Tag 164 – 1. Samuel 22:1-10

1 David machte erst mal die Biege aus Gat. Er floh in einen alten Bunker, der in der Nähe der Stadt Adullam lag. Seine Brüder und andere aus seiner Familie bekamen davon Wind und besuchten ihn dort.

2 Es kamen aber auch einige Leute zu ihm und schlossen sich seiner Truppe an. Männer, die irgendwie Probleme mit der Polizei bekommen hatten, tätowierte Rocker, Leute, die pleite oder viele Jahre im Knast waren. Insgesamt kamen 400 Männer zusammen. David wurde ihr Anführer.

3 Sie zogen zusammen von da nach Mizpe, was im Land der Moabiter lag. Dort stellte David beim Präsidenten einen Antrag auf Unterkunft für seine Eltern. „Bitte erlauben Sie mir, meine Eltern hier unterzubringen, bis ich weiß, was Gott mit mir vorhat!“

4 Beide Eltern konnten dann dort wohnen. Sie bekamen ein Zimmer im Präsidentenpalast, solange sich David in den Bergen versteckt hatte.

5 Irgendwann gab es ein Treffen zwischen David und dem Propheten Gad. Der sagte zu ihm: „David, Sie können sich nicht für immer hier verstecken! Gehen Sie doch an Ihren Geburtsort zurück, nach Juda!“ David fand das eine gute Idee und zog erst mal weiter bis nach Jaar-Heret.

6 Irgendwann kriegte Saul gesteckt, wo David und seine Männer sich verschanzt hatten. Der Präsident saß da gerade auf einem kleinen Berg bei Gibea unter einer Birke. In der rechten Hand hatte er sein MG. Sein Spezialtrupp war auch dabei.

7 Saul sprang plötzlich auf und machte seine Leute zur Sau: „Ihr Trottel glaubt doch bestimmt, dass dieser Typ vom Familienstamm Juda ausgerechnet euch Benjaminiter bevorzugen wird, wenn er mal an der Macht ist, oder? Ihr glaubt im Ernst, er wird euch ganz viel Land und Weinberge schenken und jeden von euch zu einem General befördern! Ha!

8 Ihr seid doch alle gegen mich! Ihr habt mir ja noch nicht mal von dem Vertrag erzählt, den ausgerechnet mein eigener Sohn mit diesem Sohn vom Isai gemacht hat. Keiner hat mir was erzählt, keiner! Dass mein eigener Sohn meine Angestellten gegen mich aufhetzt, unglaublich! Und dass der sogar Leute bezahlt, die mich ausspionieren, die mich verraten?! Das wird mir alles jetzt erst klar!“

9 Einer von seiner Truppe stand auf und sagte zu Saul: „Ich hab David gesehen, als er beim Priester Ahimelech war. Ich meine diesen Typen, der aus der Familie von Ahitub stammt. Der wohnt in Nob.

10 Der Priester hat mit Gott über ihn geredet, und Gott hat ihm auch gesagt, wo es für David demnächst langgeht. Er hat dem auch noch was zu essen gegeben. Am Ende ist David mit den Waffen vom Philister Goliat in der Hand wieder weitergezogen.“

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Keiner von euch hat mir [Saul] gesagt, dass mein Sohn einen Bund mit dem Sohn Isais geschlossen hat. Keinen von euch kümmert es, dass mein Sohn meinen Sklaven gegen mich aufhetzt, sodass der mich verrät und mir auflauert, wie es jetzt offenbar ist. Warum hat mir das denn keiner gesagt?
(1Sam 22:8)

Meine Erkenntnis des Tage, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

David ist weiter auf der Flucht und Saul hasst ihn immer mehr.
Nun beschwert sich Saul bei seinen Leuten, dass keiner ihn informiert hat, dass David einen Bund mit Jonatan, seinem Sohn, erzählt hat.
Das ist die Situation bei dem Bibelvers. Beim Lesen kam mir in den Sinn: Fragt Saul sich auch manchmal, warum ihm keiner etwas erzählt hat?
Er jammert und muffelt.
Und wir? Jammern wir auch oft, dass andere Dinge nicht tun, die wir gern hätten. Fragen wir uns dann auch, warum ist das so? Oder meckern wir einfach nur? Wie ist es mir der Einsamkeit bei vielen Menschen? Ein Phänomen unserer Zeit. Jammern wir: Keiner besucht mich, keiner will etwas von mir wissen, die bösen anderen! Aber warum besucht mich denn keiner? Und was kann ich dagegen tun? Vielleicht jemand jemand einfach mal einladen? Liegen zu viele Zigarettenkippen vor der Haustür (habe ich gerade vorhin im Radio gehört), warum nur schimpfen? Warum nicht mal Handschuhe an und die 5 Kippen einsammeln? Warum auf die Stadtreinigung verweisen, die ja dafür zuständig ist? Da gäbe es eine lange Liste.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, heute komme ich zu dir und bitte dich um Vergebung. Ich hatte dir die Sache mit dem Gemeindekuchen abgegeben, weil ich nicht wusste, wie ich es schaffen sollte. Der Blick auf die Wetterkarte mit 34° löste in mir Panik aus. Ich habe dir das dann abgegeben und gesagt, bitte hilf mir.
Und rückblickend muss ich bekennen, so richtig muss ich wohl doch nicht geglaubt haben, dass du irgendwas in dieser Richtung tust. Bitte verzeih mir. Und ich habe es dann doch selbst in die Hand genommen, eine Frau aus der Gemeinde angerufen, sie gebeten, mit dem Auto vorbeizukommen, um den Kuchen abzuholen, mir geht es bei den Außentemperaturen schlecht.
Ja, es hat gut geklappt. Nur … es waren keine 34°, sondern nur 27°. Ich hätte es also locker allein geschafft. Du hast an der Temperaturschraube gedreht und ich hatte das nicht für möglich gehalten. Ja, schon, dass du es kannst, aber nicht, dass du es auch tust. Bitte, bitte vergib mir.
Das ist mein großes Anliegen heute Morgen an dich. Und ich käme mir schäbig vor, dich jetzt auch noch zu bitten, dass du mich beschützt und behütest. Ich weiß, dass du es tun wirst, aber dich darum zu bitten, das schaffte ich heute nicht.
Amen.

o o o o o

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