Tag 116 – 1. Samuel 2:11-17

11  Elkana ging dann wieder zurück in seine Hütte nach Rama. Der kleine Samuel blieb in Schilo, beim Priester Eli. Dort sollte er lernen, wie man -radikal für Gott lebt und ihm dient.

12  Die Söhne von Eli waren aber nicht sehr korrekt. Sie hatten keinen blassen Schimmer davon, was Gott eigentlich wollte, weil sie ihn gar nicht kennengelernt hatten.

13  Wenn zum Beispiel jemand von den Israeliten ein Tier für ein Opferessen am Kochen hatte, schickten die Söhne von Eli irgendeinen Angestellten vorbei. Er kam dann mit einer großen Gabel, und immer wenn die Leute gerade noch am Kochen waren,

14  stach er damit in den Kochtopf oder die Pfanne, und alles, was da dran hängenblieb, zockte er für die Priester ab. Irgendwann wurde das normal bei den Söhnen von Eli, alle Israeliten, die nach Schilo kamen, hatten das schon erlebt.

15  Immer bevor die Fettstücke vom Fleisch auf das Feuer vom Opfertisch, vom Altar, geschmissen wurden, kam einer von den Angestellten der Priester vorbei. Er sagte dann zu dem, der das Opfer Gott schenken wollte: „Gib mir mal was von dem Fleisch! Wir wollen das bei uns auf den Grill schmeißen. Der Priester will das deshalb nur roh haben und nicht, wenn es schon durch ist!“

16  Falls der Typ dann Einwände hatte und sagte, dass doch zuerst das Fett verbrannt werden muss, bevor der Priester was vom Fleisch haben kann, dann sagte der Angestellte: „Gib das Teil sofort her, sonst gibt’s was auf die Fresse!“

17  Weil die Söhne von Eli so drauf waren, rissen sie einen riesen Graben zwischen Gott und sich auf. Sie machten sich über Gott lustig, weil sie keinen Respekt vor den Opfern hatten, die ihm geschenkt wurden.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

… Sie kannten Jahwe nicht. 
(1Sam 2:12)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Sie kannten Gott nicht … Bei wie vielen Menschen ist das auch heute so? Wie viele gehen nur Weihnachten zur Kirche, wie viele nennen sich Christen, nur weil ihnen als Baby drei Tropfen Wasser auf den Kopf geträufelt wurde? Wie viele? Ich mag mich über keinen erheben. Jeder hat seinen eigenen Weg mit Gott. Und jeder Weg ist anders. Einzigartig und anders. Aber wie viele meinen, die Bibel ist nur bedingt Gottes Wort, nicht auf den neuesten „wissenschaftlichen“ Stand oder zu viel wurde durch Menschen verändert. Bei so mancher Bibelausgabe (wie die Volxbibel) stimmt das sicherlich. Aber die guten Übersetzungen wie die Elberfelder oder die Neue evangelische Übersetzung, die Schlachter usw. sind Gottes Wort. Davon bin ich überzeugt. Wie viele kennen Gottes Plan? Dabei ist es gar nicht so schwer. Gott hat Menschen für sich erschaffen, die ihn ähnlich sind, die glücklich sind und ihn anbeten. Das wollte er. Der Mensch hat sich dagegen entschieden. Aber Gott gibt seinen Plan nicht auf. Am Ende der Bibel hat er sein Ziel erreicht, lauter glückliche Menschen, die ihn anbeten, mit freiem Willen. Und wie sind mittendrin in dieser Geschichte. Jeder mag nun seine eigene Rolle, seinen eigenen Weg gehen. Eigentlich ist es so einfach, so klar. Eigentlich.

Glauben ins Leben umgesetzt

Ich bin dabei, genau diesen Weg für mich zu finden, Gottes Weg für mich. Immer dicht bei ihm, immer mit Standleitung nach oben … Und ich bin sososo froh, wieder auf diesen Weg zu sein!

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, heute ist mir in deinem Wort wieder bewusst geworden, wie auch heute so viele Menschen an dir vorbeileben, sie dich nicht erkennen. Es ist so schade. In den letzten Tagen habe viele Bibelstunden, Predigten und Vorträge über deine Erwählung gehört. Wie, wen und wann du erwählst. Es ist mir klar geworden, wie sehr du deine Menschen kennst, du genau weißt, wer dich liebt und wen du noch vor seiner Geburt erwählt hast. Es ist so großartig und für unser menschliches Hirn nicht zu erfassen, wie perfekt du in allen bist, wie vorausschauend. Durch den Glauben an dich und deinen Sohn (und nur durch den Glauben) gehöre ich zu deinem Team. Nein ich bin nicht überheblich und halte mich für etwas Besonderen. Nein, eher, viel eher das Gegenteil. Aber ich spüre es, ich fühle es, wie du mich gerade wieder an die Hand nimmst und mir zeigt wie richtig ich unterwegs bin. Dafür danke ich dir so sehr, wie auch für die ganzen vielen materiellen Dinge die ich habe, mehr als ich benötige, mehr, dass ich abgeben kann. Dafür hält mich meine Gesundheit klein. Aber auch dafür danke ich dir. Denn mit guter Gesundheit würde ich sicherlich meinen eigenen Weg gehen wollen, ohne dich. Ich kenne mich…
Nun möchte ich dich noch um Schutz und Behütung für diesen Tag bitten für meine Tochter, ihre beiden Jungs, für T. und für A. Bitte lass für uns alle den Tag gut werden. Gut in dem Sinne nach deinem Willen.
Und das trage ich im Namen Jesu vor dich.
Amen

o o o o o

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