Tag 65 – 1. Mose 41:1-13

Gaspare Diziani [Public domain]

Die seltsamen Träume vom Präsidenten

1  Zwei Jahre später hatte der Präsident selbst auch einen heftigen Traum. Er träumte, dass er am Ufer vom größten Fluss in Ägypten, dem Nil, stand.

2  Dort konnte er wie in einem Film sieben schöne, gut ernährte, dicke Kühe am Ufer stehen sehen, wie sie am Grasfressen waren.

3  Dann kamen sieben andere Kühe aus dem Nil raus, die alle potthässlich aussahen. Die waren total abgemagert und dünn. Die dünnen Kühe stellten sich neben die dicken.

4  Plötzlich fielen die dünnen Kühe über die dicken her und verspachtelten sie! Schweißgebadet wachte der Präsident auf.

5  Nach einer Zeit pennte er wieder ein und träumte einen zweiten Traum. Jetzt sah er einen Halm von einer Weizenpflanze. An diesem Halm wuchsen sieben dicke Ähren, wo sehr viele Körner drinsteckten.

6  Dann sah er, wie anschließend noch mal sieben Ähren anfingen zu wachsen. Diesmal waren die aber echt winzig und vom heißen Wüstenwind total vertrocknet.

7  Plötzlich machten sich die winzigen Ähren über die dicken Ähren her und fraßen sie einfach auf! Schweißgebadet wachte der Präsident wieder auf. Er peilte dann erst, dass er nur einen fiesen Alptraum gehabt hatte.

8  Am nächsten Morgen bekam er leichte Panik, weil er glaubte, dass diese Träume was zu bedeuten hätten. Darum ließ er sofort durch seinen Sekretär alle Leute in sein Büro rufen, die irgendwie einen Schnall von Träumen oder auch übernatürlichen Dingen hatten. Aber keiner der Psychologen oder Wahrsager konnte ihm erklären, was dieser Traum zu bedeuten hat.

9  Der Oberkellner hörte von der Sache, machte einen Termin bei ihm und sagte: „Als ich von diesen Träumen hörte, die Sie hatten, erinnerte ich mich an die Zeit von früher, wo ich einmal richtig Mist gebaut hatte.

10  Herr Präsident, Sie waren ja mal sehr wütend auf mich und haben den Bäckermeister und mich in den Knast gesteckt.

11  Damals hatten wir beide in der gleichen Nacht einen Traum. Und beide Träume hatten dann tatsächlich auch eine besondere Bedeutung für uns.

12  Mit uns im Knast war ein junger Mann, ein Hebräer. Er arbeitete dort als persönlicher Sekretär vom Gefängnisleiter. Dem haben wir unsere Träume erzählt, und er konnte uns die Auslegung davon sagen.

13  Das Verrückte ist, dass alles, was er uns erzählt hatte, tatsächlich genauso eingetroffen ist. Ich wurde wieder angestellt, und mein Kollege wurde zum Tod verurteilt.“

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Gottes Verheißungen
  3. Gottes Handeln
  4. Fragezeichen
  5. Erkenntnis des Tages
  6. Glauben ins Leben umsetzen

Schlüsselvers des Abschnittes

Und es geschah am Ende von zwei vollen Jahren, da träumte der Pharao: … (1Mo 41:1)

Gottes Verheißung


Gottes Handeln


Fragezeichen


Erkenntnis des Tages

  • Josef war zwei volle Jahre im Gefängnis, 2 Jahre, in dem er hoffte, dass der Mundschenk sein Versprechen wahr machte. Was für eine lange Zeit, wenn man von Tag zu Tag hoffte und immer wieder enttäuscht ist. Und das UNSCHULDIG.
  • Und wir jammern rum, wenn wir mal zwei schwierige Tage hintereinander haben …

Glauben ins Leben umgesetzt

  • Ich weiß, dass Geduld haben eines meiner größten Schwächen ist. Ich denke immer sofort, es bleibt so, es geht nicht wieder weg.
  • ABER: Ich versuche mir nun in Erinnerung zu rufen, dass Gott es sieht, dass nur noch nicht die Zeit reif ist, dass Gott immer eingreifen kann, ich muss nur ein bisschen Geduld haben. GEDULD – ist meine Aufgabe!

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