Tag 165 – 1. Samuel 22:11-23

11 Saul unterschrieb sofort einen Haftbefehl gegen den Priester Ahimelech und alle seine Verwandten sowie alle Priester, die in Nob arbeiteten.

12 Als die Priester im Knast waren, ging Saul zu Ahimelech. „Sag mal, tickst du noch ganz richtig?“, schrie Saul ihn an. – „Was wollen Sie von mir, Herr Präsident?“, antwortete Ahimelech.

13 „Warum disst ihr mich? Warum arbeitet ihr gegen mich, du und dieser Sohn vom Isai?“, rief Saul. „Du hast ihm was zu essen gegeben! Du hast ihn sogar mit Waffen versorgt! Und am Ende hast du für ihn sogar noch Gott gefragt, was er machen soll! Darum ist er jetzt gut vorbereitet, um einen Putsch gegen mich zu versuchen und mir meinen Posten zu klauen!“

14 „Aber werter Herr Präsident, David ist der beste Mann in Ihrer Mannschaft“, antwortete Ahimelech höflich. „Er ist Ihnen treu ergeben. Außerdem ist er Ihr Schwiegersohn und auch noch der Chef von Ihrer Elitetruppe. Alle Ihre Angestellten haben Respekt vor ihm.

15 Hey, es war doch jetzt nicht das erste Mal, dass ich mit Gott über David geredet hab. Ihr Verdacht ist total unbegründet. Ich hab von alledem keinen blassen Schimmer gehabt!“

16 Saul war aber voll aggromäßig drauf: „Du wirst mit deinem Leben dafür bezahlen, du und deine ganze Familie!“, schrie er ihn an.

17 Dann befahl er den Soldaten, die bei ihm waren: „Alle Priester an die Wand! Erschießt sie alle! Sie stecken mit David unter einer Decke! Sie wussten genau, dass er auf der Flucht vor mir war, und haben mich nicht informiert!“ Aber die Soldaten weigerten sich, den Befehl auszuführen, weil man Priester von Gott nicht mal so eben abknallen konnte, das geht gar nicht.

18 Saul ging zum Doeg und befahl ihm: „Los, mach du es. Erschieß die Bande!“ Doeg zog seine MP und ballerte alle Priester um. 85 Männer in ihren Priesterklamotten starben an dem Tag.

19 Dazu wurden auf Befehl von Saul alle Einwohner der Priesterstadt Nob erschossen. Alle Männer, Frauen und Kinder, sogar Babys wurden getötet. Dazu auch die Rinder, Pferde, Schafe und Ziegen.

20 Es gab nur einen Überlebenden, den Sohn von Ahimelech und Enkel von Ahitub, der Abjatar hieß. Er floh zu David

21 und erzählte ihm die ganze Story. Dass Saul alle Priester von Gott abgeschlachtet hatte und so.

22 David machte sich selbst große Vorwürfe. Er sagte zu Abjatar: „Als ich damals in Nob diesen Doeg getroffen hab, war mir schnell klar, dass er mich an Saul verraten würde. Ich bin schuld! Tut mir voll leid, ich hab Ihre ganze Familie auf dem Gewissen!

23 Sie können erst mal hier bei uns bleiben. Wir haben den gleichen Feind, der uns umbringen will. Bei mir sind Sie in Sicherheit!“

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Bleibe bei mir und fürchte dich nicht. …
(1Sam 22:23)

Meine Erkenntnis, MEIN Pünktchen

Wie grausam. Der wütende Saul lässt alle 85 Priester der Stadt Nob um einschließlich Frau, Kinder und Tiere umbringen, weil, er meinte, dass sie von der Flucht Davids gewusst haben. Was für ein schrecklicher Mann!
Nur der Sohn Ahimelechs konnte zu David fliehen.
Und dieser sagte dann diesen o.a. Bibelvers zu ihm.

Glauben ins Leben umgesetzt

Als ich diesen Bibelvers las, sah ich nicht vor meinem inneren Auge David, sondern alles, was vorher und hinterher stand, war verschwommen. Nur diese Worte: „Bleibe bei mir, fürchte dich nicht“. So, als ob Gott mir diese Worte für meinen heutigen Tag mitgegeben hat. Heute früh, beim Gassi-Gehen mit dem Hund, habe ich mich mit einer anderen Hundebesitzerin unterhalten. AfD und so … Ich komme also wieder nach Hause, schlage die Bibel auf und lese diese Worte: Bleib bei mir, fürchte dich nicht!
… So ist Gott. So spricht Gott zu mir!

Mein Gebet für meinen Tag

Vater ich danke dir für den tröstlichen Vers am Morgen. Ja, man kann Bleibe bei mir und fürchte dich nicht. Angst vor der Zukunft bekommen, Wenn man die Spitzenpolitiker so sieht und hört, ist mir richtig gruselig. Ich hate gestern gesehen, wie einer von denen die rechte Hande wie zum Hintlergruß ausstreckt … Und Hitler ist auch nicht vom Himmel gefallen, er wurde auch gewählt! Ja, da kriecht Angst hoch.
Und du sagt mir dahinein: Bleib bei mir, fürchte dich nicht.
Danke! Ja, ich bei dir bleiben. Und ich hoffe so sehr, dass du es nicht nocheinmal so viel Schreckliches wie zur Hitlerzeit zulässt. Bitte nicht!
Heute hätte ich Therapiestunde gehabt. Aber die Frau vom Therapeuten rief gestern Abend noch an, er liege im Bett und sei krank. Bitte mach ihn ganz schnell wieder fit, er kann so vielen Menschen helfen, er ist ein großartiger Therapeut! ich selbst bin nicht traurig, dass die Sitzung heute ausfällt. Seit ich zu dir zurückgekehrt bin, geht es mir viel besser und ich hatte heute sowieso kein großes Problem, was zu beackern dran wäre. Im Gegenteil, ich hätte mich wieder über dich mit ihm unterhalten. Er meint nämlich, dass du seit wir das Neue Testament haben, du dich von uns zurückgezogen hast, weil du der Meinung wärst, wir wären jetzt erwachsen und könnten allein laufen. Das stimmt aber doch nicht. Wir sind und bleiben Sünder. Mal sehen, vielleicht ergibt sich noch mal eine andere Gelegenheit, mit ihm darüber zu sprechen. So habe ich jedenfalls den Vormittag Zeit, um einige Dinge hier in der Wohnung erledigen zu können. Ich habe gestern leider nicht alles geschafft, weil D. sehr lange angerufen hat und mir alle aktuellen Dinge erzählen musste. Bitte sei bei ihr und beschütze auch sie. Sie und die Kinder, A. und das Neugeborene, T. , L. und S. Allesamt haben sie deinen Schutz so notwendig. Aber vor allem möchte ich dich bitten, D. zu dir zu ziehen, dass sie deinen Schutz und deine Liebe fühlt, dass sie das stärkt. Bitte vergiss sie nicht beim Einsammeln.
Heute wird ein entspannter Tag für mich, ich kann mich treiben lassen und viele liegengebliebene Dinge erledigen. Sei du trotzdem bei mir, trage mich durch diesen Tag.
Das alles bringe ich vor dich in Jesu Namen
Amen


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