Tag 113 – 1. Samuel 1:9-18

9 An einem Tag passierte Folgendes: Als Hanna in Schilo zu Mittag gegessen hatte, stand sie auf und ging zum Eingang vom besonderen Zelt von Gott. Neben der Tür saß der Priester Eli auf seinem Schaukelstuhl.

10 Hanna hatte gerade mal wieder Heuleritis. Sie war total traurig und weinte sich bei Gott so richtig aus.

11 „Gott! Du bist der Oberchef über die ganze Welt! Jetzt sieh doch endlich, wie ätzend es mir geht, und hilf mir! Du darfst mich nicht vergessen! Bitte sorg dafür, dass ich ein Kind bekommen kann. Ich versprech dir auch was: Wenn ich einen Sohn kriege, dann soll er sein ganzes Leben lang radikal dir gehören. Als äußeres Zeichen dafür soll er niemals zu einem Frisör gehen, versprochen!“

12 Hanna betete dort voll lange zu Gott. Eli sah ihr die ganze Zeit zu. Ihre Lippen bewegten sich,

13 obwohl dabei kein Pieps aus ihrem Mund rauskam. Irgendwie dachte er, sie wäre wohl etwas stoned oder hätte zu viel gesoffen.

14 „Wie lange willst du hier noch total breit rumhängen?“, machte er sie an. „Geh erst mal nach Hause und penn deinen Rausch aus!“

15 „Ich bin nicht breit, echt nicht!“, sagte Hanna. „Ich bin nur echt unten und schieb voll den Depri. Darum hab ich hier die ganze Zeit mit Gott gelabert.“

17 „Ach so, dann geh jetzt mal entspannt nach Hause. Ich glaube, unser Gott hat dein Gebet gerade erhört!“

18 „O ja, bitte, Gott, mach, dass es wahr wird!“, rief Hanna aufgeregt. Dann zog sie ab. Ab dem Zeitpunkt aß sie wieder normal und hing nicht mehr den ganzen Tag depressiv in der Ecke rum.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Dabei legte sie [Hanna] ein Gelübde ab und sagte: „Jahwe, du Allmächtiger! Sieh doch das Elend deiner Dienerin an, denk an mich und vergiss mich nicht! Wenn du mir einen Sohn schenkst, dann soll er sein Leben lang dir, Jahwe, gehören. Und niemals soll sein Haar geschnitten werden.“
(1Sam 1:11)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Dieses „wenn, dann“ hat bei mir noch nie funktioniert. „Lieber Gott, wenn du dieses oder jenes tust, dann tue ich ganz bestimmt ….
Ich weiß nicht, ob man generell Gott auf diese Weise herausfordern kann.
Bei Hanna hat es ja geklappt, bei mir noch nie.
Aber vielleicht hat dies ja auch noch andere Ursachen. Vielleicht passten meine „Wünsche“ einfach nicht zu dem Plan, den Gott mit mir vor hatte???
Auf jeden Fall habe ich es schon sehr viele Jahre sein gelassen, auf diese Art Gott zu beten.

Glauben ins Leben umgesetzt

Ich denke, bei Hanna passte es einfach in die Heilsgeschichte Gottes oder wie auch immer. Für mich ist das so kein Weg, um bei Gott Gehör zu finden.

Mein Gebet für meinen Tag

Du großer Gott, gestern habe ich wieder ganz lange mit meiner Tochter telefoniert. Sie war wieder so verzweifelt, sucht ganz schlimm nach dem Warum. Warum es ihr passiert ist, dass A. sie verlassen hat und sie nun alles an der Backe hat, die Riesenschulden und ein unfertiges Haus, wo ihr doch alles so perfekt erschien. Nun kommt noch ihre großen Brandwunden an den Armen hinzu. Sie fühlt sich von allen so in Stich gelassen. Und ein bisschen hatte ich auch ein schlechtes Gewissen, weil ich dachte, sie hat es inzwischen geschafft und habe aufgehört für sie zu beten. Nun ist wieder dieser Gefühlseinbruch gekommen. Vater, ich bitte dich so so so sehr, hilf ihr, wieder stabil zu werden, gib ihr die Kraft, die sie braucht und verscheuche bitte diese unnütze Warum-Frage. Oder sag es ihr einfach, warum das so passierte. Ich bitte dich so sehr. Sie leidet nach einem 3/4 Jahr immer noch so sehr. Bitte nimm ihr auch diese Rachegedanken, dass A. in seiner neuen Beziehung ganz unglücklich wird und dass sie das erfährt und erlebt. Das ist nicht gut. Bitte, bitte hilf ihr!
Und ich möchte dir danken. Danke für die Videos, die ich gestern sehen konnte über die Sicht auf dein letztes Bibelbuch, die Offenbarung. Wie man sich ihr nähern kann. Und ich möchte unbedingt noch mehr darüber erfahren, nicht, weil ich jetzt das Datum für das Wiederkommen Jesu herauslesen möchte, sondern weil ich bisher eine Abneigung diesem Buch gegenüber hatte, weil ich es schlichtweg nicht verstehe. Aber vielleicht muss ich auch noch ein bisschen warten damit, es gibt sovieles, was ich noch von dir und deinem Wort lernen möchte!
Und ich möchte dir wieder für Mimi, dem Katzenbaby danken. Sie hilft T. so sehr gegen ihre Depressionen. Es ist so wichtig für T., auch ein bisschen Freude zu erfahren.
Und so lege ich dir heute wieder meinen Tag für die Füße und möchte dich bitten, mich zu beschützen und mit die Kraft zu schenken, die ich für diesen Tag brauche. Plane diesen Tag für mich genau und ich will annehmen, was kommt, egal, ob ich es gut oder schlecht empfinde. Es ist dein Plan für mich und der kann nur gut sein.
Das allen trage ich vor dich im Namen Jesu.
Amen.

o o o o o



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