Tag 31 – 1.Mose 24:50-67

50 Laban und Betuel sagten: „Hier hat ja eindeutig Gott seine Finger im Spiel! Wir können da nichts für oder gegen sagen, er hat das so bestimmt!

51 Also hier ist sie, die Rebekka! Nehmen Sie die mal mit zu Ihrem Chef. Von uns aus soll sie gerne die Ehefrau von seinem Sohn werden. Gott hat das anscheinend so gewollt!“

52 Als Abrahams Angestellter das hörte, war er echt beeindruckt von Gott. Er kniete sich hin und dankte ihm.

53 Danach holte er die ganzen Geschenke raus, die ihm Abraham mitgegeben hatte. Er gab das Geld, den Schmuck und die teuren Klamotten Rebekka. Aber auch ihr Bruder und ihre Mutter bekamen voll wertvolle Sachen von ihm.

54 Abends wurde dann ein fettes Essen aufgefahren. Er und seine Begleiter aßen sich satt und legten sich danach pennen. Am nächsten Morgen meinte der Angestellte von Abraham zu der Mutter: „So, jetzt müssen wir langsam wieder nach Hause düsen!“

55 Der Bruder und die Mutter von Rebekka wollten aber noch ein bisschen Zeit mit ihr verbringen, darum fragten sie: „Kann sie nicht vielleicht noch ne Woche oder zehn Tage hierbleiben, damit wir uns anständig verabschieden können? Danach kannst du sie gerne mitnehmen!“

56 Er war aber von der Idee nicht so begeistert. „Bitte haltet mich nicht mehr so lange auf! Bis jetzt hat Gott meine Reise echt gut werden lassen. Ich würde gerne schnell wieder nach Hause, zu meinem Chef!“

57 „Hm, vielleicht sollte das Rebekka dann entscheiden, ob sie noch hierbleiben will oder gehen möchte.“

58 Sie fragten also Rebekka: „Willst du jetzt mit diesem Herrn sofort abreisen?“ Ihre Antwort war: „Ja, ich will jetzt los!“

59 Da mussten sie Rebekka mit dem Angestellten von Abraham und seinen Begleitern gehen lassen. Sie nahm dazu noch ein paar Frauen mit, die für sie im Haus ihres Vaters gearbeitet hatten.

60 Bei der Verabschiedung beteten die Mutter und der Bruder noch mal für sie. „Gott, bitte vermehre diese Familie ohne Ende. Tausende von Kindern sollen aus dieser Ehe kommen. Und diese Kinder sollen einmal alle Feinde besiegen, die ihnen in die Quere kommen. Amen.“

61 Rebekka stieg dann hinten auf ein Motorrad und fuhr mit der Truppe davon.

62 Isaak wohnte in der Zeit ganz oben im Süden, in der Nähe von einem Brunnen, der Lahai-Roi hieß.

63 Abends, er war gerade draußen auf der Wiese, sah er von weitem die Motorräder kommen.

64 Rebekka hatte Isaak auch schon erkannt. Als sie da waren, stieg sie sofort von der Maschine runter und fragte den Angestellten:

65 „Was ist das für ein Typ, der uns da entgegenkommt?“ – „Das ist mein Chef!“, antwortete er. Schnell zog sie ein Kopftuch über, weil das zu der Zeit so üblich war.

66 Nachdem sie sich begrüßt hatten, erzählte der Angestellte dem Isaak das ganze Abenteuer, was er mit Gott gerade erlebt hatte.

67 Isaak stellte Rebekka als Erstes seiner Mutter Sara vor. Bald darauf heirateten die beiden und wurden ein glückliches Pärchen. Isaak war richtig verknallt in Rebekka. Als seine Mutter dann starb, half ihm Rebekka sehr, über den Tod von Sara hinwegzukommen.

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Gottes Verheißungen
  3. Gottes Handeln
  4. Fragezeichen
  5. Erkenntnis des Tages
  6. Glauben ins Leben umsetzen

Schlüsselvers des Abschnittes

Dann führte Isaak sie in das Zelt seiner Mutter Sara und nahm Rebekka, und sie wurde seine Frau, und er gewann sie lieb. (1Mo 25:67)

Gottes Verheißung


Gottes Handeln


Fragezeichen

Hier steht nichts von einer Hochzeit. Ab wann gilt man vor Gott als verheiratet? Wenn die Frau beim Mann einzieht? Wenn es eindeutig Gottes Fügung ist? Wer als Außenstehender mag da das Urteil sprechen?
(Thema „Wilde Ehe“)

Erkenntnis des Tages

Für Isaak war Rebekka die einzige Frau und nicht wie andere Patriarchen ganz viele.

Glauben ins Leben umgesetzt

Wie wunderbar Fügung sein kann! Gott fügt auch heute noch wunderbar. Geduöldig sein und warten können – Eigenschaften, die ich nicht wirklich habe 😦

o o o o o


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