Einschub – Edelsteine #9

Was wir also gesehen und gehört haben, das verkündigen wir euch, damit auch ihr mit uns Gemeinschaft habt; wir haben aber Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus. Und das schreiben wir, damit unsere Freude vollkommen ist. (1Joh 1:3-4)

Johannes schrieb nicht eine Theologie oder eine Theorie über Gott. Er schrieb über die Wirklichkeit des Christus, der Mensch gewesen war wie er. Johannes erklärte, dass er alles das, was die anderen Christen über Jesus gehört hatten, mit seinen eigenen Augen gesehen hatte. Das, worüber Johannes und andere schrieben, die wunderbaren Wahrheiten, von denen Jesus geredet hatte, das hatte Johannes mit eigenen Ohren gehört. All diese Dinge hatte er den anderen verkündet. Er hatte von Jesu Geburt, seiner Familie, seinem Wirken, seinen Wundern, seinem Tod und von seiner Auferstehung berichtet. Durch all das konnten die Christen, denen er schrieb, Gemeinschaft haben.

Johannes hatte viele Jahre lang Jesus als den Messias verkündigt, über die Gemeinden gewacht und sich um ihre Nöte gekümmert. Als er alt war, schrieb er das Herzstück des Evangelium, über das Geheimnis Gottes. Er sagte: „Wir haben aber Gemeinschaft mit dem Vater und seinem Sohn Jesus Christus.“ Vielleicht haben wir Johannes um seine wunderbare Erfahrung beneidet, weil er mit Jesus leben und umherziehen konnte. Wenn wir Johannes gewesen wären, dann hätten wir jedes Wort, das Jesus gesagt hatte, wie ein Schatz gehütet und von diesen wunderbaren Wahrheiten erzählt – dessen bin ich sicher. Aber Johannes sagte ganz klar, dass seine wahre Freude aus der gegenwärtigen Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn kam. Wir können von den Jahren lesen, die Jesus mit seinen Jüngern lebte. In dieser Zeit lehrte er sie und bereitete sie auf die Wahrheit vor, die bis zum Enden der Erde verkündigt werden würde. Er zeigte ihnen, wie sehr ihm Gottes Volk am Herzen lag. Aber als Johannes seinen Brief schrieb, sagte er, dass seine Freude dadurch vollkommen war, dass er Gemeinschaft mit den Menschen aus Gottes Volk hatte, die seine Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn teilten.

Es ist heute noch genauso: Wir müssen die Bibel lesen und sie studieren und Erleuchtung empfangen über das Wesen des Vaters und des Sohnes und ihre Einzigartigkeit. Die Bibel hilft uns, in Dankbarkeit Gottes Treue zu erkennen. Er erfüllt unser Herz und unser Leben mit dem Geist seines Wortes und lässt in uns seine göttliche Natur wachsen. Aber unsere wahre Freude, die wir in unserem Leben als Christ haben, kommt aus der Gemeinschaft, die wir mit dem Vater und seinen Sohn Jesus Christus haben. Diese Freude, die wir in unserem Herzen verankert, wird widergespiegelt in der Freude der Gemeinschaft, die wir täglich miteinander haben.

Ein Edelstein für heute: Die Gemeinschaft, die wir miteinander haben, spiegelt unsere Gemeinschaft mit Gott wider.

(Tim Ruthven)

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