Tag 58 – 1. Mose 37:1-11

Eduard von Engerth [Public domain]

Josef hat heftige Träume

1  Jakob baute seine Zelte in dem Kanaan-Land auf und wohnte da. Hier hatte ja schon sein Vater als Ausländer gelebt.

2  In diesem Kapitel kommt die Geschichte von Jakob und seiner Familie. Josef war 17 Jahre. Er half seinen Brüdern (die Söhne von Bilha und Silpa) beim Aufpassen auf die Schaf- und Ziegenherde. Und er petzte immer bei seinem Vater, was die Leute über sie am Lästern waren, wenn die mal wieder Mist gebaut hatten.

3  Er war auch der Liebling von Papa, vermutlich, weil er ihn erst bekommen hatte, als er schon alt war. Er ließ für ihn sogar eine Spezialanfertigung von einer sehr coolen Jeans machen, die echt stylisch aussah.

4  Als seine Brüder mitbekamen, dass ihr Vater Josef mehr liebte als sie, kriegten sie voll den Hals. Sie hassten ihn, und immer wenn er kam, hauten sie schnell ab, um nicht mit ihm reden zu müssen.

5  Irgendwann hatte Josef dann mal einen heftigen Traum, den er dann ausgerechnet auch noch seinen Brüdern erzählen musste. Danach hassten sie ihn sogar noch mehr.

6  Und zwar war das so. Er kam bei ihnen an und sagte: „Hey, ihr! Ich muss euch unbedingt erzählen, was ich letzte Nacht geträumt hab.

7  Wir waren auf einem Feld und haben zusammen das Getreide geerntet. Wir schnitten die Pflanzen in Büscheln ab und banden die dann zusammen. Plötzlich passierte was total Abgefahrenes. Mein Büschel stellte sich in die Mitte, und eure Büschel stellten sich drum herum. Und dann verneigten sich eure Büschel vor meinem, als wäre ich ein Held oder so.“

8  „Ach, jetzt spinnst du total ab? Willst du jetzt unser Präsi werden oder was?“ Weil Josef diesen Traum hatte und den seinen Brüdern auch noch erzählte, hassten sie ihn nur noch mehr.

9  Er hatte dann noch einen zweiten Traum, der so ähnlich ging. Den erzählte er auch seinen Brüdern. „Leute, ich hab letzte Nacht wieder so einen Traum gehabt. In dem Traum kamen die Sonne und der Mond an, dazu noch elf Sterne im Gepäck. Ihr müsst euch das reinziehen, sie haben sich auch alle vor mit verneigt!“

10  Diesmal hörte auch sein Vater zu. Der schnauzte ihn voll an: „Was soll das? Was ist das für ein Schwachsinn, den du da träumst? Glaubst du wirklich, dass ich, deine Mutter und deine Brüder alle mal bei dir ankommen und uns vor dir verneigen?“

11  Seine Brüder wurden voll eifersüchtig auf Josef. Sein Vater schrieb sich den Traum aber auf und dachte da drüber nach.

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Gottes Verheißungen
  3. Gottes Handeln
  4. Fragezeichen
  5. Erkenntnis des Tages
  6. Glauben ins Leben umsetzen

Schlüsselvers des Abschnittes

Und Israel liebte Josef mehr als all seine Söhne … (1Mo 37:2)

Gottes Verheißung


Gottes Handeln


Fragezeichen


Erkenntnis des Tages

  • Endlich beginnt meioe Lieblingsgeschichte der ganzen Bibel.
  • Schon als Kind (hier in diesem Abschnitt ist er ja bereits 17 Jahre) wurde er von seinen Brüdern „gemobbt“, weil er der Lieblingssohn Jakobs war. Trotzdem ist er irgendwie unbekümmert.
  • Er sagt, was er denkt (seine Träume), obwohl er weiß, dass seine Brüder nicht mögen.
  • In allen Kommentarbüchern, die ich hier dazu habe, wird erklärt, dass Josef eine Vorausschau auf Jesus ist, aber damit will ich mich hier in diesem Blog nicht beschäftigen, mit den prophetischen Vorausschattungen im Alten Testament. Ich mag das einfach nicht. Ich möchte die Bibel als Anleitung für „mein“ tägliches Leben und Prophetie. ist eine andere Herangehensweise, die natürlich auch wichtig und richtig ist, aber jetzt bei MIR nicht dran ist.

Glauben ins Leben umgesetzt

  • Ich mag die Unbekümmertheit Josephs, dieses Naiv-Sein.
  • Früher hat man mir immer gesagt, ich hätte einen naiven kindlichen Glauben. Darauf war ich irgendwie stolz. Ist es nicht das, was Gott möchte? Ihm kindlich glauben? Ihm kindlich vertrauen?
  • Und genau dort will ich wieder hin und genau das ist es, was mir der heutige Abschnitt sagen will.

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