Tag 74 – 1. Mose 43:26-34

https://www.youtube.com/watch?v=iehPRBc-ydk

26  Als Josef nach Hause kam, überreichten sie ihm die ganzen Geschenke und machten dabei immer wieder ganz tiefe Verbeugungen.

27  Josef wollte wissen, ob bei ihnen alles okay ist. „Wie geht es Ihrem alten Vater eigentlich? Lebt der noch?“

28  „Ja, unserem Vater geht es gut. Wir sollen herzliche Grüße von ihm ausrichten!“ Dann verbeugten sie sich wieder ganz tief vor Josef.

29  Jetzt sah der erst seinen Bruder Benjamin, der die gleiche Mutter hatte wie er auch. „Ist das Ihr Jüngster, von dem Sie mir erzählt haben?“, schauspielerte er. „Gott ist voll auf deiner Seite, mein Sohn!“

30  Josef kriegte voll die Heuleritis, als er das sagte. Damit keiner mitkriegte, dass er wegen seinem Bruder am Weinen war, ging er schnell in sein Privatzimmer und flennte sich da erstmal richtig aus.

31  Danach hielt er sein Gesicht unter kaltes Wasser und ging wieder zurück. „Du musst dich jetzt echt zusammenreißen“, sagte er zu sich selbst. Dann beauftragte er den Hausangestellten: „Fahrt jetzt mal das Essen auf!“

32  Im Esszimmer bekam Josef einen Platz an einem Sondertisch, die anderen Brüder saßen zusammen. An einem dritten Tisch platzen sich die Ägypter hin, die in dem Anwesen von Josef arbeiteten. Es war nämlich damals total out für einen Ägypter, mit Hebräern an einem Tisch zu essen.

33  Die Brüder saßen alle genau Josef gegenüber. Dabei hatte man die Platzkarten so organisiert, dass sie der Reihenfolge von ihrem Alter entsprachen. Das fanden die, na klar, erstmal total strange, weil das ja eigentlich keiner wissen konnte.

34  Dann kam das Essen. Es wurden die ganzen Spezialsachen aufgefahren, die eigentlich nur besondere Staatsgäste bekommen. Wobei Benjamin von allem fünfmal so viel auf seinen Teller bekam, wie die anderen. Danach tranken sie noch ein paar Flaschen Alk, bis sie in Partylaune und richtig breit waren.

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Gottes Verheißungen
  3. Gottes Handeln
  4. Fragezeichen
  5. Erkenntnis des Tages
  6. Glauben ins Leben umsetzen

Schlüsselvers des Abschnittes

Und Josef eilte hinaus, denn sein Innerstes wurde erregt über seinen Bruder Benjamin, und er suchte [einen Ort] zu weinen. (1Mo 43:30)

Gottes Verheißung


Gottes Handeln


Fragezeichen

  • Sie aßen an getrennten Tischen. In Ägypten war es üblich, dass man nicht mit Hebräern an einem Tisch saß. Aber Josef war Hebräer? Wollte er sich noch nicht zu erkennen geben? Aber ist das nicht unehrlich? Schließlich wusste der Pharao, dass er Hebräer war????

Erkenntnis des Tages

  • Trotzdem, dass seine Brüder ihn so übel mitgespielt hatten, war kein Groll in ihm. Eher das Gegenteil, er weinte …
  • Obwohl er solange schon von zu Hause weg war, er hatte seine Familie nicht vergessen und liebte sie.

Glauben ins Leben umgesetzt

  • Mir geht gerade durch den Kopf, dass ich auch eine Schwester habe, aber wir kaum Kontakt miteinander haben, weil wir eben sehr unterschiedlich sind. Wenn wir nicht zufällig Geschwister wären, wir würden uns ganz gewiss nicht kennen. Aber wir sind es. Was soll ich tun? Mich bei ihr melden? Mit ihr Kontakt haben? Aber was tut man miteinander, wenn man nunmal keine Gemeinsamkeiten hat? Keine „Schnittmengen“ außer die gleichen Eltern, die schon verstorben sind?

o o o o o

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