Tag 162 – 1. Samuel 21:2-11

2  Auf der Flucht kam David in Nob vorbei, wo der Priester Ahimelech wohnte. Ahimelech ging David aufgeregt entgegen und fragte ihn: „Guten Tag! Was machen Sie hier? Warum sind Sie ganz alleine gekommen?“

3  „Der Präsident hat mir einen Top-Secret-Job erteilt, keiner darf davon wissen“, antwortete David. „Meine Männer treffe ich an einem geheimen Ort.

4  Geben Sie mir bitte etwas Reiseproviant für unterwegs? Vielleicht fünf Schnittchen auf die Hand oder ein paar Snickers? Einfach irgendwas, was Sie im Haus liegen haben.“

5  „Hm, ich hab nichts Normales im Haus, nur diese besonderen Brote von Gott.“, antwortete der Priester. „Das Zeug kann ich Ihnen aber nur geben, wenn Sie und Ihre Leute in letzter Zeit keinen Sex hatten. Sie müssen sauber, also eben ‚rein‘, sein. So ist die Regel.“

6  „Also in den letzten zwei Tagen hat garantiert keiner von uns eine Frau vernascht“, lachte David. „Und als wir losgegangen sind, waren sogar die Waffen der Männer sauber, also ‚rein‘. Da drauf wurde geachtet, obwohl wir eigentlich nur so unterwegs sind, ohne speziellen Auftrag von Gott. Also heute ist hier auf alle Fälle alles hundertprozentig sauber!“

7  Der Priester war einverstanden und rückte die besonderen Brote raus. Es handelte sich dabei um die Ration, die gerade von dem Tisch für die besonderen Brote weggeräumt wurde, um frisches Brot nachzulegen.

8  Zufällig war an dem Tag auch ein Soldat am Ort, der aus der Truppe von Saul kam. Und zwar handelte es sich um Doeg, einen Edomiter. Er war der Aufseher über die Hirten von Saul.

9  David fragte Ahimelech: „Sagen Sie, gibt’s hier irgendwo einen Waffenladen? Oder haben Sie noch eine Knarre im Schrank hängen, die Sie mir vielleicht leihen könnten? Ich hab es nicht mehr geschafft, meine Waffen zu holen, weil es sich um einen Eilauftrag vom Präsidenten handelte.“

10  „Klar, wir haben hier noch Ihre alten Waffen liegen, die Sie dem Philister Goliat abgezogen haben, nachdem er im Eichental von Ihnen getötet wurde. Sie liegen dahinten, in einen Mantel eingewickelt. Wenn Sie wollen, können Sie die mitnehmen. Was anders haben wir hier nicht.“ – „Ja, gerne! Gute Idee!“, sagte David. „Bessere Waffen als die werde ich bestimmt nirgends bekommen können.“

11  Davids Flucht vor Saul brachte ihn am selben Tag noch nach Gat. Dort wollte er sich mit dem Präsidenten Achisch treffen.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

David erwiderte: „Der König hat mir einen Auftrag gegeben, von dem niemand etwas erfahren darf. Die Leute habe ich an einen bestimmten Ort bestellt. 
(1Sam 21:2)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Erkenntnisse habe ich heute keine, im Gegenteil. Ich habe mehr Fragen.
Warum log David wieder? Er hatte doch Gott auf seiner Seite? Er sagte nicht die Wahrheit, dass er auf der Flucht vor ist. Er log über seine Ausrüstung und über seinen Proviant. Es war Sabbat und bekam die Heiligen Brote, die ihm gar nicht zustehen. Warum bitte vertraute er Gott nicht wieder? Er war doch der neue König, den Gott wollte und hätte allen Grund dafür, sich ganz auf ihn zu verlassen. Ich verstehe es nicht.
Ja, David war wie wir alle ein sündiger Mensch. Ja.

Glauben ins Leben umgesetzt

Was soll ich daraus für mein Leben lernen? Nicht lügen und Gottvertrauen haben? Ich stehe heute gewaltig auf der Leitung.

Mein Gebet für meinen Tag

Papa, heute hast du mir ja einen Text hingelegt, den ich zwar verstehe, aber mit dem ich heute für mich nichts anzufangen weiß. Ja, ich weiß, dass Lügen in deinen Augen schlecht ist und ich weiß auch, dass ich grenzenloses Vertrauen in dich haben kann. Und ja, ich weiß auch, dass David auch ein Mensch mit Fehlern ist und gar nicht all deine Gebote halten kann. Aber was mache ich mit diesem Text heute? Was willst du mir damit heute sagen?
Papa, eben ist mein Einkauf für die kommende Woche und der Kuchen für das Kaffeetrinken morgen in der Gemeinde gekommen. Ich fasse es nicht, es ist sososo viel. Mein Kühlschrank ist voll. Ich lebe im absoluten Wohlstand. Du beschenkst mich Woche für Woche mit all dem Essen, was ich brauche. Und ich kann unter so vielen wählen. Was für ein Luxus. Ich bin im Anblick dieses Kühlschrankes überwältigt. Vielen, vielen Dank! Eigentlich wollte ich dich jetzt bitten, alle Kühlschränke der Welt so zu füllen, aber das ist mir zu platt. Ich glaube nämlich nicht, dass du mir diesen Wunsch eins zu eins erfüllen wirst. Jaja, theoretisch könntest du es, ich weiß. Aber ich habe so meine Probleme für ganz allgemeine Fürbitten für die ganze Welt. Genauso könnte ich dich bitten, von jetzt auf gleich, alle Menschen gesund werden zu lassen oder alle Kriegswaffen unbrauchbar zu machen. Ja, es ist dein Plan, keine Kriege, alle gesund und alle satt. Das wird aber noch nicht heute sein.
Deshalb ist es Quatsch heute so zu beten, dass es heute so sein soll. Aber gib deinen Kinder die Kraft durchzuhalten
Oh man, was labere ich heute für ein Zeug. Heute ist Samstag und T kommt heute Nachmittag. Es soll wieder sehr heiß werden. Lass uns einen schönen Nachmittag haben, uns gegenseitig helfen und stärken. Ja, darum bitte ich dich heute und dass N. beim Handballturnier unverletzt bleibt. Behüte und beschütze uns allesamt, schenke uns die Kraft für heute und lass es vielleicht nicht ganz so heiß werden. Noch 2 Tage …
Das alles trage ich vor dich in Jesu Namen
Amen

o o o o o

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