Tag 11 – 1. Mose 14:1-12

1 Und dann gab es Krieg. Das war in der Zeit, als folgende Männer gerade am Regierungshebel in ihren Ländern saßen: Amrafel war der Präsident von Sinear, Arjoch war der Präsident von Ellasar, Kedor-Laomer war der Präsident von Elam, und Thidal war der Präsident von Gojim.

2 Diese Präsidenten gaben eine Kriegserklärung ab gegen die Chefs von Sodom (der hieß Bera), von Gomorra (der hieß Birscha), von Adma (der hieß Schinab), von Schemeber (der hieß Zebojim) und den Chef von Bela (diese Stadt heißt auch Zoar).

3 Man schloss Verträge miteinander und zog gemeinsam in das Tal Siddim (das liegt am Salzmeer).

4 Ganze zwölf Jahre standen sie unter der Regierung von Kedor-Laomer, aber ab dem dreizehnten Jahr hatten sie langsam die Schnauze voll.

5 Nach vierzehn Jahren schließlich zogen sie mit den Präsidenten, die bei ihnen waren, los und führten Krieg. Zuerst gegen die Raphaiter in Aschterot-Karnajim, dann gegen die Susiter in Ham, dann gegen die Emiter in der Ebene von Kirjatajim

6 und auch gegen die Horiter (vom Bergland Seir bis runter nach El-Paran, am Rand der Wüste). Sie besiegten dabei alle.

7 Dann schlugen sie eine andere Richtung ein und kamen an dem Brunnen En-Mischpat vorbei, der in Kadesch war. Dort machten sie das ganz Land der Amalekiter platt, und auch die Amoriter, die in Hazezon-Tamar wohnten, machten keinen Stich gegen sie.

8 Die Präsidenten von Sodom, Gomorra, Adma, Zebojim und Bela (das auch Zoar genannt wurde) zogen los und stellten ihre Armee in Schlachtordnung im Tal Siddim auf.

9 Auf der anderen Seite standen Kedor-Laomer, der Präsident von Elam, Tidal, der Präsident von Gojim, Amrafel, der Präsident von Schinar, und Arjoch, der Präsident von Ellasar. Es standen also vier Präsidenten gegen fünf.

10 In diesem Tal Siddim gab es voll viele Baugruben. Als die Armeen von den Präsidenten aus Sodom und Gomorra vor den Feinden weglaufen wollten, fielen einige, da drunter auch die Präsidenten, in diese Gruben rein. Der Rest floh in das Gebirge.

11 Die Sieger plünderten die Städte Sodom und Gomorra komplett leer, nahmen alles, was sie zu essen finden konnten, und verließen sie wieder.

12 Lot, der Neffe von Abram, wurde von ihnen gekidnappt. Er lebte nämlich gerade dort. Sie klauten sogar alles, was ihm gehörte, und verpissten sich anschließend.

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Gottes Handeln
  3. Gottes Verheißungen
  4. Erkenntnis des Tages
  5. Bezug auf mein Leben

Schlüsselvers der Abschnittes

… Und sie nahmen Lot mit, den Sohn von Abrahams Bruder, und seine Habe und zogen davon, denn der wohnte in Soddom. (1Mo 14:12)

Gottes Handeln


Gottes Verheißung


Erkenntnis des Tages

Es ist in der Bibel der erste größere Krieg zwischen 4 Königen. Das ist mir aber nicht so wichtig. Es geht vielmehr um den gläubigen Lot, der in Soddom wohnte und in diesen Konflikt mit hineingezogen wurde.
Lot liebäugelte ja mit dem Wohlstand (hatte sich ja bewusst für Soddom entschieden als es um die Aufteilung mit Abraham ging. Meinte von der Fruchtbarkeit der Ebene des Jordans profitieren zu können ohne sich von dem sündigen Soddom beeinflussen zu lassen. Lot wurde aber in die Stadt hineingezogen, bis er dort wohnte).
Soll heißen, sich getrennt halten von der Welt!

Bezug auf mein Leben

Getrennt halten von der Welt ist sowas von schwierig. Ich lebe in ihr, aber ich versuche, mich nicht von dessen Werten beeinflussen zu lassen. Und jetzt im nachhinein gesehen, vielleicht ist es das, warum ich solange nicht Gottes Anwesenheit mehr fühlen konnte, ich hatte mich durch Jürgen ein Stückchen in dessen Welt mit hineinziehen lassen. Ich will wirklich wieder ganz genau darauf achten, mich nicht von der Welt beeinflussen lassen (das sind solche Themen wie „Notlügen“ und Ausreden erfinden, „wütend sein“ auf andere, dessen Motivation ich gar nicht kenne, stundenlang sich irgendwelchen Blödsinn auf youtube anschauen, Dinge kaufen, die ich nicht wirklich brauche, etc.) Ach, da gibt es so vieles. Und dabei weiß ich es ja besser. Nein, ich will mich nicht militant allen entsagen, nur besser hinschauen, was ich wirklich tue und warum.

o o o o o

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