Tag 63 – 1. Mose 39:10-23

Von Nach Carlo Cignani – Quelle: SLUB Dresden, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16286681

10  Die Frau nervte jetzt jeden Tag rum. Josef blieb aber stark.

11  Einmal hatte Josef was im Haus zu tun. Keiner von den Hausangestellten war gerade da.

12  Plötzlich packte sie ihn an seinen Klamotten und schrie ihn an: „Los, nimm mich! Stell dich nicht so an!“ Er riss sich von ihr los und floh aus dem Zimmer. Dabei verlor er aber seine Jacke, an der sie ihn festgehalten hatte.

13  Als sie das Teil aufgehoben hatte, nachdem Josef abgehauen war,

14  rief sie einige der Hausangestellten zu sich. „Seht euch das an!“, sagte sie. „Da hat mein Ehemann mir so einen Hebräer ins Haus geschleppt, der hier machen kann, was er will, und jetzt kommt der einfach in mein Schlafzimmer, um mich zu vergewaltigen! Ich hab mich aber laut gewehrt!

15  Erst als ich so laut geschrien hab, wie ich konnte, hat er mich losgelassen und ist abgehauen! Seine Jacke hat er dabei verloren.“

16  Die Jacke legte sie als Beweisstück neben sich aufs Bett und wartete, bis ihr Ehemann nach Hause kam.

17  Ihm erzählte sie dieselbe Story. „Dein Sklave, dieser Hebräer, den du hier ins Haus geholt hast, der war heute hier und wollte mich vergewaltigen!

18  Erst als ich laut geschrien hab, ist er abgehauen, er hat aber seine Jacke hier vergessen!“

19  Als Potifar die Geschichte gehört hatte, rastete er total aus.

Josef im Gefängnis

20  Er ließ Josef sofort verhaften und ins Gefängnis bringen, wo alle Inhaftierten saßen, die vom Präsidenten persönlich festgehalten wurden.

21  Gott war Josef gegenüber aber immer treu. Er sorgte dafür, dass er einen guten Draht zum Gefängnisdirektor hatte.

22  Nach einer Weile übertrug der ihm sogar die Aufsicht über die anderen Gefangenen im Gefängnis. Und am Ende regelte er alle Geschäfte rund um die Anstalt.

23  Der Gefängnisdirektor saß nur noch entspannt in seinem Büro und kümmert sich um nichts. Das passierte alles, weil Gott total auf der Seite von Josef war. Alles, was er anpackte, gelang ihm gut und wurde ein Erfolg.

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Gottes Verheißungen
  3. Gottes Handeln
  4. Fragezeichen
  5. Erkenntnis des Tages
  6. Glauben ins Leben umsetzen

Schlüsselvers des Abschnittes

Und Josefs Herr nahm ihn und legte ihn ins Gefängnis, an den Ort, wo die Gefangenen des Königs gefangen lagen; und er war dort im Gefängnis. Der HERR aber war mit Josef und wandte sich ihm [in Treue] zu und gab ihm Gunst in den Augen des Obersten des Gefängnisses. (1Mo 39:20-21)

Gottes Verheißungen


Gottes Handeln

Gott schob alles es so, dass Josef auch in dieser Lage, das Bestmögliche gelang.

Fragezeichen


Erkenntnis des Tages

  • Unsereins wäre sicher schon längst am Verzweifeln. Erst das Mobbing durch die Brüder, dann der Verlauf nach Ägypten, dann die falschen Anschuldigungen der Frau des Potifar und nun im Gefängnis.
  • ABER: Josef haderte NIE mit seinem Schicksal, IMMER verhielt er sich so, wie es Gott gefiel und vertraute auf ihn!

Glauben ins Leben umgesetzt

  • Wie schnell sind wir am schimpfen, wenn wir meinen, ungerecht behandelt worden zu sein? Wie schnell schieben wir anderen die Schuld für unsere missliche Lage zu? Wie schnell klagen wir Gott an? Wie schnell hadern wir mit unserem Schicksal? Wie schnell werden wir unglücklich?
  • Josef – meine Lieblingsgeschichte in der Bibel. Und ich nehme mir wieder vor, IMMER mein ganzes Vertrauen auf Gott zu setzen, dass er da ist, dass er lenkt und dass letztendlich alles gut endet

o o o o o

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