Tag 82 – 1. Mose 47:27-48:7

Humus sapiens – [1], Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=322379

27  So kam es also, dass alle Israeliten in Ägypten wohnten. Sie lebten in der Provinz Goschen und bekamen da ganz viele Kinder.

28  Jakob lebte noch siebzehn Jahre in Ägypten. Er wurde insgesamt 147 Jahre alt.

29  Als er merkte, dass es mit ihm zu Ende ging, ließ er den Josef zu sich rufen. „Ich hab eine Bitte an dich,“ sagte er zu ihm. „Mein Letzter Wille ist, dass ich nicht hier in Ägypten beerdigt werde. Das musst du mir schwören!

30  Ich möchte, dass mein Grab dort ist, wo auch meine Väter begraben wurden. Bitte überführe meine Leiche dorthin, wenn es so weit ist!“ – „Versprochen, das mach ich!“, antwortete Josef seinem Vater.

31  „Ich will, dass du es mir ganz fest versprichst, ja? Schwörst du auf deine Mutter?“ Josef versprach es seinem Vater, dass er diesen Wunsch auf jeden Fall erfüllen würde. Er verbeugte sich dabei ganz tief an dem Bett von seinem Vater und betete dabei zu Gott.

1  Einige Zeit später kriegte Josef eine Mail von zu Hause, wo drinstand, dass sein Vater sehr krank ist. Er packte sofort seine Sachen, nahm seine beiden Söhne Manasse und Efraim mit ins Auto und fuhr los.

2  Als man Jakob erzählte, dass sein Sohn Josef gleich da sein würde, riss er sich noch mal richtig zusammen und setzte sich auf die Bettkante.

3  Nachdem Josef in seinem Zimmer angekommen war, fing Jakob an mit ihm über etwas sehr Wichtiges zu sprechen. „Josef, ich hatte mal ein echt heftiges Treffen mit dem richtig großen Gott. Das war bei Lus, im Kanaan-Land. Gott wünschte mir alles Gute, er segnete mich

4  und sagte dann: „Ich werde dafür sorgen, dass sich deine Familie sehr stark vermehren wird! Daraus wird mal ein ganz großes Volk werden, eine ganze Nation von Völkern. Und ich will dir dafür dieses Land auf lau schenken. Es soll dir und deiner Familie für immer gehören.“ Das hat mir Gott höchstpersönlich damals so gesagt.

5  Ich hatte jetzt die Idee, dass ich deine beiden Söhne Efraim und Manasse, die ja beide in Ägypten geboren wurden, adoptieren werde, damit sie die gleichen Rechte wie meine eigenen Söhne haben.

6  Aber die Kinder, die du vielleicht später noch bekommst, sollen den Familiennamen Efraim oder Manasse abkriegen und in deren Land leben.

7  Ich will das vor allem wegen deiner Mutter Rahel. Sie ist ja auf dem Rückweg von Mesopotamien nach Kanaan gestorben. Wir waren damals kurz vor der Stadt Efrata. Ich hab sie dort auf einem Friedhof beerdigt.“ Efrata ist übrigens das heutige Bethlehem.

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Gottes Verheißungen
  3. Gottes Handeln
  4. Fragezeichen
  5. Erkenntnis des Tages
  6. Glauben ins Leben umsetzen

Der Schlüsselvers des Abschnittes

Wenn ich [Jakob] mich zu meinen Vätern gelegt habe, dann führe mich aus Ägypten und begrabe mich in ihrem Grab. (1Mo 47:30)

Und nun, deine beiden Söhne, die dir im Land Ägypten geboren wurden, bevor ich zu dir nach Ägypten kam, sollen mir gehören; Ephraim und Manasse sollen mir gehören wie Ruben und Simeon. (1Mo 48:5)

Gottes Verheißungen


Gottes Handeln


Fragezeichen


Erkenntnis des Tages

  • Jakob machte es so wie zu der Zeit üblich, er rief den Erstgeborenen ans Sterbebett. Nur, dass Josef nicht der Erstgeborene war, sondern der Sohn seiner Lieblingsfrau Rahel. Damit Josef denoch den doppelten Erbanteil bekam, „adoptierte“ er dessen Söhne Ephraim und Manasse. Indirekt bekam so Josef das Doppelte. Das sah dann so aus:

Glauben ins Leben umgesetzt

  • Jakob regelte vor seinem Tod alles, was für ihn und seinem Glauben wichtig war und somit das spätere Volk Israel.
  • Nun bin ich nur ein klitzekleines Licht unter Sonne, aber Dinge zu regeln, bevor man diese Erde verlässt, scheint vernünftig und erspart den Angehörigen eine Menge an Problemen.
  • Will mir Gott heute sagen, soll endlich mal beginnen, mein ganzen Trödel in „Nützlich“, „Kann weg“ zu sortieren? Ich habe Unmengen an Kram angehäuft.
  • Ja, ich weiß, das hat jetzt nichts mit Glauben und Gott und die Bibel zu tun, aber wichtig wäre es schon, auch „weltliche“ Dinge zu ordnen…

o o o o o

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