Tag 114 – 1. Samuel 1:19-28

19 Am nächsten Morgen standen Elkana und seine Familie ganz früh auf und gingen noch mal ne Runde beim besonderen Zelt von Gott beten. Danach spazierten sie zurück nach Hause, Richtung Rama. Als Elkana das nächste Mal wieder mit seiner Frau schlief, erhörte Gott ihre Gebete.

20 Sie wurde schwanger und bekam neun Monate später einen Jungen. „Juhu! für dieses Kind hab ich voll lange gebetet!“, sagte sie immer wieder. So kam sie auf den Namen Samuel, was so viel bedeutet wie „Gott hat mich gehört“.

21  Als ein Jahr rum war, gingen Elkana und seine Familie wieder nach Schilo. Er ging dahin, weil er so ein Opferritual für Gott durchziehen wollte, was man einmal im Jahr macht. Dazu kam diesmal ein besonderes Opfer, was er Gott versprochen hatte, dafür, wenn Hanna schwanger wird.

22  Hanna hatte aber keinen Bock mitzukommen. „Mach das mal alleine!“, sagte sie ihrem Ehemann. „Wenn der Junge aus dem Alter raus ist, wo ich ihn an der Brust stillen muss, werde ich sowieso noch mal zum besonderen Zelt gehen. Dann schenke ich ihn nämlich Gott, und er soll ab dann auch für immer dort bleiben.“

23  „Ist in Ordnung. Tu, was du nicht lassen kannst“, antwortete Elkana. „Bleib erst mal zu Hause, bis er nicht mehr gestillt werden muss. Ich wünsche mir sehr, dass Gott die Sachen auch passieren lässt, die er diesem Kind schon versprochen hat!“ Hanna blieb also zu Hause und versorgte ihr kleines Samuelbaby.

24  Als er keine Milch mehr trinken musste, fuhren Elkana und sie mit ihm hoch nach Schilo, wo das besondere Zelt stand. Sie hatte noch einen Stier dabei, der drei Jahre alt war, dazu kamen noch ein Karton mit 12 Kilo Mehl und eine Flasche Wein.

25  Nachdem sie den Stier geopfert hatten, gingen sie zu Eli, um ihm ganz stolz den kleinen Jungen zu zeigen.

26  „Entschuldigen Sie“, sagte Hanna. „Auch wenn Sie sich vielleicht nicht mehr an mich erinnern können: Ich stand mal vor einiger Zeit genau hier am Zelt und war am Beten.

27  Und nun hab ich hier in meinem Arm die Gebetserhörung! Ich hatte um einen Sohn gebetet, und da ist er jetzt, Gott hat mich gehört!

28  Jetzt will ich auch mein Versprechen einhalten, was ich Gott damals gegeben hab. Dieses Kind soll sein ganzes Leben lang radikal zu Gott gehören!“ Anschließend beteten sie zu Gott.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Hier ist das Kind, um das ich damals gebetet habe. Jahwe hat mein Gebet erhört; er gab mir, worum ich ihn bat.
(1Sam 1:27)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Gebetserhörung.
Eine wunderbare Gebetserhörung. Immer wieder liest man in der Bibel, das um ganz konkrete Dinge gebetet wird und diese dann auch erhört werden. Sicher geschieht das innerhalb Gottes Heilsplanes, aber macht es schwierig, das auf sein eigenes Leben zu übertragen.

Glauben ins Leben umgesetzt

In der Regel bete ich ich nicht um ganz konkrete Dinge. Einfach deshalb, weil wir nicht im Wunschkonzert sind. Ich bitte, Gott gibt… Wenn es denn so einfach wäre.
Nichtsdestotrotz hatte ich in meinem Leben eine Unmenge von Gebetserhörungen. Manchmal konnte ich nur wenige Stunden darauf warten, manchmal dauerte es solange, dass ich schon gar nicht mehr daran gedacht habe. Aber eigentlich fast immer war es ein Ergebnis so ganz anders als ich es mir in meinem Hirn vorgestellt hatte, anders, aber besser. So ist Gott. Nach ein paar Jahren Pause, wo die Leitung zu Gott gekappt war (inzwischen weiß ich auch, warum), bekomme ich jetzt wieder die Antworten von Gott.
Ganz wichtig ist für mich das Vertrauen, dass Gott es richtig macht, egal, was ich mir so denke. Sein Wille ist entscheidend. Er ist Gott, er hat den Überblick, nicht ich. Ein ganz krasses Beispiel hatte ich vor Kurzem als ich von einem Arzttermin kam, einmal quer durch die Hauptstadt und dann bei der aller größtes Hitze irgendwo gestrandet bin, wo es nicht weiterging und ich sosososo fertig war, nicht mehr konnte, nicht weiter wusste und völlig verzweifelt war, flehte ich zu Gott: Bitte hilf!!!! Und man glaubt es kaum: Ich machte die Augen auf und ich stand genau an der richtigen Bushaltestelle. Nun könnte man meinen, dass ich da auch gestanden hätte, wenn ich nicht gebetet hätte, es in meiner Verzweiflung nur nicht gesehen habe. Sicher, ich sehe es anderes. Hätte ich nicht gebetet, wäre ich weiter panisch umhergestürzt. Aber Gott hat mir gesagt: Hallo, mach die Augen auf, du bist genau richtig. Punkt.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich möchte dir wieder ganz dolle danken, dass du einen Ausweg für meine Tochter geschenkt hast, einen Ausweg, der ihre schlimme Verzweiflung genommen hat, dass es ihr dadurch wieder deutlich besser geht. Einen Ausweg, den ich ihr zeigen konnte, obwohl ich nicht wusste, dass es einer für sie ist. Du hast gelenkt, geführt, gezeigt. DANKE!
Ich möchte dir auch nochmal für Mimi danken, dass sie T. Herz so erwärmt hat und behüte sie heute auf ihren weiteren Flug in ihr endgültiges Zuhause.
Vater, ich habe heute einen Augenarzt-Termin, wieder einmal quer durch die Stadt, bitte bring mich gut hin und zurück und gib den Arzt viel Weisheit und Wissen, dass er die richtige Entscheidung für mein rechtes Auge treffen mag.
Und so lege ich dir diesen Tag für die Füße, plane ihn genau und ich werde mich von dir führen lassen. Halte bitte Kummer und Schmerz von mir fern. Und … achte bitte auch auf meine Tochter, dass sie jetzt ihren Weg gehen kann. Das alles trage ich dir in Jesu Namen vor.
Amen

o o o o o

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