Einschub: Edelsteine #14

Seht euch vor, dass ihr nicht verliert, was wir erarbeitet haben … Wer bei der Lehre Christi bleibt, der hat den Vater und den Sohn.
(2Joh 8,9)

Gott will so viel für uns tun. Er sehnt sich danach, sich selbst und seine Liebe in uns zu offenbaren und aus uns in Christus eine neue Schöpfung zu machen. Er will eine neue Natur in uns schaffen, die die Herrlichkeit Jesu widerspiegelt. Unser Verstand kann sich nicht einmal die Hälfte von dem vorstellen, was Gott für uns bereithält. Aber alles, was Gott tun kann, ist an die Bedingung geknüpft, dass wir das tun. Wir müssen jedem seiner Wünsche gehorchen und seinen eigenen Willen mit seiner Selbstsucht und dem Wunsch, eigene Wege zu gehen, überwinden. Das größte Hindernis für unser geistliches Wachstum, das ich kenne, ist unser eigenes Ich und nicht die Welt oder der Teufel, obwohl beide uns versuchen. Trotzdem vertraut uns Gott weiterhin. Er lässt uns viele wunderbare Dinge für ihn tun.

„Seht euch vor,“ schrieb Johannes. Er wusste, dass Gottes Verheißungen an Bedingungen geknüpft sind. Er wusste auch, wie gerne der Vater gibt, und kannte seinen Wunsch, uns zu segnen. Wenn wir bei der Lehre Christi bleiben, und in ihr leben, dann werden beide, der Vater und der Sohn, in uns wohnen. Gott wird unser Herz zu seinem Wohnort machen. Gottes Wort ist voller Verheißungen. Gott will, dass wir gesund sind und dass unsere Liebe füreinander reicher wird. Er möchte, dass es uns an nichts Gutem fehlt. Gott steht uns Tag und Nacht zur Verfügung. In Matthäus 28:20 sagt Jesus: „Siehe ich bin bei euch alle Tage …“ Er ist treu.. Er verheißt uns, für all unseren Mangel zu sorgen, und tritt für uns ein. Obwohl Gott uns noch mehr geben will, als wir uns ausdenken und erbitten können, hält es Johannes für nötig, uns zu waren: „Seht euch vor, dass ihr nicht verliert, was wir erarbeitet haben.“

Nach dieser Warnung gibt uns Johannes ein Gegenmittel, dass uns von jeder Möglichkeit des Rückfalls retten wird. Der Christ, der Gottes Segen erbittet für Aktionen, die er selbst begonnen hat, ist ein Christ, der schließlich versagen wird. Er bittet um Gottes Versorgung, damit er seinen eigenen Willen tun kann, er vertraut seiner eigenen Fähigkeit, ein eigenes christliches Leben führen zu können. Aber die Antwort sieht anders aus. Wir müssen uns vorsehen, wir dürfen nicht unsere Fähigkeit, Gottes Willen zu erfüllen, vertrauen. Darum müssen wir im Vater und im Sohn bleiben. Dann wird all dein Vertrauen und deine Hoffnung in Gottes Fähigkeit liegen, dass er dich bis zum Ende retten wird. Lerne schnell, dass du es nicht kannst, dass aber Gott es kann! „Nun lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir“ (Gal 2:20). Hat Jesus nicht selbst gesagt: „Aus mir selbst kann ich nichts tun“? Wenn du deinen eigenen Willen Gottes Willen unterworfen hast, dann vermagst du jetzt alles durch den, der dich stark macht.

Ein Edelstein für heute: „Ich gebe ihnen das ewige Leben, und niemals werden sie umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen“ (Joh 10:28).

(Tim Ruthven)

o o o o o

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s