Tag 46 – 1. Mose 31:1-21

Von Pearson Scott Foresman – Archives of Pearson Scott Foresman, donated to the Wikimedia Foundation, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2566876

1  Jakob bekam dann mal mit, wie die Söhne von Laban über ihn am Ablästern waren. Sie sagten: „Alles, was der Typ besitzt, kommt eigentlich von unserem Vater! Nur durch die Sachen von uns ist der so steinreich geworden!“

2  Laban zog auch immer öfter ne ganz schöne Fresse, wenn Jakob ihn wegen irgendwas ansprach. Er war anscheinend nicht mehr so gut auf ihn zu sprechen wie früher mal.

3  Und dann redete Gott mit Jakob über das Thema. Er meinte: „Hey, Jakob, geh mal lieber wieder in das Land, wo deine Familie herkommt, ja?! Ich pass dabei auf dich auf!“

4  Jakob rief bei Rahel und Lea an und traf sich mit den beiden auf einer Wiese zum Spazierengehen.

5  „Also, passt mal auf, ihr zwei! Ich hab das natürlich mitbekommen, dass euer Vater gerade so gar nicht gut auf mich zu sprechen ist, wie er das früher mal war. Aber Gott, der auch der Gott von meinem Vater war, der ist immer bei mir gewesen, und er hat mir nun mal so krassen Erfolg geschenkt.

6  Ich mein, ihr beiden seid doch echt Zeugen, dass ich mir wirklich für euren Vater den Arsch aufgerissen hab, oder?

7  Trotzdem hat er versucht, mich ständig übers Ohr zu hauen. Er hat meine eigentlich ausgemachte Bezahlung immer wieder nach unten gedrückt. Aber Gott war auf meiner Seite, er hat nicht zugelassen, dass man mich verscheißert.

8  Wenn euer Vater die Ansage gemacht hat, dass ich die Schafe bekomme, die ein gesprenkeltes Fell haben, dann wurden auf einmal voll viele Gesprenkelte geboren. Und wenn er dann seine Meinung änderte und plötzlich die gestreiften Schafe mir gehören sollten, dann wurden viele gestreifte Schafe geboren.

9  Es war Gott höchstpersönlich, der mir die Tiere von eurem Vater gegeben hat, niemand sonst!

10  Das war nämlich so, dass ich in der Zeit, wo die weiblichen Schafe gut befruchtet werden können, einen Traum hatte. Und in diesem Traum konnte ich sehen, wie die männlichen Schafe und Ziegen vor allem die weiblichen Tiere besprangen, die entweder gestreiftes, gesprenkeltes oder geschecktes Fell hatten.

11  Und dann stand da plötzlich so ein Postbote von Gott, ein Engel. „Jakob!“, rief der mich. Ich antwortete ihm: „Äh, hallo, ich bin hier!“

12  Dann sagte der: „Pass mal auf! Alle männlichen Tiere sind entweder gestreift, gesprenkelt oder gescheckt. Also, ich hab schon mitbekommen, wie Laban mit dir umgeht.

13  Ich bin Gott, der Gott, dem du in Bet-El diesen Stein hingestellt hast. Erinnerst du dich? Du hast mir dort ein feierliches Versprechen abgeben und ein Denkmal gebaut. Ich sag dir heute: Verdünnisier dich mal aus dieser Gegend! Geh wieder dorthin zurück, wo du geboren worden bist, in deine Heimat!“

14  Rahel und Lea waren sofort einer Meinung. „Von unserem Vater kriegen wir sowieso nichts mehr, der hat uns schon lange enterbt!

15  Der behandelt uns doch eh so, als würde er uns gar nicht kennen! Er hat uns einfach verhökert, und den Gewinn hat er auch schon lange verbraten.

16  Die ganze Kohle, die Gott unserem Vater wegnimmt, gehört eigentlich uns und unseren Kindern, wir haben da einen Anspruch drauf! Zieh das mal durch, was Gott zu dir gesagt hat! Wir stehen hinter dir!“

17  Jakob steckte seine Frauen und die Kinder in den Bus,

18  packte alle Sachen, die er in der Zeit in Mesopotamien gekauft hatte, auf einen Lkw, nahm sein ganzes Vieh und zog mit seinen Leuten los, in Richtung Kanaan, zurück zu seinem Vater Isaak.

19  Laban war gerade unterwegs, weil seinen Schafen an dem Tag die Wolle abrasiert wurde. Rahel ging darum noch mal schnell in das Wohnhaus und zockte ein paar von den Plastikgöttern, die da in der Halle rumstanden.

20  Jakob versuchte seine Abreise topsecret zu halten, keiner sollte wissen, dass er sich verpissen würde, vor allem nicht der Laban.

21  Also floh er in einer Nacht-und-Nebel-Aktion von dort weg, überquerte den Euphrat-Fluss und zog dann weiter, Richtung dem Gebirge Gilead.

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Gottes Verheißungen
  3. Gottes Handeln
  4. Fragezeichen
  5. Erkenntnis des Tages
  6. Glauben ins Leben umsetzen

Schlüsselvers des Abschnittes

Und der HERR sprach zu Jakob: Kehre zurück in das Land deiner Väter und zu deiner Verwandschaft!. Ich werde mit dir sein. (1Mo 31:3)

Gottes Verheißung


Gottes Handeln

  • Gott spricht zu Jakob, dass er wieder nach Kanaan zurückkehren solle. Zurück zu seiner Familie.

Fragezeichen


Erkenntnis des Tages

In einem Kommentarbuch habe ich zu diesen Bibelversen entdeckt, wie man Gottes Führung erkennen kann:

  1. Man hat einen Wunsch
  2. Die Umstände machen eine Veränderung notwendig
  3. Gott spricht durch sein Wort (Bibel) deutlich dazu
  4. Unterstützung von anderen

Das ist schon recht krass, es auf diese 4 Punkte runterzukürzen.
Aber wenn ich so zurückdenke, wo ich glaube, Gottes Führung in meiner Vergangenheit zu erkennen, passen wirklich alle 4 Punkte.

Glauben ins Leben umgesetzt

Und jetzt kommt etwas ganz Verrücktes.

  • Zu Punkt 1, der Wunsch: Ich möchte meine Fotos irgendwie posten und hatte mich für Instagram entschieden, was auch ein paar Wochen recht gut geklappt hat.
  • Zu Punkt 2., die Umstände: Gestern Abend sehe ich, dass mein Instagram-Konto gesperrt ist und ich hab so gar keine Idee, warum. Ich poste dort täglich ein Blümchen-Bild.
  • Zu Punkt 3, Gott spricht, ich habe heute gelesen, dass Jakob die Aufforderung von Gott bekommen hat, zurück zu seinem Vaterhaus zu gehen. Vielleicht soll ich genau das jetzt auch tun? Mit meinen Blümchen-Bildern zurück zu meinem Blog gehen? Denn die Instagram-Welt ist sowas von chaotisch. Man stelle sich vor: Dort kann man sich für nur wenig Geld Tausende von Followern und Likes KAUFEN! Ja, kaufen. Das ist sicher für diese ganzen Nagellack-Inszuffliensern wichtig. So nach dem Motto: Wenn Tausende meinen Nagellack gut finden, dann muss ich den ja auch gut finden. Und schubbs, könnten neue Kooperationen entstehen (neudeutsch für Werbeaufträge) und somit GELD!
  • Zu 4, die Unterstützung durch andere: Der Punkt fehlt gerade noch ….

o o o o o

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