Tag 90 – 1. Johannes 1:5-10

5 Das ist die Nachricht, die wir von Jesus gehört haben und an euch weitergeben sollen: Gott ist Licht. Bei ihm gibt es keine Dunkelheit!

6 Wenn wir behaupten, wir würden mit Gott leben, und trotzdem noch heimlich Sachen tun, die uns von Gott trennen, dann lügen wir! Wir sind einfach nicht ehrlich.

7 Wenn wir aber so leben, dass Gottes Licht überall bei uns reinleuchten kann, dann sind wir auch ganz eng miteinander verbunden. Weil Jesus für uns verblutet ist, werden wir durch dieses Blut von unseren Fehlern und Sünden sauber gemacht.

8 Wenn wir jetzt behaupten, wir hätten nie einen Fehler gemacht und zwischen uns und Gott steht gar nichts, dann belügen wir uns nur selbst. Wir sind dann von der Wahrheit Lichtjahre entfernt.

9 Wenn uns unsere Fehler aber leidtun, wir kapieren, dass wir immer wieder Mist bauen, und das echt bereuen und es auch nicht verharmlosen, dann kann man sich auf Gott verlassen: Er vergibt uns unseren Mist und macht uns sauber von dem ganzen Dreck, in dem wir gelegen haben.

10 Falls jetzt jemand von uns behauptet, er habe nie einen Fehler gemacht und nie gesündigt, dann machen wir Gott ja zum Lügner. Wir haben dann anscheinend nichts von dem begriffen, was er gesagt hat.

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Gottes Verheißungen
  3. Gottes Handeln
  4. Fragezeichen
  5. Erkenntnis des Tages
  6. Glauben ins Leben umsetzt

Schlüsselvers des Abschnittes

Wenn wir sagen, dass wir keine Sünden haben, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. (1Joh 1:8)

Gottes Verheißung


Gottes Handeln

  • Gott vergibt uns unsere Sünden! Alle.

Fragezeichen


Erkenntnis des Tages

  • Zu Vers 9 habe ich in einem Kommentarbuch gelesen: Um in Gemeinschaft mit Gott leben zu können, müssen wir JEDEN TAG unsere Sünde bekennen (mit Name und Hausnummer): Tatsünden, Unterlassungssünden, Gedankensünden, geheime und öffentliche Sünden. … …

Glauben ins Leben umgesetzt

  • Das hat bei mir genau ins Schwarze getroffen. Ja, ich bete jeden Tag. Ja, ich bitte Gott um die Vergebung meiner Sünden. Ja, auch das jeden Tag. Aber ich benenne sie in der Regel nicht mit Namen. Nur wenn etwas ganz Krasses geschieht. Aber so die täglichen „Gedankensünden“ – Nein.
  • Aber das muss nicht nur mir so gehen. In meiner Gemeinde führt jeden Sonntag ein anderer Bruder durch den Gottesdienst (nur der Prediger ist immer der gleiche). Kürzlich stand dort ein junger Bruder und erzählte von seiner Gemeinschaft mit Gott. Dass er nicht die sprichwörtliche „stille Zeit“ mit Gott hat. Seine Gemeinschaft mit Gott hat er in seinen Gebeten vor den Mahlzeiten mit seiner Familie, auch mitunter sehr lange, .dass die Suppe kalt wird. Benennt er dann vor anderen alle seine Sünden? Laut? Vor Frau und Kind? Ich weiß es nicht. Ich will das nicht weiter bewerten. Wenn es mir schon im stillen Kämmerlein schwer fällt, die Dinge beim Namen zu nennen. Nein, ich bewerte nicht, ich kann es mir nur nicht vorstellen, dass ich es könnte.
  • Und das ändert sich ab sofort. Jetzt. Gleich.

o o o o o

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s