Tag 70 – 1. Mose 42:18-26

Peggy und Marco Lachmann-Anke, pixabay.com

18  Am dritten Tag besuchte er sie dort und sagte: „Ich geb Ihnen noch ne Chance, wenn Sie am Leben bleiben wollen. Denn ich hab auch Respekt vor Gott.

19   Wenn Sie wirklich ehrlich drauf sind, dann können Sie mir einen von Ihren Geschwistern hierlassen. Der Rest kann von mir aus nach Hause gehen und Getreide mitnehmen. Ich will ja nicht, dass Ihre Familien verhungern.

20  Aber versprechen Sie mir, den Jüngsten von Ihnen mit herzubringen, ja? Wenn Sie das machen, glaube ich Ihnen. Und dann muss hier auch keiner sterben.“ Die Brüder waren einverstanden.

21  „Das ist jetzt die Strafe“, sagten sie zueinander, als er wieder weg war. „Josef hatte total die Angst vor dem Tod, als er da in dem Loch war. Er hat uns angebettelt, dass wir ihn da wieder rausholen, aber wir haben so getan, als würden wir das nicht hören. Das haben wir nun davon, jetzt kriegen wir es selbst ganz dicke ab.“

22  Ruben sagte: „Ich hab doch noch gesagt: ,Lasst den Jungen in Ruhe!‘, aber ihr wolltet nicht auf mich hören! Jetzt haben wir hier den Ärger am Hals. So was rächt sich immer!“

23  Josef stand die ganze Zeit daneben. Weil er vorher auf Ägyptisch zu ihnen gesprochen hatte, was ein Typ dann in -Hebräisch übersetzte, dachten sie, er könnte ihre Sprache nicht verstehen.

24  Ihm kullerten die Tränen runter, und er musste schnell in ein Nebenzimmer gehen, damit das keiner mitkriegte. Als er wiederkam, ließ er den Simeon erst mal festnehmen und in Handschellen abführen.

25  Dann befahl Josef, alle mitgebrachten Kisten von seinen Brüdern mit Korn zu füllen. Unter den Deckel wurde sogar noch das Geld obendrauf gelegt, das sie eigentlich für die Ware bezahlt hatten. Er organisierte auch noch ein paar Schnittchen und andere Reiseverpflegung für die Jungs. Alles wurde genau so ausgeführt, wie er es wollte.

26  Sie packten die Kisten auf den Lkw und fuhren damit zurück Richtung Heimat.

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Gottes Verheißungen
  3. Gottes Handeln
  4. Fragezeichen
  5. Erkenntnis des Tages
  6. Glauben ins Leben umsetzen

Schlüsselvers de Abschnittes

… Fürwahr, wir sind schuldbeladen wegen unseres Bruders, dessen Seelenangst wir sahen, als er uns um Gnade anflehte, wir aber nicht hörten. Darum ist diese Not über uns gekommen. (1Mo 42:21)

Gottes Verheißung


Gottes Handeln


Fragezeichen

  • „Darum ist diese Not über uns gekommen“ Welche Not ist gemeint? Die Hungersnot oder dass Josef ihnen nicht glaubt und sie Simeon zurücklassen mussten?

Erkenntnis des Tages

  • Ich habe vorgestern Kacke gebaut, habe etwas gesagt, was ich lieber für mich hätte behalten sollen. AUCH ICH BIN SCHULDIG. AUCH ICH HABE JETZT NOT. In den heutigen Versen legte Josef Geld auf das Getreide, dass er Ihnen mitgab. Er sorgte für sie. Trotzdem. Gott wird auch für mich in meiner selbstgeschaffenen Not sorgen.

Glauben ins Leben umgesetzt

  • Ich will es glauben. Ich will Glauben, dass Gott jetzlt für mich sorgt, auch wenn ich schuldig geworden bin. Ich habe mich auch gleich entschuldigt, ob es angekommen ist … Ich habe da meine Zweifel. Ich lege dem großen Gott alles vor die Füße und hoffe, dass alles gut werden wird, dass die Schmerzen, die ich gestreut habe, er irgendwie ausgleichen kann. Ich flehe diesen Gott an: Hilf bitte uns beiden. Bitte!

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