Tag 96 – 1. Johannes 3:1-6

1 Kriegt ihr das mit, wie riesengroß die Liebe ist, die Gott für uns hat? Wir dürfen uns nicht nur seine Kinder nennen, wir sind es auch tatsächlich! Darum will die Welt auch nichts von uns wissen, weil sie eben Gott nicht kennt.

2 Ihr Lieben, wir sind ja schon Gottes Kinder und gehören zu seiner Familie. Man weiß aber noch nicht, wie wir sein werden, wenn Jesus uns vollkommen gemacht hat. Wir werden aber auf jeden Fall so sein, wie er auch ist. Wir werden ihn dann auch richtig sehen können, so wie er wirklich ist!

3 Jeder, der diese Hoffnung hat, wird alles dafür geben, radikal für Gott zu leben, genauso wie Jesus es ja auch getan hat.

4 Wer Sachen tut, die Gott nicht will, hat augenscheinlich keinen Bock auf das, was Gott sagt, und damit sündigt er.

5 Ihr wisst ja, dass Jesus zu uns gekommen ist, um das Problem der Sünde endgültig aus dem Weg zu räumen. Er selber hat aber nie gesündigt.

6 Jeder, der ihm ganz nahe ist, kann gar nicht mehr sündigen. Wenn jemand trotzdem weitersündigt, ist er Christus noch nicht richtig begegnet und hat nichts von ihm verstanden.

  1. Der Schlüsselvers des Buches/Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt

Der Schlüsselvers des Abschnittes

Jeder, der in ihm bleibt, sündigt nicht; jeder, der sündigt, hat ihn nicht gesehen noch ihn erkannt. (1Joh 3:6)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Mit diesem Vers 6 habe ich gehadert. Wie jetzt? Wir sündigen doch alle, egal ob gläubig oder nicht. Dafür ist doch Jesus ans Kreuz gegangen. Auch für künftige Sünden … ??? …

Bei William MacDonald lese ich dazu:

Dieser Vers zeigt den Unterschied zwischen dem echten Gläubigen und dem, der nie wiedergeboren wurde. Von einem wahren Gläubigen kann man definitiv sagen, dass er nicht ständig sündigt. Johannes spricht hier nicht von einzelnen sündigen Handlungen, sondern von ständigem, gewohnheitsmäßigen und charakteristischem Verhalten. Dieser Vers bedeutet nicht, dass, wenn ein Christ eine einzelne Sünde tut, er seine Errettung verliert. Sondern er bedeutet, dass, wenn ein Mensch gewohnheitsmäßig sündigt, er folglich nie wiedergeboren ist.
Natürlich erhebt sich die Frage: „Wann ist denn Sünde zur Gewohnheit geworden? Wie oft muss jemand eine bestimmte Sünde tun, damit sie zu einem charakteristischem Verhalten führt?“ Johannes antwortet darauf nicht. Er will, dass jeder Gläubige sich vorsieht und überlässt dem einzelnen Christen selbst die Last des Beweises.

Mit dieser Erklärung kann ich natürlich gut leben. Aber wenn ich diesen einzelnen Vers 3 lese, dann kann ich diese Erklärung, mag sie auch richtig sein, nicht erkennen.

Glauben ins Leben umgesetzt

Wie auch immer es Johannes gemeint hat, Sünde ist schlecht, jeder sündigt und jeder solle aufpassen, dass er nicht fällt.
Heute gerade lese ich, dass dieser Koch Alfons Schuhbeck der Steuerhinterziehung angeklagt ist. Jeder wird nun denken, der es in den Medien liest: „Was der nun auch? Können die den Rachen nicht voll genug kriegen? Der machte doch immer so einen bescheidenen Eindruck!“
Vorsicht! – Kann ich nur sagen. Seine Sünde ist öffentlich geworden. Und meine? Meine schlummert unter der Decke. Also erst bei sich selbst anfangen, dann mit den Fingern auf andere zeigen! Was nicht heißen soll, dass das nicht strafrechtlich verfolgt werden sollte. Wer gegen geltende Gesetze verstößt, muss auch mit der Konsequenz leben.
Soll heißen, ich bleibe bei mir und gucke mich bei meinen Sünden um und habe genug zu tun, sie vor Gott zu bekennen und aufzupassen, dass sie nicht wieder passieren.

o o o o o

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