Tag 129 – 1. Samuel 7:7-17

7 Als die Regierungsmacht der Philister davon Wind bekam, dass sich alle Israeliten in Mizpa getroffen hatten, riefen sie ihre ganze Armee zusammen, um gegen sie in den Krieg zu ziehen. Die Israeliten bekamen voll den Schiss, als die Nachricht im Radio kam.

8 Bei Samuel ging in einer Tour das Telefon: „Bitte hau jetzt nicht ab!“, oder: „Du musst bei Gott ein gutes Wort für uns einlegen!“, oder: „Gott muss uns jetzt retten!“, sagten die Leute zu ihm.

9 Samuel organisierte erst mal ein Lamm und verbrannte das als Abfackelopfer für Gott. Dabei betete er volles Rohr zu Gott. Er fragte ihn, ob eine Rettung von Israel nicht drin sei. Gott hörte auf seine Gebete.

10 Die Philister rückten mit ihrer Armee immer näher an die Israeliten ran. Samuel war die ganze Zeit dabei, Opfer für Gott durchzuziehen. Plötzlich gab es einen total krassen Donner am Himmel, der direkt über den Philistern losbrach. Das Ding kam so heftig, dass die Philister voll die Panik bekamen, umdrehten und durcheinander wegrannten.

11 Die Soldaten der israelitischen Armee zogen dann von Mizpa aus ins Schlachtfeld und verfolgten sie bis hinter Bet-Kar. Das Ganze endete in einer vernichtenden Niederlage für die Philister.

12 Samuel ließ zwischen Mizpa und Jeschana ein Denkmal errichten. Auf dem Stein wurde der Satz eingemeißelt: „Bis hierher hat Gott uns ge- holfen“. Daher hat der Stein auch seinen Namen „Eben-Eser“, denn das bedeutet so viel wie „Stein der Hilfe“.

13 Die Niederlage der Philister war so derbe, dass sie sich nicht mehr trauten, in das Land von den Israeliten einzufallen. In der ganzen Zeit, wo Samuel an der Macht war, kamen die Philister nicht wieder richtig klar, Gott sorgte dafür.

14 Die ganzen Gebiete zwischen Ekron und Gat, die die Philister den Israeliten weggenommen hatten, wurden wieder zurückerobert, inklusive der Städte. Mit den Amoritern vor Ort lebten sie dabei die ganze Zeit in Frieden.

15 Samuel hatte sein ganzes Leben den Job als Richter für die Israeliten an der Backe.

16 Einmal im Jahr machte er eine Tour und besuchte Bet-El, Gilgal und Mizpa. Dort hielt er auch immer öffentliche Gerichtsverhandlungen ab und sorgte so für Recht und Ordnung.

17 Den Rest der Zeit hatte er seinen Amtssitz in seiner Heimatstadt Rama. Hier baute er auch einen Altar für Gott auf.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

 … „Bis hierher hat uns Jahwe geholfen“ …
(1Sam 7:12)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Israel erkannte (wiedereinmal), dass ihnen nur Gott helfen konnte und vertrauten auf die Kraft ihrer ehrlichen Gebete.
Und Gott half! Die Philister wurden geschlagen.
Zur Erinnerung setzten sie einen Gedenkstein.
Arno C. Gaebelein schreibt zu diesen Bibelvers folgendes (ich finde das sooo gut, dass es blöd wäre, es in eigenen Worten umzuformulieren):

„Zwischen Mizpa und Schen wird ein Gedenkstein aufgerichtet, den Samuel ‚Eben-Eser‘ nenn: ‚Stein der Hilfe‘, ‚Geholfen – doch nur bis hierher – von Tag zu Tag und von Ort zu Ort – nicht bedingungslos, noch völlig, noch ein für allemal, abgestimmt auf das, was wir tragen können.'“

Wow.

Glauben ins Leben umgesetzt

Es ist so gut und so wichtig, sich immer wieder zu erinnern, wie Gott in meinem Leben schon geholfen hat, wo er da war und es ohne ihn ganz anders ausgegangen wäre. Das zu wissen, macht die Zuversicht, dass er das immer wieder tut, dass er immer wieder hilft, wenn es dick kommt. Die einzige Bedingung ist, dass ich in seiner Nähe bleiben. Und genau das will ich tun. Ich hoffe so sehr, dass mir das gelingt.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich danke dir, dass du mir heute gezeigt hast, wie wichtig es ist, immer bei dir zu bleiben, dass deine Hilfe immer nur bis zum „Jetzt-Zeitpunkt“ gilt. Und ich danke dir, dass es immer wieder ein „Zurück“ gibt, wenn es mir nicht gelingt, solange jedenfalls bis du endgültig in diese Geschicke der Welt eingreifst und alles richten wirst.
Ich danke dir auch, dass die letzte Nacht gut war. Ich habe gemerkt, wie sehr mich diese Hitze belastet hat und danke dir dafür, dass du mir genau in dieser Zeit die Möglichkeit gezeigt hast, mich ganz intensiv mit deinem Wort zu beschäftigen, dass ich ganz viele Vorträge hören darf, weil ich zur Zeit zur Untätigkeit gezwungen bin. Ist schon irre, wie alles passt. Und letztendlich hast du ja auch youtube erfunden, das mir den Zugang zu vielen Vorträgen erst ermöglicht. DANKE!
Und nun lege ich dir wieder den heutigen Tag vor, beschütze und behüte T., A., D. und mich. Und natürlich auch N. und J. Gib mir Kraft für diesen einen Tag, dass ich ihn gut durch stehe. Erweitere mein Gebiet und halte Kummer und Schmerz von mir fern. Plane diesen Tag für mich ganz genau und ich will alles so annehmen, als käme alles direkt von dir.
Und bitte, pass heute auf T. sehr gut auf, ihr Trauma hat wieder durch einen doofen Trigger voll zugeschlagen. Führe auch sie ganz vorsichtig durch diesen Tag, nimm sie an die Hand. Bitte.
Und das alles trage ich vor dich im Namen Jesu.
Amen

o o o o o

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