Tag 112 – 1. Samuel 1:1-8

1 Damals lebte ein Mann in den Bergen von Efraim, der Elkana hieß. Seine Heimat lag in Ramatajim, im Gebiet von dem Clan Zuf. Sein Vater war Jeroham, sein Opa Elihu und sein Uropa Tohu. Tohu war ein Sohn von Zuf, der aus dem Familienstamm Efraim kam.

2 Elkana hatte zwei Ehefrauen, was damals normal war. Die eine hieß Hanna und die andere Peninna. Peninna hatte kein Problem, Kinder zu kriegen, Hanna aber schon, sie hatte noch keine Babys bekommen.

3 Einmal im Jahr ging Elkana mit seiner ganzen Familie nach Schilo. Dort redeten sie dann immer mit Gott, dem Chef der ganzen Welt. Sie brannten auch ein paar Opfer für ihn ab, wenn sie dort waren. Zu der Zeit hatten da gerade Pinhas und Hofni den Job als Priester. Beides waren Söhne vom Eli.

4 Beim Opferessen bekamen immer alle Familienmitglieder von Elkana ihr Stück zugeteilt. Auch seine Frau Peninna und alle Söhne und Töchter kriegten ihr Stück Fleisch auf ihren Teller gepackt.

5 Hanna kriegte von ihm aber ein extragroßes Filetsteak, weil er in sie ein bisschen mehr verknallt war als in seine andere Frau. Und das, obwohl sie eigentlich keine Kinder kriegen konnte.

6 Peninna kriegte das natürlich mit und würgte deswegen Hanna immer einen rein, weil sie keine Kinder kriegen konnte.

7 Besonders schlimm war es in der Zeit, wenn sie einmal im Jahr zu dem krassen Zelt von Gott gingen. In diesem Jahr übertrieb sie das Ganze aber völlig, so dass Hanna voll deprimiert und auch magersüchtig wurde.

8 Ihr Ehemann Elkana fragte sie abends: „Was ist los, Hanna? Warum weinst du? Und warum isst du nicht mal was? Warum bist du so depressiv? Ich bin doch wichtiger als zehn Söhne auf einmal, oder?“

  1. Mein Schlüsselvers Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Und ihre Gegnerin [Peninna] reizte sie [Hanna] mit vielen Kränkungen, um sie zu demütigen, weil Jahwe ihren Mutterleib verschlossen hatte.
(1Sam 1:6)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Zwei Frauen – ein Mann.
Ich hab keine Ahnung, warum Gott es zuließ, dass in der biblischen Geschichte ein Mann mehrere Frauen haben darf.
Aber angelegt ist die Sache: ein Mann und eine Frau, Adam und Eva.
Und es gibt in der Bibel keine Familie mit mehreren Frauen, die glücklich war. Ich kenne jedenfalls keine.
Wenn Gott dies zugelassen hat, warum auch immer, gesegnet hat er diese auf keinen Fall.

Glauben ins Leben umgesetzt

Wie soll ich diese Erkenntnis ins Leben umsetzen? Ich bin allein, verwitwet und werde ich nicht wieder heiraten. Man sollte zwar nie „nie“ sagen, aber mein Entschluss steht fest. Eine Zusammenleben ohne Trauschein ist nicht in Gottes Sinn und kann er nicht segnen. Diese Erfahrung habe ich jetzt bereits hinter mir. Und außerdem: Ich bin 62 Jahre, das Thema ist durch bei mir. Hat jetzt aber so gar nichts mit dem Thema „Ein Mann – eine Frau“ zu tn. Mein Thema ist: „Eine Frau – kein Mann“ ….

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich möchte mich zuerst bedanken! Ganz dolle bedanken! In meinem letzten Gebet, wusste ich noch nicht, wie ich den Nachmittag bei T. überstehen soll, wie ich es schaffen kann, ihr zu helfen. Aber auf wundersame Weise habe ich genau diesen Nachmittag, für diese Stunden eine Kraft gehabt, wie ich sie an mir überhaupt nicht mehr kenne. Ich bin so dankbar, und T. war mir so dankbar! Ich bin zwar hinterher völlig erschöpft gewesen, aber eben erst, als ich wieder zu Hause war.
Aber für dieses kleine Gottesgeschöpf war die Mühe es wert:

Es war einfach eine Erfahrung, dass du Kraft schenkst, auch wenn man meint, man hat sie nicht. Alles, was nach deinem Willen ist, lässt du Gelingen. Ich danke dir, für diese Erfahrung!
Beim Beten höre ich oft von anderen den Nachsatz „am Namen Jesu“. Das habe ich nie gemacht, weil ich damit nichts anfangen konnte und als bloße Formel wollte ich es nicht daher sagen. Ich bete immer zu dir „zum Vater“, so wie es im Mustergebet in der Bibel zu lesen ist, als die Jünger Jesus fragten, wie sollen sie denn beten.
Seit gestern weiß ich nun auch mit dem Zusatz „im Namen Jesu“ etwas anzufangen, ich weiß jetzt wie es gemeint ist, kann es aberim Moment keine Erklärung aufschreiben, es in Worte fassen. Aber ich möchte dir danken, dass ich jetzt die Erklärung bekommen habe und es nun mit gutem Gewissen auch sagen kann.
Und so lege ich dir wieder diesen Tag vor die Füße, führe, begleite und beschütze mich. Da ich weiß, dass alles, was geschieht erst an dir vorbei muss, werde ich alles annehmen, was dieser Tag mir bringen mag, weil du dein ok-Stempel draufgedrückt hast.
Das alles trage ich vor dich im Namen Jesu.

Amen

o o o o o

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