Tag 152 – 1. Samuel 17:31-40

31 Nach einer Zeit hatten alle davon gehört, dass David immer wieder nach der Belohnung fragte. Auch Saul bekam das mit und wollte sofort mit ihm reden.

32 David fragte: „Mein Präsident Saul, darf ich gegen diesen Philister kämpfen? Sie brauchen keinen Respekt vor dem zu haben!“

33 „Niemals! Vergiss es! Du bist noch ein Jugendlicher, und der ist ein Soldat mit einer Spezialausbildung!“

34 „Mein Präsident Saul“, sagte David. „Ich arbeite schon seit einiger Zeit mit Schafen, die meinem Vater gehören. Wenn dort ein Bär ankommt und eins von meinen Schafen geklaut hat,

35 bin ich dem sofort hinterher und hab auf den so lange eingeprügelt, bis er das Schaf losgelassen hat. Wenn er mich angegriffen hat, hab ich ihn manchmal an den Ohren gepackt und die Kehle mit meinem Taschenmesser durchgeschnitten.

36 Wenn ich mit einem Bär klarkomme, dann werde ich auch so einen Arsch von Philister kaputtmachen. Er muss dafür bezahlen, dass er die Armee von dem heftigen Gott verarscht hat!

37 Gott hat auf mich aufgepasst, dass mich die Tatze von so einem Bär nicht verletzt, er kann mich mit Sicherheit auch vor diesem Philister beschützen!“ – „Okay“, sagte Saul. „Von mir aus, dann kämpf gegen ihn. Gott wird dir dabei helfen!“

38 Er gab David seinen Helm und zog ihm seine schusssichere Weste über.

39 Dann hängte sich David noch das MG um den Hals. Als er mal testen wollte, wie gut er mit den ganzen Sachen überhaupt gehen konnte, war schnell klar, dass das nicht so eine pralle Idee war. „Die Waffen behindern mich total!“, stöhnte er. „Damit kann ja kein Mensch anständig kämpfen!“ Also zog er alles wieder aus.

40 David nahm seinen Stock, den er als Hirte immer dabei hatte, und sein Taschenmesser in die Hand. So ging er zu dem Philister Goliat.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Und David gürtete sein Schwert über seine Kleider und versuchte zu gehen; aber er war es nicht gewohnt. Da sprach David zu Saul: Ich kann so nicht gehen, denn ich bin’s nicht gewohnt; und er legte es ab und nahm seinen Stab in die Hand und wählte fünf glatte Steine aus dem Bach und tat sie in die Hirtentasche, die er hatte, in den Beutel, und nahm die Schleuder in die Hand und ging dem Philister entgegen. 
(1Sam 17:39-40)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Ja, da muss man schon schmunzeln, wenn man das liest. Wie steht es im 1. Korintherbrief 1:27?
„… sondern Gott hat das ausgewählt, was nach dem Maßstab der Welt einfältig und schwach ist – um die Weisen und Mächtigen zu beschämen.“
So ein toller Vers!
Aber in der Goliath-Geschichte lesen wir bisher von drei Arten von Waffen.

1. Ausrüstung Goliaths = ein Bild des Bösen, die Macht Satans.
2. Ausrüstung Sauls = ein Bild der eigenen Kraft und Weisheit
3. Ausrüstung Davids = der Glaube, das Schwert Gottes

Was siegt denn nun?

Glauben ins Leben umgesetzt

Es ist so eine schöne Geschichte: David gegen Goliath!
Wie viele Riesen haben wir, die wir vermeintlich niemals bekämpfen können? Mein allergrößter Riese ist meine Gesundheit, meine Leistungseinschränkung, meine Kraftlosigkeit.
Wo ist meine Steinschleuder, mit der ich dies besiegen kann?
Ich bin schon sehr froh, wenn ich an der Stelle bin, wo ich alles annehmen kann. Das dies alles zu mir gehört, dass ich eben so bin und nicht anders. Das allein schafft schon Luft. Und ehrlich, ich glaube nicht, dass ich dies in diesen irdischen Leben bekämpft kriege. Ob es mir allein am Glauben fehlt, dass Gott auch dies von jetzt auf gleich besiegen kann. Ja, ich weiß, dass er es kann. Aber ich bin eher davon überzeugt, dass er es bei mir lässt, aus welchem Grund auch immer. Vielleicht hebe ich ja ab, wenn ich kerngesund wäre? Vielleicht hätte ich T. gar nicht kennengelernt (ganz sicher sogar) und könnte ihr demzufolge auch gar nicht helfen. Ich hätte sovieles nicht getan, was ich getan habe. Vielleicht ist das der Grund? Aber vielleicht hätte ich auch noch ganz viel mehr getan, wenn ich viel mehr Kraft hätte?
Hätte, hätte … Fahrradkette …

Mein Gebet für meinen Tag

Jetzt ist es 18.00 Uhr und ich habe mein Gebet für diesen Tag nicht aufgeschrieben. Hinterher etwas zu formulieren, bloß damit hier jetzt etwas steht, ist Quatsch.

o o o o o

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