Tag 71 – 1. Mose 42:27-38

Photo: Andreas Praefcke [Public domain]

27  Abends an der Tanke öffnete einer von ihnen eine der Kisten, die auf dem Hänger standen, um mal zu checken, was da jetzt drin ist. Da -entdeckte er sofort die Geldscheine, die obenauf lagen.

28  Leicht geschockt rief er die anderen zusammen. „Hey, Leute, meine ganze Kohle ist hier in der Kiste drin! Was sollen wir jetzt nur machen?“ Sie bekamen voll die Panik. „Warum hat Gott das zugelassen? Warum hat er uns das angetan?“

29  Als sie dann bei ihrem Vater Jakob in Kanaan ankamen, erzählten sie ihm die ganze Geschichte.

30  „Papa, der Typ, der in Ägypten zur Zeit das Sagen hat, war richtig hart zu uns! Er hat behauptet, wir wären Spione!

31  Wir haben ihm dann erzählt, dass wir wirklich ganz ehrliche Absichten hätten und dass wir nie und nimmer sein Land ausspionieren würden.

32  Haben ihm gesagt, dass wir zwölf Brüder sind, aber einer von uns bereits gestorben sei. Und dass der Jüngste zu Hause im Kanaan-Land, bei unserem Vater, geblieben ist.

33  Dieser Mann meinte dann zu uns, er würde uns erst vertrauen, wenn wir genau das tun, was er sagt. Wir sollten einen Bruder dalassen, das Getreide dürften wir aber schon mal mitnehmen, damit unsere Familien zu Hause nicht verhungern müssen.

34  Und dann bestand er da drauf, dass wir unseren jüngsten Bruder zu ihm bringen! ,Das wäre für mich ein gutes Zeichen, dass Sie keine Spione, sondern korrekt sind‘, meinte er. ,Wenn der hier ist, lass ich auch Ihren anderen Bruder frei, und Sie können dann überall in Ägypten hingehen und machen, was Sie wollen‘, hat er zu uns gesagt.“

35  Beim Auspacken der anderen Kisten fanden sie dann die ganze andere Kohle, die überall obendrauf lag. Als sie und Jakob das Geld sahen, kriegten sie alle richtig Panik . . .

36  „Was soll das?“, schrie Jakob. „Jetzt verliere ich auch noch das zweite Kind! Josef ist weg und Simeon jetzt auch noch!? Und als Nächstes wollt ihr mir auch noch Benjamin wegnehmen? Seid ihr noch ganz dicht?“

37  Ruben sagte zu seinem Vater: „Papa, ich mach dir ein Angebot. Wenn ich Benjamin nicht gesund und lebendig wieder zurückbringe, dann kannst du von mir aus meine beiden Söhne umbringen. Vertrau mir! Ich werde ihn bestimmt zu dir zurückholen!“

38  Jakob war nicht einverstanden: „Benjamin bleibt hier! Basta! Sein Bruder Josef ist schon tot, und er ist der letzte von den Jungs, die ich mit Rahel zusammen bekommen hab. Ich bin jetzt schon weit über 80. Wenn er einen Unfall auf dem Weg hat oder ihm sonst was passiert, ich hätte sofort eine Herzattacke, das würde ich nicht überleben.“

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Gottes Verheißungen
  3. Gottes Handeln
  4. Fragezeichen
  5. Erkenntnis des Tages
  6. Glauben ins Leben umsetzen

Schlüsselvers

Und ihr Vater Jakob aber sagte zu ihnen: Ihr habt mich der Kinder beraubt: Josef ist nicht mehr, und Simeon ist nicht mehr; und Benjamin wollt ihr wegnehmen! Das alles kommt über mich! (1Mo 42:36)

Gottes Verheißung


Gottes Handeln


Fragezeichen


Erkenntnis des Tages

  • Ich habe heute im „Tägliches Manna 2017“ folgendes gelesen und finde es wunderbar:

Solange aber ein Mensch mit seinem Schöpfer nicht im Reinen ist, hat er immer den Eindruck, Gott sei gegen ihn, sobald etwas Unerklärliches oder Schweres erlebt. Diese Ansicht ändert sich erst, wenn er Frieden mit Gott hat.

  • So ist es auch bei uns, wir erkennen nicht den wirklichen Hintergrund und Gott fordert von uns bedingungsloses Vertrauen

Glauben ins Leben umgesetzt

  • Gestern Abend habe ich für das Gemeindekaffee heute Kuchen gebacken. Leider haben meine Handgelenke die Last des Kuchens nicht tragen können und so kippte mir der noch flüssige Kuchen in den Backofen. Panik pur. Kuchen hinüber, Backofen eingesaut, Samstagabend, keine Chance noch etwas Neues zu zaubern und kein Plan B.
  • Frage nun: Wo liegt der Hintergrund für dieses Chaos? Was will Gott damit sagen? Was soll ich lernen? Oder wozu das Ganze?

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