Tag 140 – 1. Samuel 12:1-5

1 Als alle Israeliten bei einem Treffen waren, sagte Samuel zu den Leuten: „Also, das war’s jetzt. Ich hab getan, was ihr wolltet, und euch einen Präsidenten organisiert.

2 Das hier ist er! Er soll bei euch ab jetzt die Macht haben. Ich bin nun aber schon im Rentenalter. Meine Söhne sind erwachsen und leben bei euch. Ich war mein ganzes Leben euer Chef und habe euch gesagt, wo es langgeht.

3 Ich geb euch jetzt noch mal die Chance: Jeder, der noch eine offene Rechnung mit mir hat, soll die jetzt begleichen. Ihr könntet das bei Gott machen und auch bei eurem neuen Präsidenten. Wenn ich irgendwo Mist gebaut hab, dann sagt das bitte jetzt. Ist hier jemand, dem ich mal sein Handy oder sein Fahrrad geklaut hab? Hab ich jemanden bestochen oder erpresst? Oder gibt’s hier einen, den ich irgendwie anders abgezockt hab? Jemand da, von dem ich Kohle angenommen hab, um in meinem Job als Richter ein falsches Urteil zu fällen? Ich bin bereit, heute alles wieder in Ordnung zu bringen!“

4 „Nein, never“, antworteten die Männer. „Du hast niemanden erpresst und hast dich auch nicht bestechen lassen.“

5 „Okay“, sagte Samuel. „Gott und der von ihm eingesetzte Präsident sind jetzt meine Zeugen: Ich habe nichts ausgefressen!“ Die Männer riefen: „Genau! Das stimmt!“

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

„Du hast uns nicht erpresst“, erwiderten sie, „du hast uns nicht misshandelt, du hast von niemand etwas angenommen.“
(1Sam 12:4)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Was für eine Szene! Der Mann Gottes, der Mann des Gebets steht vor ihnen, der nicht versagt hatte, wie die vielen vor ihnen. Sein Zeugnis über sein persönliches Verhalten wurde auch später von Paulus gewürdigt. Das ganze Volk bescheinigte Samuels guten Wandel. Was für ein Mann!
Wer schaut da auf unsere Politiker?

Glauben ins Leben umgesetzt

Genau das ist es, was Gott von uns möchte, dass wir Glauben leben. Dass wir das leben, was wir sagen, das wir authentisch sind. Leider wird das von unserer Gesellschaft nicht nicht gewürdigt. Da will jeder besser dastehen als er wirklich ist. Ein Punkt, den ich wirklich abartig finde, sind die Beurteilungen nach dem Beenden eines Arbeitsverhältnisses. Egal wie sich der Mitarbeiter aufgeführt hat, es darf nichts Kritisches in einer Beurteilung stehen. Das Ergebnis ist, dass es eine Art Geheimcode gibt, damit die Personalchefs dann doch wissen, wo es geklemmt hat. Wie absurd ist das denn? Wie auch immer, was auch immer wir tun oder getan haben, Gott sieht es und wir können mit reinem Herzen dastehen, wenn wir auch so handeln, wie wir reden. Fehler, ja Fehler machen wir alle. Dazu zu stehen, wird uns nicht immer leicht gemacht, weil es manchmal harte Konsquenzen nach sich ziehen kann. Nachsicht und Verständnis fehlen oft. Aber auch das sieht Gott. Und Gott ist der Richter, nicht wir. Es ist sein Job.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich habe jetzt einen Tag hier ausgelassen … und was soll ich sagen? Es hat mir sowas von gefehlt. Ich hatte gestern einen Zahnarzt-Termin und dieser hat mich von der Psyche so angekratzt, dass ich total unzufrieden mit diesem Tag war. Erst heute Morgen wurde es mir bewusst, ich hatte meinen Kummer nicht Gott vor die Füße gelegt! Wie blöd ist das denn? Nein, es stehen keine Zahnarzt-Katastrophen an, aber bei meinem Mund reißen mir die Mundwinkel immer ganz schlimm auf, es tut richtig weh und dauert wieder Tage bis es zugeheilt ist . Und diese Winzigkeit hat mir den Tag vergrämt. So ein Blödsinn!
Und so knalle ich dir heute wieder den Tag vor die Füße und bitte dich alles gut werden zu lassen, dass du mich führst und leitest und mich vor allem Kummer bewahrst. Bitte kümmere dich auch um D., sie hat Angst, auf den Kosten für den Kiefernchirurgen sitzen zu bleiben. Kannst du da etwas dran drehen? T. hat Angst, dass sie mit der potienziellen Einzelfallhilfe nach ihren vielen negativen Erfahrungen nicht klar kommt. Kannst du ihr die Angst nehmen?. Von A. habe ich nichts gehört. Bitte kümmere dich aber bitte auch um ihn. Aber das allerwichtigste ist, zeige dich ihnen, zeige dich ihnen, dass es dich gibt und dass du alle Fäden in der Hand hast und dass außerhalb deines Willens hier nichts passieren kann.
Bitte lass mich heute gut ausruhen, dass ich wieder zu mir kommen kann, Ruhe finde und neue Kraft bekomme, die ich vorgestern Nachmittag verloren habe. Bitte schieb mir eine Mütze davon rüber.
Das alles trage ich dir vor in Jesu Namen
Amen.

o o o o o

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