Tag 155 – 1. Samuel 18:1-16

1  Sauls Sohn Jonatan war bei dem Treffen die ganze Zeit dabei gewesen. Er hatte David beobachtet und fand ihn einfach total nett. Es entstand so eine ganz feste Freundschaft zwischen den beiden. David war für Jonatan wie ein Bruder.

2  Saul gab David einen Job in seinem Haus. Er wohnte ab dann bei ihm und ging nicht wieder zurück zu seiner Familie.

3  Jonatan und David wurden wirklich dicke Kumpel. Sie schlossen sogar einen Freundschaftsvertrag miteinander.

4  Jonatan schenkte David seine Armeeklamotten inklusive seines MG und dem Munitionsgürtel.

5  David diente ab dann in der Armee vom Saul. Überall, wo Saul ihn einsetzte, gewann er. Bald wurde David befördert und zum Kompaniechef ernannt. Alle Leute mochten David, er war sehr beliebt.

6  Als die Armee von dem Feldzug gegen die Philister wieder nach Hause kam, zogen die Frauen aus allen Städten ihnen entgegen, auch um den Präsidenten der Israeliten zuzujubeln. David, der den stärksten Soldaten der Philister erlegt hatte, war auch mit dabei. Die Frauen hatten eine PA auf dem Platz aufgebaut und tanzten zur Housemusic.

7  Dabei gab es so einen Ruf, den sie immer laut wiederholten: „Saul hat früher tausend Feinde erschlagen, aber bei David ging’s Zehntausenden an den Kragen!“

8  Saul fand den Spruch nicht so geil, er regte sich sogar tierisch da drüber auf. „Bei David sind es gleich zehntausend und bei mir nur tausend? Als Nächstes wollen die ihn auch noch zum Präsidenten machen!“

9  Ab dann wurde Saul immer neidischer auf David.

10  Am nächsten Tag sorgte Gott dafür, dass Saul mal wieder ganz übel drauf kam. Saul wurde voll aggro, schrie in seinem Haus laut rum, als wäre er total durchgeknallt. Wie immer holte David dann seine Gitarre raus und spielte ein paar ruhige Songs, um Saul runterzubringen. Diesmal holte Saul aber seine Kanone aus dem Schrank

11  und schoss zweimal auf David, der den Schüssen aber ausweichen konnte.

12  Ab jetzt kriegte Saul richtig Schiss vor David. Es war einfach ganz klar, dass Gott ihn verlassen hatte und jetzt auf der Seite von David stand.

13  Darum hatte er auch keinen Bock mehr da drauf, dass David die ganze Zeit in seiner Nähe war. Er beförderte ihn zum General in seiner Armee. An der Spitze der Heerführung musste David ab dann oft losziehen, um hier und da Krieg zu führen.

14  Jeder Krieg, den er anzettelte, wurde ein Erfolg, weil Gott einfach in seiner Mannschaft spielte.

15  Saul bekam natürlich mit, dass alles, was David anpackte, ein Megaerfolg wurde. Darum bekam er immer mehr Angst vor ihm.

16  David wurde der neue Superstar, nicht nur in Juda, sondern in ganz Israel. Er stand auf den Titelblättern der ganzen Magazine und hatte bald einen eigenen -Fanclub. Alle mochten ihn sehr und bewunderten ihn, weil er für die Leute in den Krieg zog und immer mit einem Sieg wieder nach Hause kam.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Jonatan schloss einen Freundschaftsbund mit David, weil er ihn lieb hatte wie sein eigenes Leben. Dabei zog er Mantel und Rüstung aus und bekleidete David damit. Er schenkte ihm sogar sein Schwert, seinen Bogen und seinen Gürtel.
(1Sam 18:3-4)

Meine Erkenntnis des Tages
Glauben ins Leben umgesetzt

Während David überall beliebt wurde, schaute Saul eifersüchtig auf ihn. Eine Eifersucht, die später noch so manches Übel produziert.
Im Gegensatz dazu entwickelte sich zwischen David und Jonatan eine sehr enge Freundschaft. Jonatan liebte David und schenkte ihm als Zeichen seine Ausrüstung, seine Klamotten. Mit anderen Worten, er schenkte ihm seine materiellen Dinge. Nun kann ich mich fragen, schenke ich auch Gott, meinem Vater, den ich auch so liebe, meine materiellen Dinge? Vielleicht ist dieser Gedanke weit hergeholt, aber er ging mir gerade durch den Kopf.
Was mache ich mit den materiellen Dingen, die ich habe, die ich mir kaufe? Zuallererst befriedige ich damit MEINE Bedürfnisse. Und all das, was ich nicht brauche, gebe ich auch gerne weg. Aber was brauche ich denn wirklich? In letzter Zeit schaue ich mir auch ganz gern Videos an, die über Minimalismus an, nur Dinge zu haben, die ich wirklich brauche. Aber was brauche ich? Sind dabei nicht völlig überflüssige Sachen? Ich habe über 30 Zimmerpflanzen. Ich liebe es, wenn grün ist in meinem Wohnzimmer. Mir reicht nicht, nur ein Gummibaum oder so. Aber ist das nicht zuviel? Ich habe mir gerade in den letzten Tagen wieder Sachen zum Umtopfen gekauft, damit die immer größer werdenden Pflanzen auch Platz im Topf haben. Was ist das? Ist das schon überflüssig? Luxus, den man nicht braucht?
Und wie verwende ich die Dinge, die ich bereits habe? Zur Ehre Gottes? Mein Geld? Meine Zeit?
Ich klebe nicht am Geld, gebe gern anderen, auch wenn darüber mit dem Kopf geschüttelt wird. Aber ich gebe es auch bewusst. Einzelpersonen. Organisationen eher ganz selten. Ich habe da (bei den Organisationen) meine Schwierigkeiten zu überblicken, was sie wofür verwenden. Ich blicke da nicht durch. Da gebe ich lieber an Einzelpersonen, wo ich die Auswirkungen kenne. Ganz konkret. Aber habe ich trotzdem nicht noch viel zu viel für mich? Diese Gedanken sind noch nicht zu Ende gedacht und werde sehen, wohin es sich entwickelt.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich danke dir, dass du mir heute durch dein Wort gezeigt hast, dass ich schon sehr bewusst mit den materiellen Dingen umgehen und sie dir zur Ehre einsetzen soll. Wenn es nächsten Sonntag so heiß werden soll und ich wieder Panik bekomme, weil ich zusätzlich den Backofen anschalten muss, vielleicht kauf ich den Kuchen ja beim Bäcker, dass ich mein Geld eben dafür verwende und nicht stattdessen irgendwelchen überflüssigen Kram. Was meinst du?
Heute ist Montag und die neue Woche startet. Ich möchte dich bitten, dass du mich in der neuerlichen heißen Woche beschützt und behütest, dass ich keine Panik bekommen werde. Bitte sei auch bei D., sie will diese Woche ihren Weg zur Straße pflastern mit W. zusammen. Bitte lass alles gut klappen, dass die Steine und das Geld und die Kraft ausreichen. Sei mit T., dass sie ihre Bronchitis in den Griff bekommt und es nicht schlimmer wird. Bei A. weiß ich nicht, ob das Baby schon da ist. Lass dieses neue wunderbare Geschöpf zur Freude aller sein, auch wenn es nicht gewollt und geplant war. Lass dort alles gut laufen, dass alle gesund und munter sind.
Und mich trage einfach durch diese Woche auf deinen starken Armen.
Dies alle lege ich dir in Jesu Namen vor die Füße
Amen

o o o o o

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s