Tag 132 – 1. Samuel 9:1-10

1 In dem Gebiet, wo der Familienstamm Benjamin zu Hause war, gab es so einen Bonzen, der Kisch hieß. Vor Kisch hatten die meisten Leute Respekt. Sein Familienstammbaum sah so aus: Er war ein Sohn von Abiel, der war ein Sohn von Zeror, der war ein Sohn von Bechorat, und der war ein Sohn von Afiach.

2 Kisch hatte einen Sohn, der den Namen Saul bekommen hatte. Saul war so ein Model-Typ, er war jung, knackig und hatte eine echt geile Figur. Vermutlich hätte er jede „Mr. Israel“-Wahl gewonnen. Dazu war er auch noch einen Kopf größer als die meisten anderen Männer.

3 An einem Tag wurde dem Papa von Saul mal die Harley am Bahnhof geklaut. Er sagte seinem Sohn: „Kannst du mal bitte mit einem Angestellten von unserer Firma losgehen und die Harley suchen? Vielleicht haben sie die ja wieder irgendwo abgestellt.“

4 Die beiden gingen los und fuhren durch die ganze Stadt, aber sie konnten die Maschine nicht finden. Eine Anzeige bei der Polizei brachte auch keinen Erfolg. Sie weiteten die Suche auf die umliegenden Städte aus. In der Gegend von Schalischa, von Schaalim und im Gebiet von Benjamin waren sie unterwegs, aber die Harley war wie vom Erdboden verschluckt.

5 Als sie in die Gegend von Zuf kamen, meinte Saul zu seinem Angestellten: „Lass uns umdrehen. Sonst macht sich Papa am Ende noch mehr Sorgen um uns als um die dumme Harley.“

6 „Warte mal, ich hab noch ne Idee“, meinte der Typ zu ihm. „Ich kenn hier so einen Mann in der Stadt, der einen voll guten Ruf hat. Das Krasse ist, dass der so Sachen aus der Zukunft weiß, die dann auch alle eintreffen. Wollen wir nicht mal bei dem reinschneien? Vielleicht kann der uns ja weiterhelfen?“ meinte der Typ zu ihm.

7 „Hm, keine schlechte Idee. Wir haben bloß kohletechnisch ein kleines Problem, denn das Bargeld ist alle, und EC-Karte akzeptiert der bestimmt nicht. Und was anderes als Bezahlung haben wir auch nicht dabei“, antwortete Saul.

8 „Ich hab noch einen Fuffi von meinem privaten Geld in der Tasche. Den kann ich ihm ja geben, damit er uns eine Auskunft gibt.“

9 Zu der Zeit nannte man diese Prophetentypen noch „Seher“. Wenn man eine Frage an Gott hatte, die über ein Ding in der Zukunft war, sagte man: „Komm, wir gehen zu einem Seher.“

10 Saul sagte: „Okay, ich glaub, das ist eine gute Idee. Let’s go!“ Also gingen sie in die Stadt, wo dieser Typ wohnte.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes,
Glauben ins Leben umgesetzt

„Schau her, ich habe noch ein kleines Silberstück4 bei mir“, erwiderte der junge Mann. „Das will ich dem Mann Gottes geben, damit er uns sagt, wohin wir gehen sollen.“
(1Sam 9:8)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Jetzt taucht Saul in dem Geschehen auf. Dieser wusste natürlich nicht, dass Gott zugestimmt hatte, dass das Volk Israel einen König haben sollte, so wie die anderen Nationen. Er (Saul) wusste da noch nicht, dass er dieser König sein würde. Jetzt suchte er erstmal die Eselinnen seines Vaters. Vergeblich. Sein Diener schlug ihm ein Besuch bei Samuel (DEM Mann Gottes in dieser Zeit) vor. Saul kannte Samuel offensichtlich noch nicht und suchte nach einem Geschenk für diesen Besuch. Er wollte Samuel für seine Auskunft sozusagen „bezahlen“. Wie viele Menschen denken heute ähnlich! Man hat immer das Gefühl, etwas für Gott leisten zu müssen. Man „muss“ zum Gottesdienst gehen. Man „muss“ zur Bibelstunde. Man „muss“ Kuchen backen für das Kaffee trinken dort. Man „muss“ andere Menschen von seinem Glauben erzählen. Man „muss“ unbedingt jemand Neues in die Gemeinde mitbringen. Man „muss“ dem Nachbarn unbedingt helfen. Man muss, man muss, man man muss … Nee, muss man nicht. Man „muss“ überhaupt nix. Gott gibt und schenkt allein aus Gnade, völlig unverdient. Man muss nichts leisten. Nur Gott lieben. Und an Jesus glauben. Das ist alles. Wirklich alles. Es sind nur wir Menschen, die sich da verbiegen. Ja, es ist ein Bedürfnis zum Gottesdienst zu gehen, ein Bedürfnis nach Bibelstunde, ein Bedürfnis nach dem Kuchen backen, ein Bedürfnis, der Nachbarin zu helfen usw. Aber von uns wird keinerlei Leistung verlangt. Das sind dann höchstens die anderen Geschwister, die die Nase rümpfen, warum denn schon wieder keiner bereit ist, dies oder jenes zu tun. Wichtig für mich ist ganz allein meine ganz persönliche Beziehung zu meinem Gott. Nur er und ich. Alles andere ist Beigabe.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich danke dir, dass du mich heute wieder daran erinnert hast, wie wenig du von uns Menschen verlangst. Wichtig für dich ist nur, dass wir dich lieben und dich anbeten. Ich habe gestern Abend wieder eine Folge über die Amisch-People gesehen. Sie haben gezeigt, wie die beiden Amish-Mädels in eine Disko eingeladen wurden. Zwischendrin kamen immer wieder Bilder von ihrem friedlichen Leben in der Natur und dann der krasse Gegensatz der Disko. Laut, schrill, vernebelt, halbnackte Mädels, Musik, nach der die Menschen nur herumzappeln und herumgeknutsche. Die beiden Mädeln haben es nur 20 Minuten ausgehalten. … Wenn man diese Kontraste sieht, kann man nur noch glauben, dass Jesus wirklich bald wieder kommt. Sicherlich, schlimmer geht immer. … Als nächstes kam ein Video über Nagellack … Hallo?
Und ich merke, wie sehr mich das Lesen in deinem Wort schon verändert. Wie mein Denken wieder anders wird. Wie ich versuche, die Welt mit deinen Augen zu sehen, was DU gut und richtig findest. Das macht unglaublich ruhig, gelassen und friedlich, zeigt aber auch die Bedrängnis dieser Welt.
Dafür, dass du mir die Augen wieder geöffnet hast, danke ich dir.

Ich danke dir auch, dass du D. Stück für Stück hilfst, ihre derzeitige Situation anzunehmen. Ich habe dich immer wieder darum gebeten, dass du dies tust und gar nicht gemerkt, dass du schon kräftig dabei bist. Das ist mir gestern mit einem Mal klar geworden. Nur ist es in einer ganz anderen Form, als ich es mir vorgestellt habe. So ist es immer wieder bei Gebetserhörung. Selten ist es genauso, wie ich es mir in meinem Spatzenhirn vorstelle, fast immer anders, nur noch besser und zur genau richtigen Zeit! Dafür bin ich sosososo dankbar!
Bitte sei auch weiterhin für sie da, auch für A. Da hab ich gestern erfahren, dass du ihn ganz schön in die Zange genommen hast. Ich hoffe, er erkennt seine Fehler und versucht sie zu korrigieren. Nimm ihn nicht zu hart ran, zeig ihn, wie er seinen Weg weitergehen kann.
Und natürlich sei auch für T. da, sie hat momentan das Gefühl, zwei ihrer Freundinnen verloren zu haben, erkennt aber nicht, dass auch ihre Art oft schwierig ist, auszuhalten. Bring ihr das bitte schonend bei.
Und so lege ich diesen Tag wieder zu deinen Füßen, führe und behüte mich und halte Kummer und Schmerz von mir fern. Hilf mir, dass ich am Vormittag all das schaffe, was wichtig ist und am Nachmittag Zeit für T. zu haben.
Und so bringe ich dies alles vor dich im Namen Jesu.
Amen.

o o o o o

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