Einschub: Auf der Welt – aber nur auf der Durchreise

Jesus sagte, dass er seine Jünger zwar in die Welt sendet, sie aber nicht zur Welt gehören (Johannes 17:16+18). Wir können die Welt, und was sie bietet, genießen. Entscheidend ist, dass wir eine gewisse Ausgewogenheit aufrechterhalten und uns nicht zu sehr an sie hängen (siehe 1. Johannes 2:15). Wir sollen als Fremde, als Ausländer in der Welt leben und uns bewusst sein, dass wir nur auf der Durchreise sind. Diese Welt ist nicht unser Zuhause. Gott ist unsere Heimat und wir sind auf dem Weg dahin, für immer ganz in seiner Gegenwart zu leben.

Eine Art und Weise, festzustellen, ob Dinge uns mehr bedeuten, als sie sollten, ist zu beobachten, wie wir reagieren, wenn unser Eigentum beschädigt wird oder verloren geht. Das können wir schade finden, aber es sollte uns nicht umhauen, Was würden Sie tun, wenn Ihr Partner oder Kind Ihr Lieblingsstück kaputt machen würde? Meine Tochter und ich haben neulich an alte Zeiten gedacht und sie erzählte: „Mama, als ich damals aus Versehen die neue Flasche deines Lieblingsparfüms zerbrochen habe, da hast du etwas zu mir gesagt, das mir eine Menge bedeutet. Du sagtest: „Mach dir deswegen keinen Kopf. Du bist mir wichtiger als das Parfüm.“ Ich habe nicht immer so liebevoll reagiert, aber bei dieser Gelegenheit war es so, und das hat meine Tochter behalten. Ich bitte Sie dringend: Tun oder sagen Sie nie etwas, das in Menschen den Eindruck hinterlässt, sie seien nicht so wichtig wir irgendwelche Dinge.

Ich bin überzeugt, dass Gott uns auf diesem Gebiet prüft, um uns zu einer angemessenen Einstellung zu verhelfen. Paulus schreibt, dass er gelernt hat, zufrieden zu sein, egal, ob er Überfluss erlebt oder Mangel (siehe Philipper 4:12). Wir mögen durch Zeiten des Wohlstandes und Zeiten der Not gehen, doch wenn wir ruhig bleiben und uns nicht beirren lassen, egal, was geschieht, dann wissen wir, dass Dinge nicht unrechtmäßig im Griff haben. Gott will, dass es uns gut geht und wir das Beste genießen, was das Leben bietet – und dass wir ihm den Vorrang vor allem geben. Ein Mann sagte mal: „Ich bin sehr reich, doch als ich an Krebs erkrankte, wandte ich mich zuerst an Gott und nicht an die beste Bank der Vereinigten Staaten.“

Wenn alles andere nicht mehr da ist – und das wird eines Tages so sein -, dann ist Gott da. Ihm müssen wir den Vorrang in unserem Leben einräumen. Ohne irgendetwas sind wir auf die Welt gekommen und genau so verlassen wir sie wieder. Wir können weder Geld noch Sachen in den Himmel mitnehmen. Deshalb ist es weise, diese Dinge auf der Erde nicht zu verehre.

(Joyce Meyer, Studienbibel)

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