Tag 44 – 1. Mose 30:1-24

1  Als Rahel kapierte, dass sie keine Kinder kriegen konnte, war sie echt neidisch auf Lea. Sie ging dann immer zu Jakob und nervte ihn. „Mach mir auch Kinder! Mach mir auch Kinder! Ich will auch Kinder, sonst macht mein Leben doch keinen Sinn!“, sagte sie ständig.

2  Irgendwann wurde Jakob richtig aggro gegen Rahel. „Bin ich Gott? Kann ich was dafür, dass du keine Kinder kriegen kannst?“, schrie er sie an.

3  Rahel hatte dann eine Idee. „Pass auf“, sagte sie zu Jakob. „ich stell dir meine Angestellte Bilha als Leihmutter zur Verfügung. Schlaf mit ihr, und wenn sie ein Baby bekommt, dann soll die Geburt in meinem Bett direkt neben mir stattfinden. Dann wäre es fast so, als hätte ich es geboren, und ich käme dadurch bestimmt viel besser drauf.“

4  Jakob war einverstanden. Rahel stellte ihm ihre Angestellte zur Verfügung, er pennte mit ihr,

5  und Bilha wurde schwanger. Sie bekam einen Sohn.

6  Rahel sagte: „Hurra, Gott ist gerecht! Er hat mich aus dieser ätzenden Situation rausgeholt und meine Gebete gehört, er hat mir einen Sohn gegeben!“ Darum nannte sie ihren Sohn Dan, weil das so viel wie „Er organisiert Recht“ bedeutet.

7  Auf dieselbe Art wurde dann Bilha sogar noch ein zweites Mal schwanger. Sie kriegte wieder einen Sohn.

8  Diesmal sagte Rahel: „Ich habe echt hart kämpfen müssen, aber ich habe auch einen krassen Sieg eingefahren.“ Darum nannte sie den Jungen Naftali, was so viel wie „hart gekämpft“ bedeutet.

9  Bei Lea, der zweiten Frau von Jakob, ging es ähnlich ab. Als sie mitkriegte, dass auch sie nicht mehr schwanger werden konnte, gab sie ihre Angestellte Silpa als Leihmutter für Jakob.

10  Und Silpa wurde auch schwanger und bekam einen Sohn.

11  Lea war begeistert, sie sagte: „Yes, was für ein Glück!“ Darum nannte sie ihn Gad, was so viel wie „Glück“ bedeutet.

12  Und weil es so schön war, machten sie das Ganze noch mal. So kriegte Silpa wieder einen Sohn von Jakob.

13  Lea sagte dazu: „Ich bin voll glücklich! Alle Frauen werden voll neidisch auf mich sein!“ Darum nannte sie ihren Sohn Ascher. Das bedeutet so viel wie „glücklich sein“.

14  Als gerade der Weizen geerntet wurde, ging Ruben, der älteste Sohn von Lea, mal auf das Feld. Mitten im Feld fand er dort ein paar Früchte von der Alraunpflanze. Die waren berüchtigt dafür, dass Frauen durch sie leichter schwanger wurden. Er brachte das Zeug seiner Mutter. Rahel kriegte das mit und wollte was davon abhaben. „Bitte gib mir auch was von den Früchten ab, ja?!“, sagte sie.

15  Lea war leicht angesäuert: „Wie jetzt? Du hast mir meinen Mann weggenommen und bist immer noch nicht zufrieden, was? Jetzt willst du auch noch die Früchte der Alraunpflanze von meinem Sohn haben?“ Rahel schlug ihr einen Deal vor: „Pass auf, du gibst mir die Früchte, und ich lass dafür eine Nacht meinen Mann in deinem Bett pennen. Einverstanden?“

16  Als Jakob von der Arbeit nach Hause kam, lief ihm Lea schon entgegen. „Hallo, Schatz! Du musst heute bei mir schlafen! Ich hab für die Nacht mit dir mit meinen kostbaren Früchten von der Alraunpflanze bezahlt, die mein Junge gefunden hat!“

17  Gott hörte auf die Gebete von Lea. Sie wurde in der Nacht noch mal schwanger. Sie bekam dann wieder einen Sohn, die Nummer fünf.

18  Lea freute sich wie blöd. „Wie geil, mein Gott hat mich dafür belohnt, dass ich vor einiger Zeit meine Angestellte dem Jakob zur Verfügung gestellt hab.“ Darum nannte sie ihren Sohn Issachar, das bedeutet so viel wie „hat mich belohnt“.

19  Später wurde Lea dann sogar noch mal von Jakob schwanger. Sie kriegte wieder einen Sohn.

20  Sie sagte dann: „Gott hat mir wieder so ein krasses Geschenk gemacht. Jetzt wird mich mein Mann endlich ganz akzeptieren.“ Darum nannte sie ihren Sohn Sebulon, was so viel bedeutet wie „mich akzeptieren“.

21  Am Ende kriegte Lea noch eine Tochter von Jakob. Die nannte sie Dina.

22  Gott hatte Rahel aber nicht vergessen. Er legte los, weil sie echt gebetet hatte, darum heilte er ihre Gebärmutter.

23  Sie wurde schwanger und kriegte einen Sohn. Nach der Geburt rief sie: „Gott hat mir einen Sohn gegeben!“

24  Rahel nannte ihren Sohn Josef, was so viel wie „dazugegeben“ bedeutet.

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Gottes Verheißungen
  3. Gottes Handeln
  4. Fragezeichen
  5. Erkenntnis des Tages
  6. Glauben ins Leben umsetzen

Schlüsselvers des Abschnittes

Und als Rahel sah, dass sie dem Jakob nicht gebar, da war Rahel eifersüchtig und sagte zu Jakob: Gib mir Kinder! Und wenn nicht dann sterbe ich.
(1Mo 30:1)

Gottes Verheißungen

Hier wird auf Teufel kommt raus mit aller Verbissenheit versucht, Gottes Verheißung zu erfüllen, dass Jakob viele Kinder und große Nationen hervor bringt, dabei bringen die beiden Frauen Rahel und Lea auch ihre jeweilige Magd ins Spiel. Vier Frauen und ein Mann sollen Gottes Verheißungen mit Druck und Zickereien herbeibringen.

Gottes Handeln

Erst macht Gott Rahel unfruchtbar, weil Jakob sie der Lea vorgezogen hat. Und Lea bekam die Kinder. Es folgten Zickereien zwischen den Frauen und deren Mägden. Zum Schluss erhörte Gott Rahel doch und er schenkte ihr den wichtigsten Sohn (wie wir in den nächsten Kapiteln sehen werden) , den Josef!

Fragezeichen

Ich verstehe nicht, wenn Gott die „Einehe“ eingeführt hat, warum er sie duldet und benutzt. Er könnte doch sagen: Nur eine Frau pro Mann. Punkt

Warum tut er das nicht????

Die Erkenntnis des Tages

Wieviel Leid, Kummer und Intrigen sind bei so einer Vielehe vorbestimmt.
Die Mann/Frau-Ehe dann doch wirklich die Bessere, auch wenn heute viele Paare wieder geschieden werden. Aber das hat eine andere Ursache.
Die spätere Patchwork-Familie ist auch schon schwierig zu leben, bei den meisten jedenfalls

Glauben ins Leben umgesetzt

Ehepartner und Kinderkriegen – das Thema ist durch bei mir.

o o o o o

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