Tag 121 – 1. Samuel 4:1-11

1  Mittlerweile hatte Samuel einen voll guten Ruf in Israel, alle hörten auf das, was er zu sagen hatte. In der Zeit gab es mal wieder Krieg mit den Philistern. Die hatten ihre Armee bei Afek stationiert, die der Israeliten war bei Eben-Eser.

2  Die Philister zettelten einen Bodenkrieg an, und nach einem langen Kampf wurden durch ihre Soldaten ungefähr 4000 Männer der Israeliten auf dem Schlachtfeld getötet.

3  Als die restlichen Männer der Armee wieder in das Lager zurückkamen, waren die Chefs der Israeliten erstmal ratlos. „Wie konnte Gott so was zulassen? Warum haben wir heute gegen die Philister verloren?“ Nach einer langen Sitzung beschlossen die Chefs, dass sie eine Abteilung nach Schilo schicken wollten. Sie sollten die Kiste mit den Gesetzen holen und einfach mit ins Lager bringen. „Dann ist Gott ja auch voll bei uns, und er wird uns helfen, die Feinde zu besiegen!“, war der Plan.

4  Die Abteilung fuhr also nach Schilo, um die Kiste abzuholen. Gott selber war ja immer unsichtbar über den beiden Engelsfiguren am Start, die oben auf dem Deckel angebracht waren! Die Priester Hofni und Pinhas (zwei Söhne von Eli) begleiteten die Kiste.

5  Als die dann im Lager der Israeliten ankam, klatschten die Soldaten derart laut los, dass der ganze Boden davon dröhnte.

6  Die Philister hörten den Alarm und fragten sich, was da abgeht: „Hä? Was ist da denn los? Warum freuen sich die Israeliten so laut?“ Irgendwann war klar: Die Kiste mit den Gesetzen ist im Lager!

7  Jetzt machten sich die Philister plötzlich in die Hose. „Scheiße! Bei denen ist Gott höchstpersönlich gerade ins Lager gekommen! Das packen wir nie, gegen den hat noch niemand gewonnen!

8  Wer kann uns jetzt noch vor diesem heftigen Gott beschützen? Das ist doch dieser Gott, der die ganze Armee der Ägypter auf einmal kaputt gemacht hat!“

9  Aber dann feuerten sie sich gegenseitig an: „Los jetzt, das ziehen wir durch! Das packen wir! Wir sind Philister! Kämpft wie Männer! Oder habt ihr Bock, von den Israeliten gefangen genommen zu werden? Dann müssen wir am Ende noch unter Knebelverträgen den Rest unseres Lebens für die arbeiten! So haben wir es ja auch mit ihnen gemacht! Also kämpft um euer Leben!“

10  Es kam zu einer großen Schlacht, und den Israeliten wurde eine heftige Niederlage beigepult. Die Soldaten flohen in alle Richtungen, jeder dorthin, wo er herkam. 30 000 Soldaten starben an diesem Tag.

11  Hofni und Pinhas, die beiden Söhne von Eli, wurden auch erschossen. Das Schlimmste war aber, dass die Kiste mit den Gesetzen von den Philistern geklaut wurde.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

…Warum hat Jahwe zugelassen, dass die Philister uns heute besiegt haben? …
(1Sam 4:3)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Tja, warum hat er das zugelassen? Das ist immer wieder DIE Frage, wenn etwas Schlimmes passiert, was wir nicht verstehen. Es ist vor allem immer DIE Frage von Nicht-Christen: „Wie kann Gott das zulassen? Wenn es denn einen gäbe … Wie kann er das tun?“ Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Alle fragen, warum er das tut, keiner fragt sich: Gott, was kann ICH tun? Nicht: was kann Gott für MICH tun, sondern was kann ich für Gott tun? Gott ist doch nicht unser „Wünsche-Erfüller“ Sicher gibt es richtige schlimmer Dinge, die wir so gar nicht verstehen, aber darum geht es hier in diesem Bibeltext nicht. Israel hatte Gott nicht gefragt, was sie tun sollen, was er will, sondern sind Kraft ihrer Wassersuppe los gerannt. Dann haben sie die Bundeslade geholt und fühlten sich auf der sicheren Seite. Nein! Sie glaubten an die Budneslade, nicht an Gott. Sie glaubten an eine Holzkiste mit Gesetzen drin, nicht an den lebendigen Gott. Und dieser hat es hier ganz deutlich gemacht.
Ich kann mir auch kein Holzkreuz ins Wohnzimmer hängen und daran glauben, dass dieses Stück Holz von nun an mir Glück bringt.
Gott möchte eine lebendige Beziehung mit uns nicht einen toten Glauben an Dinge.

Glauben ins Leben umgesetzt

Ich mag keine Holzkreuze im Wohnzimmer, ich mag nicht mal ein Kreuz an einer Kette um den Hals. Das ist für mich tot. Was ich aber habe, ist ein Fisch auf dem Schlüsselband. Ichthýs – das Erkennungs- und Geheimsymbol der ersten Christen. Jetzt wird ja in der Öffentlichkeit oft diskutiert: öffentliches Holzkreuz gegen Kopftuch der Muslime. Ich finde, dass man das nicht vergleichen kann. Das Kopftuch der Muslime ist ja nicht nur ein Zeichen der Muslime, sondern auch Bedeckung der Haare, wie die Bedeckung des gesamten Körpers der Frauen, um nicht männliche Blicke auf sich zu ziehen. Was mir bei diesen Außentemperaturen von über 30 Grad doch sehr schwierig vorkommt, ich aber auch das ganze Gegenstück der deutschen Mädels sehe, die fast gar nix anhaben. Beides Extreme, die ich nicht mag. Aber das ist meine ganz persönliche Meinung.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich danke dir, dass ich die heißen Tage einigermaßen gut hinbekomme. Und besonders dafür, dass ich nicht arbeiten muss wie so viele in diesem Land.
Ich danke dir auch dafür, dass A. eingelenkt hat und nun doch die Hälfte der Wasserkosten trägt und D. sich bei ihm entschuldigen konnte. Ich finde es wunderbar, wie du es gerichtet und geführt hast. Und ich möchte dich auch ganz dolle bitten, sei bei A., beschütze und behüte ihn in seiner derzeitigen Situation, die ich zwar nicht genau kenne, aber du kennst sie und weißt, dass er es gar nicht einfach haben kann. Ich danke dir auch, dass du mir in Fragen für die Steuer eine Lösung gegeben hast, die ich nicht auf dem, Schirm hatte. Ich bin dir sosososo dankbar. Bitte beschütze und behüte heute auch T., sie fährt zu ihrer Therapeutin. Sie mag bitte heute wieder die richtigen Worte finden, dass T. nicht verzweifelt. Und mir gib bitte heute die Kraft, dass ich endlich die Klappbox abarbeiten kann, dass ich mich besser fühlen kann. Bitte beschütze und behüte mich an diesem Tag, halte Kummer und Schmerz von mir fern, gib mir all die Kraft die ich brauch, um die Dinge zu tun, die für dich wichtig sind, erweitere bitte mein Gebiet und gib mir dann dafür die Kraft. Das alles lege ich dir zu Füßen im Namen Jesu
Amen

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