Edelsteine #19

Auch ich werde auf keinen Fall aufhören, für euch zu beten! Denn dann würde ich mich an Jahwe versündigen. Ich werde euch weiter den guten und richtigen Weg zeigen.
(1Sam 12:23)

Etwas vom Besten, zu dem Gott uns führt, ist unsere Fürbitte füreinanader. Doch zuerst müssen wir mit unserem eigenen Anliegen vor Gott kommen: dass wir Bekehrung brauchen. Wir müssen wiedergeboren werden und die feste Gewissheit haben, dass Gott unsere Reue sieht und hört. Das Gebet öffnet eine Tür zum Herzen des Vaters. Er lässt uns erfahren, dass wir gereinigt sind durch das heilige Blut. Er schenkt uns Vergebung unserer Sünde und seinen Heiligen Geist.

Wenn wir Gott im Gebet gefunden haben, ist eine Verbindung mit ihm entstanden. Sie soll viel Frucht tragen und zur Reife heranwachsen. Jetzt sollen wir auf die Nöte anderer Menschen um uns her schauen und lernen, in Fürbitte für sie einzutreten. Die Aufgabe Jesu beim Vater im Himmel ist Fürbitte für uns zu leisten. Gottes Wort sagt uns, dass Jesu unser Hohepriester ist, der vor dem Vater fürbittend eintritt. Wir dürfen uns einer ganz innigen Verbindung mit Christus erfreuen, wenn wir uns als Fürbitter mit ihm vereinigen und dadurch an seinem Gebetsamt teilnehmen. Wir beten mit ihm für unser Land, unsere Regierenden, unsere Familien, unsere Pastoren, für die bevorstehenden Gottesdienste, für die verfolgte Gemeinde, für die Armen, für den Frieden Israels und ganz besonders für alle, die noch nicht bekehrt sind. Samuel war ein betender Mensch. In seiner Jugend hatte seine Mutter beständig für ihn gebetet. Samuel selbst lebte im Gebet von seiner Kindheit an, als er den Mund öffnete, um Gott auf sein Rufen zu antworten: „Rede, Herr, denn dein Knecht hört.“ Samuel betrachtete es als Sünde gegen den Herrn, das Gebet zu vernachlässigen, und seinem anhaltenden Gebet wurde immer wieder Erhörung geschenkt. Wenn wir fürbittend für andere eintreten, gewinnen wir auch für uns selbst großen Trost und Segen. Nimm dir beim Lesen des Wortes Gottes einmal besonders Zeit, das Gebetsleben Samuels kennen zu lernen. Er sah es als Sünde gegen Gott an, in dem Gebet für sein Volk nachzulassen.

Ein Edelstein für heute: „Fragt nach Jahwe und seiner Macht, sucht seine Nähe zu aller Zeit!“ (1Chr 16:11)

(Tim Ruthven)

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