Tag 15 – 1. Mose 17:1-14

1 Als Abram 99 Jahre alt war, hatte er ein heftiges Erlebnis. Gott kam bei ihm höchstpersönlich vorbei und machte eine klare Ansage: „Ich bin der Gott, dem absolut nichts unmöglich ist! Lebe so radikal, wie es angesagt ist für jemanden, der in meiner Nähe wohnt.

2 Ich will mit dir Verträge machen, einen Spezialvertrag nur zwischen mir und dir. Und ich will dafür sorgen, dass du und deine Familie ohne Ende Kinder bekommen, ihr sollt euch sehr stark vermehren.“

3 Abram war voll geschockt, er warf sich vor Gott erst mal platt auf den Boden. Gott redete aber weiter mit ihm:

4 „Hör zu: Du hast mein Wort! Ich hab einen Vertrag mit dir! Aus der Familie, die du gegründet hast, werden viele andere Völker entstehen. Und du wirst der Vater von diesen Völkern sein.

5 Darum gebe ich dir jetzt auch einen neuen Namen. Der Name Abram passt ab sofort nicht mehr zu dir. Dein neuer Name ist jetzt Abraham, weil das bedeutet „Ein Vater von sehr vielen Leuten“.

6 Ich sag’s dir noch mal: Du wirst sehr, sehr viele Kinder bekommen! Aus deiner Familie wird eine ganze Nation entstehen. Und einige von ihnen werden Regierungschefs sein, Könige, Bundeskanzler und Präsidenten.

7 Was ich dir jetzt versprochen hab, gilt nicht nur für dich, sondern auch für deine Kinder und die Kinder deiner Kinder. Das wird sich nie ändern, garantiert! Wir haben jetzt Verträge, die für immer gelten. Ich bin für immer dein Gott!

8 Das ganze Land Kanaan, wo du jetzt wie ein Ausländer lebst, das werde ich dir geben, es soll dir gehören, für immer. Und ich bleibe für immer dein Gott!“

9 Dann meinte Gott noch zu ihm: „Zu Verträgen gehören immer zwei Parteien die etwas geben, und ich möchte von euch Folgendes:

10 Ihr sollt die Verträge so unterschreiben, indem ihr etwas an euch tut. Und das sollen alle Männer machen, ihr und auch alle Männer nach euch: Ihr sollte euch ab jetzt „beschneiden“.

11 Mit „beschneiden“ meine ich, dass sich die Männer ihre -Vorhaut vom Penis abschneiden lassen sollen. Damit unterschreibt ihr eure Seite des Vertrages.

12 Acht Tage nach der Geburt soll das gemacht werden. Das gilt für alle Leute, die bei euch geboren werden, inklusive der Leute, die für euch arbeiten und bei euch angestellt sind.

13 Und das gilt auf jeden Fall für alle, die Teil deiner Familie sind! Und es gilt, wie gesagt, für die Leute, die für euch arbeiten. Diese Verträge sollen auf ewig gelten.

14 Und wenn ein Junge bei euch seine Vorhaut nicht abgeschnitten bekommt, dann gehört er nicht dazu. Er soll aus der Gemeinschaft rausfliegen, weil er dann unsere Verträge gebrochen hat.“

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Gottes Verheißungen
  3. Gottes Handeln
  4. Fragezeichen
  5. Erkenntnis des Tages
  6. Glauben ins Leben umsetzen

Schlüsselvers des Abschnittes

Und ich will meinen Bund zwischen dir und mir setzen und ich will dich sehr, sehr mehren. (1Mo 17:2)

Und nicht mehr soll dein Name Abram heißen, sondern Abraham soll dein Name sein! (1Mo 17:5)

Alles, was männlich ist, soll bei euch beschnitten werden. … Das wird das Zeichen des Bundes sein zwischen dir und mir. (1Mo 17:10-11)

Gottes Verheißung

  • Abrahm, Vater einer Menge von Nationen
  • Bund zwischen Gott und Abraham, seiner Nachkommen und alle nach ihm folgende Generationen. Sarai konnte zu diesem Zeitpunkt keine Kinder mehr bekommen.

Gottes Handeln

  • Namensänderung von Abram zu Abraham (heißt: Vater einer Menge)
  • Auftrag zur Beschneidung von aller Männer, allen, die in seinem Haus leben, auch Fremde (Sklaven) als Zeichen des Bundes.

Fragezeichen

Ich verstehe nicht, warum BESCHNEIDUNG? Ein äußerliches Zeichen gut, rum so? Sieht ja keiner, wenn „Mann“ angezogen ist.
In einem Kommentarbuch lese ich dazu folgendes:
„“Dieses äußere Zeichen, das Gott bestimmte und forderte, hat eine wichtige geistliche Bedeutung für uns. Die Beschneidung spricht von einer der vollständigen Verurteilung unseres natürlichen Zustands. Das Fleisch in uns ist zu gar nichts Gutem fähig. Alles , was wir aus uns heraus tun, ist wertlos und unbrauchbar für Gott. Dies einzusehen, ist ein schmerzhafter Prozess. Doch er ist nötig, damit wir als Glaubende für Gott nützlich werden. Wir müssen dahin kommen, alles von Gott und unserem Herrn zu erwarten (Johannes 15:5)“ (Quelle: Tägliches Mann 2017)

Glauben ins Leben umsetzen

Die Erklärung, warum Beschneidung, verstehe ich nicht.
Aber, und das ist das, ich bin ein Frau und stehe außerdem nicht unter dem mosaischem Gesetz. Bei Christen ist keine Beschneidung notwendig.
Für uns gibt es die Beschneidung im Geist (und im Herz). Es ist wichtiger ein Bund mit Gott im Herzen und Geist zu schließen, als ein äußeres Zeichen.
Der Bund wird mit der Taufe besiegelt. Stellt sich dann hier wieder die Frage der Kindestaufe, deren erklärter Kritiker ich bin.

o o o o o

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