Edelsteine #24

David hielt sich hauptsächlich in den natürlichen Bergfestungen der Wüste auf, vor allem im Gebirge der Wüste  Saul war die ganze Zeit hinter ihm her, aber Gott ließ David nicht in seine Hände fallen. 
(1Sam 23:14)

Davids Erfahrungen mit Saul haben uns viel zu lehren. David hatte einen Platz in Gott gefunden, wo er völlig sicher und glücklich war. Niemand konnte dort eindringen. Keine äußeren Umstände konnten ihm diese enge Verbindung mit Gott nehmen, nur Sünde hätte dies bewirken können. Gott hatte David zum König bestimmt, und Samuel hatte ihn gesalbt. Obwohl Saul bewusst war, was Gott beschlossen hatte, jagte er David von einem Versteck ins andere, in ein Dasein der Bedrängnis und des Leidens. Die Geborgenheit in Gott bedeutete für David jedoch mehr als eine Königskrone. Er suchte ständig die Verbindung mit ihm, nicht nur mit der Bitte um Schutz. Aber auch dies gewährte Gott ihm jederzeit. Wenn er Führung brauchte, zeigte Gott ihm den Weg. Aber das Wichtigste war für David, dass er ein Mann Gottes war.

Das Problem „Saul“ war Gottes Sache, und so konnte er damit leben. ER konnte drauf verzichten, den Thron mit Gewalt einzunehmen. Saul klammerte sich weiterhin an das, was Gott ihm einst gegeben hatte. Er empfand keine Reue. Er suchte nicht nach Gottes Hilfe zur Klärung der Schwierigkeiten. Er wehrte sich dagegen, das hinzunehmen, was Gottes Güte ihm geben würde. Saul wollte die Lage mit Kampf klären. Empörung und Ungehorsam verstrickten ihn bald so sehr in Selbstmitleid und Eifersucht, dass er fast eines Geisteskranken glich. Mit der Sünde kann man nur eines tun: Man muss sie bereuen, bevor sie uns gänzlich verstrickt hat in Klatsch und Gerüchte, die uns blind machen und uns schließlich selbst zerstören. Aber Gott sei Lob und Dank: Bei Jesus Christus ist Befreiung.

Obwohl David sich vor Saul versteckt hatte, konnte Jonatan ihn leicht finden. Jonatan erkannte den Willen Gottes an und schaute voraus auf den Tag, an dem er an Davids Seite in der Regierung stehen würde, anstatt seines Vaters Thron zu erben. Er war erfüllt von der Vorfreude auf ein Königreic.h, dass von einem Mann Gottes regiert wurde.

Ein Edelstein für heute: „Alle, die ich gern habe, weise ich zurecht und erziehe sie. Mach darum Ernst und ändere deine Einstellung.“
(Offb 3:19)

(Tim Ruthven)

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