Tag 149 – 1. Samuel 16:1-13

1 Irgendwann sagte Gott zu Samuel: „Mann, wie lange willst du noch Saul hinterherweinen? Die Entscheidung steht, Ich hab einfach keine Lust mehr auf den! Er soll nicht mehr länger der Präsident von Israel sein! Organisier dir mal was von diesem besonderen Öl, was man braucht um Leute für einen Dienst einzusetzen. Dann gehst du damit zu dem Isai, der in Bethlehem wohnt. Einer von seinen Jungs soll es sein, er soll der zukünftige Präsident in Israel werden.“

2 „Huch? Das kann ich doch nicht bringen, Gott! Wenn Saul davon Wind bekommt, macht er mich kalt!“ – „Pass auf, nimm einfach eine Kuh mit auf den Hänger, und wenn du da bist, sagst du, du wolltest dort eigentlich nur ein Opferritual durchziehen.

3 Isai musst du dann schnell noch ne Einladung schicken, ob er nicht Lust hat, mit dabei zu sein. Wenn es soweit ist, werde ich dir sagen, welchen von seinen Söhnen du zum zukünftigen Präsidenten machen sollst. Du schüttest dem dann etwas von diesem ganz besonderen Öl über seine Birne und betest für ihn. Okay?“

4 Samuel packte sofort seine Sachen und tat, was Gott ihm gesagt hatte. Als er in Bethlehem-City ankam, rannten ihm schon die Chefs der Stadt entgegen: „Oh Samuel!“, fragten sie aufgeregt. „Warum sind Sie hier? Ist das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen?“

5 „Ein gutes Zeichen!“, lachte Samuel. „Ich bin hier, um für Gott ein Opferritual durchzuziehen. Bereitet euch alle schonmal dadrauf vor, macht euch innerlich und äußerlich sauber und dann kommt einfach dazu. Wir machen zusammen ein Dankopfer!“ Zu der Party kriegten auch Isai und seine Söhne eine Einladung. Zur Vorbereitung für das Dankopferessen mussten sie sich auch sauber machen.

6 Als Isai dann mit seinen Söhnen bei der Feier ankam, sah Samuel als Erstes den ältesten Sohn von ihm, der Eliab hieß. Er dachte sofort: „Yes, das ist er bestimmt! Den hat Gott ausgesucht!“

7 Aber dann kam ne Nachricht von Gott rein: „Hallo? Samuel, du musst nicht gleich sonst was Dickes von dem denken, nur weil der so groß ist und sone Bodybuildingfigur hat! Ich finde den nicht so toll. Meine Einschätzung, wie jemand drauf ist, kommt anders zustande als bei euch Menschen. Ihr seht nur das Äußere, ich sehe aber das Innere, das Herz!“

8 Isai rief seinen zweiten Sohn zum Essen, der Abinadab hieß. Den stellte er auch Samuel vor und diesmal dachte er sofort: „Ne, der ist es nicht. Das ist nicht der, den Gott sich ausgesucht hat.“

9 Also holte Isai den Schima, seinen nächsten Sohn. Aber wieder war Samuel gleich klar: „Ne, der ist es auch nicht. Den hat Gott sich nicht ausgesucht!“

10 So ging das mit allen sieben Söhnen vom Isai, der Reihe nach. Jeder wurde Samuel vorgestellt. Am Ende meinte Samuel: „Ne, er war nicht dabei. Keiner von denen wurde von Gott ausgesucht.“

11 Schließlich fragte Samuel Isai: „Sagen Sie mal, waren das jetzt alle Ihre Söhne, oder was?“ – „Nein, einer fehlt noch, das ist der Jüngste von allen. Der passt bei uns immer auf die Schafe auf.“ – „Können Sie den auch noch holen lassen?“, fragte Samuel. „Ich will nicht mit dem Opferessen anfangen, bevor ich ihn nicht auch noch gesehen hab!“

12 Isai schickte einen seiner Leute um David zu holen. Als David ankam, konnte man sehen, dass er voll gut aussah. Er hatte einen Top-Körper, schöne braune Haut, blaue Augen, voll der Model-Typ. „Das ist er“, sagte Gott zu Samuel. „Mach ihn zum Präsidenten! Nimm dieses besondere Öl und bete für ihn!“

13 Samuel beugte sich zu dem Jungen rüber, schüttet das Öl über seine Haare, sprach ein Gebet und segnete ihn. Damit machte er ihn zum zukünftigen Präsidenten, mit den Brüdern als Zeugen. In der Sekunde, als er das gemacht hatte, zog plötzlich die Kraft von Gott in David ein. Diese Kraft blieb auch bei ihm und ging nicht wieder weg. Samuel packte seine Sachen und ging wieder zurück nach Rama.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Aber Jahwe sagte zu Samuel: „Sieh nicht auf seine Erscheinung und seinen hohen Wuchs! Ich habe ihn verworfen. Denn Gott urteilt nicht wie die Menschen. Der Mensch sieht nur das Äußere, Jahwe aber sieht das Herz.“
(1Sam 16:7)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Nun ist Samuel als auf der Suche nach einem neuen König, den der salben soll. Saul war ja groß und sah gut aus, aber war dann doch nicht fähig, König zu sein. Isai musste erst alle Söhne vorstellen, die es dann doch nicht nach Gottes Willen waren, ehe David geholt wurde. Der Hirte, der gerade die Schafe weidete. Dann dieser Bibelvers: Gott sieht nicht aufs Äußere, sondern ins Herz! Dieser Bibelvers tut mir sosososo gut. Wenn Gott das nicht täte, wäre ich schon längst verworfen, weil ich einfach nichts leisten kann, ich schwächliches Dingsda.
Ein Punkt hat mich an diesem Bibelabschnitt gestört: Samuel hatte Angst vor Saul, wenn dieser erfährt, dass er auf der Suche nach einem neuen König ist, dass er dann ausrastet. Und Gott ordnet einen Deal an: Nimm eine Kuh und sag, dass du zu einem Opferfest gehst. Das stimmte zwar, aber der Hauptgrund war eben ein anderer. Ich wehre mich noch gegen den Gedanken, dass das so ein bisschen den Nachgeschmack einer Notlüge hat, wenn Samuel den Hauptgrund verschweigt.

Glauben ins Leben umgesetzt

Menschen nach ihrem Aussehen beurteile ich schon lange nicht mehr. Oder vielleicht ein bisschen doch, aber im umgekehrten Sinn. Die, die groß, schön und selbstbewusst sind, die sind mir erst einmal unsympathisch. DIE müssen mir erstmal beweißen, dass sie menschlich okay sind. Ist das nicht verrückt? Schubkastendenken vom Feinsten! Ohwei.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich bin so froh, dass du deine Menschen nur nach dem Herzen beurteilst und nicht nach Äußerlichkeiten oder irgendwelche Leistungen. Du urteilst nur nach dem Herzen und dass, sie das, was sie tun zu deiner Ehre tun. (Was ist das denn für ein Satz?)
Ja, gestern Nachmittag war ich wieder zum Gottesdienst, weil M. mich mit dem Auto abgeholt hat. Und ich weiß wiedermal, wie sehr es mir gefehlt hat, die Gemeinschaft mit anderen Christen. Obwohl die Predigt jetzt nicht unbedingt „mein“ Thema war und ich auch nicht soviel damit anfangen konnte. Und ehrlich, ich weiß gar nicht mehr so richtig, worum es ging. Aber wahrscheinlich hast du gedacht: Ich lass sie erstmal wieder ankommen 🙂 Es tut mir so gut, wenn es nicht mehr so heiß ist und ich merke immer erst, wenn es vorbei ist, wie schwer es für mich zum Tragen war. Aber du bist da, du siehst es und hast mir in dieser Zeit ganz viele Vorträge auf YouTube gezeigt, die mich unheimlich weitergebracht haben. Ich bin dir so dankbar! Es ist jetzt gleich 9 Uhr und D. hat die Sportprüfung. Bitte sei jetzt ganz dolle bei ihr und gib ihr alle Kraft, durchzuhalten und es auch noch in akzeptablen Zeit, dass sie es schafft. Ich weiß, dass ihr so sehr davor gruselt.
Heute ist nun Montag und die Woche beginnt wieder. Ich habe mir ganz fest vorgenommen, wieder mehr rauszugehen, mehr ins Grüne, mehr deine Natur genießen, mehr dich im in allem, was wächst zu spüren. Bitte sei bei mir und lass mich deine Schöpfung bewundern in allen klitzekleinen Kleinigkeiten!
Aber Tag für Tag, heute erstmal am Montag, lass mich gut durch den Tag kommen, gib mir die nötige Kraft alles aus- und durchzuhalten und vielleicht am Nachmittag ein bisschen Sonne tanken. Beschütze und behüte mich!

Mein Vater im Himmel!
Dein Name werde geheiligt. 
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. 
Mein tägliches Brot gib mir heute. 
Und vergib mir meine Schuld, wie auch ich vergebe meinen Schuldigern. 
Und führe mich nicht in Versuchung, sondern erlöse mich von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen. 

o o o o o


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