Tag 141 – 1. Samuel 12:6-25

6 „Gott hatte damals Mose und Aaron als eure Chefs eingesetzt, sie haben eure Väter aus Ägypten rausgeführt.

7 Jetzt kommt alle nach vorne. Ich werde mit euch noch mal über die Sachen verhandeln, wo ihr Gott untreu wart. Außerdem werde ich euch die Sachen aufzählen, wo er supergut zu euch und euren Vorfahren war.

8 Vorher ein kurzer Rückblick auf unsere Geschichte: Damals, als Jakobs Familie mit Kindern, Enkeln etc. in Ägypten gewohnt hatte und es ihnen irgendwann dort richtig schlechtging, haben sie bei Gott angeklingelt, weil sie Hilfe brauchten. Gott schickte ihnen Mose und Aaron. Durch die beiden kamen wir alle aus Ägypten wieder raus. Gott hat dann in diesem Land für uns eine neue Heimat klargemacht.

9 Es dauerte nicht lange, dann hatten sie Gott schon wieder vergessen. Sie lebten nicht mehr mit ihm, und darum hat Gott es zugelassen, dass ihre Feinde sie im Krieg besiegen konnten. Zum Beispiel Sisera, den General der Armee von Hazor, oder die Philister oder den Präsidenten von den Moabitern kann man da nennen. Sie haben uns im Krieg alle eine richtig derbe Schlappe beigebracht.

10 Schließlich rief man wieder bei Gott um Hilfe. ‚Wir haben Mist gebaut! Es war total falsch, dass wir dich verlassen und zu solchen Plastikgöttern wie Baal und Astarte gebetet haben! Hol uns hier raus! Dann werden wir nur noch zu dir beten!‘

11 Gott schickte dann noch so Männer wie Jerubbaal vorbei, oder den Bedan, Jiftach und am Ende sogar mich selbst. Er half uns auf die Art, gegen unsere Feinde anzukommen. So hatten wir eine Zeitlang Frieden und Sicherheit in unserem Land.

12 Jetzt zum Schluss kam Nahasch, der Präsident der Ammoniter, mit seiner Armee bei euch an. Doch plötzlich war euch Gott, euer Chef, nicht mehr genug, ihr sagtet zu mir: ‚Wir wollen einen Präsidenten! Der soll über uns regieren!‘

13 Okay, da ist er nun, euer Präsident. Ihr habt unbedingt einen haben wollen, ihr habt es euch so ausgesucht. Gott hat euch nun diesen Typen geschickt, damit er bei euch das Sagen hat.

14 Ihr müsst aber immer das tun, was Gott von euch will. Ihr müsst Respekt vor ihm haben und alles machen, was er euch sagt, und euch nicht dagegen wehren. Und wenn das dann euer Präsident auch so macht und ihr auch auf das hört, was der so sagt, dann wird Gott immer bei euch sein und euch helfen.

15 Falls ihr jetzt aber nicht das tun wollt, was Gott von euch möchte, dann wird Gott gegen euch sein. So hat er es ja schon immer mit unseren Leuten gemacht.

16 Jetzt zieht euch rein, Leute, was für ein fettes Wunder Gott für euch alle gleich tun wird!

17 Es ist ja gerade Hochsommer, und in der Zeit ist es bei uns mit Regen ja totale Fehlanzeige. Ich werde jetzt mit Gott reden und ihn bitten, dass er mal ein Gewitter vorbeischickt. Das soll so ein Zeichen für euch sein, dass ihr totalen Bockmist gebaut habt mit eurem ‚Wir wollen einen Präsidenten‘-Gequake.“

18 Samuel redete dann mit Gott. Und plötzlich gab es voll lauten Donner, und es fing an zu regnen. Die Israeliten bekamen mega Respekt vor Gott und auch vor Samuel.

19 Sie sagten zu Samuel: „Bitte, bitte, sag Gott, dass er uns nicht umbringen soll! Wir wollen nicht sterben! Wir haben alle Dreck am Stecken und tun ständig Sachen, die Gott ätzend findet. Und jetzt haben wir uns auch noch einen Präsidenten ausgesucht!“

20 „Keine Panik“, antwortete Samuel. „Ihr habt zwar richtig Mist gebaut, aber ab jetzt seid ihr ja Gott treu, ihr wollt euch radikal an ihn ausliefern und immer tun, was er sagt, oder?

21 Aber bitte lasst euch nicht auf diese Plastikgötter ein! Die werden euch nie helfen können! Die bringen es echt nicht, die sind ja nur aus Plastik!

22 Gott wird aber immer eine gleiche Linie fahren, auf ihn kann man sich verlassen. Er wird euch nie dissen, weil er sich einmal dazu entschlossen hat, euch als seine Leute anzunehmen.

23 Und ich werde auch weiter für euch beten. Das wär ja noch schöner, wenn ich damit aufhören würde . . . Ich werde euch auch weiter sagen, wo es langgeht im Leben.

24 Habt Respekt vor Gott! Seid ihm treu! Tut radikal, was er euch sagt! Überlegt doch mal, was für krasse Sachen er für euch schon alles gemacht hat!

25 Falls ihr aber doch wieder Mist baut und euer eigenes Ding durchzieht, werdet ihr mitsamt eurem Präsidenten einfach weggepustet werden.“

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

„… Ich will Jahwe anrufen, dass er Donner und Regen schickt. Dann erkennt ihr, ja, dann werdet ihr sehen, wie groß eure Bosheit in Jahwes Augen war, einen König für euch zu verlangen.“ 
(1Sam 12:17)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Samuel hält redet lange auf die Israeliten ein, führt ihnen vor Augen, was Gott alles für sie getan hat, es immer wieder abgefallen ist und reumütig zurückgekehrt. Das so sieht für mich ein widerspenstiges Kind aus. Der Oberhammer ist dann natürlich die Sache mit dem König. Sie wollten unbedingt einen König und sahen nicht, dass es Gott ist, der sie lenkt und leitet und dies viel besser kann als je ein menschlicher König.
Tatata, da war er nun, ihr König. SAUL. Samuel erinnert nochmal ganz eindringlich, dass sie weiter Gott von ganzem Herzen dienen sollten.
Für diesen Moment haben sie es wohl begriffen.

Glauben ins Leben umgesetzt

Wie schnell vergessen auch wir, was Gott alles für uns getan hat? Oftmals nehmen wir es einfach für selbstverständlich und denken an „Zufall“, wenn uns etwas passiert, was so nicht zu erwarten war.
Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, und das sind nun schon 62 Jahre, erkenne ich den roten Faden, den Gott durch mein Leben gezogen hat. Und ich erkenne auch, wo ich abgetrifftet bin und wo mich Gott sehr schmerzhaft zurückgeholt hat. Ja, ich bin dankbar. Dankbar für mein Leben, so schwierig es auch war. Es hat mich zu dem gemacht, was ich jetzt bin. Und ich hoffe so sehr, dass ich jetzt „dran“ bleibe. Dranbleibe an der Standleitung zu Gott und mir dessen bewusst bin, was für ein außerordentliches Glück ich damit habe. Der große Gott, der Souverän von allem, kümmert sich um mich, eine, die nichts hat, die nichts kann und nichts ist in den großen Weiten des Universums.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich danke dir, dass du mir heute gezeigt hast, was du alles für Israel tust und mir somit neu bewusst wurde, was du bisher alles für mich getan hast. ich bin dir sososo dankbar!
In der Nacht hatte ich schlimme Schmerzen im Nierenbereich. Ich habe Panik bekommen, dass sich einer meiner zahlreichen Steine in Bewegung gesetzt hat. Nein, nein, nein, ich will in kein Krankenhaus, nicht mal einen Notarzt. Ich kämpfe mich gefühlt jeden Tag durch den Tag, nun bitte auch nicht noch das. Und ich habe gebetet für den Rest der Nacht. Bitte, bitte, bitte nicht auch noch die Nieren! Bitte!
Was soll ich sagen? Die Schmerzen sind jetzt fast weg, so als ob Gott zu mir gesprochen hat: Hab doch keine Angst, ich bin doch da und hab alles in der Hand!
Wie konnte ich das vergessen?
Bitte, Vater, kümmere dich heute genauso gut um D. und T. Und natürlich auch um A. Bitte ziehe sie auch zu dir, damit sie sehen und spüren, was für ein wunderbarer Gott du bist!
Und so lege ich dir wieder alles vor die Füße. Beschütze und behüte uns alle und erweitere mein Gebiet (obwohl ich gerade keine Erweiterung gebrauchen kann, verlasse mich aber darauf, dass du mir nur das gibst, was ich auch tragen kann).
Das alles trage ich vor dich in Jesu Namen.
Amen

o o o o o

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