Einschub: Licht für den Weg #1

Bild von pixel2013 auf Pixabay

„Der Herr aber war mit Josef, und er war ein Mann, dem alles gelang“
(1Mo 39:2)

Ich hörte, dass eine der frühesten englischen Übersetzungen Josef in diesem Vers als „lucky fellow“ bezeichnete, d.h. „Glückspilz“. Vielleicht hatte „lucky“ zu jener Zeit eine etwas andere Beudeutung, aber wir sind doch froh, dass spätere Übersetzer Josef aus dem Reich glücklicher Zufälle entf4ernt haben.

Für ein Kind Gottes gibt es keinen glücklichen Zufall. Sein Leben wird von einem liebenden himmlichen Vater geleitet, bewahrt und geplant. Nichts geschieht ihm zufällig.

Weil dem so ist, ist es nicht richtig für einen Christen, jemand anderem „viel Glück“ zu wünschen. Ebensowenig sollte er sagen: „Ich habe Glück gehabt!“ Solche Ausdrücke verleugnen praktisch die Wahrheit göttlicher Vorsehung.

Die ungläubige Welt verbindet verschiedene Dinge mit Glück – eine Hasenpfote, einen Fliegenpilz, ein vierblättriges Kleeblatt oder ein Hufeisen (wobei die Enden immer nach oben gerichtet sein müssen, damit das Glück nicht herausfällt!). Die Mensch kreuzen ihre Finger und klopfen auf Holz, als ob diese Handlungen die Ereignisse zu ihren Gunsten beeinflussen oder Unglück abwenden könnten.

Die gleichen Menschen verbinden andere Dinge mit Pech im Leben – eine schwarze Katze, Freitag, der 13., das Durchgehen unter einer Leiter, die Nr. 13 eines Zimmers oder Stockwerkes. Es ist traurig, dass Mensch von solchem Aberglauben versklavt sind, eine Sklaverei, die sowohl nutzlos als auch fruchtlos ist.

In Jesaja 65:11 drohte denjenigen in Juda Gericht an, welche die Götter des Zufalls verehrten: „Ihr aber, die ihr den Herrn verlasst, die ihr meinen heiligen Berg vergesst, die ihr dem Gad einen Tisch zurichtet und der Meni den Mischkrug füllt.“ (Gad – d. i. der Planet Jupiter – wurde als Glücksgott verehrt, Meni – d. i. der Planet Venus – als Schicksals- oder Bestimmungsgöttin.)

Wir wissen nicht genau, um welche speziellen Sünden es hierbei ging, aber es ist deutlich genug, dass die Menschen Götzen opferten, die mit Glück und Zufall verbunden waren. Gott hasste das damals, und hasst es auch heute.

Welche Zuversicht gibt uns das Wissen, dass wir nicht hilflose Schachfiguren des blinden Zufalls oder eines „kosmischen Würfelspiels“ oder der Glücksgöttin Fortuna sind. Alles im Leben ist geplant, ist bedeutungsvoll und zielgerichtet. Für uns ist es unser Vater, nicht Fortuna; Christus, nicht der Zufall; göttliche Liebe, nicht blindes Schicksal.

William MacDonald

o o o o o

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s