Tag 52 – 1. Mose 34:1-17

Italian anonymous [Public domain]

Dina wird vergewaltigt

1 Jakob und Lea hatten eine Tochter, die Dina hieß. Dina ging an einem Tag mal in die Stadt, um ein paar Freundinnen zu besuchen.

2 Auf dem Weg dorthin traf sie auf den Sichem, der ein Sohn vom Hamor war. Hamor kam aus dem Stamm der Hiwiter, er war in der Gegend einer der Anführer. Sichem wurde total scharf auf Dina, als er sie sah. Er ging zu ihr hin, drehte ihr den Arm um und vergewaltigte sie.

3 Dabei verknallte sich der Spinner auch noch total in Dina. Er schrieb ihr in den nächsten Wochen derbe Liebesbriefe, dass es ihm total leid tut und so. Er wollte einfach, dass Dina sich auch in ihn verknallen würde.

4 Dann ging er zu seinem Vater und sagte dem: „Bitte, Dad, mach das für mich klar, dass ich dieses Mädchen heiraten kann!“

5 Jakob hörte an einem Tag davon, dass seine Tochter vergewaltigt worden war. Seine Söhne waren aber gerade unterwegs bei der Arbeit. Darum blieb er erst mal zu Hause und unternahm nichts.

6 Sichems Vater besuchte schließlich Jakob, um mit ihm über die Sache zu reden.

7 In der Zwischenzeit kamen die Söhne von Jakob nach Hause. Als man ihnen erzählt hatte, was mit ihrer Schwester passiert war, waren alle zuerst total traurig. Dann kamen sie alle voll aggromäßig drauf. Der Typ hatte eine wirklich ganz üble Sache getan, die auch schon zu der Zeit voll schlimm gewesen ist.

8 Hamor wollte mit Jakob über die Sache sprechen. Er ging zu ihm hin und sagte: „Es gibt da ein Ding, worüber ich gerne mit Ihnen sprechen würde. Mein Sohn ist sehr verliebt in Ihre Tochter!

9 Könnten Sie nicht Ihr Einverständnis zu einer Hochzeit der beiden geben? Warum könnten wir nicht eine große Familie werden? Meine Söhne heiraten Ihre Töchter und Ihre Söhne meine!

10 Sie können sich ja in unserer Gegend gerne Grundstücke kaufen und sesshaft werden. Das Land steht Ihnen offen! Wir könnten gute Deals miteinander abschließen!“

11–12 Dann ergriff Sichem das Wort: „Also, Sie können wirklich von mir fordern, was Sie wollen! Jedes Geschenk ist es mir wert, wenn ich nur diese Traumfrau heiraten kann!“

13 Die Söhne vom Jakob waren total aggro auf die „Hamors“. Wer ihrer Schwester so was Linkes antut und sie vergewaltigt, hat es nicht besser verdient, als abgezockt zu werden.

14 „Also, wir können es nicht zulassen, dass unsere Schwester einen Mann heiratet, der nicht unser Beschneidungsritual durchgezogen hat. Das geht gegen unsere Ehre!

15 Es gibt nur eine Chance, dass wir auf Ihren Wunsch eingehen: Sie müssen genauso werden wie wir! Alle Männer bei Ihnen müssen sich auch die Vorhaut vom Penis abschneiden lassen.

16 Wenn Sie das tun, wäre eine Heirat zwischen unseren Leuten möglich. Dann wollen wir gerne bei Ihnen wohnen bleiben, und wir wären dann wirklich nur noch eine Truppe und nicht mehr zwei.

17 Falls Sie da aber keine Lust drauf haben und Sie sich da nicht beschneiden lassen wollen, nehmen wir unsere Schwester wieder mit, und das war es dann.“

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Gottes Verheißungen
  3. Gottes Handeln
  4. Fragezeichen
  5. Erkenntnis des Tages
  6. Glauben ins Leben umsetzen

Schlüsselvers des Abschnittes

Da sah Sichem sie, der Sohn des Hewiters Hamor, des Fürsten des Landes; er nahm sie und legte sich zu ihr und tat ihr Gewalt an. (1Mo 34:2)

Gottes Verheißungen


Gottes Handeln


Fragezeichen

  • Warum schwieg Jakob dazu?
  • Gab er sich die Schuld?

Erkenntnis des Tages

  • Wenn man sich bewusst mit der „Welt“ einlässt, muss es klar sein, dass etwas passieren kann, was ich nicht will
  • Ja, eine Vergewaltigung ist immer schlimm und ist immer die Schuld des Täters, niemals der Frau. Ja, eine Frau kann durch bestimmtes Auftreten oder Kleidung „Täter“ dazu animinieren, aber das rechtfertigt eine Vergewaltigtigung.
  • Jakobs Söhne reagieren mit Hinterlist. Sie verlangen auf die Bitte um Heirat die Beschneidung. Eine Beschneidung? Eine Beschneidung als Zeichen des Bundes mit Gott für Ungläubige. Auch das ist verwerflich.

Glauben ins Leben umgesetzt

Auch wenn ich mich „in der Welt“ bewege, muss ich versuchen (!), mich nicht auf Dinge einzulassen, die gegen die Bibel sprechen, um somit mögliche Gefahren zu minimieren. (Was für ein schlauer Satz von mir! Wenn es denn so einfach wäre. Heute – besser seit vorgestern ist es mir bewusst – weiß ich, dass ich mir meine ganze Depression mit ihren ganz schlimmen Phasen zum Teil selbstverschuldet habe, indem ich Dinge tat, bei denen ich hätte wissen können, dass Gott sie nicht gut findet. Erst diese Depression musste sein, damit Gott mich wieder raus holt.)

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