Tag 148 – 1. Samuel 15:24-35

24 Saul verstand jetzt, warum er gerade den totalen Bockmist gebracht hatte. „Ich hab Scheiße gebaut! Ich hab die Ansagen von Gott nicht ernst genommen und hab nicht exakt das getan, was er von mir wollte! Weil ich Schiss hatte, bei meinen Männern untendurch zu sein, hab ich sie machen lassen.

25 Bitte verzeihen Sie mir! Tut mir echt leid! Bitte kommen Sie noch mal mit, damit wir zusammen zu Gott gehen können! Ich will ihm zeigen, dass ich Respekt vor ihm hab, und ihm sagen, wie gut ich ihn finde!“

26 Aber Samuel antwortete: „Dafür ist es jetzt zu spät. Sie haben etwas gemacht, worauf Gott überhaupt keinen Bock hat, und darum hat er jetzt keinen Bock mehr auf Sie. Ihre Zeit ist abgelaufen. Sie können nicht mehr der Präsident von Israel sein!“

27 Samuel wollte sich gerade umdrehen und rausgehen, da packte ihn Saul am Ärmel. Samuel blieb aber nicht stehen, darum riss der Ärmel einfach ab.

28 Daraufhin meinte Samuel: „Genauso wie Sie mir gerade den Ärmel von meiner Jacke weggerissen haben, so wird Gott Ihnen heute Ihren Präsidentenjob entreißen. Er wird die Macht über Israel einem anderen geben, der es besser drauf hat als Sie.

29 Gott ist gut, und wir sind alle voll stolz auf ihn. Er wird sein Urteil nicht zurücknehmen. Er ist nicht wie wir Menschen, die mal dies sagen und dann wieder das, die ständig ihre Meinung ändern.“

30 „Ja, Sie haben ja recht“, antwortete Saul. „Ich hab Mist gebaut, aber richtig. Aber bitte sagen Sie das nicht gleich allen Leuten, das ist mir zu peinlich. Erzählen Sie das nicht den Clanchefs von den Israeliten, ja? So viel Respekt müssen Sie vor mir haben. Lassen Sie uns zusammen zu Gott gehen und uns dort vor ihm hinschmeißen, ja?“

31 Samuel ließ sich überreden und kam mit. Als Saul sich dort auf den Boden geschmissen hatte,

32 befahl Saul einem seiner Soldaten: „Bring mir sofort den Präsidenten der Amalekiter, diesen Agag, her!“ Als Agag gefesselt hergebracht wurde, sagte er zu Saul: „Der Tod ist echt scheiße! Ich habe keinen Bock zu sterben!“

33 Aber Samuel schrie ihn an: „Deine Waffen haben vielen Müttern die Söhne gestohlen!“ Er nahm sich ein Samuraischwert und schlug den Agag dort direkt vor dem Tisch von Gott in Stücke.

34 Anschließend ging Samuel wieder nach Rama zurück. Saul ging nach Gibea, wo er zu Hause war.

35 Für den Rest seines Lebens wollte Samuel den Saul nie mehr sehen. Er war einfach total traurig wegen ihm. Gott bereute es aber voll, dass er ausgerechnet Saul zum Präsidenten über Israel gemacht hatte.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Tages

„Ja, ich habe gesündigt“, sagte Saul. „Aber ehre mich doch vor den Ältesten meines Volkes und vor Israel und kehre mit mir um, dass ich mich vor Jahwe, deinem Gott, niederwerfe!“ Samuel tat es und ging mit Saul zurück. Und Saul warf sich vor Jahwe nieder.
(1Sam 15:30-31) 

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Wie verlogen ist das denn?
Saul machte nochmal den Versuch und wiederholte: „Ich habe gesündigt“. Aber mit diesem Bekenntnis will er eigentlich nur seiner Strafe entgehen. Damit ist die Anbetung völlig nutzlos.
Da macht Gott die Ohren zu.

Glauben ins Leben umgesetzt

Und auch heute wird mir hier wieder klar und deutlich gezeigt, wie sehr ICH gesündigt habe und meine Gebete in dieser Zeit auch völlig nutzlos waren, weil ich es nicht eingesehen hatte, was ich falsch mache. Wie kann ich Gott bitten mir zu helfen, wenn ich gar nicht bereit dazu bin, die sündigen Dinge aufzugeben? Auch da hat Gott die Ohren zu gemacht. Und ich hab
Und erst jetzt beginne ich zu verstehen. Und ich finde diesen Gott so großartig, dass er mich (wenn auch über die ganz harte Tour) wieder auf die richtige Straße gebracht hat. Ja, es war hart, weil ich es nicht verstand, aber ich weiß auch jetzt und dadurch, Gott wird mich nicht fallen lassen, aber seine Korrekturen können sehr sehr schmerzhaft sein.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich danke dir so sehr, dass du mir auch heute wieder bewusst gemacht hast, an der Geschichte von Saul, wie sehr du mich liebst. So sehr, dass du mich eben hast nicht fallen gelassen hast, dass du immer da warst und im Hintergrund hart um mich gekämpfst hast. Du bist sososo großartig!
Gestern Nachmittag war ich mit T. in diesem Diakoniezentrum, um uns umzuschauen, ob das eine Wohnform ist, die auch nichte nur etwas für T., sondern eventuell auch für mich ist. Und was soll ich sagen, das Konzept ist einfach großartig. Es ist wie ein kleines Dorf, mit Kita, Schule, Seniorenheim, mit Behinderten, Gesunden und Alten… Mit Kirche und Café und ganz viel Wald. Es ist einfach genial. Aber was mich wirklich stört ist, dass die Gebäude und Wohnhäuser im 70er Jahre Stile gebaut sind. Lange Flure, viele Türen, Fußboden mit Linolium. Wäsche wird im Waschkeller (ziemlich verkeimt) gewaschen und getrocknet. In den Wohnungen gibt es nur eine kleine Kochnische, dafür eine Kantine mit täglich einem warmen Essen für 3€.
Und es ist seeeehr weit draußen. Arztbesuche werden dann zur Weltreise. Was meinst du? Sollte ich mich dort mit auf die Warteliste setzen lassen? Ich werde auch älter und dort ist die Versorgung und Hilfe geregelt. Oder hast du einen anderen Ort für mich bestimmt? Bitte sag es mir!
Heute regnet es draußen, es ist ganz wichtig für deine Natur, es ist alles sososo trocken. Heute Nachmittag werde ich wieder zum Gottesdienst gehen. Ja, ich war einige Wochen nicht, aber ich kriege es bei der Hitze einfach nicht hin. Es kostet mich derart Kraft, dass ich lieber zu Hause geblieben bin. Aber M. hat mir gestern Abend noch geschrieben, dass er mich heute abholt und mich mit dem Auto hinbringt. Hast du das ihm ins Ohr geflüstert? Ich danke dir! Und ihm natürlich auch.
Das alles lege ich dir vor die Füße und bitte dich, mich zu behüten und zu beschützen und mir die Kraft für diesen heutigen Tag zu geben. Bitte kümmere dich weiter um T. und D. und A. Bei T.leistet du zur Zeit wirklich ganze Arbeit, sie freut sich so, dass sie nun auch Katzenbaby M. bekommt und dass sie einen Spender für den Besuch zu Valerie in die Türkei bekommen hat. Das alles war nicht zu erwarten. Danke, danke, danke!
Du bist großartig!
Und das alles trage ich dir vor in Jesu Namen
Amen

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