Tag 137 – 1. Samuel 10:17-27

17 Samuel organisierte dann ein großes Treffen, wo alle Männer von den Israeliten anwesend sein sollten. Sie kamen alle nach Mizpa.

18 Als das Meeting losging, sprach Samuel in das Tisch-Mikrophon: (Räusper) „Liebe Anwesende! Wie ihr euch vielleicht erinnern könnt, war es der Chef, Gott höchstpersönlich, der euch aus Ägypten rausgeholt hat. Er hat euch von den Knebelverträgen befreit, die euch die Ägypter aufgedrückt hatten. Gott hat jeden Feind, der was von euch wollte, einfach plattgemacht.

19 Aber ihr habt Gott wie einen alten Mann behandelt und habt ihn irgendwann vergessen. Und das, obwohl er euch früher so krass geholfen hat. Ihr wolltet von ihm unbedingt einen Präsidenten. Also, wenn ihr das unbedingt wollt, könnt ihr so einen Typen gerne haben.“ Dann rief er laut in die Runde: „Achtung! Alle Männer sollen sich jetzt mal nach ihren Familienstämmen und Familien sortiert vor Gott aufstellen!“

20 Samuel ließ die Chefs von den Familienstämmen vortreten. Dann konnte jeder von ihnen ein Streichholz von ihm ziehen. Das kurze Streichholz zog der Typ vom Familienstamm Benjamin.

21 Also mussten als Nächstes die Chefs vom Benjaminstamm antanzen. Diesmal zog der Typ das Los, der aus der Familie Matri kam. Und zum Schluss machte man Flaschendrehen unter den Männern von dieser Familie. Die Flasche drehte sich und drehte sich, bis sie schließlich auf Sauls Stuhl zeigte. Der Stuhl war aber leer, weil Saul schon vorher unbemerkt abgehauen war. Eigentlich hätte man ihn jetzt nach vorne auf die Bühne geholt, aber er hatte sich einfach verpieselt.

22 Irgendjemand kam auf die Idee, mal Gott zu fragen, wo Saul jetzt war, und Gott sagte prompt: „Saul hat sich im Zeltlager versteckt. Sucht ihn mal da!“

23 Ein paar Männer liefen ins Lager und fanden Saul dort tatsächlich. Als er dann wieder im Saal stand, fiel eine Sache sofort auf: Saul war einen Kopf größer als die anderen Männer.

24 „Okay, Leute, das ist also der Typ, den Gott für diesen Job ausgesucht hat. Seht ihn euch an! Der ist schon echt eine ganz besondere Nummer!“ Die Männer waren total begeistert: „Yes! Das ist er! Es lebe unser Präsident!“

25 Samuel sagte dann den Leuten noch mal ganz klar, was ihr neuer Präsident alles darf und was für eine Macht er hatte. Diese Ansage schrieb er auch noch mal auf, druckte das Papier aus und legte es in das besondere Zelt von Gott. Die Versammlung wurde beendet, und alle gingen wieder nach Hause.

26 Saul fuhr nach Gibea, wo er herkam. Einige vom Heer der Israeliten kamen als Bodyguards mit. Es waren Leute, die Gott innerlich dazu bereit gemacht hatte.

27 Ein paar schräge Vögel lachten sich über diesen neuen Präsidenten aber nur schlapp. „Ha! Der soll uns jetzt retten, oder wie?“, sagten sie. Sie hatten echt keinen Respekt vor Saul und schenkten ihm auch nichts zu seiner Ernennung. Er tat so, als hörte er einfach weg.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Samuel ließ alle Stämme Israels antreten. Das Los fiel auf den Stamm Benjamin. 21 Dann ließ er den Stamm Benjamin nach seinen Sippen antreten. Da fiel das Los auf die Sippe Matri, und dann traf es Saul Ben-Kisch.
(1Sam 10:20-21)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Als ich diese Verse gelesen hatte, schoss es mir durch den Kopf: „Wie jetzt? Gott lässt Saul durch Samuel als König salben und dann lässt er Lose werfen? So, als würden die Israeliten den König bestimmen.“ Falscher Fehler in meinem Kopf. Gott hat Saul zum König bestimmt und das Losen war damals ein gängiges Mittel, bei dem Gott zeigte, wem ER erwählt hatte. Gott hat die Macht die Lose fallen zu lassen, wie er es gern möchte. Hallo? Er hat das Rote Meer geteilt, da sind doch so ein paar Lose pillepalle.

Glauben ins Leben umgesetzt

Nun wäre es ja super einfach, wenn wir heute auch noch Lose ziehen könnten, um Gottes Willen zu erfragen. So wie das Gänseblümchen: Er liebt mich, er liebt mich nicht ….
Funktioniert nicht.
Heute haben wir ein dickes, dickes Buch, wo alles drin steht, wer Gott ist, was Gott denkt, was Gott will und was er vorhat.
Nur lesen müssen wir es….

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, was soll ich sagen? Ich bin wieder so dankbar! Du hast meine Gebete erhört! Mir geht es heute viel, viel besser. Die Luftröhre brennt nicht mehr und vor allem: der Druck auf den Hals ist weg! Es ist so ein ekliges Gefühl, wenn man denkt, jemand drückt mir die Luft ab. Danke, danke, danke!
Und um D. hast du dich gekümmert. Sie wird ab Januar befördert und bekommt damit 200€ mehr im Monat. Das entlastet so so so sehr.
Und auch bei T. warst du. Sie hat mich gestern gefragt, ob sie am Sonntag mit zum Gottesdienst kommen darf. Das war sooo nicht von ihr zu erwarten. Oh, mein Gott, ich bin sprachlos und so dankbar. Bei A. weiß ich natürlich nichts. Aber auch da bin ich mir nun ganz sicher, dass du dich kümmern wirst. Sei bei ihm, beschütze ihn und zeig ihm, wie er weiter gehen soll.
Und so lege ich dir auch heute wieder so dankbar diesen Tag vor die Füße, sei bei allen, die ich kenne und die es so schwer haben. T. fühlt sich so verlassen, bitte öffne ihr eine Tür, dass sie sieht, dass sie nicht allein ist. Wenns geht mach das bitte spektakulär, dass sie sieht, dass es von dir kommt. Aber … dein Wille geschehen, du bist so wunderbar, du machst es genau richtig und passend.
Beschütze und behüte auch mich, halte Kummer und Schmerz von mir fern, erweitere mein Gebiet, führe mich durch diesen Tag und ich will alles annehmen, weil ich weiß, du machst keine Fehler, du bist da.
Das trage ich vor dich im Namen Jesu
Amen.

o o o o o


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