Tag 156 – 1. Samuel 18:17-30

17 Irgendwann sagte Saul zu David: „Ich möchte, dass du meine älteste Tochter Merab heiratest und wir eine Familie werden. Wenn du einverstanden bist, musst du dafür an vorderster Front in den Kriegen mitmischen, die Gott mir aufgetragen hat zu führen!“ Insgeheim dachte sich Saul aber: „Ich will mir nicht die Hände an ihm schmutzig machen, dass sollen lieber die Philister für mich erledigen, die sollen ihn töten.“

18 David antwortete aber: „Huch? Das passt doch irgendwie gar nicht. Ich komme aus einer Arbeiterfamilie! Isai, mein Vater hat doch nichts Dickes in Israel gerissen. Ich kann doch jetzt nicht so mal eben der Schwiegersohn vom Präsidenten werden!“ Trotzdem war er einverstanden.

19 Als dann das Datum kam, an dem die Hochzeit von David & Merab angesetzt worden war, hatten sich die Pläne plötzlich geändert. Merab heiratete nicht David, sondern Adriel, der aus Mehola stammte.

20 Michal, die jüngere Tochter von Saul, war aber schon die ganze Zeit voll verknallt in David. Als Saul das mitbekam, fand er das okay.

21 „Vielleicht kann ich mit ihr ja David eine Falle stellen“, sagte er sich. „Könnte ja sein, dass er wegen ihr gegen die Philister verliert, und die ihn dann umbringen.“ Also sagte er zu David: „Wenn du willst, kriegst du heute noch mal die Gelegenheit, Teil meiner Familie zu werden!“

22 Vorher hatte Saul einigen Leuten gesteckt, sie sollten David mal von der Seite anquatschen nach dem Motto: „Der Präsident findet dich ganz toll, weißt du das eigentlich? Alle mögen dich, auch seine Angestellten. Wäre doch fast logisch, wenn du jetzt auch noch sein Schwiegersohn werden würdest, oder?“

23 Diese Leute redeten also auf die Art mit David, aber er sagte dann immer: „Ihr glaubt doch nicht im Ernst, man kann so mal eben der Schwiegersohn vom Präsidenten werden? Ich komme aus einer Arbeiterfamilie, ich bin eher schlicht drauf, hab keine gute Bildung und so was!“

24 Als diese Männer Saul erzählten, was David dazu gesagt hatte,

25 befahl er ihnen Folgendes: „Ihr könnte ihm ja stecken, dass der Präsident kein Brautgeschenk von ihm sehen will, und er bezahlt auch die ganze Hochzeit. Alles, was er von ihm möchte, ist, dass er sich an seinen Feinden rächen soll. Er wünscht sich als Hochzeitgeschenk von ihm die abgeschnittenen Vorhäute von hundert Philisterpenissen!“ Saul hatte sich das nämlich so ausgerechnet, dass David bei den Kämpfen mit den Philistern irgendwie getötet werden würde.

26–27 Als sie David davon erzählten, wurde der Sportsgeist in ihm geweckt. Er konnte es sich durchaus vorstellen, auf diese Art Teil der Familie vom Präsidenten zu werden. Noch bevor die Frist abgelaufen war, hatte er schon die Vorhäute organisiert. Und er hatte nicht nur hundert, sondern sogar zweihundert Philister kaltgemacht. Er legte alle zweihundert Stück in einer Tüte dem Präsidenten auf seinen Schreibtisch. Saul gab dann das Einverständnis zur Hochzeit von seiner Tochter Michal mit David.

28 Saul kriegte immer mehr mit, dass Gott auf der Seite von David stand. Er bekam auch mit, dass seine Tochter Michal voll in David verknallt war.

29 Das alles trug dazu bei, dass er noch mehr Angst vor ihm hatte, als es eh schon der Fall war. David wurde sogar zu seinem Todfeind.

30 Die Philister zogen immer wieder in den Krieg gegen die Israeliten. Aber bei jedem Feldzug, bei dem David dabei war, gewann er auch. Er hatte mehr Erfolg als alle anderen Generäle der ganzen Armee. David wurde deswegen immer berühmter.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Da fürchtete er sich noch mehr vor David und wurde für immer zu seinem Feind.
(1Sam 18:29)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Saul tat alles, um David zu beseitigen. Nichts gelang ihm. Wie auch, wenn Gott auf Davids Seite war?

Glauben ins Leben umgesetzt

Es wäre nicht richtig, wenn man denkt, man muss nur an Gott glauben, ernsthaft an Gott glauben und von da ab gelingt einem alles. Wie einfach!
So einfach isses aber nicht.
Ich denke, es gelingt einfach all das, was Gott in seinem Plan für mich vor hat. Das ist die große Verheißung. Die andere Seite ist, dass Gott immer für mich da ist, dass er mit mir kommuniziert, mich anhört, mich lenkt und leitet. Wenn ich das will. Wenn ich Dinge tue, die ihm nicht gefallen, er sich bemüht, mich davon anzuhalten, ich aber eigensinnig bin, dann verstopft er seine Ohren. Genau das habe ich erlebt.

Mein Gebet für meinen Tag

Papa, gestern habe ich in einem Vortrag gehört, dass wir dich auch Papa nennen dürfen, genauso wie Jesus Abba sagte. In Markus 14:36 sagte Jesus dies: „Abba, Vater“, sagte er, „dir ist alles möglich. Lass diesen bitteren Kelch an mir vorübergehen! Aber nicht, wie ich will, sondern wie du willst.“  Wow, bisher habe ich das glatt überlesen.
Also Papa, ein bisschen denke ich dabei auch an meinen irdischen Papa, er war ein ganz lieber. Ich glaube, ich war auch seine Lieblingstochter. Ich weiß, du bist gerecht zu jedem, aber so ein bisschen beschreibt es das Vater-Tochter-Gefühl. Nein, er hat mich nicht vorgezogen, aber es lag so in der Luft, verstehst du, was ich meine? Leider lebt er nicht mehr. Ich weiß nicht, wo er jetzt ist, aber bitte gib ihm die Gewissheit, dass er mir fehlt, dass ich ihn liebe und dass ich mich freue, ihn irgendwann wiederzusehen!
Das ist das, was ich dir jetzt unbedingt sagen musste!
Amen

o o o o o

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