Tag 27 – 1. Mose 23:1-20

By Yonidebest – Self-photographed, Public Domain

1 Sara wurde 127 Jahre alt.

2 Als sie starb, war sie in dem Ort Hebron, der damals Kirjat-Arba hieß, im Kanaan Land. Abraham nahm sich die Zeit, um wegen dem Tod von Sara so lange zu weinen, bis es nicht mehr geht.

3 Irgendwann war es dann aber genug, und er besuchte nicht mehr länger ihr Grab. Er ging in das Büro von den Chefs der Hetiter, die dort gerade eine Sitzung hatten.

4 „Verehrte Herren! Entschuldigen Sie die Störung. Mir ist bewusst, dass ich für Sie nur ein Ausländer bin, der hier noch nicht mal geboren wurde. Wäre es trotzdem möglich, in Ihrem städtischen Friedhof einen Platz zu erhalten, wo ich meine Frau standesgemäß beerdigen kann?“, sagte er.

5 Die Hetiter antworteten:

6 „Verehrter Herr Abraham! Sie sind ein angesehener Mann Gottes in unserer Gemeinschaft. Gerne stellen wir Ihnen eins unserer besten Gräber für die Bestattung Ihrer Gemahlin zur Verfügung. Suchen Sie sich das schönste aus, jeder Eigentümer wäre gerne bereit, Ihnen sein Grab zur Verfügung zu stellen.“

7 Abraham war beeindruckt. Er stand auf, machte eine Verbeugung und sagte:

8 „Wenn Sie tatsächlich damit einverstanden sind, dass ich meine tote Frau bei Ihnen bestatte, bitte ich Sie, meinen Antrag an den Herrn Efron, der ein Sohn vom verehrten Herrn Zohar ist, zu unterstützen.

9 Meine erste Wahl wäre die Grabstätte Machpela, die in seinem Besitz ist. Sie liegt am Ende seines Ackers. Ich bin bereit, den vollen Kaufpreis dafür zu entrichten. Hier könnte ich eine Bestattung direkt am Ort durchführen.“

10 Efron war aber bei der Sitzung der Hetiter auch am Start. Er stand auf und sagte laut, so dass alle es hören konnten:

11 „Nein, nein, verehrter Herr Abraham, dieses Grab und das dazugehörige Stück Land stelle ich Ihnen hiermit, vor Zeugen, selbstverständlich kostenlos zur Verfügung! Begraben Sie bitte Ihre Frau dort!“

12 Abraham fand das echt gut, und er bedankte sich respektvoll bei den Leuten.

13 Trotzdem redete er noch mal ganz offen mit Efron, so dass alle zuhören konnten: „Bitte lassen Sie sich doch auf diesen Deal ein! Lassen Sie mich wenigstens das Feld kaufen, damit ich meine Frau dort begraben kann.“

14 Efron antwortete Abraham:

15 „Na gut, dann geben Sie uns einfach 500 Euro. Geld soll nie zwischen uns stehen! Sie können Ihre Frau jetzt gerne dort begraben.“

16 Die beiden hatten also einen Deal. Er zahlte ihm das Geld nach der aktuellen Umrechnungstabelle in der Landeswährung aus.

17 So kam es, dass dieses Feld von Efron (das bei Machpela kurz vor Mamre lag) inklusive dem ganzen Grundstück, den Bäumen und dem Grab

18 an Abraham verkauft wurde. Die anwesenden Hetiter waren dabei Zeugen.

19 Dann organisierte Abraham eine anständige Beerdigung für seine Frau Sara in dieser Grabstätte, auf dem Feld von Machpela. Dieses Feld lag vor Mamre, was in Hebron liegt, im Land Kanaan.

20 Er war nun rechtmäßiger Eigentümer von einem Stück Land in Kanaan, was ab dann als sein Familiengrab genutzt wurde. Die Hetiter hatten ihm dieses Land vertraglich zur Verfügung gestellt.

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Gottes Verheißungen
  3. Gottes Handeln
  4. Fragezeichen
  5. Erkenntnis des Tages
  6. Glauben ins Leben umsetzen

Schlüsselvers des Abschnittes

Und die Lebenszeit Saras betrug 127 Jahre; (das waren) die Lebensjahre Saras. Und Sara starb zu Kirjat-Arba, das ist Hebron, im Land Kanaan. Und Abraham ging hin, um über Sara zu klagen und sie zu beweinen. 1Mo 23:1-2

Gottes Verheißung


Gottes Handeln


Fragezeichen


Erkenntnis des Tages

Abraham kaufte ein Feld für die Beerdigung Saras (er hatte ja kein eigenes Land) und kaufte es zu verteuertem Preis. Er diskutierte nicht darüber.
Soll heißen. Es war für jeden überraschend, dass Abraham diesen Preis akzeptierte. Abraham wollte nicht in der Schuld eines Ungläubigen stehen … und wir sollten es auch nicht.

Glauben in Leben umgesetzt

Nicht mit der Welt handeln, sie sollen bekommen, was sie für richtig halten. Handeln darüber sollen Ungläubige. Deren Abrechnung kommt zum Schluss. Wir haben einen gerechten Gott. Er richtet.
Wir sind Fremdlinge auf dieser Welt!

o o o o o

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