Tag 138+139 – 1. Samuel 11:1-15

1 Irgendwann kam der Präsident Nahasch von den Ammonitern auf die Idee, mit seiner ganzen Armee in die Landschaft Gilead zu ziehen, um dort die Stadt Jabesch anzugreifen. Bevor es zum Krieg kam, boten die Bewohner der Stadt Nahasch einen Deal an: „Wenn Sie uns versprechen, hier keinen zu töten, dann werden wir alles tun, was Sie sagen, für immer.“

2 „Nur unter einer Bedingung“, antwortete der Präsident der Ammoniter. „Ich darf jedem Mann von euch das rechte Auge ausstechen. Dann werden sich alle über Israel ablachen und euch verarschen!“

3 Die Regierung der Stadt bat um eine Frist: „Wir brauchen sieben Tage Bedenkzeit. Wenn unsere Hilferufe per Rundmail in ganz Israel nichts bringen, machen wir das, was Sie von uns wollen.“

4 Eine von diesen Rundmails kriegten auch die Leute in Gibea, wo Saul ursprünglich herkam. Als die überall gelesen wurde, waren die Leute echt fertig und heulten laut los.

5 Saul kam gerade von der Arbeit nach Hause. „Was ist denn los hier?“, fragte er. „Warum heulen meine Leute die ganze Zeit?“ Man erzählte ihm von dem Hilferuf aus Jabesch und was die Bewohner ihnen geschrieben hatten.

6 Als Saul die Geschichte gehört hatte, übernahm plötzlich die Kraft von Gott in seinem Herz die Kontrolle. Er war megasauer.

7 Sofort lief er in den Stall und schnappte sich zwei Kühe. Die wurden dann von ihm in kleine Stücke zersägt und per DHL-Paket überall nach Israel verschickt. Dazu mussten die Boten dann immer den Spruch aufsagen: „Die Männer, die nicht mit Saul und Samuel in den Krieg ziehen, werden genauso zerhackt wie diese Kühe!“ Die Israeliten kriegten voll Schiss, weil jeder merkte, dass das keine leere Drohung war, Gott selbst stand dahinter. Alle folgten dem Aufruf und ließen sich zur Armee einziehen.

8 Die Soldaten kamen zur Musterung in Besek zusammen. 300 000 Männer aus Israel und 30 000 aus Juda.

9 Dann ließ Saul den Bewohnern von Jabesch eine Nachricht zukommen: „Morgen Mittag seid ihr frei!“ Die News sprachen sich schnell in der Stadt rum, und alle waren voll erleichtert, als sie davon hörten.

10 Sie ließen den Generälen der Ammoniter dann zum Schein ausrichten: „Morgen ergeben wir uns. Dann können Sie mit uns machen, was Sie wollen.“

11 Am nächsten Morgen teilte Saul seine Männer in drei Abteilungen auf. Noch bevor es hell wurde, schlugen sie zu. Sie überfielen das Lager der Ammoniter mit voller Wucht. Gegen Mittag hatten sie den Krieg gewonnen, die Armee wurde zerschlagen. Die paar Soldaten, die noch fliehen konnten, verteilten sich überallhin.

12 Nach diesem gigantischen Sieg schleimten die Leute bei Saul rum: „Wer war das damals noch, der keinen Bock da drauf hatte, dass du unser Präsident wirst? Die würden wir jetzt echt gerne kaltmachen!“

13 Saul fand aber, das wäre keine so gute Idee. „Heute stirbt niemand mehr! Denn heute hat Gott seinen Leuten einen richtig großen Sieg geschenkt!“

14 Samuel meinte dann zu den Leuten: „Passt auf, lasst uns alle mal nach Gilgal gehen und dort eine Pro-Saul-Demo veranstalten! Saul ist der neue Präsident!“

15 Alle kamen mit. Als sie in Gilgal waren, machten sie ganz offiziell Saul zu ihrem Präsidenten. Das Ganze wurde mit Dankopfern besiegelt. Anschließend gab es eine riesen Party, die Leute von Israel waren da und feierten bis zum Abwinken.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Als Saul das hörte, kam der Geist Gottes über ihn, und er wurde sehr zornig. 
(1Sam 116)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Der Text hört sich richtig gruselig an. Wenn ihr nicht wollt, steche ich jeden das rechte Auge aus … Brrrrrr.
Das ist so ein Text, warum ich das Alte Testament nicht wirklich mag. Aber es gehört in die Bibel und das ist nunmal Gottes Wort …. Die gesamte Bibel, nicht nur ein Stückchen, was mir gerade gefällt.
Also, Saul hörte das alles und der Geist Gottes kam über ihn. Ich kann nicht lesen, dass Saul gebetet hat. Der Geist Gottes kam dann wohl so über ihn und Saul reagierte rein menschlich. Fleischlich. Er wurde zornig und schickte zerhackte Kühe umher, wie gruslig ist das denn?
Wie auch immer, Israel hatte einen König, so wie sie es wollten. Ich denke, Gott bestimmt, da seht ihr nunmal, was ihr davon habt. Aber dadurch dass sie siegten, feierten sie ihren neuen König und Gott scheint vergessen zu sein.

Glauben ins Leben umgesetzt

Und wie passt das nun in meinen Alltag hinein?
Ich denke, dass ich mir gewiss sein kann, wenn alles schief zu laufen scheint. Gott abgelehnt wird, doch Gott letztendlich alle Geschicke in der Hand behält.
Das mag sich oft genug nicht so anfühlen, aus menschlicher Sicht, ich darf aber darauf vertrauen. Das letzte Wort hat IMMER Gott, alles muss erst über seinen Schreibtisch. Wie gut!

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, heute habe ich einen gruseligen Text und ich gestehe, so richtig verstehe ich nicht, warum es in deinem Wort steht. Dass du letztendlich immer das Sagen hast, kann man auch netter beschreiben. Aber es ist wie es ist. Es steht drin und du bist Gott und weißt, was du tust. Was sollte ich da herumkritisieren.
Gestern ging es mir richtig gut. Ich habe zwar trotzdem nicht viel gemacht, aber allein dieses Gefühl tat so richtig gut. Und es soll geben, denen geht es jeden Tag so! Aber allein für diesen einen Tag danke ich dir. Und dann sind auch noch die neuen Kommentarbücher gekommen, gebraucht aus dem Antiquariat zu einem unschlagbar niedrigen Preis. Ich wollte sie unbedingt haben! Das Dilemma habe ich dann gestern zu Hause gesehen. Es waren nur 4 der 5 Bände. Deshalb so billig. Der erste Band fehlt. Das hatte ich überlesen. Nungut, 4 Bände sind besser als gar keiner. Nur halt das Buch Samuel, was ich gerade beim Wickel habe, steht im ersten Band, der fehlt. Ich lese gern die Gedanken anderer. Ich übernehme sie in meinem Kopf nicht eins zu eins, aber als Anstoß finde ich es gut. Priorität Nr. 1 hat immer und ausschließlich hat immer die Bibel. Ich danke dir aber trotzdem, dass es Menschen gibt, die sich mit deinem Wort so auseinandersetzen, dass sie es anderen mitteilen mögen,
Nachher gleich habe ich eine Termin bei meinem Therapeuten. Bitte schenke mir viele gute Gedanken bei mir und bei ihm, dass ich weiter gestärkt werde und letztendlich dann allein weiterlaufen kann.
Am Nachmittag ist mal so wieder nach längerer Zeit ein Spielenachmittag. Bitte sei auch da bei uns und mit uns.
Beschütze und behüte uns beim Spielen, sei auch bei D., A. und T. Kümmere dich bitte den ganzen Tag um sie, dass nicht angegriffen werden und ihren Kummer verarbeiten können.
Sei auch bei mir und führe mich durch diesem Tag. Öffne bitte meine Ohren, dass ich dich hören kann, was auch immer du mir sagen magst.
Dies alles trage ich vor dich im Namen Jesu.
Amen.

o o o o o


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