Tag 120 – 1. Samuel 3:11-21

11  „Hör zu“, antwortete Gott. „Ich werde in Israel so heftige Sachen machen, die sind so krass, dass jeder, der nur davon hört, es nicht ertragen kann.

12  Die ganzen Sachen, die ich Eli und seiner Familie angedroht habe, werden jetzt passieren.

13  Ich hab ihm gesagt, dass ich seine Familie für immer dafür bestrafen muss, weil sie mich ständig dissen. Seine Söhne tun Sachen, die ich nicht will, das hat er auch schon lange kapiert. Aber er tut nix dagegen.

14  Das kann man nicht wiedergutmachen. Es gibt kein Opfer, was fett genug wäre, um diese Schuld wieder in Ordnung zu bringen. Echt jetzt!“

15  Samuel legte sich nach diesem Gespräch mit Gott erst mal wieder pennen. Am nächsten Morgen rollte er den Eingang vom besonderen Zelt hoch. Aber er hatte echt Schiss, Eli zu sagen, was Gott ihm klargemacht hatte.

16  Eli rief ihn zu sich: „Samuel, komm mal her, mein Junge!“ – „Ja, was gibt’s?“, antwortete er.

17  „Jetzt leg mal los: Was hat Gott dir gestern gesagt? Du musst mir absolut alles genau erzählen. Er soll dich sonst bestrafen, wenn du mir irgendwas verschweigst von den Dingen, die er dir gestern erzählt hat!“

18  Samuel erzählte ihm also die ganze Geschichte, er verschwieg nichts von dem, was Gott gesagt hatte. Elis Antwort war: „Gott ist eben Gott, und er soll tun, was er richtig findet!“

19  In den nächsten Jahren wurde Samuel immer älter und größer. Gott stand voll auf seiner Seite. Alle Sachen, die Gott gesagt hatte, passierten auch.

20  Jeder in Israel, von Dan bis Beerscheba, kapierte schnell, dass Gott Samuel als einen Typen ausgesucht hatte, der ständig Nachrichten von Gott reinbekommt. Deshalb nannte man Samuel einen Propheten.

21  Immer wieder redete Gott direkt mit ihm.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Da teilte ihm Samuel alles mit. Er verschwieg nichts. Eli aber sagte: „Er ist Jahwe. Er soll tun, was er für richtig hält.“
(1Sam 3:18)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Das ist schon krass. Samuel erzählt Eli, dass Gottes Gericht über ihn und seine Familie kommen werde, weil seine Söhne so ein ausschweifendes Leben geführt haben. Und Eli antwortet eben so, wie es der Vers sagt. Er akzeptiert Gottes Wort. Er erkennt die Souveränität Gottes an. Kein Heulen, kein Jammern, keine Ausreden, kein Diskutieren, kein Rechtfertigen, kein Nix. Wie würde es mir an seiner Stelle gehen?

Glauben ins Leben umgesetzt

Wenn ich mir so vor Augen führe, wie groß, wie gewaltig, wie souverän mein Gott ist, wie er jede Faser durchdringt, wie genau er alles kennt und weiß, wie ein Verbergenwollen unütz ist, Da kann man nur klein beigeben und sagen: Du bist Gott, du bist der Richter in allem.
Ich wünschte mir, Gott würde auch so klartext mit mir reden: Das und jenes machst du falsch. Ich habe es dir in der Bibel so und so erklärt, wenn du es nicht endlich einsiehst, musst du mit dem und jenem leben.
Aber leider ist kein Samuel in der Nähe, der es mir genauso klar sagen kann. So bleibt mir nur die Bibel, das Gebet und das achtsame Hinhören, ob ich in dieser lauten Welt Gottes Stimme erkenne.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich möchte dir ganz dolle danken, dass du meine beiden Bitten für T. und meine Tochter gehört hast und dich sofort gekümmert hast.
Meine Tochter rief an und meinte ganz locker, dass es ihr wieder besser gehe (ohne ersichtlichen Grund) und sie jetzt A. ziehen lassen kann. Perfekt.
T. schrieb mir eine Nachricht, dass sie bei ihrer Therapeutin war und es ihr das sehr geholfen hat, es ruhiger zu sehen. Auf meine Frage, was denn die Therapeutin gesagt hätte, antwortete sie auch nichts anderes als sie schon von mir hörte. Offensichtlich brauchte sie es noch ein zweites Mal. Auch hier ging es ihr sichtbar besser. Ich weiß genau, dass bei beiden Sachen du die Finger im Spiel hattest. Wie kann es sonst sein, dass es beiden soviel besser geht, auch wenn es nicht einen wirklichen Grund, ein durchgreifendes Ereignis gab. Du bist so wunderbar! Bisher hatte ich immer gesagt, dass ich für die beiden bete. Jetzt getraue ich es mir nicht mehr so richtig. Da es nun schon ein paar Mal so war, könnten sie meinen, ich bräuchte nur für sie zu beten und alles Unwohlsein löst sich in Luft auf. Gott als ausschließlichen Wünsche-Erfüller … Also behalte ich es erstmal für mich und freue mich darüber, dass es beiden besser geht. Es belastet mich schon sehr, wenn die beiden so verzweifelt sind und ich nicht wirklich helfen kann.
Und nun komme ich wieder vor dich und bitte dich, behüte und beschütze mich auch in den kommenden heißen Tagen, dass ich sie gut verkrafte und überstehe. Bitte halte Kummer und Schmerz von mir fern. Nimm diesen Tag und lass all das geschehen, was gut und richtig für mich ist und ich will alles annehmen, auch wenn mir etwas nicht gefällt oder passt. Alles, was geschieht muss vorher an deinem Tisch vorbei. Du bist der Souverän und hast alles im Blick und im Griff.
Amen

o o o o o

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