Tag 128 – 1. Samuel 7:1-6

1  Die männlichen Bewohner der Stadt Kirjat-Jearim holten die Kiste dann ab und brachten sie in das Haus von Abinadab, das in einem Vorort auf einem kleinen Berg stand. Eleasar, ein Sohn von Abinadab, wurde speziell dafür ausgesucht, für den Rest seines Lebens auf die Kiste aufzupassen.

2  Dort stand sie dann über zwanzig Jahre. In der Zeit tat es allen Israeliten voll leid, dass sie so assig mit Gott umgegangen waren. Alle waren sehr traurig, dass Gott sich deswegen von ihnen entfernt hatte.

3  Irgendwann sagte Samuel zu den Leuten: „Also, wenn ihr wirklich wieder radikal mit Gott leben wollt, dann solltet ihr erst mal schleunigst eure ganzen Plastikgötter auf den Müll schmeißen! Zieht volles Rohr eurer Leben mit Gott durch und tut nur das, was er gesagt hat! Dann wird er euch auch von diesen Philistern befreien.“

4  Die Israeliten merkten, dass Samuel total recht hatte. Sie kloppten ihre ganzen Plastikgötter in die Tonne und beteten nur noch zu ihrem Gott.

5  Als Nächstes schickte Samuel eine Rundmail an die Männer mit der Aufforderung, dass jeder sofort nach Mizpa kommen sollte: „Ich werde dort mit Gott reden und für euch beten!“

6  Und alle kamen! Die Männer trafen sich in Mizpa und gaben dort vor Gott ihre ganze Schuld zu, ohne irgendwelche Ausreden. Den ganzen Tag wurde nichts gegessen, alle beteten zu ihm und baten Gott um Verzeihung: „Wir haben Mist gebaut! Tut uns leid!“ Dort gab es dann auch die ersten Gerichtsverhandlungen, wo Samuel als Richter die Probleme zwischen den Leuten regeln musste.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

… Wenn ihr mit eurem ganzen Herzen zu Jahwe umkehren wollt, dann schafft die fremden Götter und Astarten fort! Wendet euer Herz Jahwe zu und dient ihm allein. …
(1Sam 7:3)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Die Bundeslade war wieder zurück und trotzdem jammerten die Israeliten herum. Es ging ihnen nicht gut.
Nicht die bloße Existenz eines Holzkreuzes an der Wand schafft Frieden im Herzen. Man muss sich schon wieder ganz Gott zuwenden und die alten Götzen abschaffen.

Glauben ins Leben umgesetzt

Unsere Götzen heute, sind nicht unbedingt irgendwelche Plastikpüppchen, sondern die Dinge, wo unser Herz hängt. Das kann so vieles sein. Auto, Haus, Geld, Karriere, Sport, Computer … Nichts gegen all das, aber auf die richtigen Prioritäten kommt es an. Wenn schon eines davon mein Leben so sehr beeinflusst, dass es nur noch mein Denken bestimmt, dann ist etwas nicht in Ordnung. Jahrelang war mein Lieblingsbibelvers Matthäus 6:33 „Euch soll es zuerst um Gottes Reich und Gottes Gerechtigkeit gehen, dann wird er euch alles Übrige dazugeben.“ (Heute habe ich noch ein paar mehr Lieblingsverse)
Klingt sehr einfach und auch wieder nicht. Christsein erschöpft sich nicht in sonntägliche Kirchenbesuche und vielleicht noch ein ehrenamtliche Tätigkeit. Christsein ist ein „Lebenseinstellung“, und das 24/7, rund um die Uhr.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich habe ein schlechtes Gewissen. Gestern habe ich hier nicht mein Gebet aufgeschrieben, also auch nicht die Bitte für T. Nun schrieb sie mir am Abend, dass sie einen schlechten Tag hatte. Besser gesagt, es ging ihr richtig, richtig schlecht. Es lief alles schief. Es ist schon bescheuert, dass ich mir eine „Mitschuld“ gebe. Dabei weiß ich, dass sie auch schon etwas tun müsste, dass es ihr besser geht, dass es nicht ausreicht, wenn du ihr immer wieder hilfst, sie aber immer und immer wieder die gleichen Fehler macht und sie diese gar nicht als solche empfindet oder annimmt. Da liegt doch der Hase begraben. Nun will ich nicht schon wieder oberklug daher kommen. Ich selbst war taub für meine eigenen gemachten Fehler. Bitte, bitte hilf ihr, sie zu erkennen und dass sie sich dir zu wendet. Bitte, bitte hilft ihr!
Ich möchte dich auch für A. und D. bitten, beschütze und bewahre sie und zeig ihnen den Weg zu dir.
Und so lege ich dir meinen Tag wieder vor die Füße, dankbar für das, was du alles für mich tust, wie du dich um mich kümmerst. Manchmal bin ich sprachlos über die Wege, die du findest. Bitte lass es einen Tag nach deinen Willen werden und ich werde annehmen all das, was kommt. Erweitere bitte mein Gebiet und zeig mir bitte, wo ich für dich nützlich sein kann.
Das alles trage ich vor dich im Namen Jesu.
Amen.

o o o o o

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