Tag 153 – 1. Samuel 17:41-47

41 Goliat trat aus der Reihe der Soldaten raus und ging David entgegen. Vor ihm ging ein zweiter Soldat, der nur seinen Stahlhelm tragen musste.

42 Schließlich konnte er von weitem erkennen, dass dort nur so eine kleine Wurst gegen ihn kämpfen wollte. David war zwar ein gutaussehender Jugendlicher, der auch eine ganz gute Figur hatte, aber er sah eben doch noch relativ jung aus. Goliat lachte sich über David nur schlapp.

43 „Ha, ich dreh durch! Was willst du denn bitte mit dem Stock und diesem billigen Taschenmesser? Meinst du, ich will mit dir spielen oder was?“ Dann schrie er voll rum und verfluchte David bei seinen Plastikgöttern.

44 „Komm her, Kleiner! Ich werde dich zum Frühstück verspeisen, und deine Knochen kriegt mein Pitbull zum Mittag!“

45 David rief ihm aber zu: „Du kommst dir mit deiner Pumpgun wohl ganz toll vor. Aber ich hab die Hilfe von meinem Gott dabei! Und dieser Gott ist der Chef vom ganzen Universum, er ist der Gott von den Israeliten, und den hast du vorhin derbe beleidigt.

46 Dieser Gott wird heute dafür sorgen, dass ich gegen dich gewinne! Ich werde dich töten und dir den Kopf wegpusten. Deine Leiche und auch die Leichen von deinen Kollegen werde ich den Tieren und Raubvögeln zu fressen geben. Wenn das passiert, wird man überall in der Welt wissen, dass der Gott von den Israeliten immer auf seine Leute aufpassen wird.

47 Alle Leute sollen kapieren, dass Gott keine großen Waffen braucht, um seine Leute rauszuhauen. Gott legt fest, wer so einen Krieg gewinnt, und er hat beschlossen, dass die Philister von uns eins auf die Mütze kriegen!“

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselbvers des Abschnittes

David rief zurück: „Du kommst zu mir mit Kurzschwert, Spieß und Langschwert. Ich aber komme zu dir im Namen Jahwes, des Allmächtigen, des Gottes der kampfbereiten Heere Israels, den du verhöhnt hast. 
(1Sam 17:45)

Meine Erkenntnis des Tages

Man kann ja zu der „Volxbibel“ stehen wie man will, aber dieser Abschnitt liest sich recht lustig. Als die Volxbibel herauskam und ich drin geblättert hatte, war ich entsetzt. Wie kann man Gottes Wort derart verunstalten?!! Mittlerweile sehe ich es nicht mehr ganz so eng (sonst würde ich diesen Text nicht zu Beginn jedes Tages vornan stellen. Zu einer Bibelarbeit ist sie zwar völlig untauglich und jeder Christ sollte eine „richtige“ Bibel besitzen und lesen, aber so als Einstieg finde ich sie jetzt echt witzig. Und vielleicht findet der eine oder andere gerade durch diese witzigen Texte zu der „richtigen“ Bibel, zu gucken, wie steht es denn da nun wirklich.
Wie auch immer. Heute ist David einfach bewundernswert. Er kämpft nicht für sein Ego, sondern für Gott. Da können andere lästern wie sie wollen.

Glauben ins Leben umgesetzt

Ich glaube, von David kann sich wirklich jeder eine Scheibe abschneiden. Was würde ich denn tun an Davids Stelle? Vor lauter Angst mich in irgendeiner Ecke verkriechen. Selbstschutz.
Es wäre wirklich gut, könne ich in meinen Alltäglichkeiten mir immer wieder vor Augen halten, ich lebe, weil Gott mich gezogen hat, er hat einen Plan für mich, ich brauche keine Angst vor Goliaths zu haben! Keine Ahnung, ob ich das jemals hinkriegen werde.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, bei meinen morgendlichen Blick auf die Wettervorhersage bekomme ich Panik. Diese Temperaturen! Und ich habe mich am Mittwoch mit K. verabredet und noch schlimmer: für nächsten Sonntag fürs Kuchenbacken für die Gemeinde gemeldet. Ich hatte angenommen, es ist das letzte heiße Wochenende für diesen Sommer.
Vater, wie soll ich das denn hinbekommen? Ich kann das doch nicht absagen!
Ja, ich habe richtig Angst. Und jetzt tue ich etwas, was ich früher immer getan habe, aber es mir aber von J. habe klauen lassen:
Ich übergebe es dir! Du kennst mich, du weißt, welche Probleme ich bei diesen Temperaturen habe, du kennst die Gemeinde, du kennst das 4wöchentliche Kaffeetrinken dort, du weißt, dass Kuchenbacken so ziemlich das Einzige ist, was ich für die Gemeinde tun kann und es auch wirklich gern mache, normalerweise. Das alles weißt du und nun übergebe ich dir das ganze. Bitteschön, da hast du es. Bitte kümmere dich darum. Und das, was du meinst, dass ich es leisten kann, kannst du mir ja nächste Woche Samstag zurückgeben einschließlich Zeit- und Wetterplan.
Diese Gedanken nehmen heute früh dermaßen viel Platz in meinem Kopf ein, dass nichts anderes mehr Platz ist. Und ich werfe es jetzt vor deine Füße: ich kann das nicht!
Amen

o o o o o


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