Tag 135+136 – 1. Samuel 10:1-16

1 Samuel ging dann zu Saul, schüttete etwas von dem besonderen Öl auf seinen Kopf und umarmte ihn ganz fest. „Mit diesem Ritual hat Gott Sie zum Chef von allen Israeliten gemacht. Sie sind jetzt der erste Präsident!“

2 Dann sagte er noch zum Saul: „Passen Sie auf, wenn Sie hier weggehen, werden Sie beim Grab von Rahel zwei Männer treffen. Das Grab liegt bei Zelzach, im Gebiet vom Familienstamm Benjamin. Die beiden werden Ihnen erzählen, dass man Ihre Harley gefunden hat, die Sie gesucht haben. Ihr Vater macht sich jetzt vor allem Sorgen um Sie und nicht mehr um das Motorrad. Er überlegt gerade, ob er eine Vermisstenanzeige aufgeben soll oder so was.

3 Und wenn Sie von dort weitergehen, kommen Sie an der Eiche von Tabor vorbei. Da werden Sie drei Männer treffen, die gerade auf dem Weg nach Bethel sind, um dort Gott zu treffen. Der eine hat drei Ziegen dabei, der zweite drei Fladenbrote und der dritte ein paar Flaschen Wein.

4 Die drei werden Sie voll nett begrüßen und Sie dann fragen, ob Sie zwei von den Fladenbroten haben wollen. Nehmen Sie das Angebot an.

5 Als nächste Station werden Sie nach Gibeat-Elohim kommen. Dort haben die Philister einen kleinen Armeestützpunkt aufgebaut. Vor der Stadt werden Sie dann eine Truppe von Prophetentypen treffen. Die kommen gerade von dem Platz auf dem Berg runter, wo man immer die Opfersessions macht. Vor dem Trupp wird ein Wagen fahren. Dort ist eine komplette PA-Anlage auf dem Hänger, mit Schlagzeug, E-Gitarre, E-Bass und allem Drum und Dran. Zu ihrer Mucke werden die Propheten richtig abtanzen.

6 Und dann wird die Kraft von Gott plötzlich voll auf Sie kommen. Sie werden total abgefüllt damit sein, und dann sind Sie plötzlich ein ganz anderer Mensch.

7 Wenn diese Sachen abgehen, dann tun Sie das, was Ihnen gerade durch den Kopf geht, seien Sie spontan. Gott ist an Ihrer Seite!“

8 Samuel sagte noch: „Fahren Sie dann schon mal nach Gilgal vor. Ich komme dann in einer Woche nach. Warten Sie so lange auf mich. Ich will dort für Gott ein Opferritual durchziehen. Danach sag ich Ihnen, was Sie als Nächstes tun sollen.“

9 Plötzlich, in dem Moment, als sich Saul umdrehte, um wieder abzuhauen, veränderte Gott ihn ganz tief in seinem Inneren. Alle Sachen, die Samuel vorher gesagt hatte, passierten auch tatsächlich an diesem Tag.

10 Als Saul und sein Angestellter nach Gibea kamen, trafen sie tatsächlich auf diese Prophetentruppe. Auf einmal kam Gottes Kraft voll auf Saul. Er fing an zu zappeln und tanzte wie verrückt, genauso wie das die Propheten normal immer machen.

11 Die Leute, die ihn noch von früher kannten, fanden das nicht so prall. „Was hat der denn genommen? Was ist los mit Saul? Was hat der bitte bei den Propheten verloren?“

12 Einer sagte: „Wo kommt der überhaupt her? Kennt hier irgendjemand seine Familie?“ Von der Aktion kommt übrigens dieser Spruch: „Ist Saul jetzt auch ein Prophetentyp?“

13 Als die Wirkung von Gottes Kraft nachließ, ging Saul zu dem Platz hoch, wo immer die Opferrituale für Gott durchgezogen wurden.

14 Sauls Onkel wollte später von ihm und seinem Angestellten wissen, wo sie die ganze Zeit geblieben sind. „Wir haben das Motorrad gesucht“, antwortete Saul. „Aber wir konnten es leider nicht finden. Auf dem Weg sind wir dann noch bei Samuel vorbeigegangen.“

15 „Und? Worüber habt ihr gesprochen?“, fragte ihn der Onkel.

16 „Och, er hat nur gesagt, dass das Bike gefunden wurde“, antwortete Saul. Von der Ansage von Samuel, dass er mal der Präsident werden sollte, erzählte er aber nichts.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Dann wird der Geist Jahwes über dich kommen und du wirst mit ihnen weissagen.
(1Sam 10:6)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Saul wurde von Samuel zum König gesalbt.
Dann sagte Samuel noch so einige Dinge für Sauls Heimweg voraus, die auch allesamt eintrafen. Wenn er in die Stadt hineingeht wird über ihn der Heilige Geist kommen. (Vers 6)
Und das ist genau der Punkt, über den ich gestolpert bin.
In meinem Kopf hatte ich die Ausschüttung des Heiligen Geistes in der Apostelgeschichte. Mir ist im Kopf, dass Jesus den Heiligen Geist als Helfer für die Jünger schickt, wenn Jesus nicht mehr auf der Erde ist.
Das ist dann das Ding im Neuem Testament. Nun aber lese ich die Geschichte mit Saul, bei der ich weiß, dass sie nicht gut endet. Wie ist denn jetzt die Rolle des Heiligen Geistes? Verwirrung pur.
Gaebelein schreibt dazu folgednes:
„Darunter dürfen wir – wie im Fall der Richter – nicht die dauernde und rechtfertigende Gegenwart des Heiligen Geistes verstehen, der im Herzen seines Tempels wohnt. Der Heilige Geist ist eigentlich ‚das Geschenk des Vaters‘ und ‚des Sohnes‘ und nur der Gemeinde gewährt – in Verbindung mit der und nach der Auferstehung unseres gesegneten Herrn. Im Alten Testament wurden nur die mannigfaltigen Wirkungen des Heiligen Geistes erfahren, nicht aber seine Innewohnung als persönlicher Fürsprecher. … So lesen wir, dass der Heilige Geist über Saul kam, dass er plötzlich und mächtig auf ihm lag.“
Aha, soviel zu Gaebelein.
Der entsprechende Bibelvers in der Apostelgeschichte hört sich so an:
„Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt …“ (Apg 2:4)
Das lass ich jetzt so einfach stehen.

Glauben ins Leben umgesetzt

Die Sache mit dem Heiligen Geist ist mir persönlich nicht ganz klar.
Die gängigen Glaubensbekenntnisse bezeugen ja den dreieinigen Gott. Also, der Heilige Geist als Person, der in mir wohnt, wenn ich an Jesus Christus glaube.
Ich persönlich glaube nicht an den Heiligen Geist als Person, sondern er (sie) ist die Kraft Gottes, die mir Gott gibt, wenn ich an Jesus Christus glaube. Sie ist da. Sie umgibt mich. Meinetwegen ist sie auch in mir drin. Wobei „in mir drin“ ja nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen auch anders definiert werden kann. Unser materielle Körper ja gar nicht sooo materiell ist, sondern aus 97% Energie besteht (weiß nicht mehr, wo ich das vor Kurzem gelesen habe) und somit die Kraft Gottes in Form von Energie und Information alles durchdringen kann.
Ich mich hier um Kopf und Kragen schreibe, beende ich hier das Thema. Ganz bestimmt zeigt mir Gott, wie ich es richtig zu verstehen habe.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, mir tut alles weh vom vielen Husten und die Luftröhre brennt so dolle. Auch der Druck am Hals ist so sehr unangenehm. Im Römerbrief 8:28 steht, dass mir ALLES zum Besten dient. Nun verstehe ich gerade nicht, was daran gut ist…..Für den heutigen Tag bitte ich dich einfach nur, mir diesen Druck vom Hals zu nehmen oder mir die Kraft zu geben, besser damit klar zu kommen. Das ist mein allergrößter Wunsch. …. Beschütze und behüte mich …
Amen

o o o o o

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