Tag 37 – 1. Mose 27:1-17

1 Als Isaak im Rentenalter war und auch nicht mehr richtig sehen konnte, rief er mal seinen älteren Sohn, den Esau, zu sich. „Hallo, Vater! Was gibt’s?“, meinte Esau.

2  „Pass auf, ich bin jetzt wirklich ein Opa, keine Ahnung, wann ich demnächst den Löffel abgeben muss.

3  Bitte tue mir einen Gefallen: Organisier mir noch mal ein frisches Steak! Geh auf die Jagd und schieße mir was.

4  Grill das Teil dann und mach noch lecker Pommes dazu, so wie ich es immer gerne esse. Ich will dann für dich beten, dich segnen und -damit als neuen Chef über alles einsetzen. Dann kann ich in Ruhe sterben.“

5  Rebekka stand hinter der Tür und hatte das Gespräch belauscht. Als Esau dann weg war, um ein frisches Stück Fleisch für seinen Vater zu organisieren,

6  sagte sie zu Jakob: „Hey, mein Junge, ich hab gerade gehört, wie dein Vater zu Esau gesagt hat,

7  er soll ihm mal ein frisches Steak organisieren. Dann sagte er, dass er ihn anschließend segnen und als neuen Chef ein-setzen würde, bevor er sterben wird.

8  Hör zu, du machst jetzt genau das, was ich dir sage!

9  Geh und hol mir ein schönes Rind. Ich werde dadraus ein sehr leckeres Essen machen. Ich werde ein paar Steaks rausschneiden und das Ganze auf den Grill packen. Das Essen ist für deinen Vater, es soll so werden, wie er es gerne hat.

10  Das bringst du zu deinem Vater. Er soll das noch essen, bevor er sterben muss. Dann wird er dich bestimmt segnen und dich als neuen Chef einsetzen.“

11  „Hm, aber Esau hat voll viele Haare im Gesicht und an seinem ganzen Körper. Ich bin immer glatt rasiert und so.

12  Das merkt der sofort!“, antwortete Jakob. „Vater wird mich bestimmt auch betatschen, und wenn er den ganzen Schwindel bemerkt, denkt er, ich hätte ihn nur verarschen wollen. Es wird genau das Gegenteil passieren, er wird mich nicht segnen, sondern verfluchen!“

13  Seine Mutter beruhigte ihn: „Ich stell mich dazwischen, mein Junge, dann soll der Fluch mich treffen und nicht dich. Mach genau das, was ich dir sage. Hol mir die Sachen!“

14  Jakob holte alles und brachte es zu Rebekka.

15  Sie suchte dann den speziellen Anzug raus, den der ältere Sohn normal tragen sollte. Rebekka hatte das Teil bei sich aufbewahrt. Den zog jetzt der Jakob über.

16  Jetzt nahm sie das Fell von der Kuh und legte Jakob ein Stück davon um den Arm und ein anderes Stück um den Hals.

17  Am Ende gab sie ihm noch den Teller mit den Steaks und den frisch frittierten Pommes.

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Gottes Verheißungen
  3. Gottes Handeln
  4. Fragezeichen
  5. Erkenntnis des Tages
  6. Glauben ins Leben umsetzen

Schlüsselvers des Abschnittes

„dann sollst du es deinen Vater bringen, dass er ist, und dich vor seinem Tod segnet.“ (1Mo 27:10)

Gottes Verheißung


Gottes Handeln


Fragezeichen


Erkenntnis des Tages

  • Die ganzen Betrügereinen waren unnötig, da Gott Jakob den Segen schon versprochen hatte.
  • Bei allen 4 Leuten war der Glauben doch schon sehr eingetrocknet. Sie hatten kein Vertrauen mehr, dass Gott alles gut macht.

Glauben ins Leben umgesetzt

Gott hat einen Plan, egal, was wir veranstalten. Ich denke, dass durch unser eigenmächtiges Handeln ohne bei Gott nachzufragen, viel Leid und Verwirrung auslösen kann. Gott kommt immer zum Ziel. Auch bei mir. Halleluja! Vertrauen ist angesagt! Bedingungsloses Vertrauen!

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