangekommen ist, muss gewaschen werden. Also das Bettlaken und der Schlafanzug und so. Die Sachen sind dann auch für den Rest des Tages ,unrein‘.

18  Kommt der Mann jetzt mal beim Schmusen mit seiner Braut zu früh oder hat er einfach beim Petting einen Samenerguss, soll er sich erst mal anständig duschen. Seine Frau auch. Beide sind für den Rest des Tages ,unrein‘.“

Was man machen soll, wenn Frauen „unrein“ sind

19  „Wenn eine Frau ihre Tage hat, ist sie für sieben Tage speziell dreckig, sie gilt als ,unrein‘. Und jeder, der sie in der Zeit anfasst, ist auch für den Rest des Tages ,unrein‘.

20  Das gilt auch für alles, wo sie in der Zeit drauf gesessen oder gelegen hat.

21  Falls jemand mal ihr Bettzeug anfasst, muss er seine Klamotten waschen und erst mal duschen gehen. Für den Rest des Tages ist er ,unrein‘.

22  Wer die Sachen berührt, wo sie drauf gesessen hat, muss auch erst mal seine Klamotten waschen gehen. Dann soll er auch anständig duschen und sich für den Rest des Tages zurückziehen, er ist ,unrein‘.

23  Auch wenn jemand irgendwas von dem Bett anfasst, auf dem sie gesessen oder gelegen hat, ist er für den Rest des Tages ,unrein‘.

24  Wenn ein Mann in dieser Zeit mit ihr Sex hat, wird er auch für sieben Tage ,unrein‘. Und das gilt dann auch für jedes Bett, auf dem er in der Zeit liegt.

25  Wenn die Tage von der Frau länger als sieben Tage dauern oder wenn sie sogar außerhalb der Tage plötzlich einen Ausfluss hat, der nicht gleich wieder weggeht, dann ist sie genauso dreckig, sie ist ,unrein‘.

26  Wie gesagt: Jedes Bett, in dem sie pennt, und jeder Stuhl, auf dem sie sitzt, wird dreckig, er ist dann ,unrein‘.

27  Wer die Sachen von ihr berührt, wird auch ,unrein‘. Er muss seine Klamotten waschen und duschen gehen. Für den Rest des Tages bleibt der auch ,unrein‘.

28  Wenn sie jetzt einen Ausfluss hat, der von einer Krankheit kommt, dann wartet man, nachdem es ihr wieder gutgeht, sieben Tage lang. Dann ist sie wieder okay, sie ist ,rein‘.

29  Am achten Tag soll sie zwei kleine Tauben oder zwei normale Tauben zum Priester bringen.

30  Der Priester macht dann beim besonderen Zelt mit der einen so ein Opferritual, das man macht, wenn man aus Versehen Mist gebaut hat. Das andere wird als Abfackelopfer komplett verbrannt. Wenn er das gemacht hat, ist zwischen Gott und der Frau wieder alles in Ordnung.“

31  Am Ende meinte Gott dann noch zu Mose und Aaron: „Ihr müsst euren Leuten das echt beibringen, dass sie diese Hygienevorschriften wichtig nehmen! Wenn einer von ihnen in mein Zelt kommt, was ja direkt bei ihnen steht, dann werden sie sterben, weil sie meine Hütte damit verdrecken.

32  Das sind jetzt die Gesetze für einen Mann oder eine Frau, bei denen komische Flüssigkeiten aus dem Penis oder der Scheide rauskommen. Von diesem Zeug wird man erst mal dreckig, sie machen ,unrein‘.

33  Und das sind die Regeln für Frauen, wenn sie ihre Tage haben oder sonst etwas aus ihnen rauskommt, und dafür, wie ein Mann oder eine Frau damit umgehen müssen, wenn sie in dem Zustand miteinander geschlafen haben.“

Mein Schlüsselvers für heute

Jahwe sagte zu Mose und Aaron:
„Gib den Israeliten Folgendes weiter: Jeder Mann, der einen krankhaften Ausfluss aus seinem Glied hat, wird dadurch unrein.
(3Mo 15:1-2)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Ich habe heute keine Erkenntnis. Ich verstehe das Kapitel nicht. Ich verstehe nicht, warum unsere „Ausscheidungen“ unrein sind. Wir haben sie nicht erfunden und haben keinen Einfluss darauf. Wir können sie nicht vermeiden.
Deshalb zitiere ich aus: Kommentar zum Alten Testament von Arno C. Gaebelein
„Das ganze Kapitel zeigt den bedauernswerten leiblichen Zustand, in den der Mensch durch die Sünde gefallen ist. Die erwähnten Sekrete sind daher ein Beweis für die Gegenwart der Sünde in der Natur des Menschen unter dem Fluch. Sie erklären Mann und Frau für unrein aus der Sicht Gottes. „Nicht nur Handlungen, deren wir uns enthalten können, auch Vorgänge der Natur, denen wir uns nicht entziehen können, beschmutzen gleichfalls; Beschmutzung eines Grades und einer Art erfordern – auch als spontan begangene Sünde – die Reinigung durch Wasser und durch das Sühnungsblut eines Sündopfers. Viele der Verunreinigungen, die in diesem Kapitel erwähnt werden, sind unvermeidbar, aber das macht keinen Unterschied Es war unrein.“ Die gefallene menschliche Natur lernen wir in ihrer Schwäche und Verunreinigung kennen, und dass diese menschliche Natur unrein ist und verunreinigend auch durch die Wirkung ihrer Ausscheidungen. Blut und Wasser bedecken all dies. Es ist zu beachten, dass das Wasser und die unterschiedlichen Anwendungen des Wassers in diesem Kapitel ständig erwähnt werden. Das Wasser symbolisiert immer das Wort Gottes, durch das unser Weg gereinigt werden muss.
„Wir lernen auch, dass die menschliche Natur eine unaufhörliche sprudelnde Quelle von Unreinigkeit ist. Sie ist nicht nur unrein, sondern auch verunreinigend. Wachend oder schlafend, sitzend, stehend oder liegend ist sie unrein und wirkt verunreinigend. Ihre bloße Berührung zieht Befleckung nach sich. Das ist eine tief demütigende Lehre für die stolze Menschheit. Aber es ist so. Das 3. Buch Mose hält der Natur einen treuen Spiegel vor. Es lässt dem ‚Fleisch‘ nichts, dessen es sich rühmen könnte. Menschen mögen sich ihrer Bildung, ihres sittlichen Gefühls, ihrer Würde rühmen, aber man gebe ihnen das 3. Buch Mose in die Hand, und sie werden finden, welchen Wert das alles in den Augen Gottes hat.“
Der Fall der blutflüssigen Frau (Mt 9:18-26) wird in den Versen 20-22 dargestellt. Wie schwer müssen ihre Untersuchungen und ihre Sorgen während der 12 Jahre ihrer Unreinheit gewesen sein. Noch größer war ihr Glaube und das Zeugnis, das sie zu der heiligen Person unseres Herrn trug. Alles, was mit solch einer unreinen Person in Berührung kam, wurde selbst unrein. Sie glaubte beides: Dass ihre Berührung Christus nicht verunreinigen konnte, weil er heilig ist, und dass seine Kraft heilen konnte.
… Ich ahne, was dieses Kapitel uns sagen möchte, aber innerlich wehre ich mich noch dagegen. Ist das Stolz? Ich habe sowieso mit meinem Selbstwert zu kämpfen und das bisschen, was ich habe, wäre dann auch hinüber. Ich muss es erstmal sacken lassen.

Mein Gebet für heute

Vater, von gestern auf heute sind wieder Dinge passiert, die ich nicht einordnen kann. Heute nur zwei dumme materielle Sachen, die eigentlich nicht wichtig sind, sondern nur unangenehm. Das ganz Schlimme ist gestern T. passiert. T. ist ein Missbrauchsopfer. Die eigene Familie hat sie in ihrer Kindheit missbraucht. Die Folgen sind heute die posttraumatische Belastungsstörung, Borderline, schwere Depression, bis jetzt 5 Suizidversuche. Und gestern hat sie der Amazon-Fahrer an ihrer Wohnungstür begrabscht. Und jetzt hat sie wieder einen tiefen Absturz. Vater, warum hast du das nicht verhindert? Warum hast das zugelassen? Ich verstehe es nicht. Ja, ich weiß, es steht mir nicht zu, dich anzuklagen, aber ich würde es gern verstehen. Kannst du es mir erklären? Nein, es ändert nicht mein Verhältnis zu dir. Ich weiß, dass du mir keine Rechenschaft schuldig bist. Aber ihr passiert in letzter Zeit so viel. Die Katastrophen in ihrem Leben scheinen 2020 kein Ende zu nehmen. Ihr Leidensdruck ist dermaßen groß. Zeig mir bitte, wie ich ihr helfen kann. Sie traut sich ja nun gar nicht mehr aus der Wohnung aus Angst, dass ihr andere Menschen wieder zu nahe kommen können. Wie soll das gehen? Wie soll sie zu ihrer Therapie kommen oder auch sich und ihre Katzen versorgen? Lieferdienste gehen ja nun auch nicht mehr. Vater, was kann ich tun????
Du siehst mich ratlos und erschütternd. Eine Anzeige kann sie auch nicht machen, das schafft sie nicht. Sie konnte es gerade noch Amazon melden. Aber auch das hilft ihr nicht. Bitte Vater, hilf ihr! Das ist meine riesengroße Bitte an dich! Vater, hilf ihr!


Tag 562 + 563 + 564 – 3. Mose 14

Gottes Schöpfung …@weena
Was man mit den Leuten macht, die von der Krankheit „Aussatz“geheilt wurden

1  Gott sagte Mose dann noch was:

2  „Jetzt kommt noch ein Gesetz, was ihr machen sollt, wenn einer von der fiesen, ansteckenden Hautkrankheit ,Aussatz‘ geheilt worden ist. Er soll dann erst mal beim Priester vorbeigehen

3  und mit ihm zusammen das Lager verlassen. Dann soll der ihn untersuchen, um festzustellen, ob die Stellen am Körper wirklich geheilt sind.

4  Als Nächstes soll er noch organisieren, dass man ihm zwei Vögel, die nicht als ‚unrein‘ gelten, eine Schüssel, etwas Fichtenholz, rote Farbe und einen Büschel Lavendel vorbeibringt.

5  In die Schüssel kommt sauberes Wasser rein. Der eine Vogel wird dann über der Schüssel geschlachtet.

6  Jetzt schmeißt er das Stück Holz mit der Farbe und dem Lavendel in das mit Blut vermischte Wasser rein. Als Letztes wird der noch lebende Vogel da kurz reingetaucht.

7  Mit der ganzen Mischung wird dann derjenige, der krank war, siebenmal hintereinander bespritzt. Dann erklärt der Priester ihn für gesund, er ist ,rein‘. Zum Schluss lässt er den noch lebenden Vogel wegfliegen.

8  Nun muss der Gesunde seine Klamotten waschen, sich die Haare abrasieren und einmal anständig duschen. Ab dann ist er wieder sauber, er ist ,rein‘. Er darf dann auch zu den anderen ins Lager gehen. Aber in sein privates Zelt soll er erst mal noch nicht reingehen.

9  Nach sieben Tagen muss er seine Haare noch mal abrasieren, auch den Bart und die Augenbrauen, einfach alle Haare am ganzen Körper. Und seine ganzen Klamotten müssen auch noch mal anständig gereinigt werden. Ab dann ist er aber wieder voll okay, er ist ,rein‘.

10  Am achten Tag soll er zwei junge männliche Schafe nehmen, die voll in Ordnung sind, und die opfern. Dazu kommen noch ein einjähriges Schaf sowie ein Essensopfer mit 3,5 Kilo Mehl und 1/3 Liter Olivenöl.

11  Der Priester geht dann mit ihm zum Eingang vom besonderen Zelt, wo man Gott begegnen kann.

12  Das männliche Schaf und das Öl sind für so ein Wiedergutmach-Opfer. Der Priester übergibt die Sachen erst mal durch Hin-und-her-Schwenken symbolisch an Gott.

13  Er schlachtet das Tier dann im Hof vom besonderen Zelt. Die Sachen, die übrig bleiben, kann der Priester mit nach Hause nehmen, genauso wie bei dem Opfer, wenn man aus Versehen Mist gebaut hat. Es ist etwas ganz Besonderes, es ist heilig.

14  Der Priester nimmt dann was vom Blut von dem Tier und berührt damit den geheilten Menschen am Ohr. Der rechte Daumen und die rechte große Zehe werden mit dem Blut eingeschmiert.

15  Von dem Öl gießt er sich was in die linke Hand, die leicht geöffnet wurde.

16  Dann taucht er mit dem rechten Zeigefinger in das Öl und sprenkelt das Zeug siebenmal an den großen Tisch, den Altar.

17  Als Nächstes berührt er mit dem Öl das rechte Ohrläppchen, den rechten Daumen und die rechte große Zehe.

18  Der Rest, den er noch in der Hand hat, wird demjenigen auf den Kopf geschüttet. Auf die Art sorgt er dafür, dass zwischen dem Geheilten und Gott wieder alles okay ist.

19  Jetzt opfert der Priester das Schaf als so ein Opfer, das man macht, wenn jemand aus Versehen Mist gebaut hat, um den Typen, der geheilt wurde, von seiner Schuld freizusprechen, die er Gott gegenüber hatte. Denn durch die Krankheit haben ja alle gesehen, dass er ,unrein‘ war, er war nicht okay. Danach schlachtet der Priester das andere männliche Schaf.

20  Dieses Schaf wird dann als Abfackelopfer mit den Essenssachen auf dem Tisch verbrannt. So wäscht der Priester den ganzen Dreck aus dem Leben von dem Exkranken. Der ist dann wieder okay, er ist ,rein‘.

21  Falls jemand keine Kohle hat und sich drei Schafe nicht leisten kann, dann reicht auch ein einziges männliches Schaf. Das kann er dann für das Wiedergutmach-Opfer nehmen. Es wird dann auch durch Hin-und-her-Schwenken symbolisch Gott geschenkt. Dann ist er wieder sauber. Dazu braucht er auch noch ein Essensopfer. Er nimmt hierfür 1 Kilo Mehl und vermischt das mit 1/3 Liter Öl.

22  Es kommen noch zwei Tauben dazu, egal was für welche. Die eine Taube ist für das Opfer, das man macht, wenn man aus Versehen Mist gebaut hat, und die andere für das Abfackelopfer.

23  Der Typ bringt das alles zum Priester an den Eingang vom besonderen Zelt, wo man Gott begegnen kann.

24  Der Priester soll das männliche Schaf und das Öl für das Wiedergutmach-Opfer nehmen.

25–31  Wenn er das Tier geschlachtet hat, macht er mit dem Blut und Öl das Gleiche, wie bei den Leuten, die sich drei Schafe leisten können. Die zwei Tauben werden dann für das Abfackelopfer und für das Opfer, das man macht, wenn man aus Versehen Mist gebaut hat, verwendet. Und dann wird noch das Essensopfer durchgezogen. So reinigt der Priester denjenigen, der sauber werden will. Der wird so seine Sache mit Gott wieder klar kriegen.

32  Das war jetzt das Gesetz für jemanden, der von dieser fiesen Hautkrankheit ‚Aussatz‘ gesund geworden ist und nicht genug Kohle besitzt, um das ganze große Opferritual durchzuziehen.“

Was man macht, wenn es Schimmel an den Häusern gibt

33  Gott sagte zu Mose und Aaron dann noch:

34  „Wenn ihr endlich in dem Land seid, das ich euch schenken will, und plötzlich jemand Schimmel an seiner Hütte hat,

35  dann soll der Besitzer die Sache schnell einem Priester melden. Er soll ihm dann sagen: ,Bei mir ist etwas, das sieht aus wie Schimmel.‘

36  Bevor der Priester dann in die Hütte reingeht, muss das ganze Teil erst mal leer geräumt werden. Wenn sich die Sache nämlich bestätigt, ist der ganze Krempel eh für den Schrott, er ist ,unrein‘. Nachdem die Hütte leer geräumt ist, geht er dann da rein und checkt alles ab.

37  Wenn er jetzt irgendwo grüne Flecken findet oder auch rote, die etwas tiefer liegen als der Rest der Wand,

38  muss er das ganze Gebäude erst mal für sieben Tage zumachen.

39  Falls man dann feststellt, dass sich die Flecken an der Wand ausbreiten,

40  dann soll er die Steine, wo sich Schimmel befindet, rausreißen. Die kommen dann auf den großen Schrottplatz, der vor dem Ort liegt.

41  Von den Wänden wird dann einmal ringsrum der Putz abgeklopft und auch auf den Schrottplatz gebracht.

42  Als Letztes werden die alten Steine durch neue Steine ersetzt und die Wände wieder neu verputzt.

43  Wenn die Flecken jetzt nach einer Zeit wieder auftauchen

44  und der Priester stellt fest, dass sie sogar größer geworden sind, dann ist das ein sich ausbreitender Schimmelpilz. Das ganze Haus ist dann verseucht, es ist ,unrein‘.

45  Man muss das Teil dann komplett abreißen. Der ganze Bauschutt kommt auf einen Schrottplatz, der außerhalb der Stadt liegt.

46  Keiner sollte in der Zeit die Baustelle betreten, und wenn das doch jemand tut, gilt er für den Rest des Tages als dreckig, er ist ,unrein‘.

47  Und wenn einer in dem Haus sogar was isst oder da übernachtet, dann muss er auf jeden Fall sofort seine Klamotten waschen.

48  Wenn der Priester nach einer Untersuchung aber feststellt, dass der Schimmel nicht wiedergekommen ist, nachdem man das Haus neu verputzt hat, dann erklärt er das Haus für okay, es ist ,rein‘. Der Schimmel wurde komplett entfernt.

49  Um das Haus auch für Gott okay, also ‚rein‘, zu machen, muss der Besitzer dann noch zwei Vögel opfern. Dafür braucht er auch noch ein Stück Eichenholz, rote Farbe und ein Büschel Lavendel.

50  Er schlachtet den einen Vogel über einer Schüssel, wo Wasser drin ist.

51  Dann schmeißt er das Holz, den Lavendel und die Farbe da rein und vermischt alles mit dem Blut von dem Vogel. Mit dem Zeug besprenkelt er dann das Haus überall siebenmal nacheinander.

52  Das macht er, um mit dem Blut von dem Vogel, dem Wasser und dem lebenden Vogel, dem Holz, der roten Farbe und dem Lavendel das Haus wieder okay zu kriegen.

53  Anschließend lässt er den noch lebenden Vogel außerhalb der Stadt in die Freiheit fliegen. So macht er das Haus wieder okay, es ist dann ,rein‘.

54  Das ist jetzt das neue Gesetz, wenn es Schimmel gibt,

55  der an Klamotten oder Häusern sitzt.

56  So soll man mit Beulen, Hautausschlag und Hautflecken umgehen.

57  Es ging da drum, klarzukriegen, was okay ist und was nicht. Ihr solltet unterscheiden können, was ,unrein‘ ist und was ,rein‘. Diese Gesetze gingen über die fiese ansteckende Hautkrankheit ‚Aussatz‘ und Schimmel.“

Mein Schlüsselvers für heute

Das ist die Weisung, die für jedes Aussatzmal und jede Flechte gilt,
für den Aussatz an Kleidung und Häusern,
für Schwellungen, den schuppigen Ausschlag und die hellen Flecken,
damit man beurteilen kann, wann etwas für rein oder unrein zu erklären ist. Das ist die Weisung für Aussatz.“
(3. Mose 14:54-57)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Gott gab den Israeliten genaue Anleitungen für die Diagnose von ansteckenden Hautkrankheiten und von Schimmel, so dass sie diese vermeiden oder behandeln konnten. Diese Gesetze wurden zum Schutz des Volkes und seiner Gesundheit gegeben, Sie halfen den Israeliten, Krankheiten zu vermeiden, die zu jener Zeit an jenem Ort eine ernsthafte Bedrohung darstellten. Obwohl sie die medizinischen Gründe für manche dieser Gesetze nicht verstanden, lebten sie dank ihres Gehorsams gesünder. Viele der Gesetze Gottes müssen den Israeliten seltsam vorgekommen sein. Diese Gesetze halfen ihnen jedoch nicht nur Seuchen und Krankheiten, sondern auch moralische und geistliche „Ansteckung“ zu vermeiden.
Das Wort Gottes bietet auch heute noch Regeln für ein körperlich, geistlich und sittliche gesundes Leben. Wir (ICH) verstehen die Weisheit Gottes Gesetzen vielleicht nicht immer, doch wenn wir (ICH) unser (MEIN) Leben nach ihnen ausrichten, wird es uns (MIR) gut gehen. Bedeutet das, dass wir die alttestamentlichen Gesundheitsvorschriften und Nahrungseinschränkungen befolgen müssen? Im Allgemeinen sind diese Grundlagen der Gesundheit und Sauberkeit immer noch gesundheitsfördernd, doch es wäre gesetzlich, wenn nicht gar falsch, heute jede einzelne Einschränkung zu befolgen. Einige dieser Vorschriften hatten zum Ziel, die Israeliten von den sündigen Völkern in ihrer Umgebung abzugrenzen. Andere sollten verhindern, dass Gottes Volk die Praktiken heidnischer Völker übernahm, eines der schwerwiegendsten Probleme jener Zeit. Wieder andere bezogen sich auf Quarantäne in einer Kultur, in der eine genaue medizinische Diagnose unmöglich war. Heute zum Beispiel können Ärzte die verschiedenen Formen der Lepra diagnostizieren, und sie wissen, welche ansteckend sind. Die Behandlungsmethoden haben sich beträchtlich verbessert, und bei Lepra ist Quarantäne selten erforderlich.

Mein Gebet für heute

Vater, ich danke dir, dass es mir heute besser geht, dass ich heute ganz gut aufstehen konnte und somit der Start in den Tag schon mal positiv ist. Ich bin so froh, da ja heute auch einiges zu erledigen ist. Gut ist auch, dass ich meine Woche planen konnte und somit auch einen guten Überblick habe, was alles anliegt und es auf die verschiedenen Tage verteilen konnte. Auch scheint mein linker Fuß etwas besser geworden zu sein, so dass ich es heute auch zur Post schaffen kann. Auch werde ich mir gleich T.`s Wäsche vornehmen und damit beginnen. Ich bin so froh, dass ich das machen darf. Wenigstens etwas, was ich auch kann. Das schlechte Gewissen, dass ich ihr beim Umzug nicht helfen konnte, ist dadurch ein bisschen weniger geworden. Ich danke dir für all das. Bitte sei heute auch ganz dolle bei D. Sie beginnt heute ihren neuen Job mit einem Lehrgang. Ich weiß, dass du es warst, der sie dahingeführt hat und ich wünsche ihr, dass sie alles gut packt. Aber wenn du bei ihr bist, was kann ihr noch passieren? Ein bisschen schlechtes Gewissen habe ich wegen A., dass es wahrscheinlich auch diese Woche nicht klappen wird, dass wir uns treffen können. Aber ich weiß einfach nicht, wie ich es machen sollte. Bitte, Vater, schenke A. das Verständnis dafür. Am besten ist es natürlich, wenn er auch so eine vollgepackte Woche hat mit vielen wichtigen Terminen. Ich traue mich nicht, anzurufen und hoffe heimlich, dass er es auch nicht tut. Und wenn, bitte schenke mir ganz dolle die richtigen Worte. Bitte Vater, wenn diese Beziehung deinem Willen entspricht, mach die Türen ganz weit auf oder wenn nicht, ganz fest zu. Zeig mir bitte deinen Willen, weil nur du die ganzen Umstände genau kennst. Die kennst alle Zusammenhänge und was gut für mich und gut für ihn ist. Und nun starte ich in den Tag, beschütze und behüte mich und halte allen Kummer von mir fern. Zeig mir Dinge, die ich für dich zur Ehre tun kann und gib mir die Kraft dazu. Und lass es einfach einen guten Tag werden.
Amen


Tag 557 + 558 + 559 + 560 + 561 – 3. Mose 13

Gottes Schöpfung … @weena
Wie man mit der Krankheit „Aussatz“ umgehen soll

1  Gott hatte noch eine Ansage für Mose und Aaron, wie man mit der Krankheit „Aussatz“ umgehen soll. „Aussatz“ ist eine ganz üble, ansteckende Hautkrankheit, woran man auch sterben kann.

2  „Wenn einer von euch plötzlich ne Beule auf der Haut kriegt oder Schuppen oder da ist auf einmal so ein heller Fleck, dann könnte das dieser ,Aussatz‘ sein. Dann sollte derjenige sich mal schnell von einem Priester untersuchen lassen. Die sind für solche Sachen zuständig. Aaron oder einer von seinen Söhnen checkt das dann ab.

3  Der Priester soll das Ganze gründlich untersuchen, wie ein Arzt. Wenn die Haare an der kranken Hautstelle weiß geworden sind und wenn die Stelle etwas tiefer liegt als der Rest von der Haut, dann handelt es sich um diese ansteckende Hautkrankheit. Derjenige wird dann vom Priester krankgeschrieben, er ist erst mal ‚unrein‘.

4  Wenn jetzt die Haut an der Stelle zwar einen weißen Fleck hat, der aber nicht tiefer liegt als die andere Haut, und wenn die Haare da drauf nicht weiß geworden sind, dann sollte der Priester diesen Menschen für sieben Tage aus dem Verkehr ziehen.

5  Am siebten Tag muss er sich noch mal untersuchen lassen. Wenn sich der Befund nicht verändert hat und alles genauso aussieht wie vorher, dann soll man ihn noch mal für sieben Tage wegschließen.

6  Wenn dann der Fleck danach immer noch nicht größer geworden ist und die Farbe wieder normaler aussieht, dann war es nur ein ungefährlicher Hautausschlag. Der Priester kann die Person dann wieder gesundschreiben, sie ist ,rein‘. Sie muss dann nur noch ihre Klamotten mal anständig waschen.

7  Falls sich der Hautausschlag später doch noch auf dem ganzen Körper ausbreitet, muss derjenige noch mal einen Termin beim Priester machen.

8  Wenn der dann den Verdacht auf ‚Aussatz‘ bestätigt, muss er den Menschen krankschreiben, er ist dann ,unrein‘.

9  Wenn jetzt jemand merkt, dass er ,Aussatz‘ hat, dann muss der sofort zum Priester.

10  Wenn der Priester dann feststellt, dass auf der Haut eine weiße Beule ist, mit so Auswucherungen drauf, und dass die Haare an der Stelle weiß geworden sind,

11  dann ist der ,Aussatz‘ schon im fortgeschrittenen Stadium. Die Person muss sofort vom Priester krankgeschrieben werden.

12  Wenn die Symptome aber auf die ganze Haut ausgedehnt sind und die Person von Kopf bis Fuß voll mit dem weißen Ausschlag ist,

13  wenn also der Priester bei der Untersuchung feststellt, dass die Krankheit schon überall ist und sich also nicht weiter ausbreiten kann, dann kann er ihn für ,nicht ansteckend erklären‘, er ist rein.

14–15  Falls man aber irgendwann offene Wunden sehen kann oder Geschwüre, dann muss der Priester ihn sofort wieder krankschreiben, er ist dann ,unrein‘. Die Geschwüre sind nämlich ansteckender ‚Aussatz‘.

16  Wenn die Geschwüre wieder verschwinden und die Stellen ganz weiß werden, dann kann der Kranke noch mal zum Priester gehen.

17  Der soll ihn dann untersuchen, und wenn er feststellt, dass diese Hautstelle wirklich weiß geworden ist, kann er ihn wieder gesundschreiben, er ist ,rein‘.

18  Wenn sich jetzt auf der Haut von jemandem ein Geschwür bildet und dann nach einiger Zeit wieder abheilt,

19  aber an der Stelle, wo das Geschwür war, jetzt eine Beule kommt, die ganz weiß ist, dann muss der auch mal beim Priester vorbeigehen. Auch wenn sich da ein rotweißer Fleck zeigt, sollte er zum Priester.

20  Wenn die erkrankte Stelle tiefer liegt als der Rest der Haut und die Haare auf der Stelle weiß geworden sind, dann muss der Priester denjenigen krankschreiben, er ist ,unrein‘. Dann ist das dieser ‚Aussatz‘, der mit einem Geschwür angefangen hat.

21  Falls der Priester aber sieht, dass die Haare an der Stelle nicht weiß geworden sind und die Stelle auch nicht tiefer liegt, dann soll er den Kranken für einige Zeit wegschließen.

22  Wenn der Fleck nach der Zeit größer geworden ist, dann ist es sicher dieser ‚Aussatz‘. Der Priester muss den dann krankschreiben, er ist dann ,unrein‘.

23  Nun kann es sein, dass der Fleck nach der Zeit nicht größer geworden ist. Dann ist das wahrscheinlich nur die Narbe von dem verheilten Geschwür. Der Priester kann den dann wieder gesundschreiben, er ist ,rein‘.

24  Wenn sich jemand mal die Flossen verbrannt hat und da eine Brandwunde entstanden ist, kann es passieren, dass sich da drin ein rotweißer oder weißer Fleck bildet.

25  Dann muss der seine Wunde vom Priester untersuchen lassen. Wenn der feststellt, dass die Haare auf dem Fleck weiß geworden sind und die Stelle tiefer liegt als die andere Haut, dann ist in der Brandwunde dieser ‚Aussatz‘ entstanden. Der Priester muss denjenigen krankschreiben, er ist ,unrein‘.

26  Wenn der bei der Untersuchung aber sieht, dass es diese Anzeichen nicht gibt, dann soll er den Kranken mal für eine Woche wegschließen.

27  Danach soll der nochmal von ihm untersucht werden. Wenn der Fleck in der Zeit größer geworden ist, dann ist es wohl diese Krankheit, dieser ‚Aussatz‘. Der Priester muss den dann krankschreiben, er ist ,unrein‘.

28  Wenn der Fleck aber nicht größer geworden ist und die Haut wieder eine normale Farbe hat, dann ist es nur die Narbe von der Brandwunde. Der Priester kann den dann wieder gesundschreiben, er ist ,rein‘.

29  Nun haben wir den Fall, dass ein Mann oder eine Frau plötzlich Ausschlag auf der Kopfhaut hat oder beim Mann auch unter dem Bart.

30  Der Priester soll sich das dann mal ansehen. Wenn der Ausschlag tiefer liegt als der Rest der Haut und wenn die Haare an der Stelle gelblich geworden sind und leichter ausfallen, dann ist das wohl ein Fall von ‚Aussatz‘, eine Form davon, die auf der behaarten Haut vorkommt. Der Priester muss den dann sofort krankschreiben, er ist ,unrein‘.

31  Wenn dieses Stellen nicht tiefer liegen als der Rest der Haut und die Haare sind an der Stelle nicht gelblich geworden, dann soll der Priester den für eine Woche wegschließen.

32  Danach soll eine weitere Untersuchung folgen. Hat sich der Hautausschlag nicht weiter ausgebreitet und haben sich keine gelben Haare dort gebildet und liegt die Stelle nicht tiefer als der Rest der Haut,

33  dann soll sich derjenige die Haare um die kranke Stelle abrasieren. Der Priester schließt den dann noch mal für sieben Tage weg.

34  Jetzt schaut er sich den Fall noch mal genauer an. Wenn sich der Ausschlag nicht weiter ausgebreitet hat und die Stelle auch nicht tiefer liegt als der Rest, kann die Person wieder gesundgeschrieben werden, sie ist ,rein‘.

35  Wenn die Krankheit später doch mal wiederkommt,

36  muss der Priester sich die Stelle noch mal ansehen. Hat sich der Ausschlag doch noch ausgebreitet, dann braucht er gar nicht mehr nach gelblichen Haaren suchen. Der Fall ist ganz klar: Die Person ist krank, sie ist ,unrein‘.

37  Falls jetzt der Priester aber nicht feststellen kann, dass sich der Ausschlag ausgebreitet hat, und da auch normale Haare an der Stelle wachsen, dann ist das Ding geheilt. Der Priester kann die Person dann wieder gesundschreiben, sie ist ,rein‘.

38  Nun kann es passieren, dass sich bei einem Mann oder einer Frau weiße Flecken auf der Haut bilden.

39  Dann soll der was machen? Richtig, zum Priester gehen! Der soll sich das mal anschauen. Sind die Flecken nur so mal eben weiß, dann ist das nur eine harmlose Hautkrankheit. Derjenige ist dann in Ordnung, er ist ,rein‘.

40  Wenn jemand eine Glatze kriegt oder einfach vorne an der Stirn seine Haare verliert, dann ist das erst mal voll in Ordnung, er ist nicht ,unrein‘.

41  Wenn ein Mann Haarausfall hat, egal ob er jetzt ne Platte kriegt oder nur Geheimratsecken, dann ist das okay, er wird nicht ,unrein‘.

42  Entstehen aber auf der Kopfhaut so helle, rote Flecken, dann ist das wohl doch so ein ‚Aussatz‘.

43  Der Priester soll den abchecken, und wenn er feststellt, dass sich auf der Glatze so eine Beule gebildet hat, die weiß bzw. rot aussieht, die genauso aussieht wie diese Krankheit,

44  dann hat er ,Aussatz‘, diese fiese, ansteckende Hautkrankheit. Der Priester soll den dann krankschreiben, er ist ,unrein‘.

Wie sich Leute benehmen sollen, die die Krankheit ‚Aussatz‘ haben

45  Alle, die diese Krankheit ‚Aussatz‘ haben, sollen das auch äußerlich zeigen. Sie müssen in abgefuckten Klamotten rumlaufen und fettige Haare haben. Die Männer müssen über ihren Bart ein Tuch machen. Wenn jemand in ihre Nähe kommt, müssen sie die Leute warnen, dass sie sehr krank sind. Am besten rufen sie dann laut: ,Ich bin krank! Ich hab ›Aussatz‹!‘ Dann wissen die anderen Bescheid.

46  Solange man die Symptome noch sehen kann, ist derjenige ,unrein‘.

Was man macht, wenn Sachen schimmelig werden

47  Jetzt kann es passieren, dass deine Hose, dein T-Shirt oder auch Decken oder Sachen aus Leder plötzlich schimmelig werden. Es gibt dann einen grünlichen oder rötlichen Fleck an dem Teil. Dann ist das Schimmel, und man muss das mal dem Priester zeigen.

50  Der sieht sich das mal genauer an und nimmt es für sieben Tage in Verwahrung.

51  Wenn der Fleck in der Zeit tatsächlich größer geworden ist, dann ist das sich ausbreitender, fressender Schimmel. Der Priester erklärt das Teil dann für nicht okay, es ist ,unrein‘.

52  Das muss dann in den Ofen.

53  Wenn der Priester das Ding aber abcheckt und feststellt, dass der Fleck nicht größer geworden ist,

54  dann schmeißt er das Teil in die Wäsche und schließt es anschließend noch mal für sieben Tage weg.

55  Wenn das Stück dann vom Aussehen her so geblieben ist, dann ist es ,unrein‘, und wenn der Fleck sogar größer geworden ist, erst recht. Das Teil muss dann verbrannt werden, weil der Schimmel so tief im Gewebe sitzt, dass man ihn nicht mehr rauskriegt. Das gilt in jedem Fall, egal ob die Stelle außen oder innen sitzt.

56  Stellt der Priester dann nach einer Überprüfung fest, dass der Fleck nach der Reinigung fast weg ist, dann schneidet er die Stelle einfach raus. Egal ob das jetzt Leder oder Stoff ist.

57  Nun kann es passieren, dass dieser Schimmel später an anderen Stellen auch noch auftritt. Dann gehört das Teil in den Müll, es sollte verbrannt werden.

58  Wenn der Fleck aber nach der Reinigung weg ist, dann muss er das Teil noch mal waschen. Danach ist es wieder okay, es ist ,rein‘.

59  Das sind die Gesetze, wie man damit umgeht, wenn die Klamotten irgendwo schimmelig geworden sind. Das gilt für alle Stoffe wie Baumwolle, Leinen, Wolle oder Leder. So kann man unterscheiden, ab wann etwas ,rein‘ und wann ,unrein‘ ist.“

Mein Schlüsselvers für heute

Jahwe sagte zu Mose und Aaron:
„Wenn sich auf der Haut eines Menschen eine Schwellung, ein schuppiger Ausschlag oder ein heller Fleck bildet und somit der Verdacht auf Aussatz besteht, dann muss er zum Priester gebracht werden, zu Aaron oder einem seiner Söhne.
(3Mo 13:1-2)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

„Ausatz“ ist ein Wort, mit dem verschiedene Krankheiten bezeichnet wurden, zu biblischen Zeiten war sie sehr gefürchtet. Einige dieser Krankheiten waren hoch ansteckend, im Gegensatz zu der Krankheit, die wir heute Lepra oder Morbus Hansen nennen. Die schlimmsten dieser Krankheiten zerstörten langsam den Körper und verliefen in den meisten Fällen tödlich. Lepra-Kranke wurden von ihren Familien und ihren Freunden getrennt und mussten außerhalb des Lagers wohnen. Da die Priester für die Gesundheit des Lagers verantwortlich waren, gehörte es zu ihren Pflichten, Lepra-Kranke auszuweisen oder sie wieder in die Gemeinschaft aufzunehmen. Wenn die Lepra-Krankheit eines Menschen dem Anschein nach verschwand, konnte nur der Priester entscheiden, ob dieser Mensch Tatsächlich geheilt war. Aussatz wird in der Bibel aber auch oft als Bild für die Sünde benutzt, weil die Sünde ansteckend und zerstörerisch ist und trennt.
Bei Hautkrankheiten gehen wir heute zum Hautarzt.
Und bei Sünde? Zu Jesus? Zu unserem Hohepriester?

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, heute bin ich dir wieder so unendlich dankbar. Dankbar, dass meine Wohnung wieder sauber ist, dankbar, dass ich ich einen freundlichen Helfer gefunden habe, der mir bei allen handwerklichen Dingen hilft, dankbar, dass ich mir um die finanziellen Dinge keine Sorgen zu machen brauche, dankbar, dass meine Therapie weitergeht und nicht zuletzt und ganz besonders, dass du da bist, dass du mich führst und lenkst, dass du dich um mich kümmerst und mich nicht fallen lässt. DANKE. Und das möchte ich jetzt so stehenlassen und nicht eingebettet in die vielen Bitten an dich. worum du dich auch noch kümmern möchtest. Einfach nur DANKE !!!