Tag 38 – 1. Mose 27:18-29

Jusepe de Ribera [Public domain]

18  Jakob ging zu seinem Vater und begrüßte ihn mit verstellter Stimme: „Hallo Papa!“ – „Wer bist du denn jetzt? Esau oder Jakob?“, fragte Isaak.

19  „Ich bin Esau, dein erster Sohn, Papa!“, log er ihn an. „Hab alles erledigt, wie du es mir gesagt hast. Komm, setz dich hin und iss was von den Steaks. Und dann segne mich bitte und übertrage mir alles, was dir gehört.“

20  „Das ging ja schnell! Wie bist du denn so fix an das Fleisch gekommen“, wollte Isaak wissen. „Gott hat es mir direkt über den Weg laufen lassen“, antwortete Jakob.

21  „Ich kann nicht mehr so gut gucken, meine Lieber! Komm doch mal näher, damit ich fühlen kann, ob du wirklich mein Esau bist.

22  Jakob ging dann zu seinem Vater ans Bett. Und nachdem der ihn angefasst hatte, meinte er nur: „Hm, die Stimme klingt nach Jakob, aber die Arme fühlen sich nach Esau an.“

23  Isaak erkannte nicht, dass da eigentlich Jakob vor ihm stand, weil sich Jakobs Hände genauso behaart anfühlten, wie die vom Esau. Darum wollte er ihn auch segnen.

24  Um sicherzugehen, fragte er ihn noch mal ausdrücklich: „Bist du wirklich mein Sohn Esau?“ – „Ja, ich bin dein Sohn Esau!“, sagte Jakob.

25  „Gut, dann gib mir bitte das Zeug, was du für mich gemacht hast! Ich will das essen, und danach will ich dich von Herzen segnen und dir damit alles überschreiben, was mir gehört.“ Jakob gab ihm das Essen, dazu noch ein Glas Wein, und Isaak ließ es sich schmecken.

26  Anschließend sagte Isaak: „Jetzt komm mal her, mein Junge, und gib mir einen Kuss!“ Jakob machte das, und auch der Vater gab ihm einen Kuss auf die Wange.

27  Er roch dabei an den Klamotten vom Esau. Die rochen jetzt ja alle total nach Erde und Feldarbeit. Also sprach er über Jakob den Segensspruch aus, der so wichtig für ihn war. Isaak sagte: „Mein Sohn riecht nach Gartenarbeit. Der Geruch erinnert mich an die Arbeit auf den Feldern, wenn Gott es gerade hat regnen lassen. Regen bedeutet ja auch, dass Gott dafür ist und einen segnet.

28  Ich spreche dir hiermit zu, dass Gott es bei dir immer regnen lassen wird und dass er dafür sorgen wird, dass auf deinen Feldern immer gut Sachen wachsen werden. Es soll immer mehr als genug Getreide und auch Wein geerntet werden.

29  Nationen werden Respekt vor dir haben, du sollst über ganze Völker regieren. Du wirst das Sagen haben in deiner Familie, auch über deine Brüder. Auch sie müssen alle sehr viel Respekt vor dir haben. Wer gegen dich ist und Dinge gegen dich sagt, dem soll es sehr schlechtgehen, er ist verflucht. Aber wer für dich ist, dem soll es sehr gutgehen, er wird gesegnet!“

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Gottes Verheißungen
  3. Gottes Handeln
  4. Fragezeichen
  5. Erkenntnis des Tages
  6. Glauben ins Leben umsetzen

Schlüsselvers des Abschnittes

„Da trat er [Isaak] heran und küsste ihn [Jakob]. Und als er den Geruch seiner Kleider roch, da segnete er ihn …“ (1Mo 27:27)

Gottes Verheißungen


Gottes Handeln


Fragezeichen


Erkenntnis des Tages

Jakob wusste von Gottes früherer Verheißung „der Ältere würde dem Jüngeren dienen“, aber er konnte nicht auf Gottes Handeln warten und half selbst nach.
Ergo –> später schweres weltliches Leben für Jakob
Das spielte sich alles in einer gläubigen Familie statt!

Glauben ins Leben umgesetzt

So schwer warten auch fällt, Gottes Handeln kommt nicht zu spät, kommt immer zum perfekten Zeitpunkt –> NICHT VERGESSEN!
Auch in gläubigen Familien kommt es zu schweren Sünden, auch heute !

o o o o o

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s