Einschub: Edelsteine #8

Und Jesus sprach zu seinen Brüdern: Ich sterbe; aber Gott wird euch gnädig heimsuchen und aus diesem Lande führen in das Land, das er Abraham, Isaak und Jakob zu geben geschworden hat.
(1Mo 50:24)

Josef rechnet mit dem Segen, den sein Vater Jakob ihm auf seinem Sterbelager gegeben hat. Auch geht er ins Grab im Glauben an die Verheißung Gottes. Er ermutigt seine Familie, vorwärts zu schauen bis hin Tage, an dem Gott sie aus Ägypten herausführen wird in das verheißene Land Kanaan.

Die Verheißungen Gottes formten und gestalteten ihr Leben. Alles, was sie taten, stand in Beziehung zu den Verheißungen Gottes. Ihr Leben und ihr Sterben war verbunden mit dieser Verheißung. Ihr Vertrauen darauf wurde ihnen angerechnet als Gerechtigkeit. Es musste sehr schwer für sie gewesen sein, während der vielen schwierigen Ereignisse die Verheißung im Auge zu behalten. Sie mussten annehmen, dass Gott sehr weit von ihnen entfernt war; aber dennoch machten sie seine Verheißung zum Mittelpunkt ihres Lebens.

Was wäre wohl geschehen, wenn Josef die Verheißung, die Gott seinem Vater gegeben hatte, beiseite geschoben hätte? Was wäre geschehen, wenn er sich verlassen hätte auf die Gunst derer er sich beim Pharao erfreute, oder auf seine Stellung als Regent des Landes oder auf sein Ansehen beim Volk? Denn er war ja der einzige, der die Weisheit und Voraussicht gehabt hatte, die Hungerjahre vorzubereiten. Wo wäre Josef geblieben, wenn er sich nur auf sein Reichtum verlassen hätte und wenn seine irdischen Güter das einzig gewesen wären, was er seinen Kindern vererbt hätte? Aber nein, all diese Dinge hatten für ihn keine Beständigkeit und Sicherheit. Das einzig sichere und wertvolle Erbe für seine Kinder bestand in ihrer Beziehung zu dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, Durch diese Vorfahren wurde ihnen ein reiches Erbe hinterlassen, nämlich das Wort Gottes. Gottes Wort war ein Wort, auf das sie bauen konnten im Leben und im Sterben,. In ihren Herzen lebte die Gewissheit, dass Gott sich immer wieder seines Volkes annehmen würde, um die Verheißung zu erfüllen.

Josef gab seiner Familie die Weisung, sich nicht um sein Begräbnis zu bemühen, bevor nicht Gott seine Verheißung erfüllt hätte. Sein Vertrauen auf Gottes Wort reichte über seinen Tod hinaus: „… Ich sterbe, aber Gott wird euch gnädig heimsuchen und aus diesem Lande führen …

Wirst du dem Tode entgegengehen mit der lebendigen Verheißung Gottes in deinem euch Gott heimsuchen wird, so nimmt meine Gebeine mit von hier“ (1. Mose 50:24 u. 25).

Wirst du dem Tode entgegengehen mit der lebendigen Verheißung Gottes in deinem Herzen? Wirst du dem Tode entgegengehen mit dem glaubenden, verlangenen Ausschauen nach der Auferstehung vom Tode? Das letzte Wort hat nicht der Tod, sondern Gott selbst mit seiner Verheißung.

Ein Edelstein für heute: „Alle Worte Gottes sind durchläutert; er ist ein Schild denen, die auf ihn trauen“ (Spr 30:5)

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