Tag 86 – 1. Mose 50:1-14

Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4803374

1  Josef war voll traurig. Er warf sich auf seinen gestorbenen Vater und küsste ihn.

2  Nach einiger Zeit sagte er dann seinen Angestellten, sie sollten seinen Vater mit so Spezialcreme einreiben. Man nannte das „Einbalsamierung“.

3  So was dauerte normal vierzig Tage lang, bis sie damit fertig waren. In der Zeit gab es überall in Ägypten Trauertage, alle weinten mit Josef über den Tod seines Vaters.

4  Danach ging Josef zu den anderen Angestellten, die im Büro vom Präsidenten arbeiteten. „Können Sie mir einen großen Gefallen tun?“, fragte er. „Bitte richten Sie dem Präsidenten aus,

5  dass ich meinem Vater geschworen hab, ihn im Kanaan-Land zu beerdigen. Dort ist ein Grab, das er mal für sich selbst vorbereitet hat. Das war sein Letzter Wille. Sagen Sie ihm, ich will dort hinfahren, um meinen Vater dort unter die Erde zubringen. Ich komme danach wieder her, versprochen.“

6  Der Präsident ließ ihm gleich seine Antwort ausrichten. „Ist okay. Machen Sie es so, wie Sie es Ihrem Vater versprochen haben!“

7  Josef zog dann los, seinen Vater dort hinzubringen, um ihn da zu begraben. Die hohen Regierungschefs aus Ägypten und alle Leute, die im Land was zu sagen hatten, begleiteten ihn auf dem Weg.

8  Natürlich waren seine ganzen Brüder auch mit am Start, dazu alle, die zur Großfamilie gehörten. Nur die Kinder und die Leute, die schwer krank waren, und auch die ganzen Tiere blieben in Goschen.

9  Sogar eine Ehrengarde in feschen Anzügen begleitete die ganze Truppe mit Staatskarossen. Es war ein echt richtig großer Treck.

10  Auf der Strecke machten sie einen Stopp in Goren-Atad, das östlich vom Jordan liegt. Da veranstalteten sie eine riesige Trauerfeier. Sieben Tage lang wollte Josef, dass alle über den Tod seines Vaters weinten.

11  Die Kanaaniter, die da zu Hause waren, kriegten das nicht so richtig auf die Kette. Sie sagten zueinander: „Die Ägypter haben da aber eine fette Trauerfeier!“ Darum nannte man den Ort später auch Abel-Mizrajim, was so viel bedeutet wie „Trauer der Ägypter“.

12  Schließlich erfüllten die Söhne vom Jakob auch noch seinen letzten Wunsch:

13  Sie brachten seine Leiche in das Kanaan-Land und beerdigten ihn dort östlich von Mamre in der Höhle auf dem Feld Machpela. Das war der Friedhof, den Abraham von dem Hetiter Efron mal für seine Familie gekauft hatte.

14  Nachdem Josef seinen Vater unter die Erde gebracht hatte, ging er wieder mit seinen Brüdern und allen Leuten, die ihn begleitet hatten, zurück nach Ägypten.

Josef war cool drauf

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Gottes Verheißungen
  3. Gottes Handeln
  4. Fragezeichen
  5. Erkenntnis des Tages
  6. Glauben ins Leben umsetzen

Schlüsselvers des Abschnittes

Und seine Söhne taten mit ihm so, wie er ihnen befohlen hatte, und seine Söhne brachten ihn in das Land Kanaan und begruben ihn in der Höhle des Feldes Machpela, des Feldes, das Abraham zum Erbbegräbnis gekauft hatte von dem Hetiter Efron, angesichts von Mamre. (1Mo 50:1-14)

Gottes Verheißung


Gottes Handeln


Fragezeichen


Erkenntnis des Tages

  • Ich habe im Netz ein bisschen herumgegoogelt und landete auf der Seite gottesbotschaft.de.
    Unter dem Begriff „Totensonntag“ fand ich folgendes:

„Am Totensonntag gedenkt man in der evangelischen Kirche der in den vergangenen 12 Monaten Verstorbenen. 
1816 ordnete König Friedrich Wilhelm III von Preußen für die evangelische Kirche in den preußischen Gebieten an, dass der letzte Sonntag im Kirchenjahr (Sonntag vor dem 1. Advent) ein allgemeines Kirchenfest zur Erinnerung an die Verstorbenen sein soll.

Die Bibel kennt einen solchen besonderen Tag für die Verstorbenen nicht, jedoch eine Zeit der Trauer unmittelbar nach dem Tod eines Menschen, der einem viel bedeutet hat. So beklagte z.B. Josef seinen Vater 7 Tage:

Als sie nun nach Goren-Atad kamen, das jenseits des Jordans liegt, da hielten sie eine sehr große und feierliche Klage. Und Josef hielt Totenklage über seinen Vater sieben Tage . (1. Mose 50:10)“ Zitat Ende.

Hääähh? Man begründet den Totensonntag mit der Bibel und sagt, dass er nicht biblisch ist? Das muss ich jetzt nicht verstehen.

Glauben ins Leben umgesetzt

  • Ich ganz persönlich halte nichts von den ernannten Jahrestagen, wie der Totensonntag, den Muttertag, den Herrentag und was weiß ich nicht, was für Tage. All davon steht nix in der Bibel. Es steht auch nix in der Bibel, dass wir Ostern feiern sollten, also die Kreuzigung und Auferstehung Christi und schon gar nicht mit bunten Ostereiern, auch nicht Weihnachten, die Geburt Jesu mit ner riesigen Konsumschlacht. Ich weiß, dass ich da so ziemlich allein dastehe. Aber jeglicher Versuch, mich von all den Dingen zu überzeugen, haben bisher nicht gefruchtet. Das Einzige, was Jesus „angeordnet“ hat, ist das Abendmahl …
    Ja, ich weiß, ich bin ein bisschen komisch. Aber, alles was die Bibel anbelangt, mach ich halt nur das, wovon ich überzeugt bin.

o o o o o

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